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Körperliche Aktivität bei arbeitsbedingter räumlicher Mobilität der Zielgruppe Außendienstmitarbeiter unter dem Aspekt der betrieblichen Gesundheitsförderung

Title: Körperliche Aktivität bei arbeitsbedingter räumlicher Mobilität der Zielgruppe Außendienstmitarbeiter unter dem Aspekt der betrieblichen Gesundheitsförderung

Thesis (M.A.) , 2014 , 115 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Denis Djomin (Author)

Sport - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Der Großteil der Bevölkerung in einer industrialisierten Nation lässt trotz Interesse an Sport das physiologisch notwendige Mindestmaß an körperlicher Aktivität vermissen. „Sie nutz[t] […] jede Möglichkeit, sich das Leben ... zu erleichtern. Der Großteil der Bevölkerung trägt durch die selbst gewählte Sport- und Bewegungsabstinenz langfristig zum eigenen gesundheitlichen Risiko bei.“
Im Rahmen dieser Arbeit soll der zentralen Frage nachgegangen werden, in welchem Umfang die selegierte Stichprobe körperlich aktiv ist. Außerdem soll die betriebliche Gesundheitsförderung als Einflussfaktor auf das Aktivitätsverhalten untersucht und der Zusammenhang zwischen den arbeitsbedingten Anforderungen und der körperlichen Aktivität statistisch überprüft werden. Bei der Erarbeitung der zentralen Frage stellt die sport- und gesundheitswissenschaftliche Perspektive die Basis der grundlegenden Betrachtungsebene dar. Der Kern der gesundheitswissenschaftlichen Betrachtung sind die Bevölkerungsgesundheit und ihre Determinanten, die auf das gesundheitsbewusste Verhalten ... ausgerichtet sind. Mit den Themenbereichen körperliche Aktivität, Sport, Gesundheit und die ökonomischen Auswirkungen durch die Abwesenheit der Gesundheit beschäftigt sich eine Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen. Daher wird zum besseren Verständnis der Untersuchung interdisziplinär auf die Bedeutung der zentralen Frage hingearbeitet. Es werden die Arbeitsanforderungen und die daraus resultierenden Belastungen hinsichtlich der körperlichen und psychischen Beanspruchungen sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt und die
Unternehmen beschrieben. Ebenso wird ein Überblick über die Zielsetzung und Handlungsfelder der der betrieblichen Gesundheitsförderung verschafft sowie in Kürze auf die Wirkung körperlicher Aktivität die körperliche, psychische und geistige Gesundheit und das Wohlbefinden eingegangen. Außerdem sollen Studien zum Bewegungsverhalten in Deutschland vorgestellt und anhand der Daten die körperliche (In-)Aktivität sowie ausgewählte Diagnosegruppen hinsichtlich der Morbidität und der volkswirtschaftlichen Kosten untersucht werden, die mit dem Bewegungsverhalten in Verbindung gebracht werden. Somit wird im Rahmen der Fragestellung eine Übersicht einiger Studienergebnisse zur betrieblichen Gesundheitsförderung herausgearbeitet. Anschließend folgt der Empirieteil mit Präsentationen von Hypothesen, dem
methodischen Vorgehen und Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsexplikation

2.1.1 Begriffliche Abgrenzung von Gesundheitsförderung, betrieblichem Gesundheitsmanagement und betrieblicher Gesundheitsförderung

