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Definition und Geschichte der Hamburger Schule. Warum deutsche Texte?

Titre: Definition und Geschichte der Hamburger Schule. Warum deutsche Texte?

Texte Universitaire , 2007 , 24 Pages

Autor:in: Björn Fischer (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Die vorliegende Arbeit möchte sich im Allgemeinen mit dem Phänomen der Hamburger Schule beschäftigen.
Als Musikströmung der 1980er und 1990er Jahre in Deutschland nimmt sie die maßgebliche Vorreiterrolle für den zeitgenössischen Trend zum deutschsprachigen Texten in der Pop- und Rockmusik ein.

Nachdem zuerst auf den Begriff der Hamburger Schule sowie auf mögliche Kritik an diesem eingegangen wird, sollen auch die Geschichte dieser Musikströmung und ihre frühen Anfänge beleuchtet werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Hamburger Schule

1.1 Der Begriff ‚Hamburger Schule’

1.2 Kritik am Terminus

1.3 Frankfurter Schule und Diskursrock

2. Die Geschichte der Hamburger Schule

2.1 Einführung zu den Herkünften und Vorbedingungen

2.2 Die Hamburg-Ostwestfalen-Verbindung

2.3 Hamburg - öffentliche und private Räume

2.4 Das Politische

2.5. L’Age D’Or und andere Verlage

3. Warum deutsche Texte?

4. Die frühe Hamburger Schule

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der „Hamburger Schule“ als bedeutende Musikströmung der 1980er und 1990er Jahre in Deutschland, analysiert deren Entstehungsgeschichte, ihre theoretischen Bezüge sowie die spezifische Entscheidung der beteiligten Künstler, vermehrt deutschsprachige Texte mit intellektuellem Anspruch zu verwenden.

  • Historische Ursprünge und Einflussfaktoren der Hamburger Schule
  • Die Rolle von Independent-Labels (z.B. L'Age D'Or, Zick Zack)
  • Theoretische Bezüge zur Kritischen Theorie (Frankfurter Schule)
  • Die soziokulturelle Bedeutung von Hamburg als Produktionsort
  • Beweggründe für die Verwendung deutscher Texte im Diskursrock

Auszug aus dem Buch

2.3 Hamburg - öffentliche und private Räume

Die eigentlichen Anfänge der Hamburger Schule finden sich aber in den zahlreichen Kiezkneipen beziehungsweise im geistigen Raum dazwischen und weniger auf den Straßen der Metropole. Rocko Schamoni verortet die Keimzelle im damaligen „Kennlern-Laden“ Sorgenbrecher.

„Das, was man als Hamburger Schule bezeichnet – ob man Klischees mag oder nicht -, das hat da angefangen, dass wir uns jeden Abend getroffen haben.“

Weitere erste Orte waren die Bars Kir, Subito und Luxor, in denen Ende der achtziger Jahre Bands wie Tav Falco und Sylvia Juncosa auftraten, die Musiker, wie die soeben nach Hamburg gezogene Bernadette Hengst, zum Musizieren bewegten. Niemand wollte aber in vorgefertigte Fußstapfen treten und so blieb meistens kaum etwas anderes übrig, als eigenständige Musik zu machen. Die Attitüde und der idealistische Hintergrund entstammten dem Wechselspiel zwischen Beobachtungen der äußeren Welt, d.h. im Allgemeinen den Weltphänomenen und –mechanismen und im Speziellen dem soziokulturellen Milieu der Bars und Studentenwohnungen, und dem inneren Monolog über die eigene Ausrichtung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Hamburger Schule: Einführung in das Phänomen der Musikströmung und Erläuterung der Begriffsentstehung sowie der Kritik an dieser Bezeichnung.

2. Die Geschichte der Hamburger Schule: Detaillierte Betrachtung der Ursprünge, der Vernetzung zwischen Hamburg und Ostwestfalen, der lokalen Szenekultur sowie des politischen Engagements und der Musikverlage.

3. Warum deutsche Texte?: Untersuchung der Gründe für die Verwendung der deutschen Sprache als Medium für intellektuelle und gesellschaftskritische Inhalte.

4. Die frühe Hamburger Schule: Analyse der prägenden Bands der Anfangsphase und deren Einordnung in den musikalischen Kontext der späten 1980er Jahre.

Schlüsselwörter

Hamburger Schule, Diskursrock, Diskurspop, Tocotronic, Blumfeld, Die Sterne, Frankfurter Schule, Kritische Theorie, Independent-Musik, Popkultur, deutsche Texte, L'Age D'Or, Zick Zack, Subkultur, Gesellschaftskritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Hamburger Schule als eine prägende deutsche Musikbewegung der 1980er und 1990er Jahre, die maßgeblich für den Trend zum anspruchsvollen deutschsprachigen Pop und Rock war.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Entstehungsgeschichte der Szene, ihre intellektuellen Bezüge, die Bedeutung der Infrastruktur (wie Labels und Bars) sowie das politische Selbstverständnis der beteiligten Musiker.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entstehung, das Umfeld und die spezifischen Merkmale der Hamburger Schule zu beleuchten, um zu erklären, warum diese Strömung einen so großen Einfluss auf die deutsche Musiklandschaft hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kulturwissenschaftliche Analyse, die den Rückgriff auf Zeitzeugenberichte, journalistische Quellen und eine diskursanalytische Betrachtung der Musiktexte kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Historie der Strömung, der Bedeutung der Frankfurter Schule für das Selbstverständnis der Szene, der Rolle von Orten und Labels sowie den Gründen für die Hinwendung zur deutschen Sprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Hamburger Schule, Diskursrock, Independent-Musik, Gesellschaftskritik und Popkultur definieren.

Wie wird das Verhältnis der Hamburger Schule zur Frankfurter Schule beschrieben?

Die Arbeit zeigt auf, dass sich die Hamburger Szene an der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule orientierte und diese theoretischen Ansätze mit einer antiautoritären Musikproduktion verband, woraus der Begriff „Diskursrock“ entstand.

Warum war die Wahl der deutschen Sprache für die Künstler so bedeutend?

Die Verwendung der deutschen Sprache war ein unbewusster, aber ehrgeiziger Prozess, um sich von englischsprachigen Pop-Phrasen abzugrenzen und die eigene Sprache als Medium für einen hohen intellektuellen Anspruch zu erproben.

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Résumé des informations

Titre
Definition und Geschichte der Hamburger Schule. Warum deutsche Texte?
Université
University of Leipzig  (Institut für Germanistik)
Auteur
Björn Fischer (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
24
N° de catalogue
V296380
ISBN (ebook)
9783656941170
ISBN (Livre)
9783656941347
Langue
allemand
mots-clé
definition geschichte hamburger schule warum texte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Björn Fischer (Auteur), 2007, Definition und Geschichte der Hamburger Schule. Warum deutsche Texte?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296380
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Extrait de  24  pages
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