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Lebenslanges Lernen und Ökonomisierung der Bildung. Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen der Erwachsen- und Weiterbildung

Titel: Lebenslanges Lernen und Ökonomisierung der Bildung. Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen der Erwachsen- und Weiterbildung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 17 Seiten

Autor:in: Anja Hetebrüg (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden verschiedene Texte zum Konzept "Lebenslanges Lernen" und zur damit einhergehenden wirtschaftlichen Betrachtungsweise von Bildung untersucht. Diese Texte wurden im Rahmen des Seminars "Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen in der Erwachsenen- und Weiterbildung" sorgfältig ausgewählt.

Ziel der Betrachtung dieser Texte ist es, die verschiedenen Standpunkte zum oben genannten Konzept zu beleuchten und kritisch auf das neu entstandene Konstrukt zu schauen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Ingrid Drexel „Neue Konzepte des Lernens in und für den Betrieb - Diskurs, betriebliche Realitäten und gesellschaftliche Perspektiven“ - eine Zusammenfassung

2. Ludwig Pongratz „Ökonomisierung der Erwachsenenbildung. Eine Packungsbeilage mit Risiken und Nebenwirkungen“ - eine Interpretation

3. John Erpenbeck „Selbstorganisiertes Lernen - Ausdruck des Zeitgeistes oder geistiger Ausdruck der Zeit?“ - eine Textkritik

4. Seminarreflexion „Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen der Erwachsenen- und Weiterbildung“

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Das vorliegende Portfolio befasst sich kritisch mit der zunehmenden Ökonomisierung der Erwachsenen- und Weiterbildung sowie den damit einhergehenden Paradigmenwechseln. Ziel ist es, aktuelle Diskursfelder wie das "Lebenslange Lernen" und die "Kompetenzentwicklung" im Kontext betrieblicher Anforderungen und gesellschaftlicher Veränderungen zu hinterfragen.

  • Kritik an der Ökonomisierung des Bildungssektors
  • Analyse des Konzepts "Lebenslanges Lernen"
  • Diskurs über selbstorganisiertes Lernen und Kompetenzbegriffe
  • Reflektion der Rolle des Menschen als "Selbstvermarkter"
  • Einfluss wirtschaftlicher Anforderungen auf die universitäre Bildung

Auszug aus dem Buch

Ingrid Drexel „Neue Konzepte des Lernens in und für den Betrieb - Diskurs, betriebliche Realitäten und gesellschaftliche Perspektiven“ - eine Zusammenfassung

Gleich zu Beginn fällt ihr auf, dass keines der drei Konzepte vollkommen tragfähig ist. Sie meint, dass jedes einzelne Konzept voller Widersprüche steckt (sowohl für die Gesellschaft, als auch für die meisten Betriebe). Denn einerseits sprechen alle banale und fast schon selbstverständliche Sachverhalte an. So ist klar, dass im Arbeitsprozess immer im großen Umfang gelernt werden muss. Weiterhin erscheint es als selbstverständlich, dass das Individuum selbstverantwortlich handeln soll, also selbstgesteuert lernen muss, um sich weiterzuentwickeln. Außerdem, und das ist umso wichtiger, muss den Menschen klar sein, dass die beruflich relevanten Fähigkeiten weit über die fachliche Qualifikation hinausgehen. Andererseits jedoch werden die gesellschaftlichen Veränderungen leichtfertig hingenommen und fast schon vereinfachend interpretiert. Sie dethematisieren viele Sachverhalte, die für die Funktion von Lernen von Bedeutung sind. Abschließend stellt Ingrid Drexel fest: Das Konzept des Lebenslangen Lernens und die verschiedenen Lernprozesse können nur über die drei vorher genannten Teilkonzepte realisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ingrid Drexel „Neue Konzepte des Lernens in und für den Betrieb - Diskurs, betriebliche Realitäten und gesellschaftliche Perspektiven“ - eine Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die drei Hauptkonzepte des betrieblichen Lernens zusammen und hinterfragt deren Tragfähigkeit sowie die zugrunde liegenden gesellschaftlichen Interessen.

2. Ludwig Pongratz „Ökonomisierung der Erwachsenenbildung. Eine Packungsbeilage mit Risiken und Nebenwirkungen“ - eine Interpretation: Das Kapitel beleuchtet das Eindringen marktwirtschaftlicher Logiken in die Universität und kritisiert die Verwandlung von Bildung in eine Ware sowie des Menschen in einen "Selbstvermarkter".

3. John Erpenbeck „Selbstorganisiertes Lernen - Ausdruck des Zeitgeistes oder geistiger Ausdruck der Zeit?“ - eine Textkritik: Hier wird der Begriff des selbstorganisierten Lernens historisch und theoretisch eingeordnet sowie in den Zusammenhang von Kompetenzentwicklung und modernen Lernkulturen gestellt.

4. Seminarreflexion „Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen der Erwachsenen- und Weiterbildung“: Der Autor reflektiert die im Seminar behandelten Diskursfelder und setzt sich kritisch mit den Auswirkungen der ökonomischen Verwertungslogik auf das Individuum auseinander.

5. Bibliographie: Auflistung der im Portfolio verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Lebenslanges Lernen, Ökonomisierung, Erwachsenenbildung, Selbstorganisiertes Lernen, Kompetenzentwicklung, Betriebliches Lernen, Selbstvermarkter, Wissensökonomie, Bildungssektor, Qualifikation, Weiterbildung, Bildungskritik, Arbeitsmarkt, Deregulierung, Bildungsreform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie wirtschaftliche Interessen und ökonomische Logiken den Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung zunehmend beeinflussen und verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten zählen das "Lebenslange Lernen", die "Ökonomisierung der Bildung", "selbstorganisiertes Lernen" und die Transformation von Bildungsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es, aktuelle Bildungskonzepte auf ihre Widersprüche hin zu untersuchen und zu hinterfragen, ob der Mensch dabei zunehmend als bloßes Mittel zum Zweck für die Wirtschaft fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Literatur- und Textkritik, um theoretische Diskurse renommierter Autoren zu interpretieren und im Kontext eigener Seminarreflexionen zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Zusammenfassung und Interpretation dreier zentraler fachwissenschaftlicher Texte, die sich mit betrieblichem Lernen, Universitätsreformen und dem Kompetenzbegriff beschäftigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie "Selbstvermarkter", "Ökonomisierung", "Lebenslanges Lernen" und "Kompetenzentwicklung" sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Studierenden in der modernen Universität?

Die Autorin sieht den Studierenden in einem hohen Konkurrenzdruck, der ihn dazu zwingt, sich ständig selbst zu optimieren und den Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen.

Warum wird das Konzept des "Lebenslangen Lernens" kritisch gesehen?

Es wird kritisiert, da es einerseits die Eigenverantwortung stärken kann, andererseits aber den Druck auf den Einzelnen erhöht, sich ständig ohne Muße und Erholung neu qualifizieren zu müssen, um nicht "auf der Strecke zu bleiben".

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lebenslanges Lernen und Ökonomisierung der Bildung. Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen der Erwachsen- und Weiterbildung
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Pädagogik)
Veranstaltung
Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen in der Erwachsenen- und Weiterbildung
Autor
Anja Hetebrüg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V295350
ISBN (eBook)
9783656932604
ISBN (Buch)
9783656932611
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Lebenslanges Lernen Erwachsenenbildung Weiterbildung Bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Hetebrüg (Autor:in), 2009, Lebenslanges Lernen und Ökonomisierung der Bildung. Aktuelle Brennpunkte und Kontroversen der Erwachsen- und Weiterbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295350
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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