2.1.1.1 Gesundheitsförderung

2.1.1.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement

2.1.1.3 Betriebliche Gesundheitsförderung

2.1.2 Körperliche (In-)Aktivität und Bewegungsmangel

2.2 Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung

2.2.1 Arbeitsbedingte räumliche Mobilität und die Anforderungen der modernen Arbeitswelt an die Zielgruppe

2.2.2 Demografischer Wandel als Herausforderung für Unternehmen in Deutschland

2.3 Wissenschaftlicher Hintergrund und Forschungsstand

2.3.1 Ziele und Handlungsfelder der betrieblichen Gesundheitsförderung

2.3.1.1 Ziele

2.3.1.2 Handlungsfelder

2.3.2 Bewegungsverhalten als Einflussfaktor auf die Gesundheit

2.3.2.1 Wirkung auf die körperliche Gesundheit

2.3.2.2 Wirkung auf die psychische Gesundheit

2.3.3 Körperliche Aktivität von Erwachsenen in Deutschland

2.3.3.1 Studie zur „Körperlichen Aktivität“

2.3.3.2 Studie zur „Sportlichen Aktivität“

2.3.4 Volkswirtschaftliche Auswirkungen ausgewählter Krankheitsgruppen

2.3.4.1 Direkte Kosten

2.3.4.2 Indirekte Kosten

2.3.5 Evidenzbasierung betrieblicher Gesundheitsförderung

2.3.5.1 Nutzen und Wirkung der Programme zur Förderung körperlicher Aktivität

2.3.5.2 Psychische Erkrankungen

2.3.5.3 Mehrkomponenten-Programme

3 Empirie

3.1 Fragestellung und Hypothese

3.2 Methodik

3.2.1 Studienpopulation

3.2.2 Zur Methode der schriftlichen Einzelbefragung

3.2.3 Untersuchungsdesign

3.2.3.1 Schriftliche Einzelbefragung im Rahmen der Evaluation

3.2.3.2 Methodisches Vorgehen

3.2.3.3 Fragebogen-Design

3.2.3.4 Befragungsinstrument Freiburger Fragebogen zur Ermittlung der körperlichen Aktivität

3.3 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

3.3.1 Stichprobe

3.3.2 Stichprobe beschreibende Merkmale

3.3.3 Berufliches Tätigkeitsprofil der Stichprobe

3.3.3.1 Bewegungsintensität bei der beruflichen Tätigkeit

3.3.3.2 Arbeitsbedingte räumliche Mobilität

3.3.3.2.1 Einsatzgebiet

3.3.3.2.2 Berufsbedingte Kilometerleistung

3.3.3.2.3 Arbeitsbedingte Übernachtungshäufigkeit

3.3.3.3 Entscheidungsspielraum bei der Arbeit

3.3.3.4 Korrelationsanalyse

3.3.4 Körperliche Aktivität

3.3.4.1 Körperliche Aktivität und gesundheitsrelevanter Gesamtumsatz

3.3.4.2 Körperliche Aktivität, untersucht im Sinne der WHO-Empfehlung

3.3.4.3 Beziehung zwischen dem Bewegungssoll und der WHO-Empfehlung

3.3.4.4 Sportintegration in den Alltag

3.3.4.5 Ziele zum Sporttreiben

3.3.4.6 Korrelationsanalyse

3.3.5 Teilnahme an einer betrieblichen Gesundheitsförderung

3.3.6 Arbeitshypothese 1

3.3.7 Arbeitshypothese 2

3.4 Diskussion

3.4.1 Diskussion des Studiendesigns und der Methodik

3.4.2 Diskussion der Ergebnisse

3.4.2.1 Körperliche Aktivität

3.4.2.2 Arbeitshypothese 1

3.4.2.3 Arbeitshypothese 2

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Ausmaß körperlicher Aktivität bei der Zielgruppe der Außendienstmitarbeiter, deren Tätigkeit durch arbeitsbedingte räumliche Mobilität und häufig sitzende Arbeitsprozesse geprägt ist, um daraus Handlungsempfehlungen für die betriebliche Gesundheitsförderung abzuleiten.

  • Analyse des Bewegungsverhaltens bei Außendienstmitarbeitern
  • Untersuchung des Einflusses arbeitsbedingter Mobilität auf die körperliche Aktivität
  • Evaluation der Wirksamkeit betrieblicher Gesundheitsförderung in dieser spezifischen Zielgruppe
  • Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, psychischer Gesundheit und Sportverhalten
  • Datengestützte Ableitung von Interventionsmöglichkeiten im betrieblichen Setting

Auszug aus dem Buch

3.3.3.2 Arbeitsbedingte räumliche Mobilität

Bei den Fragen zur arbeitsbedingten räumlichen Mobilität waren nur Einfachnennungen möglich. 40,3 % der Befragten haben ein landesweites Einsatzgebiet angegeben, 25 % wurden regional und 22,2 % bundesweit eingesetzt. 9 (12,5 %) Teilnehmer/-innen haben angegeben, international als Außendienstmitarbeiter/-in tätig gewesen zu sein.

Die berufsbedingte Kilometerleistung lässt sich nicht eindeutig durch einen deutlichen Überhang einer einzelnen Kilometerklasse charakterisieren. Etwa ein Drittel der Befragten legte berufsbedingt 1000 km bis 1999 km innerhalb der 4 Wochen des Befragungszeitraums zurück. Auf eine Kilometerleistung von 2000 km bis 2999 km kamen 26,4 %. Gefolgt werden diese von der Kilometerklasse unter 999 km (13,9 %) und der Kilometerklasse von 3000 km bis 3999 km mit 12,5 %. Andere Kategorien, die über eine Kilometerleistung von 4000 km angegeben wurden, stellen insgesamt 11,1 % dar. Nach Kilometerklassen geordnet stellt die Gruppe der arbeitsbedingt mobilen Befragten ab 2000 km eine relative Summenhäufigkeit von 50 % dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft und die damit einhergehenden physischen sowie psychischen Belastungen, insbesondere durch körperliche Inaktivität im Berufsalltag.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Kernbegriffe wie Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement und erörtert die Bedeutung von körperlicher Aktivität sowie die volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Krankheitsgruppen.

