Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Musicologie - Divers

Musikstadt Wien. Konzertveranstaltungen und Konzertunternehmen der Wiener Jahrhundertwende

Zwischen Tradition und Fortschritt

Titre: Musikstadt Wien. Konzertveranstaltungen und Konzertunternehmen der Wiener Jahrhundertwende

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Musicologie - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Es gibt wohl nur wenige Städte in Europa, die bezüglich ihrer kulturellen Angebote und Traditionen auf eine dermaßen lange Geschichte zurückblicken können wie Wien. Vor allem schlägt sich dies im musikalischen Bereich nieder.
Neben der Tatsache, dass Wien für viele Komponisten von Weltrang (darunter auch die bekanntesten Komponisten der sogenannten "Wiener Klassik", Joseph Haydn, Wolfgang A. Mozart und Ludwig v. Beethoven) lange Zeit ihre Hauptwirkungsstätte darstellte, sind
auch weltberühmte Orchester, wie z.B. die "Wiener Philharmoniker", welche mittlerweile auf eine über 150-jährige Geschichte zurückblicken können, und entsprechende Konzerte, darunter natürlich die traditionellen Neujahrskonzerte der Philharmoniker, noch heute für viele ein Begriff und aus dem
kulturellen Leben der Stadt Wien nicht mehr wegzudenken.
Natürlich ist es bei einer solchen Fülle von Konzertveranstaltungen kein Wunder, dass sich schon vor
längerer Zeit Unternehmen gegründet haben, welche sich die Organsiation dieser Veranstaltungen auf die Fahnen geschrieben haben. Dies ist nicht erst in heutiger Zeit der Fall, sondern geht teilweise weit in die Vergangenheit zurück. Teils liegen diese Unternehmen in den Händen von Privatpersonen
und/oder privaten Vereinen, teils wurden sie massiv vom österreichischen Kaiser oder sonstigen Angehörigen der herrschenden Klasse unterstützt.
Die Zeit um 1900 kann als eine Zeit des Umbruchs gesehen werden. Das berühmte "Watschenkonzert" 1913, welches unter der Leitung von Arnold Schönberg stattfand und in einem buchstäblich handfesten Eklat gipfelte, stellt sicherlich ein besonders herausragendes Ereignis dieser Veränderung, dem
"Aufeinanderprallen" von Tradition und Moderne, dar, allerdings kann dieser Wandel auch an vielen anderen Gegebenheiten innerhalb von Konzertveranstaltungen und Konzertunternehmen wahrgenommen werden.
Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit dieser Zeit des Wandels um 1900. Sie stellt verschiedene der bekanntesten Unternehmen und deren zum Teil eigene Konzertsäle und Konzertreihen vor und beleuchtet zudem die nicht immer reibungslos verlaufene Koexistenz des traditionellen und modernen Wiens.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das kulturelle Wien um 1900

3. Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

3.1 Geschichte

3.2 Veranstaltungsorte

3.3 Konzertveranstaltungen

4. Die Wiener Symphoniker

4.1 Geschichte

4.2 Konzertveranstaltungen

5. Das Wiener Tonkünstler-Orchester

5.1 Geschichte

5.2 Konzertveranstaltungen

5.3 Wiener Tonkünstler-Verein

6. Die Wiener Philharmoniker

7. Sonstige Konzertveranstaltungen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Dynamik des Konzertlebens im Wien der Jahrhundertwende um 1900. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen traditionellen Institutionen und den aufkommenden Impulsen der Moderne zu analysieren sowie die Rolle zentraler Akteure und Veranstaltungsformen in diesem kulturellen Umbruchprozess zu beleuchten.

  • Strukturanalyse der bedeutendsten Wiener Konzertunternehmen
  • Gegenüberstellung von traditionellen und modernen musikalischen Tendenzen
  • Bedeutung von Konzertorten und deren infrastruktureller Entwicklung
  • Soziale Aspekte der Konzertzugänglichkeit und -organisation
  • Die Auswirkungen des kulturellen Umbruchs auf das öffentliche Musikleben

Auszug aus dem Buch

3.2 Veranstaltungsorte

In der Anfangszeit der Gesellschaft veranstaltete diese in Ermangelung eines eigenen Gebäudes ihre Konzerte im Redouten-Saal der Wiener Hofburg und in der Winterrreitschule.

Ihr erstes Konzertgebäude bezog die Vereinigung 1817, indem sie das Gebäude "Zum roten Apfel" in der Singerstraße mietete. Der Aufenthalt war jedoch nur von relativ kurzer Dauer, 1822 mietete man in der Straße "In der Tuchlauben" das Haus "Zum roten Igel", was Ende der 1820er Jahre dann auch gekauft wurde. Der in diesem Gebäude befindliche Konzertsaal wurde am 4. November 1831 eröffnet, allerdings wurden in diesem längere Zeit nur Virtuosenkonzerte aufgeführt, da er mit nur 700 Sitzplätzen zu klein für größere Konzerte war. Diese wurden weiterhin im Redouten-Saal und der Winterrreitburg veranstaltet.

Mit der Fertigstellung eines eigenene Konzertgebäudes, dem Musikverein, änderte sich dies. Vom Architekten Theophil Hansen geplant und 1870 vollendet, beinhaltete das Konzertgebäude zunächst zwei Säle: der Große Saal (aufgrund der reichen Verzierungen auch Goldener Saal genannt), der 1744 Sitz- und ca. 300 Stehplätze fasste, und der Brahms-Saal mit ungefähr 600 Plätzen, welcher hauptsächlich für Kammermusik-Konzerte vorgesehen war.

