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Archäologische Perlen. Kleiner Reiseführer durch die Westtürkei, den Peloponnes und Kreta

Titre: Archäologische Perlen. Kleiner Reiseführer durch die Westtürkei, den Peloponnes und Kreta

Résumé , 2014 , 28 Pages

Autor:in: Dr. Sigrid Vollmann (Auteur)

Archéologie
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Der Peloponnes, Kreta und die Westtürkei sind beliebte Touristenorte mit vielen Sehenswürdigkeiten. Doch auch fernab der üblichen Touristentouren gibt es Sehenswürdigkeiten, die es wert sind, besucht zu werden.

Man findet gewaltige Tempelanlagen, Überreste von Städten, wiederaufgebaute Stadien und berühmte Bibliotheken.

Die vorliegende Zusammenfassung eines Vortrags gibt einen Überblick über verschiedene, archäologisch interessante Gebiete wie Karien, Ionien, Troas, das Minoische Reich und Peloponnes.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Karien

Labranda

Nyssa

Herakleia am Latmos

Magnesia am Mäander

Euromos

Myus

Didyma

Ionien

Klaros

Notion

Kolophon

Panionion

Troas

Assos

Teos

Minoisches Reich

Tilissos

Anemospilia

Vathypetro

Kamillari

Armeni

Peloponnes

Niochoria

Lousoi

Aigeira

Vapheio

Franchti Höhle

Nemea

Tempel des Apollon Epikuros in Bassai

Zielsetzung & Themen

Dieses Werk bietet einen systematischen Überblick über bedeutende antike Stätten in Kleinasien, Kreta und auf dem griechischen Festland, wobei der Fokus auf der architektonischen Entwicklung, historischen Kontexten und der kulturellen Bedeutung der jeweiligen Orte liegt.

  • Historische Einordnung antiker Landschaften und Städte.
  • Analyse sakraler Architektur und Tempelbauformen.
  • Untersuchung von Siedlungsstrukturen und Urbanistik.
  • Darstellung mythischer Überlieferungen im archäologischen Kontext.
  • Dokumentation von Funden und deren kultureller Interpretation.

Auszug aus dem Buch

Karien

Es handelt sich dabei um eine Landschaft in der heutigen Türkei. Zwischen 1800 und 1220 wurde das Volk der Karier erstmals in hethitischen Texten genannt. Danach wurden sie erst wieder unter Homer erwähnt. Woher die Karier genau kamen, ist ungewiss. Ihre Sprache ähnelt allerdings dem hethitischen – daher geht man von einer Einwanderung aus dem Inneren der Türkei aus und nicht von einer Besiedlung von Griechenland. Zwischen 1200 und 800 wanderten dann auch Griechen in Kleinasien ein und vermischten sich mit der dort ansässigen Bevölkerung. Im 7. und 6. Jahrhundert gehörte Karien dem lydischen Reich an. Danach wurde es persisch. Einigen persischen Satrapen gelang es, sehr machtvoll zu werden und diese Macht auch auf die griechischen Städte auszuweiten. Im 4. Jahrhundert war der König von Karien ein Mann namens Hekatomnos. Er hatte drei Söhne, Mausollos, Idrieus und Pixodaros. Außerdem hatte er noch zwei Töchter. Mausollos, der älteste Sohn, heiratet seine Schwester Artemisia II. Es war offenbar nicht nur eine Vernunftehe, sondern durchaus von Liebe geprägt. Nach seinem Tod nahm sie die Asche ihres Bruders mit Wasser vermischt zu sich, um ihm ein lebendes Grab zu sein. Er wurde nach dem Tod seines Vaters auch König über Karien (obwohl noch immer Satrap des persischen Reiches) und verlegte die Hauptstadt von Mylasa nach Halikarnassos, wo er sich auch sein Mausoleum erbauen ließ. Er kämpfte mit den Rhodiern gegen die Athener und schmiedete eine Revolte gegen den persischen König Artaxerxes.

Zusammenfassung der Kapitel

Karien: Einführung in die Geschichte und geografische Lage Kariens sowie die Rolle bedeutender Herrscher wie Mausollos.

Labranda: Beschreibung der im Latmosgebirge gelegenen Stadt, ihres Zeus-Heiligtums und der typischen Andron-Gebäude.

Nyssa: Analyse des Bildungszentrums mit Fokus auf das Theater, die Bibliothek und das benachbarte Plutonium.

Herakleia am Latmos: Darstellung der stadtplanerischen Neugründung unter Pleistarch und des Endymion-Heiligtums.

Magnesia am Mäander: Untersuchung der städtischen Entwicklung und der innovativen Architektur des Artemistempels.

Euromos: Vorstellung des korinthischen Tempels und der Tradition der Stifterinschriften.

Myus: Abhandlung über die Gründung und den späteren Niedergang der Stadt aufgrund ökologischer Faktoren wie Moskitoplagen.

Didyma: Analyse des bedeutenden Apollo-Orakels und der architektonischen Herausforderungen beim Bau des großen Didymaions.

