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Ethische Konflikte im Pflegedienst. Der Sterbewunsch des Patienten

"Soll Herrn M. weiterhin Flüssigkeit über subcutane Infusionen zugeführt werden?"

Titre: Ethische Konflikte im Pflegedienst. Der Sterbewunsch des Patienten

Dossier / Travail , 2013 , 9 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Katharina Daub (Auteur)

Ethique
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„In der ethischen Reflexion geht es darum, sich über das Bild vom Menschen und dem was gut ist, Rechenschaft zu geben.“ Durch den Besuch der Vorlesung in Modul 5/Ethik wurde der Autorin deutlich, wie oft Pflegekräfte ihr Handeln unbewusst ethisch reflektieren. Zu Beginn dieser Hausarbeit soll die Relevanz der Ethik für die professionelle Pflege beschrieben werden. Die Autorin arbeitet seit einigen Jahren in einem ambulanten Pflegedienst, während ihrer Arbeit, vor allem bei sterbenden Klienten, kam es immer wieder zu ethischen Konflikten gerade in dem Bereich Leben verlängern oder beim Sterben begleiten. In dieser Hausarbeit soll ein Fallbeispiel geschildert werden, welches die Situation eines sterbenden, onkologischen Klienten in der Häuslichkeit beschreibt. Es soll eine Frage formuliert werden, die mit Hilfe von gegenübergestellten Pro und Kontra Argumenten diskutiert werden soll, anschließend soll es zu einer Entscheidungsfindung kommen. Am Ende soll, die Relevanz der Ethik in der professionellen Pflege, noch einmal in Bezug auf das Praxisbeispiel deutlich werden. Begriffe wie z.B. Moral, sollen in dieser Arbeit nicht mehr genau definiert werden, da sie durch die Vorlesung als vorhandenes Wissen vorausgesetzt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

3. Relevanz der Ethik für die professionelle Pflege

4. Fallbeispiel

5. Entstandene Fragestellung aufgrund des Fallbeispiels

5.1. Pro Argumente

5.2. Kontra Argumente

5.3. Pro / Kontra Diskussion und Entscheidungsfindung

6. Bedeutung der ethischen Reflexion und Argumentation aufgrund des Fallbeispiels

Zielsetzung und Themenfelder

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die fundamentale Bedeutung der Ethik in der professionellen Pflege anhand eines konkreten klinischen Fallbeispiels zu verdeutlichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei die ethische Vertretbarkeit der Flüssigkeitszufuhr bei einem sterbenden onkologischen Patienten, um den Konflikt zwischen medizinischer Intervention und patientenseitigem Sterbewunsch aufzulösen.

  • Grundlagen der professionellen Pflegeethik
  • Ethische Entscheidungsfindung in der Palliativversorgung
  • Konflikt zwischen Lebensverlängerung und Sterbebegleitung
  • Bedeutung des Patientenwillens und der Autonomie
  • Rolle der ethischen Reflexion in der pflegerischen Praxis

Auszug aus dem Buch

5. Entstandene Fragestellung aufgrund des Fallbeispiels

Aus diesem Fall heraus stellt sich für die Pflege die Frage: „Soll Herr M. weiterhin über s.c. Infusionen Flüssigkeit zugeführt werden?“

5.1. Pro Argumente

Mögliche Verbesserung des Bewusstseinszustandes, Durstgefühl wird gemindert, Gefahr der Dehydration, keine Patientenverfügung vorhanden, hohe psychische Belastung für Angehörige bei Abbruch – wegen „verdursten lassen“, zunehmende Unruhe, Verwirrtheitszustände, Schleimhäute trocknen aus, verminderter Hautturgor – Dekubitusgefahr steigt.

5.2. Kontra Argumente

Durch besseren Bewusstseinszustand steigt die Schmerzempfindlichkeit, Durstgefühl wird nicht alleine durch Infusionen gemindert, Sterbende haben ein sinkendes Durstgefühl, Angehörige informieren und aufklären, Unruhe- und Verwirrtheitszustände können Zeichen für das Sterben sein, Wunsch des Klienten berücksichtigen, Positionswechsel und Antidekubitusmatratze reduzieren die Dekubitusgefahr, Gefahr eines Lungenödems ist erhöht, Gefahr von Ödemen generell, Leiden verlängern, dem Sterben seinen natürlichem Lauf lassen, Urinproduktion wird verringert – Blasenkatheter überflüssig, pulmonale Sekretion nimmt zu – Klient muss evtl. abgesaugt werden, Mundpflege und Mund anfeuchten verringert Durstempfinden und Gefahr von Mundschleimhautdefekten, Ausscheidung ist unzureichend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der ethischen Reflexion in der Pflege und führt in das Fallbeispiel eines sterbenden onkologischen Patienten ein.

