Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers

Umsetzung, Vorbereitung und Einführung der standardisierten Notrufabfrage

Titre: Umsetzung, Vorbereitung und Einführung der standardisierten Notrufabfrage

Texte Universitaire , 2013 , 57 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Klaus Schliz (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit soll die standardisierte Notrufabfrage mit telefongestützter Hilfeleistung als Instrument zur Qualitätsverbesserung im Rettungsdienst genauer betrachtet werden. Gleichzeitig soll eine entsprechende Musterimplementierung dargestellt werden.

Das in den USA schon seit Jahrzehnten eingeführte und evaluierte System findet im deutsch-sprachigen europäischen Raum zunehmend Zuspruch. Es ist bisher jedoch weder gesetzlich vorgeschrieben noch flächendeckend eingeführt. Es handelt sich hierbei um i. d. R. software-gestützte Systeme, die anhand multipler Abfragekombinationen während des Notrufgesprächs den wahrscheinlichsten Diagnosekomplex ermitteln, die dafür erforderlichen geeigneten Rettungsmittel vorschlagen und es den Disponenten ermöglichen, gezielte Erste-Hilfe-Maßnahmen telefonisch einzuleiten.

Ziel ist es hierbei, dass alle Disponenten zu einem gleichen Diagnose-schlüssel kommen und kompetent telefonisch Erste Hilfe leisten können. Dies gilt nicht nur für Bagatellverletzungen, sondern auch für komplexe Notfallsituationen wie ein Herz-Kreislauf-Stillstand oder eine beginnende Geburt. Aber auch bei Brandeinsätzen können dem Anrufer gezielte Hilfe- und Schutzmaßnahmen unverzüglich vermittelt werden.
Aus Sicht des Verfassers können darüber hinaus vielerlei gesetzliche, rechtliche aber auch ethische Anforderungen erfüllt und ein besseres Outcome für die Hilfeersuchenden erreicht werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die standardisierte Notrufabfrage

2.1 Ansatz der Qualitätsverbesserung

2.2 Umsetzung in einer Integrierten Regional-Leitstelle

2.3 Musterleitstelle Bodensee-Oberschwaben

2.3.1 Versorgungsgebiet

2.3.2 Ressourcendarstellung

2.3.3 Personalstruktur

2.3.4 Rahmenbedingungen

2.4 Vorüberlegungen und Grundsatzentscheidungen

2.4.1 Argumentationskette

2.4.2 Von der Idee zum Projekt

2.4.3 Produktauswahl

2.4.4 Investitionsargumente

2.4.5 Rahmenprojektplan

2.5 Vorbereitung

2.5.1 Projektstart / Kick-off

2.5.2 Lenkungsausschuss

2.5.3 Kostenkalkulation

2.5.4 Projektplan

2.6 Einführung

2.6.1 Mitarbeiterschulung

2.6.2 Erste Anwendungen

2.6.3 Einsatzcodes

2.7 Qualitätsmanagement

2.7.1 Fallbesprechungen und Evaluation

2.7.2 Alarm- und Ausrückeordnung

2.8 Kritische Systembewertung

3 Fazit und Ausblick

4 Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung einer standardisierten Notrufabfrage als Instrument zur Qualitätssteigerung im Rettungsdienst. Ziel ist es, durch eine strukturierte Musterimplementierung in den Leitstellen Bodensee und Oberschwaben den Nachweis zu erbringen, dass ein solches System die therapeutische Lücke in der Rettungskette schließt, die Ergebnisqualität verbessert und den Disponenten durch Vordefinitionen rechtliche Sicherheit bietet.

  • Standardisierung der Notrufannahme und Disposition
  • Optimierung der Ergebnisqualität und der Rettungskette
  • Strukturelle Implementierung von ProQA in Integrierten Leitstellen
  • Rechtliche und ethische Aspekte der telefonischen Erste-Hilfe-Anleitung
  • Kosten-Nutzen-Analyse und Investitionsargumente für Rettungsdienstbetreiber

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Argumentationskette

In Baden-Württemberg wird das Qualitätskriterium für den erfolgreichen rettungsdienstlichen Einsatz ausschließlich an der Erfüllung der sogenannten Hilfsfrist gemessen. Sämtliche zusätzliche Maßnahmen außerhalb des Regelrettungsdienstes wie Helfer-vor-Ort-Gruppen, First Responder oder auch bereits telefonische Anleitung zur Ersten Hilfe haben auf das bisherige System der Qualitätsbeurteilung keinen Einfluss. Ob dies der richtige Ansatz ist soll hier nicht erörtert werden.