3 Empirie: Der empirische Teil stellt die Untersuchung der Außendienstmitarbeiter mittels schriftlicher Befragung dar, analysiert die Ergebnisse zur Mobilität und körperlichen Aktivität und diskutiert die Hypothesen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Studienergebnisse zusammen, weist auf die Bedeutung individueller Gesundheitsförderung hin und betont, dass für die untersuchte Zielgruppe Anpassungen zur Bewegungsförderung notwendig bleiben.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Außendienstmitarbeiter, Körperliche Aktivität, Räumliche Mobilität, Arbeitsbelastung, Prävention, Gesundheitsmanagement, Bewegungsverhalten, Arbeitshygiene, Sportintegration, Fehlzeiten, Gesundheitsökonomie, Salutogenese, Muskuloskelettale Erkrankungen, Stressbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen der arbeitsbedingten räumlichen Mobilität und dem Umfang der körperlichen Aktivität bei Mitarbeitern im Außendienst im Kontext der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Berufsbedingungen auf das Bewegungsverhalten, der demografische Wandel in Unternehmen, die Bedeutung körperlicher Aktivität für die physische und psychische Gesundheit sowie die Wirksamkeit präventiver Programme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Umfang körperlicher Aktivität dieser spezifischen Berufsgruppe zu ermitteln und zu prüfen, ob betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen einen signifikanten Einfluss auf das Aktivitätsniveau haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Beobachtungsstudie, bei der eine schriftliche Einzelbefragung (Online-Fragebogen) auf Basis des "Freiburger Fragebogens zur Ermittlung der körperlichen Aktivität" durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, wie Definitionen und gesundheitswissenschaftliche Hintergründe, sowie einen umfangreichen empirischen Teil, der das Studiendesign, die statistische Auswertung und die Diskussion der Ergebnisse umfasst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem betriebliche Gesundheitsförderung, Außendienstmitarbeiter, räumliche Mobilität, körperliche Inaktivität, Salutogenese und Prävention.

Wie unterscheidet sich die körperliche Aktivität zwischen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern der betrieblichen Gesundheitsförderung?

Die Studie konnte keine signifikanten Unterschiede im Umfang der körperlichen Aktivität zwischen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen feststellen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen beruflicher Mobilität und Bewegung?

Die Untersuchung deutet nicht auf einen direkten inversen Zusammenhang zwischen der arbeitsbedingten räumlichen Mobilität und dem zeitlichen Umfang körperlicher Aktivitäten hin, was darauf schließen lässt, dass andere Faktoren das Bewegungsverhalten stärker beeinflussen.

Welche Rolle spielt das Alter für die körperliche Aktivität in dieser Stichprobe?

Die Auswertungen zeigen altersspezifische Unterschiede in den Basis- und Sportaktivitäten, wobei insbesondere die Altersgruppen zwischen 41 und 50 Jahren in Teilen der Analyse durch ihr spezifisches Aktivitätsverhalten auffielen.

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Details

Title
Körperliche Aktivität bei arbeitsbedingter räumlicher Mobilität der Zielgruppe Außendienstmitarbeiter unter dem Aspekt der betrieblichen Gesundheitsförderung
College
University of Koblenz-Landau
Grade
1,3
Author
Denis Djomin (Author)
Publication Year
2014
Pages
115
Catalog Number
V295304
ISBN (eBook)
9783656939566
ISBN (Book)
9783656939573
Language
German
Tags
Gesundheitsmanagement betriebliche Gesundheitsförderung volkswirtschaftliche Kosten betriebliche Kosten psychische und physische Belastung körperliche Aktivität Bewegungsmangel Außendienstmitarbeiter Bewegungssoll WHO-Empfehlung demographischer Wandel Herausforderung für Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denis Djomin (Author), 2014, Körperliche Aktivität bei arbeitsbedingter räumlicher Mobilität der Zielgruppe Außendienstmitarbeiter unter dem Aspekt der betrieblichen Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295304
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