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Leseförderung in einem mehrsprachigen Umfeld. Der Zusammenhang von Leseleistung, sozioökonomischem Status und Migration

Título: Leseförderung in einem mehrsprachigen Umfeld. Der Zusammenhang von Leseleistung, sozioökonomischem Status und Migration

Trabajo Escrito , 2014 , 44 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Eric Engel (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Alemán como idioma extranjero
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Das Lesen ist neben dem Schreiben ein zentraler Bestandteil von Literalität, zählt zu den wichtigsten Kulturfertigkeiten überhaupt und nimmt eine Schlüsselstelle in Bezug auf den Bildungs- und Berufserfolg ein. Schülerinnen und Schüler müssen eine tragfähige Lesefähigkeit ausbilden, da dies die Basiskompetenz für die Aneignung von weiteren Inhalten und Fachwissen darstellt.

Leseförderung und der Aufbau von Lesekompetenzen gehören zu den grundlegenden Aufgaben der Primarstufe und speziell des Deutschunterrichts. Diese Aufgabe darf keinesfalls unterschätzt werden und bedarf der fachlichen Auseinandersetzung, auch im Hinblick auf die sprachliche und kulturelle Heterogenität von Schülerinnen und Schülern.

Besondere Beachtung finden die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung, der Zusammenhang von Leseleistung, sozioökonomischem Status und Migration sowie der Erwerb von Lesekompetenzen unter dem Aspekt der Mehrsprachigkeit. Dieses Handbuch gibt einen theoretisch-fundierten und umfassenden Einblick in diese Thematik und beinhaltet praktische Umsetzungsmöglichkeiten für die Grundschule.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorieteil

2.1 Aktuelle Studie zur Lesekompetenz - IGLU 2011

2.1.1 Zentrale Ergebnisse zu Lesekompetenzen im internationalen Vergleich

2.1.2 Lesekompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund

2.2 Migration und gesellschaftliche Wirklichkeit in Deutschland - Chancen und Grenzen

2.2.1 Sozioökonomischer Status und seine Auswirkungen auf den Bildungserfolg

2.2.2 Generelle und gesellschaftsspezifische Kompetenzen im Kontext Schule

2.2.3 Bildungsaspirationen von Migrantenfamilien und institutionelle Diskriminierung

2.3 Lesekompetenzen unter dem Aspekt der Mehrsprachigkeit

2.3.1 Das Kognitionspsychologische Konzept von Lesekompetenz

2.3.2 Familie und Schule als wichtige Instanzen der Lesesozialisation

2.3.3 Erwerb von Lesefähigkeiten in der Zweitsprache

2.3.4 Konsequenzen für eine schulische Leseförderung bei Mehrsprachigkeit

2.3.5 Lehrerprofessionalität und Wertschätzung von Mehrsprachigkeit

3. Praxisteil

3.1 Umsetzungsmöglichkeiten einer schulischen Leseförderung

3.1.1 Verortung der Leseförderung im rheinland-pfälzischen Teilrahmenplan Deutsch

3.1.2 Basale Lesefähigkeiten gezielt fördern, Lesekompetenz aufbauen

3.1.3 Lautes Reihum-Vorlesen - ja oder nein?

3.1.4 Fit durch Lesestrategien und Lesetraining

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten einer fundierten Leseförderung in der Grundschule unter besonderer Berücksichtigung sprachlich heterogener Gruppen. Das Hauptziel besteht darin, über eine reine Methodensammlung hinauszugehen und das Themenfeld auf Basis aktueller bildungswissenschaftlicher Studien und kognitionspsychologischer Modelle fachwissenschaftlich zu beleuchten, um daraus konkrete Empfehlungen für eine erfolgreiche schulpraktische Umsetzung abzuleiten.

  • Analyse aktueller Lesekompetenzstudien wie IGLU 2011 im Kontext von Migration.
  • Untersuchung des sozioökonomischen Status und dessen Einfluss auf den Bildungserfolg.
  • Kognitionspsychologische Fundierung des Leseerwerbs bei Mehrsprachigkeit.
  • Bedeutung der familialen und schulischen Lesesozialisation.
  • Reflexion didaktischer Konzepte und Strategien zur gezielten Leseförderung.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Das Kognitionspsychologische Konzept von Lesekompetenz

Seit den 1960 Jahren hat sich ein neuer, kognitionspsychologischer Ansatz in der Leseforschung entwickelt. Das Konzept der Lesekompetenz wurde in den Fokus gerückt und geht von der Annahme aus, dass Lesen eine komplexe Fähigkeit ist, welche sich aus einzelnen Teilleistungen zusammensetzt deren Interaktion und Zusammenspiel letztendlich eine ausgebildete Lesefähigkeit ausmachen (vgl. Ehlers 2010, S. 215).