Ionien: Überblick über die Landschaft und den Zusammenschluss der zwölf Städte im ionischen Bund.

Klaros: Erläuterung der Funktion als Orakelstätte und der baulichen Besonderheiten des dortigen Apollotempels.

Notion: Beschreibung der Funktion als Hafenstadt für Kolophon und Klaros.

Kolophon: Darstellung der Mutterstadt Ioniens und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung durch das Kolophonium-Harz.

Panionion: Erörterung der Lage und Funktion des Zentralheiligtums des ionischen Bundes.

Troas: Geografische Einordnung der Landschaft nahe den Dardanellen.

Assos: Untersuchung der befestigten Stadt auf einem Hügel und ihres Athena-Tempels.

Teos: Geschichte der Schauspieler-Gilde und der archäologischen Belege für städtische Versuche der Synoikismos.

Minoisches Reich: Überblick über die Palastwirtschaft auf Kreta und die minoische Siedlungsstruktur.

Tilissos: Vorstellung der städtischen Villen und ihrer Bedeutung im minoischen Kontext.

Anemospilia: Untersuchung der religiösen Rituale und der archäologischen Befunde eines Heiligtums.

Vathypetro: Analyse eines minoischen Landsitzes mit Fokus auf landwirtschaftliche Produktion.

Kamillari: Beschreibung der Grabkultur anhand der Funde im Tholosgrab.

Armeni: Darstellung der Nekropole und der Erkenntnisse über die Lebensweise in spätminoischer Zeit.

Peloponnes: Historische Einordnung der mykenischen Zeit und ihrer fürstlichen Zentren.

Niochoria: Untersuchung der Entwicklung einer Siedlung in der Zeit nach dem mykenischen Untergang.

Lousoi: Dokumentation der kontinuierlichen Besiedlung und des Artemis-Heiligtums.

Aigeira: Beschreibung der Akropolis und der öffentlichen Zentren der Stadt.

Vapheio: Analyse der berühmten Funde, insbesondere der goldenen Vaphio-Becher.

Franchti Höhle: Zusammenfassung der paläolithischen Siedlungsgeschichte und archäologischer Funde.

Nemea: Darstellung des Zeusheiligtums und der Nemëischen Spiele.

Tempel des Apollon Epikuros in Bassai: Analyse des architektonischen Aufbaus und der Bedeutung der Stilmischung.

Schlüsselwörter

Antike, Archäologie, Tempelbau, Kleinasien, Minoisches Reich, Mykener, Ionischer Bund, Orakelstätte, Siedlungsgeschichte, Architektur, Ausgrabungen, Karien, Peloponnes, Sakralbau, Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk grundlegend?

Das Buch bietet eine archäologisch fundierte Reise durch die antike Welt, wobei der Schwerpunkt auf den Städten, Tempeln und Siedlungen in Kleinasien, Kreta und Griechenland liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen antike Stadtplanung, Architekturgeschichte, religiöse Praktiken an Kultstätten sowie die historische Einordnung von Zivilisationen wie den Minoern und Mykenern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen detaillierten Überblick über bedeutende antike Stätten zu geben und die architektonische sowie historische Entwicklung dieser Orte greifbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Das Werk stützt sich auf archäologische Feldforschung, die Auswertung historischer Quellen (wie Strabo, Herodot oder Pausanias) und die Analyse materieller Hinterlassenschaften.

Was wird im Hauptteil detailliert besprochen?

Der Hauptteil gliedert sich in geografische Regionen und behandelt spezifische Orte, deren bauliche Merkmale wie Tempelstrukturen, Agoren und Grabungsfunde im Detail vorgestellt werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben den Regionen wie Karien oder Ionien vor allem Bautypen wie Peripteros, Pronaos oder Tholos sowie kulturgeschichtliche Epochen wie die mykenische Zeit.

Welche Rolle spielt die minoische Palastwirtschaft in den Ausführungen?

Die minoische Palastwirtschaft wird als feudale Wirtschaftsform beschrieben, in der die Paläste als zentrale Knotenpunkte für Verwaltung, Lagerung und Tauschhandel fungierten.

Wie lässt sich die Bedeutung der Vaphio-Becher einordnen?

Die goldenen Becher aus Vapheio dienen als herausragendes archäologisches Zeugnis für die künstlerische Qualität der minoischen Epoche und geben Einblicke in den Stierkult.

Fin de l'extrait de 28 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Archäologische Perlen. Kleiner Reiseführer durch die Westtürkei, den Peloponnes und Kreta
Cours
Vortrag
Auteur
Dr. Sigrid Vollmann (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
28
N° de catalogue
V296239
ISBN (ebook)
9783656942856
ISBN (Livre)
9783656942863
Langue
allemand
mots-clé
archäologische perlen kleiner reiseführer westtürkei peloponnes kreta
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dr. Sigrid Vollmann (Auteur), 2014, Archäologische Perlen. Kleiner Reiseführer durch die Westtürkei, den Peloponnes und Kreta, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296239
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Extrait de  28  pages
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