2. Methode: Dieses Kapitel erläutert die systematische Literaturrecherche unter Verwendung wissenschaftlicher Datenbanken und relevanter Fachliteratur.

3. Relevanz der Ethik für die professionelle Pflege: Hier wird dargelegt, warum eine werteorientierte Berufsethik für das Erlangen einer eigenständigen Profession und für die Qualitätssicherung in der Pflege unerlässlich ist.

4. Fallbeispiel: Dieses Kapitel schildert die medizinische und soziale Situation eines 55-jährigen Patienten, bei dem ein ethischer Konflikt bezüglich der Flüssigkeitstherapie besteht.

5. Entstandene Fragestellung aufgrund des Fallbeispiels: In diesem Teil werden pro und kontra Argumente gegenübergestellt und eine ethisch begründete Entscheidung zur Beendigung der Infusionstherapie hergeleitet.

6. Bedeutung der ethischen Reflexion und Argumentation aufgrund des Fallbeispiels: Das abschließende Kapitel reflektiert, wie wichtig eine eigenständige Pflegeethik ist, um die Autonomie und Lebensqualität von Patienten in ethischen Grenzfällen zu wahren.

Schlüsselwörter

Ethik, professionelle Pflege, Fallbeispiel, Palliativpflege, Sterbebegleitung, Lebensqualität, Patientenautonomie, Entscheidungsfindung, Infusionstherapie, Pflegeethik, medizinische Ethik, Patientenwille, interdisziplinäre Reflexion, onkologische Pflege, ethischer Konflikt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit ethischer Reflexion in der pflegerischen Praxis und zeigt auf, wie diese bei komplexen Entscheidungen am Lebensende zur Anwendung kommt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Professionalisierung der Pflege, ethische Standards in der Palliativversorgung und die ethische Güterabwägung in der Patientenbetreuung ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, anhand einer Pro-Kontra-Diskussion zu entscheiden, ob bei einem sterbenden Patienten die Fortführung einer Flüssigkeitstherapie ethisch zu rechtfertigen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken und Fachkatalogen durchgeführt, um auf Basis aktueller Fachliteratur eine ethische Argumentation aufzubauen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit vermittelt?

Der Hauptteil liefert die theoretische Einordnung der Pflegeethik und wendet diese exemplarisch auf ein konkretes Fallbeispiel an, um daraus eine fundierte Entscheidung abzuleiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Pflegeethik, Patientenautonomie, Palliativversorgung, ethische Reflexion und Entscheidungsfindung.

Warum wird die Abwesenheit einer eigenen Pflegeethik als kritisch angesehen?

Die Autorin argumentiert, dass die Abhängigkeit von der Medizinethik die spezifisch pflegerische Sichtweise auf den Patienten vernachlässigt und die Entwicklung zur vollwertigen Profession behindert.

Wie geht die Autorin mit dem Wunsch des Patienten nach Sterben um?

Obwohl keine schriftliche Patientenverfügung vorliegt, stützt sich die Autorin auf den mutmaßlichen Willen des Patienten, um dessen Autonomie im Sterbeprozess zu respektieren.

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Résumé des informations

Titre
Ethische Konflikte im Pflegedienst. Der Sterbewunsch des Patienten
Sous-titre
"Soll Herrn M. weiterhin Flüssigkeit über subcutane Infusionen zugeführt werden?"
Université
University of Applied Sciences Frankfurt am Main  (Fachbereich 4)
Note
2,3
Auteur
Katharina Daub (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
9
N° de catalogue
V296365
ISBN (ebook)
9783656943488
ISBN (Livre)
9783656943495
Langue
allemand
mots-clé
ethische konflikte pflegedienst sterbewunsch patienten soll herrn flüssigkeit infusionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Daub (Auteur), 2013, Ethische Konflikte im Pflegedienst. Der Sterbewunsch des Patienten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296365
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Extrait de  9  pages
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