2004 wurde der Musikverein um 3 weitere Säle erweitert, dem Gläsernen Saal (380 Plätze), dem Metallenen Saal (126 Plätze) und dem Steinernen Saal (70 Plätze).

Vor allem der Goldene Saal besticht durch eine hervorragende Akustik, die allerdings nicht geplant war, sondern aufgrund der Bauweise eher zufällig zustande kam.

Nach der Einweihung des Konzertgebäudes am 6. Januar 1870 musste die Gesellschaft der Musikfreunde einen herben Rückschlag bezüglich dieses Großprojektes einstecken: wegen eines Brandes im Gebäude mussten bis zur erneuten Nutzung erst die dadurch entstandenen Schäden beseitigt werden, bevor die Neueröffnung am 19. Februar 1870 gefeiert werden konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die historische Bedeutung Wiens als Musikstadt und führt in die Thematik des kulturellen Umbruchs um 1900 ein.

2. Das kulturelle Wien um 1900: Dieses Kapitel beschreibt das rasante Stadtwachstum und die musikalische Spannung zwischen Tradition und der aufkommenden Moderne.

3. Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Das Kapitel beleuchtet die Geschichte, die Bedeutung der Spielstätten und die verschiedenen Konzertarten des traditionsreichen Musikvereins.

4. Die Wiener Symphoniker: Hier wird die Entstehung des Wiener Concertvereins als eigenständiges Orchester und der Bau des Wiener Konzerthauses thematisiert.

5. Das Wiener Tonkünstler-Orchester: Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Tonkünstler-Sozietät zum Orchester, deren Konzerten und der Bedeutung des Wiener Tonkünstler-Vereins.

6. Die Wiener Philharmoniker: Das Kapitel bietet einen Einblick in die Gründung, das Selbstverständnis und die Rolle der Philharmoniker im traditionsbewussten Wien.

7. Sonstige Konzertveranstaltungen: Dieser Abschnitt beschreibt alternative Formate wie Liederabende, Unterhaltungsabende und Concerts spirituels.

8. Fazit: Das Fazit fasst das friedliche Nebeneinander von Tradition und Moderne sowie den nachhaltigen Erfolg der Konzertinstitutionen zusammen.

Schlüsselwörter

Wien um 1900, Konzertwesen, Musikverein, Wiener Symphoniker, Wiener Philharmoniker, Tonkünstler-Orchester, Wiener Moderne, Konzertsaal, Musikgeschichte, Konzertorganisation, Kulturgeschichte, Umbruchzeit, traditionell, modern, Konzertveranstaltungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzertleben und die Konzertunternehmen im Wien der Jahrhundertwende und untersucht, wie sich die Musiklandschaft in einer Zeit des kulturellen Wandels zwischen Tradition und Moderne entwickelte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte und Struktur großer Vereine wie der Gesellschaft der Musikfreunde, der Wiener Symphoniker und der Wiener Philharmoniker sowie auf der Vielfalt der Konzertformate dieser Epoche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Zusammenwirken traditioneller und moderner Strömungen das Wiener Musikleben prägte und welche Rolle die verschiedenen Konzertveranstalter dabei spielten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die den historischen Kontext und die organisatorischen Aspekte der Wiener Konzertlandschaft anhand verlässlicher Sekundärliteratur und Internetquellen aufbereitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den detaillierten Porträts der großen Orchestervereinigungen, deren Geschichte, Spielstätten und Konzertprogrammen sowie der Betrachtung sonstiger Veranstaltungsformate, etwa der Liederabende.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Wien um 1900, Wiener Musikverein, Konzerthäuser, Orchestergeschichte, kultureller Umbruch, Moderne und Tradition.

Welche Bedeutung hatte das sogenannte "Watschenkonzert" für die These der Arbeit?

Es dient als prominentes Beispiel für den unübersehbaren Konflikt zwischen traditionellem und modernem Musikverständnis im Wien jener Zeit.

Wie unterschied sich die Finanzierung bzw. Zielsetzung der Wiener Symphoniker im Vergleich zur Gesellschaft der Musikfreunde?

Während die Gesellschaft der Musikfreunde eine lange, traditionsreiche Vereinsstruktur aufwies, wurden die Symphoniker als eigenständiges Orchester gegründet, das den Zugang zu Konzerten für breitere Bevölkerungsschichten ermöglichen wollte.

Fin de l'extrait de 17 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Musikstadt Wien. Konzertveranstaltungen und Konzertunternehmen der Wiener Jahrhundertwende
Sous-titre
Zwischen Tradition und Fortschritt
Université
Saarland University  (Musikwissenschaftliches Institut)
Cours
Musikstadt Wien
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
17
N° de catalogue
V295804
ISBN (ebook)
9783656947158
ISBN (Livre)
9783656947165
Langue
allemand
mots-clé
musikstadt wien konzertveranstaltungen konzertunternehmen wiener jahrhundertwende zwischen tradition fortschritt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2014, Musikstadt Wien. Konzertveranstaltungen und Konzertunternehmen der Wiener Jahrhundertwende, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295804
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint