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Das 4CID Modell. Bildungswissenschaftler im Bereich der Forschung

Título: Das 4CID Modell. Bildungswissenschaftler im Bereich der Forschung

Trabajo Escrito , 2011 , 19 Páginas

Autor:in: Rebecca Winkler (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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In dieser Hausarbeit wird ein Blueprint entworfen, der sich an den Richtlinien des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modells (4CID) orientiert. Dieses Modell wurde von Jeroen van Merrienböer entworfen und dient zur Förderung von komplexem Lernen (Bastians, Deimann, Schrader, Orth, 2011, S. 92). Das erste Buch von Merrienböer über das 4CID Modell erschien im Jahr 1997.
Die Basis dieses Modells wird durch vier Komponenten geprägt: den Lernaufgaben, unterstützenden Informationen, Just-in-time Informationen und den Part-task-practice Übungen (Merrienböer, 2009, S. 10). Es wurde zur Schulung von komplexen, kognitiven Fähigkeiten entwickelt, welche in authentischen Lernumgebungen stattfinden soll.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit ist es, einen Blueprint für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der Forschung zu entwickelt. Dieser soll in einer authentischen, situierten Lernumgebung erlernen, wie man einen wissenschaftlichen Text verfasst, sowie alle Teilfertigkeiten, die man dafür benötigt.

Bei dem ersten Teil der Hausarbeit wird ein Konzept für die Umsetzung eines 4CID Modells für den Bildungswissenschaftler in der Forschung entworfen. Dazu wird eine Hierarchie entwickelt und die Sequentialisierung der Aufgabenklassen ausgearbeitet. Daraufhin folgt die Erarbeitung der ganzheitlichen Lernaufgaben, in dem der Lerner komplexe Fertigkeiten erlernt.

Im theoretischen Teil der Hausarbeit werden die lerntheoretischen Annahmen und das situierte Lernen vorgestellt. Es werden didaktische Szenarien genannt, die sich für die Umsetzung des Blueprints eignen und brauchbare Medien für die Anwendung in der Lernumgebung erläutert Abschließend erfolgt ein Fazit des Autors, in dem die vom ihm angewendete situierte Lernumgebung reflektiert wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das 4CID Modell an einem Beispiel

2.1 Analyse der Kompetenz

2.2 Abbildung der Hierarchie

2.3 Die Sequentialisierung der Aufgabenklassen

2.4 Lernaufgaben

2.4.1 Erläuterung der Lernaufgaben

2.4.2 Beispiele für die Lernaufgaben

2.5 Unterstützende Informationen

2.6. Just-in-time Informationen

3. Die lerntheoretische Einbettung des 4CID Modells

3.1 Lerntheoretische Annahmen und situiertes Lernen

3.2 Didaktische Szenarien

3.2.1 Famulatur

3.2.2 Fernunterricht

3.2.3 Individualisierter programmierter Unterricht

3.2.4. Tutorium

3.3 Geeignete Medieneinsätze

4. Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Blueprints für Bildungswissenschaftler im Bereich der Forschung, um den Erwerb komplexer Fertigkeiten zur Erstellung wissenschaftlicher Texte in einer authentischen, situierten Lernumgebung zu ermöglichen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die praktische Anwendung und Umsetzung des 4CID-Modells unter Berücksichtigung lerntheoretischer Grundlagen.

  • Anwendung des 4CID-Modells auf den wissenschaftlichen Schreibprozess
  • Strukturierung von Fertigkeitshierarchien und Aufgabenklassen
  • Analyse didaktischer Szenarien im E-Learning-Kontext
  • Integration unterstützender und Just-in-time-Informationen
  • Reflexion situierten Lernens durch Praxisbeispiele

Auszug aus dem Buch

2.1 Analyse der Kompetenz

Für das 4CID Modell von van Merrienböer wird zunächst eine Fertigkeitshierarchie entworfen, in dem „ganzheitliche komplexe Fertigkeiten in konstituierte Teile zerlegt werden“ (Bastiaens et al. 2011, S.95). Zu Beginn wird die Fähigkeit festgelegt, welche der Lernende nach Beendigung des Trainings beherrschen soll. Anhand des Beispiels wäre dies „einen wissenschaftlichen Text verfassen.“ Dann erfolgt eine Aufgliederung in vertikale und horizontale Relationen. Die horizontalen Relationen beziehen sich auf die Reihenfolge in der die Fertigkeiten gleichzeitig, oder aufeinander folgend ausgeübt werden. Anhand des Beispiels verläuft die horizontale Linie in folgender Form: „These formulieren - recherchieren - zusammentragen - reflektieren - wissenschaftlichen Text schreiben.“ Dies bedeutet, dass der Lernende erst eine These formulieren und recherchieren muss, bevor er mit dem Schreiben des Textes beginnen kann.

