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Mitfühlende organisationale Praxis. Einzelphänomen oder richtungsweisendes Vorbild?

Titre: Mitfühlende organisationale Praxis. Einzelphänomen oder richtungsweisendes Vorbild?

Thèse de Master , 2014 , 71 Pages , Note: 1.3

Autor:in: Henning Marx (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im angloamerikanischen Raum wird seit etwa 15 Jahren die Bedeutung aktiven Mitgefühls im wirtschaftlichen Leben diskutiert. In den letzten Jahren wird versucht, die Erkenntnisse der akademischen Diskussion für Unternehmen in der Praxis nutzbar zu machen. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Thematik unter einer intraorganisationalen Perspektive. Diese scheint insbesondere für Unternehmen sinnvoll zu sein, die bisher keine systematisierte Erfahrung in der Umsetzung einer mitfühlenden organisationalen Praxis (MOP) haben.

Um die im Titel formulierte Frage beantworten zu können, muss zunächst in Kapitel 2 der Begriff des aktiven Mitgefühls bestimmt, dessen Komponenten erläutert sowie die Grundstruktur einer MOP identifiziert werden. In Kapitel 3 werden Chancen, Risiken und Hindernisse als Entscheidungsparameter vorgestellt. Wünschenswert ist eine Umsetzung, wenn es gelingt, mit einer MOP verbundene Chancen zu nutzen, deren Risiken zu vermeiden und vorhandene Hindernisse aufzulösen. Hierin enthaltene Implikationen für die Umsetzung werden entsprechend aufgeführt.

Kapitel 4 zeigt auf, dass ein ganzheitliches Verständnis von Organisationen für eine erfolgsversprechende Umsetzung förderlich ist. Eine MOP wird zunächst in den Kontext von Emotionen als Teil organisationalen Lebens gestellt, weil Emotionen sowohl Einflussfaktoren auf, als auch Anlass für eine MOP bilden und diese somit auch im Rahmen eines Emotionsmanagements gesehen werden kann. Daneben ist eine integrale Perspektive auf Organisationen zu thematisieren, weil eine erfolgreiche Umsetzung aufeinander abgestimmte Maßnahmen in verschiedenen Bereichen einer Organisation erfordert. Anschließend werden in Kapitel 5 konkrete Maßnahmen vorgestellt, die im Rahmen integraler Umsetzung zielführend sind. Zudem werden Kriterien besproch-en, wie eine auf die Organisationssituation zugeschnittene Auswahl dieser Maßnahmen erfolgen könnte. Im Rahmen des Fazits in Kapitel 6 erfolgt eine wertende Zusammenfassung der dargebotenen Inhalte, um die Ausgangsfrage einer ebenfalls wertenden Antwort zuzuführen. Der Ausblick in Kapitel 7 soll abschließend weitere notwendige bzw. wünschenswerte Forschungen und Entwicklungen skizzieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Aktives Mitgefühl im Rahmen einer MOP

2.1 Begriffsbestimmung aktiven Mitgefühls

2.2 Komponenten, Bewertungsprozesse und ihre Implikationen

2.3 Grundstruktur einer MOP

3. Entscheidungsparameter und Implikationen für die Umsetzung

3.1 Chancen

3.2 Risiken

3.3 Hindernisse

3.4 Implikationen

4. Umsetzung aus ganzheitlicher Organisationsperspektive

4.1 MOP im Kontext von Emotionen

4.1.1 Begriff und Bedeutung von Emotionen

4.1.2 Wechselseitigkeit zwischen Emotionen und MOP

4.2 Umsetzung unter integraler Perspektive

4.2.1 Theoretische Fundierung integraler Entwicklung

4.2.2 Interdependenzen und ihre Bedeutung für eine Umsetzung

5. Umsetzung mitfühlender organisationaler Praxis

5.1 Einflussnahme über die individuellen Entwicklungsfelder

5.2 Einflussnahme über die kollektiven Entwicklungsfelder

5.3 Organisationsspezifische Auswahl der Maßnahmen

6. Fazit

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eine intraorganisationale mitfühlende organisationale Praxis (MOP) lediglich als vereinzelte philanthropische Geste zu verstehen ist oder als richtungsweisendes Modell für gewinnorientierte Unternehmen dienen kann. Dabei wird analysiert, wie eine solche Praxis systematisch in Organisationen implementiert werden kann, um sowohl individuelle als auch organisationale Vorteile zu generieren.

  • Analyse des Begriffs "aktives Mitgefühl" und dessen organisatorische Relevanz.
  • Untersuchung von Chancen, Risiken und Hindernissen bei der Implementierung.
  • Betrachtung von Organisationen als emotionale Arenen und deren integrale Entwicklung.
  • Vorstellung konkreter Maßnahmen zur Förderung mitfühlender Praktiken.
  • Entwicklung von Auswahlkriterien für organisationsspezifische Umsetzungsstrategien.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Eine mitfühlende organisationale Praxis (MOP) wurde bereits frühzeitig im Gesundheitswesen diskutiert (vgl. auch Kanov et al. 2004, S. 811), wo aktives Mitgefühl als moralischer Imperativ im Rahmen der Patientenbetreuung gilt (vgl. Kanov et al. 2004, S. 812). Tatsächlich aber zeigten Mitarbeiter administrativer Abteilungen eines Krankenhauses häufiger Mitgefühl als Mitarbeiter pflegebezogener Stationen (vgl. Lilius et al. 2008, S. 201). Eine MOP findet sich heute auch in einigen Wirtschaftsunternehmen. Bei CISCO bspw. wurde Mitgefühl institutionalisiert, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter in bestimmten Notlagen durch die Organisation unterstützt werden (vgl. Kanov et al. 2004, S. 817). Mitgefühl zeigt sich demzufolge im wirtschaftlichen bzw. beruflichen Umfeld nicht nur öfter als vermutet, sondern auch an unerwarteter Stelle (vgl. Lilius et al. 2008, S. 201; Rynes et al. 2012, S. 503).

Im Rahmen des „positive organizational scholarship“ (POS) wurde untersucht, inwieweit positive Einzelfälle gelebten Mitgefühls in der organisationalen Praxis als Impulsgeber für eine grundlegende Umsetzung in Organisationen dienen können (vgl. Suttie 2010, S. 134). Die Darstellung dieser Einzelfälle mündete schließlich in eine Diskussion über Rahmenbedingungen, die Organisationen eine entsprechende Praxis erlauben sollen (vgl. Dutton et al. 2006, S. 59), um eine akademische Antwort auf Leiden als Bestandteil organisationalen Lebens geben zu können (vgl. z. B. Rynes et al. 2012, S. 505).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der mitfühlenden organisationalen Praxis (MOP) und Darstellung der Zielsetzung der Masterarbeit.

2. Aktives Mitgefühl im Rahmen einer MOP: Definition und Strukturierung des Begriffs "aktives Mitgefühl" sowie Erläuterung der notwendigen Komponenten und Bewertungsprozesse.

3. Entscheidungsparameter und Implikationen für die Umsetzung: Diskussion der Chancen, Risiken und Hindernisse, die bei der Entscheidung für oder gegen eine MOP relevant sind.

4. Umsetzung aus ganzheitlicher Organisationsperspektive: Analyse der MOP im Kontext von Emotionen und theoretische Fundierung einer integralen Organisationsperspektive.

5. Umsetzung mitfühlender organisationaler Praxis: Detaillierte Vorstellung von Maßnahmen zur individuellen und kollektiven Einflussnahme sowie Kriterien für eine organisationsspezifische Auswahl.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der Ausgangsfrage, ob MOP ein Einzelphänomen oder ein zukunftsweisendes Vorbild darstellt.

7. Ausblick: Diskussion notwendiger zukünftiger Forschungen und Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf die Rolle der Politik und Bildung.

Schlüsselwörter

Mitfühlende organisationale Praxis, MOP, aktives Mitgefühl, Positive Organizational Scholarship, POS, Emotionsmanagement, integrale Organisation, Unternehmenskultur, prosoziales Verhalten, Organizational Citizenship Behavior, OCB, Führungskräfteentwicklung, Resilienz, Arbeitsplatz, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob mitfühlende organisationale Praktiken in Wirtschaftsunternehmen als systematischer Ansatz zur Leistungssteigerung und Organisationsentwicklung dienen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von aktivem Mitgefühl, die Analyse der Wirkung auf Emotionen, die integrale Organisationsführung und die praktische Umsetzung durch spezifische HR-Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Umsetzbarkeit einer MOP aufzuzeigen und zu klären, unter welchen Bedingungen sie für gewinnorientierte Organisationen vorteilhaft ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Studien zum Thema "Positive Organizational Scholarship" basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Fundierung, den Entscheidungsparametern (Chancen/Risiken) sowie konkreten Implementierungspfaden in einer integralen Organisationsstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben der MOP selbst stehen Begriffe wie Emotionen, integrale Entwicklung, soziale Architektur, Commitment und prosoziales Verhalten im Fokus.

Wie unterscheidet sich "aktives Mitgefühl" von einfachem Mitleid?

Aktives Mitgefühl beinhaltet zwingend eine handlungsorientierte Komponente zur Leidensminderung, während Mitleid oft passiv bleibt und eine hierarchische Distanz zum Leidenden aufbauen kann.

Warum ist eine "integrale Perspektive" für die MOP wichtig?

Die integrale Perspektive verhindert, dass Maßnahmen isoliert bleiben; sie stellt sicher, dass Verhalten, Kultur, Organisation und individuelle Bewusstseinsbildung aufeinander abgestimmt werden.

Welche Rolle spielt die Führung bei der MOP?

Führungskräfte fungieren als zentrale Rollenmodelle; sie legitimieren mitfühlende Praktiken durch ihr Verhalten und beeinflussen das organisationale Klima maßgeblich.

Sind hohe Kosten ein Hindernis für die Einführung?

Kosten sind durchaus ein Faktor, insbesondere durch notwendige Trainings; die Arbeit argumentiert jedoch, dass durch Prävention (z.B. Senkung von Fehlzeiten/Burnout) langfristig ökonomische Vorteile entstehen.

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Résumé des informations

Titre
Mitfühlende organisationale Praxis. Einzelphänomen oder richtungsweisendes Vorbild?
Université
University of Hagen  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalführung und Organisation, Univ.-Prof. Dr. Jürgen Weibler)
Note
1.3
Auteur
Henning Marx (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
71
N° de catalogue
V295650
ISBN (ebook)
9783656935414
ISBN (Livre)
9783656935421
Langue
allemand
mots-clé
Aktives Mitgefühl Empathie Compassion Unternehmen Bewertung Umsetzung Emotionsmanagement Integrale Organisation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Henning Marx (Auteur), 2014, Mitfühlende organisationale Praxis. Einzelphänomen oder richtungsweisendes Vorbild?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295650
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