Entsprechend der Rettungskette stellt sich die momentane Situation so dar:

Bei einem Notfallereignis wird vom Ersthelfer der Notruf abgesetzt, ggf. dann eine Absicherung der Notfallstelle vorgenommen. Je nach Ausbildung des Helfers werden dann lebensrettende Maßnahmen ergriffen, die aber in ihrer Qualität sehr unterschiedlich sein können. Die Rettungsleitstelle setzt die entsprechenden Rettungsmittel in Bewegung.

Ganzheitlich betrachtet entsteht aber ein Bruch der sich wie folgt darstellt:

Vom Zeitpunkt der Notrufmeldung bis zum Eintreffen der Rettungsmittel entsteht ein therapeutisches Vakuum. Dieses gilt es mit telefonischer Anleitung zur Ersten Hilfe oder Hinweise auf Gefahren etc. zu schließen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet die standardisierte Notrufabfrage als Qualitätsinstrument im Rettungsdienst und präsentiert eine Musterimplementierung.

2 Die standardisierte Notrufabfrage: Es werden die theoretischen Ansätze der Qualitätsverbesserung sowie die praktischen Voraussetzungen für die Einführung in einer Integrierten Leitstelle erläutert.

2.1 Ansatz der Qualitätsverbesserung: Der Fokus liegt auf der Schließung der Versorgungslücke zwischen Notrufeingang und Eintreffen des Rettungsmittels.

2.2 Umsetzung in einer Integrierten Regional-Leitstelle: Dieses Kapitel behandelt die technischen und personellen Anforderungen für die Implementierung eines SNAS.

2.3 Musterleitstelle Bodensee-Oberschwaben: Es wird die Struktur der spezifischen Leitstellen als Basis für die Modellprojektierung analysiert.

2.3.1 Versorgungsgebiet: Darstellung der geografischen und politischen Schnittstellen der Leitstellen Bodensee und Oberschwaben.

2.3.2 Ressourcendarstellung: Übersicht über die verfügbaren Einsatzmittel des Rettungsdienstes und angrenzender Organisationen.

2.3.3 Personalstruktur: Analyse der qualitativen und quantitativen Voraussetzungen des Leitstellenpersonals unter Berücksichtigung des Rettungsdienstgesetzes.

2.3.4 Rahmenbedingungen: Untersuchung der technischen Infrastruktur und der Grundsätze für eine bedarfsgerechte Personalbesetzung.

2.4 Vorüberlegungen und Grundsatzentscheidungen: Analyse der Beweggründe für die Systemumstellung nach der Fusion zweier Leitstellen.

2.4.1 Argumentationskette: Kritische Betrachtung der Hilfsfrist als alleiniges Qualitätskriterium im Vergleich zur Ergebnisqualität.

2.4.2 Von der Idee zum Projekt: Zusammenfassung der Literaturrecherche und des Bedarfs zur Schließung der therapeutischen Lücke.

2.4.3 Produktauswahl: Vergleich der verfügbaren Softwareanbieter unter Berücksichtigung definierter Auswahlkriterien.

2.4.4 Investitionsargumente: Darstellung der betriebswirtschaftlichen und qualitativen Vorteile einer Systeminvestition.

2.4.5 Rahmenprojektplan: Strukturierter Fahrplan für die Phasen der Projektbegleitung und deren Ergebnisse.

2.5 Vorbereitung: Darstellung notwendiger organisatorischer und motivationaler Vorbereitungen für das Einführungsprojekt.