Vertikale Relationen werden von unten nach oben gelesen. Die untenliegenden Fertigkeiten sind die Voraussetzung für die oberhalb liegenden. Man muss dementsprechend erst ein geeignetes Medium auswählen (z.B. Bücher, Zeitschriften, Online-Recherche), diese lesen und anhand des Inhalts die wichtigen Texte selektieren. Die Kernkompetenz, die sich oberhalb befindet, beinhaltet somit alle Teilfertigkeiten, die in der vertikalen Relation abgebildet sind.

Anschließend werden die Fertigkeiten in wiederkehrend und nicht-wiederkehrend eingestuft. Wiederkehrende Fertigkeiten folgen dem immer gleichen Schema und können nach häufigen Wiederholungen ohne nachzudenken durchgeführt werden. Um die Automatisierung der wiederkehrenden Fertigkeiten zu erreichen ist es sinnvoll part-task-practice Übungen in die Lernumgebung einzufügen. Nicht wiederkehrende Fertigkeiten erfordern den Aufbau kognitiver Schemata. Der Lernende muss also intensiv nachdenken, um zu einer Problemlösung zu gelangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das 4CID-Modell ein und definiert das Ziel, einen Blueprint für wissenschaftliches Arbeiten zu entwerfen.

2. Das 4CID Modell an einem Beispiel: Dieses Kapitel erläutert die praktische Anwendung des 4CID-Modells durch Fertigkeitshierarchien, Aufgabenklassen und die verschiedenen Typen von Lernaufgaben.

3. Die lerntheoretische Einbettung des 4CID Modells: Hier werden behavioristische, kognitivistische und konstruktivistische Ansätze mit dem 4CID-Modell verknüpft sowie geeignete didaktische Szenarien und Medien diskutiert.

4. Zusammenfassende Bewertung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Effektivität des Modells und der untersuchten Lernumgebung und zieht ein Fazit zur Eignung für das Erlernen komplexer Fertigkeiten.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Bildungswissenschaft, Instructional Design, situiertes Lernen, Fertigkeitshierarchie, Lernaufgaben, Just-in-time-Informationen, didaktische Szenarien, E-Learning, wissenschaftliches Arbeiten, Konstruktivismus, Kognitivismus, Kompetenzentwicklung, Scaffolding, Multimediales Lernen

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung von Lernumgebungen für Bildungswissenschaftler unter Verwendung des 4CID-Modells, um komplexe Fertigkeiten wie das wissenschaftliche Schreiben zu erwerben.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt Instruktionsdesign, Fertigkeitshierarchien, didaktische Szenarien sowie die lerntheoretische Einbettung in Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines konkreten Blueprints, der aufzeigt, wie ein Bildungswissenschaftler durch authentische Lernaufgaben in einer situierten Lernumgebung zur Erstellung wissenschaftlicher Texte befähigt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin nutzt das 4CID-Modell von Jeroen van Merrienböer zur systematischen Analyse und Planung des Lernprozesses und reflektiert diesen anhand einer realen multimedialen Lernumgebung der FernUniversität in Hagen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Kompetenzanalyse und Hierarchisierung dargestellt, gefolgt von der Sequentialisierung der Aufgabenklassen, dem Entwurf von Lernaufgaben und einer detaillierten didaktischen Einbettung durch Szenarien wie Famulatur oder Tutorien.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen 4CID-Modell, situiertes Lernen, Instruktionsdesign, Fertigkeitshierarchie und Lernaufgaben.

Warum spielt das "Scaffolding" eine Rolle für die Lernaufgaben?

Scaffolding dient als notwendige Unterstützung für den Lernenden, insbesondere bei komplexen Aufgaben, die in der ersten Lernphase noch nicht eigenständig bewältigt werden können.

Was ist der Unterschied zwischen unterstützenden und Just-in-time-Informationen?

Unterstützende Informationen helfen bei nicht-wiederkehrenden Aufgaben und dem Aufbau kognitiver Schemata, während Just-in-time-Informationen bei wiederkehrenden Aufgaben genau dann abgerufen werden, wenn der Lerner sie für einen spezifischen Schritt benötigt.

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Detalles

Título
Das 4CID Modell. Bildungswissenschaftler im Bereich der Forschung
Universidad
University of Hagen
Autor
Rebecca Winkler (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
19
No. de catálogo
V294981
ISBN (Ebook)
9783656927983
ISBN (Libro)
9783656927990
Idioma
Alemán
Etiqueta
modell bildungswissenschaftler bereich forschung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Winkler (Autor), 2011, Das 4CID Modell. Bildungswissenschaftler im Bereich der Forschung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294981
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