Typischerweise wird der Prozess des Lesens in mehrere Ebenen untergliedert, die jedoch nicht im zeitlichen Nacheinander durchlaufen werden, vielmehr findet eine parallele Verarbeitung von Informationen auf den verschiedenen Ebenen statt. Wie die Kommunikation zwischen diesen Ebenen verläuft, ist einer der Kernfragen der Leseforschung (Ehlers 2009, S. 99).

Die Leseleistung beginnt mit primären Wahrnehmungsprozessen. Bei der sogenannten phonologischen Rekodierung müssen die räumlich gegebenen Grapheme der geschriebenen Sprache mit zeitlich geordneten Phonemen der gesprochenen Sprache kodiert werden, um eine Buchstaben und Worterkennung zu ermöglichen (vgl. ebd.). Über die Identifikation von Buchstaben und Wörtern gelangt das Kind zum Erfassen von Wortbedeutungen im konkreten Satz. Um einen Text wirklich verstehend lesen zu können benötigt der Leser eine gewisse Lesegeschwindigkeit, welche an eine schnelle und kontextfreie Worterkennung gebunden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das Lesen als zentrale Kulturfertigkeit heraus und definiert das Ziel, Leseförderung im Kontext von Mehrsprachigkeit fachwissenschaftlich fundiert zu betrachten.

2. Theorieteil: Analysiert den aktuellen Forschungsstand zu Lesekompetenzen, den Einfluss von Migration und sozioökonomischem Status sowie das kognitionspsychologische Konzept des Leseerwerbs.

3. Praxisteil: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse in konkrete schulische Handlungsmöglichkeiten und reflektiert didaktische Methoden sowie Strategien im Rahmen des Teilrahmenplans Deutsch.

4. Fazit: Führt die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer fachlich fundierten Diagnostik sowie einer wertschätzenden Haltung der Lehrperson als Basis für eine erfolgreiche Leseförderung.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Leseförderung, Grundschule, Mehrsprachigkeit, Migration, Lesesozialisation, Bildungserfolg, Sozioökonomischer Status, Kognitionspsychologie, Zweitspracherwerb, Lesestrategien, Institutionelle Diskriminierung, Lehrerprofessionalität, Lesemotivation, Literalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und praktischen Umsetzung einer effektiven Leseförderung in der Grundschule, wobei der Fokus gezielt auf den besonderen Bedingungen von Kindern in einem mehrsprachigen Umfeld liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Analyse von Leistungsstudien (IGLU), den Einfluss des sozioökonomischen Hintergrunds, die kognitionspsychologischen Grundlagen des Leseprozesses sowie die Rolle der Schule bei der Förderung von Lesemotivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die komplexen Prozesse des Leseerwerbs unter Mehrsprachigkeitsbedingungen zu schaffen, um Lehrkräften fundierte Ansätze für eine individuelle und bedarfsgerechte Förderung im Unterricht zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, die aktuelle internationale Vergleichsstudien und psychologische Modelle zum Leseerwerb sowie bildungspolitische Rahmenvorgaben miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen wie die IGLU-Studie und Diskriminierungsfaktoren erörtert, gefolgt von einer detaillierten Auseinandersetzung mit dem kognitionspsychologischen Modell des Lesens und der praktischen Anwendung von Lesestrategien im Deutschunterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lesekompetenz, Mehrsprachigkeit, Migration, Lesesozialisation, bildungswissenschaftliche Diagnostik und schulpraktische Leseförderung.

Warum ist das "laute Reihum-Vorlesen" laut Autor kritisch zu sehen?

Da es bei heterogenen Gruppen zu Stigmatisierung schwächerer Leser führen kann und bei fortgeschrittenen Lesern keinen nachgewiesenen Nutzen für den Verstehensprozess bietet, sollte es vermieden werden.

Welche Rolle spielt die Lehrperson für den Erfolg der Leseförderung?

Die Lehrperson fungiert als zentrale Initiatorin, deren fachwissenschaftliches Wissen, diagnostische Kompetenz und vor allem ihre wertschätzende Haltung gegenüber kultureller Vielfalt über den Lernerfolg entscheidet.

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Detalles

Título
Leseförderung in einem mehrsprachigen Umfeld. Der Zusammenhang von Leseleistung, sozioökonomischem Status und Migration
Universidad
University of Koblenz-Landau  (Institut für Grundschulbildung)
Curso
Deutsch / Schriftspracherwerb
Calificación
1,3
Autor
Eric Engel (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
44
No. de catálogo
V299826
ISBN (Ebook)
9783656963608
ISBN (Libro)
9783656963615
Idioma
Alemán
Etiqueta
Leseförderung Mehrsprachigkeit Migration Migrationshintergrund Lesesozialisation Leseerwerbsprozess Lesekompetenz Literalität Heterogenität Deutschunterricht Grundschule Leseerwerbsmodell
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Eric Engel (Autor), 2014, Leseförderung in einem mehrsprachigen Umfeld. Der Zusammenhang von Leseleistung, sozioökonomischem Status und Migration, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299826
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