2.5.1 Projektstart / Kick-off: Prozessschritte von der ersten Literaturrecherche bis zur Einbindung der Beteiligten.

2.5.2 Lenkungsausschuss: Definition der Rolle des Gremiums als Botschafter und Sponsor des Projekts.

2.5.3 Kostenkalkulation: Analyse der anfallenden Kosten für Investition, Betrieb und notwendige Fortbildungen.

2.5.4 Projektplan: Gliederung der Projektierung in vier zentrale Phasen.

2.6 Einführung: Beschreibung der kritischen Einzelschritte und der Einbindung relevanter Personengruppen.

2.6.1 Mitarbeiterschulung: Anforderungen an die Ausbildung der Disponenten unter Realbedingungen.

2.6.2 Erste Anwendungen: Implementierung eines Stufenkonzepts zur Heranführung an den Echtbetrieb.

2.6.3 Einsatzcodes: Erläuterung der Logik zur Generierung und Klassifizierung von Einsatzcodes durch ProQA.

2.7 Qualitätsmanagement: Beschreibung der Messbarkeit von Qualität durch systematische Fallprüfung.

2.7.1 Fallbesprechungen und Evaluation: Festlegung von Qualitätskriterien für die regelmäßige Überprüfung der Protokollanwendung.

2.7.2 Alarm- und Ausrückeordnung: Verknüpfung der standardisierten Abfrage mit der operativen Alarmierung von Einsatzmitteln.

2.8 Kritische Systembewertung: Analyse bestehender Erkenntnisse zur Effizienz und potenzieller Schwierigkeiten bei der Implementierung.

3 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung des Projekts und Vision für die bundesweite Etablierung.

4 Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur): Dokumentation der verwendeten Quellen und weiterführenden Fachliteratur.

Schlüsselwörter

standardisierte Notrufabfrage, Rettungsdienst, Ergebnisqualität, Rettungskette, ProQA, Leitstelle, Disponent, therapeutisches Vakuum, Qualitätsmanagement, AMPDS, Alarm- und Ausrückeordnung, Hilfsfrist, Notfallannahme, Einsatzcodes, Patientensicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines standardisierten Systems zur Notrufabfrage und telefonischen Hilfeleistung, um die Qualität in der Notfallrettung durch eine einheitliche Prozessführung zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Notrufabfrage mittels Software (ProQA), die Steigerung der Ergebnisqualität im Rettungsdienst, die Optimierung der Rettungskette sowie die betriebswirtschaftliche und rechtliche Analyse der Systemumstellung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung einer Musterimplementierung für die Leitstellen Bodensee und Oberschwaben, um die Lücke zwischen Notrufeingang und Eintreffen der Rettungskräfte zu schließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, Prozessbeschreibung für das Projektmanagement, Kostenkalkulationsmodellen und die Auswertung von Qualitätskriterien im Rettungsdienst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der standardisierten Abfrage, die detaillierte Planung der Projektphasen, die technische Auswahl des Systems, Kostenmodelle sowie die praktische Einführung und das Qualitätsmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Standardisierte Notrufabfrage, Rettungskette, Ergebnisqualität, Leitstelle, Notfallmedizin und ProQA.

Warum wird die herkömmliche Hilfsfrist kritisch hinterfragt?

Die Hilfsfrist wird als veraltetes Planungsinstrument angesehen, da sie die tatsächliche Ergebnisqualität für den Patienten nicht abbildet und Maßnahmen zur telefonischen Ersten Hilfe unberücksichtigt lässt.

Welche Rolle spielt die Software ProQA im Projekt?

ProQA dient als technisches Werkzeug, das durch standardisierte Protokolle den Disponenten bei der Notrufabfrage unterstützt, die Notfallschwere klassifiziert und so die passende Alarm- und Ausrückeordnung generiert.

Was ist das „therapeutische Vakuum“ im Rettungsdienst?

Es bezeichnet den zeitlichen Raum zwischen der Notrufmeldung und dem tatsächlichen Eintreffen der Rettungsmittel, in dem durch gezielte telefonische Anleitung zur Ersten Hilfe lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden können.

Fin de l'extrait de 57 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Umsetzung, Vorbereitung und Einführung der standardisierten Notrufabfrage
Université
University of Applied Sciences Hamburg  (Fachbereich Gesundheit und Pflege)
Note
1,0
Auteur
Klaus Schliz (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
57
N° de catalogue
V299769
ISBN (ebook)
9783656965237
ISBN (Livre)
9783668143913
Langue
allemand
mots-clé
umsetzung vorbereitung einführung notrufabfrage
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Klaus Schliz (Auteur), 2013, Umsetzung, Vorbereitung und Einführung der standardisierten Notrufabfrage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299769
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  57  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint