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Die Bedürfnisse und die Wichtigkeit eines Mitarbeiters im Unternehmen

Titel: Die Bedürfnisse und die Wichtigkeit eines Mitarbeiters im Unternehmen

Akademische Arbeit , 2009 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Andrea Blust (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Erfolg eines Unternehmens ist von vielen Faktoren abhängig. Der Konjunktur, dem Standort des Unternehmens, der Organisationsstruktur, dem Verkaufsprodukt oder der angebotenen Dienstleistung, dem angesagten Trend, den verfügbaren Ressourcen, um nur einige zu nennen … und den Mitarbeitern.

Mitarbeiter sind jedoch nicht nur Träger von Leistungen, sondern auch von Bedürfnissen und Werten. Wer Mitarbeiter im Sinne echter, freiwilliger Verbundenheit nachhaltig an das Unternehmen binden möchte, unter weitestmöglicher Deckung persönlicher Ziele und unternehmerischer Ziele, muss mitarbeiterorientiert denken. Obwohl gelungene Mitarbeiterbindung auf die Mitarbeiter als Individuen mit je eigenen Lebenswelten und daraus folgernd auch unterschiedlichen Bedürfnissen eingehen muss, ist die Kenntnis der Modelle der psychologischen und verhaltensbiologischen Bedürfnisforschung unverzichtbare Voraussetzung für die Erstellung eines wirksamen Bindungskonzepts.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurze Geschichte des Begriffs „Humankapital“

3. Bedürfnisse der Mitarbeiter

3.1. Theoretische Grundlagen

3.1.1. Hierarchie der Bedürfnisse

3.1.2. Evolutionäre Programme

3.1.3. Intrinsische und extrinsische Faktoren

3.1.4. Lebensphase, Geschlecht und sonstige Faktoren

3.2. Bedürfnisse der Mitarbeiter

3.2.1. Entfaltung, Leistung, Selbstverwirklichung

3.2.2. Zugehörigkeit

3.2.3. Anerkennung und Status

3.2.4. Vertrauen

3.2.5. Sicherheit und physiologische Bedürfnisse

4. Zusammenfassung und Bewertung

5. Fazit und Empfehlungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die komplexen Bedürfnisse und Motivationsfaktoren von Mitarbeitern zu analysieren, um effektive Strategien zur langfristigen Mitarbeiterbindung in Unternehmen zu entwickeln. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Unternehmen durch das Verständnis psychologischer und verhaltensbiologischer Aspekte eine Bindung erzeugen können, die über rein ökonomische Anreize hinausgeht.

  • Grundlagen der Bedürfnismodelle (z. B. Maslow, Herzberg)
  • Einfluss evolutionärer Programme auf das Arbeitsverhalten
  • Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
  • Bedeutung von Lebensphasen und individuellen Faktoren für die Bindung
  • Analyse der Treiber von Arbeitszufriedenheit

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Entfaltung, Leistung, Selbstverwirklichung

Felix von Cube beschäftigt sich 2002 mit dem Leistungsbedürfnis:

„Um herauszufinden, welche Aktivitäten «Spaß machen» und welche nicht, muss man in die Tiefe der Evolution steigen, die Triebmotive des Menschen aufdecken und natürlich auch Fehler, die der Mensch im Umgang mit seinen Trieben macht.“

Der Mensch träumte schon immer vom Schlaraffenland. Nichts tun zu „müssen“ und alles „einfach so“ zu bekommen und zu genießen. Die eigene Lust zu steigern und Anstrengung zu vermeiden ist das Programm welches viele Menschen heutzutage verfolgen, gelangweilt von den monotonen und stupiden Tätigkeiten ihrer Arbeitsbereiche. Als Ausgleich dient der Knopfdruck am Fernseher um sich ohne eigene Anstrengung gesteigerten Reizen wie Abenteuer, Risiko und Sexualität hinzugeben. Doch dauerhaft geht diese Gleichung mit Ersatztriebbefriedigungen nicht auf. Denn nicht Lust ohne Anstrengung, noch Anstrengung ohne Lust ist die Lösung zum Umgang mit den menschlichen Trieben, sondern einzig und allein: Lust in der Anstrengung selbst, Lust an Leistung.

Diese Lust kennen viele aus dem Freizeit- und Sportbereich: „Dazu kommt die Lust am Risiko, am Motorradfahren, am Drachenfliegen, am Brückenspringen, am Abenteuer.“ Wer kennt es nicht, dieses Gefühl sich beim Motorradfahren in die Kurven zu legen und gerade etwas mehr Gas zugeben als die Kurve es eigentlich zuließe. Das fließende Gefühl, das uns dieses Glücksgefühl verleiht, unsere „sichere Zone“ verlassen und die eigenen Grenzen überschritten zu haben, aber eben nicht volles Risiko gefahren zu sein, nur ein bisschen mehr als sonst: so haben wir die Lust an Neuem erlebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Notwendigkeit von Mitarbeiterbindung zur Vermeidung von Ressourcenverschwendung und zur Sicherung des Unternehmenserfolgs angesichts des Fachkräftemangels.

2. Kurze Geschichte des Begriffs „Humankapital“: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung und kritische Betrachtung des Humankapitalbegriffs von Adam Smith bis in die Moderne.

3. Bedürfnisse der Mitarbeiter: Hier werden theoretische Grundlagen und spezifische Bedürfnisse untersucht, die für die Bindung von Mitarbeitern an ein Unternehmen entscheidend sind.

3.1. Theoretische Grundlagen: Dieses Unterkapitel führt in die wissenschaftlichen Modelle zur Bedürfnisforschung ein, darunter Maslows Hierarchie und Herzbergs Hygienefaktoren.

3.1.1. Hierarchie der Bedürfnisse: Der Text stellt Maslows Modell vor und erläutert die Dynamik von Defizitbedürfnissen und Wachstumsschichten.

3.1.2. Evolutionäre Programme: Dieses Kapitel verknüpft verhaltensbiologische Erkenntnisse über Triebsysteme mit dem modernen Arbeitsumfeld.

3.1.3. Intrinsische und extrinsische Faktoren: Hier wird die Unterscheidung zwischen Hygienefaktoren und Motivatoren nach Herzberg analysiert.

3.1.4. Lebensphase, Geschlecht und sonstige Faktoren: Dieses Kapitel diskutiert die Relevanz individueller Lebenszyklen und persönlicher Merkmale für die Motivation.

3.2. Bedürfnisse der Mitarbeiter: Die spezifischen Bedürfnisse, die für die Bindung zentral sind, werden hier detailliert und ohne hierarchische Sortierung beleuchtet.

3.2.1. Entfaltung, Leistung, Selbstverwirklichung: Der Abschnitt konzentriert sich auf die Bedeutung von herausfordernden Aufgaben und das „Flow-Erleben“ für die Arbeitsmotivation.

3.2.2. Zugehörigkeit: Es wird die soziale Komponente der Integration in das Beziehungsgefüge eines Unternehmens thematisiert.

3.2.3. Anerkennung und Status: Dieses Kapitel beschreibt Anerkennung als notwendige extrinsische Bestätigung für intrinsische Leistungen.

3.2.4. Vertrauen: Hier wird Vertrauen als essenzielle Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter definiert.

3.2.5. Sicherheit und physiologische Bedürfnisse: Der Abschnitt erläutert die Bedeutung der existenziellen Absicherung und Arbeitsplatzsicherheit als hygienische Grundbedürfnisse.

4. Zusammenfassung und Bewertung: Dieses Kapitel fasst die Modelle zusammen und vergleicht mittels Studienergebnissen die Wahrnehmung von Arbeitszufriedenheit durch HR-Manager und Mitarbeiter.

5. Fazit und Empfehlungen: Das Fazit unterstreicht, dass eine wirksame Mitarbeiterbindung nur durch ein mitarbeiterorientiertes Verständnis der individuellen Bedürfnisse gelingen kann.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbindung, Humankapital, Bedürfnispyramide, Motivation, Leistungsbedürfnis, Herzberg, Hygienefaktoren, Flow-Erleben, Lebensphasenmodell, Vertrauen, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Selbstverwirklichung, Arbeitszufriedenheit, Fachkräftemangel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Mitarbeiterbindung für Unternehmen und analysiert, wie diese durch das tiefe Verständnis der menschlichen Bedürfnisse erfolgreich umgesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Motivationspsychologie, Bedürfnisforschung, Unternehmenskultur und die strategische Personalentwicklung zur Bindung von Leistungsträgern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeiter langfristig binden können, indem sie deren individuelle Interessen und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Fundierung durch klassische Modelle (Maslow, Herzberg) sowie verhaltensbiologische Konzepte, kombiniert mit aktuellen Studien zur Mitarbeiterbindung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Bedürfnismodelle und eine detaillierte Analyse spezifischer Faktoren wie Entfaltung, Zugehörigkeit, Anerkennung, Vertrauen und Sicherheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Mitarbeiterbindung, Motivation, Bedürfnispyramide, Humankapital, Vertrauen und Personalentwicklung.

Wie spielt das „Flow-Erleben“ in die Mitarbeiterbindung hinein?

Das Flow-Erleben gilt als Ausdruck maximaler intrinsischer Motivation und Selbstverwirklichung; wenn Aufgaben dieses Gefühl ermöglichen, stärkt das die Bindung des Mitarbeiters an die Tätigkeit und das Unternehmen.

Warum wird Vertrauen als „Statusgut“ bezeichnet?

Vertrauen ist in einer Kooperationsbeziehung nicht selbstverständlich, sondern muss durch beständiges, nicht-opportunistisches Verhalten aufgebaut werden, wodurch es eine wertvolle, investitionsbedürftige Ressource in der Arbeitsbeziehung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedürfnisse und die Wichtigkeit eines Mitarbeiters im Unternehmen
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Note
1,0
Autor
Andrea Blust (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
30
Katalognummer
V295246
ISBN (eBook)
9783656929963
ISBN (Buch)
9783668139008
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mitarbeiter Bedürfnisse Unternehmen Humankapital Mitarbeiterbindung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Blust (Autor:in), 2009, Die Bedürfnisse und die Wichtigkeit eines Mitarbeiters im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295246
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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