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Zurechnung von Fremdverletzungen bei Unfällen alkoholisierter oder zu schnell fahrender Autofahrer

Titel: Zurechnung von Fremdverletzungen bei Unfällen alkoholisierter oder zu schnell fahrender Autofahrer

Seminararbeit , 2014 , 37 Seiten , Note: 16

Autor:in: Anita Bell (Autor:in)

Jura - Strafrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es wird der Zurechnungszusammenhang bei Fahrlässigkeitsdelikten mit Bezug zum Straßenverkehr diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei Entscheidungen zu den sogenannten "Trunkenheitsfällen" und "Geschwindigkeitsfällen". Es werden die unterschiedlichen Ansichten in Rechtsprechung und Literatur eingehend erörtert.

Fahrlässigkeitsdelikte kommen in der Realität häufig vor und sind oft Teil von gerichtlichen Entscheidungen. Insbesondere die fahrlässige Tötung, § 222 StGB, und die fahrlässige Körperverletzung, § 229 StGB, stellen wichtige Normen im Rahmen der Erfolgsdelikte dar. Trotz zahlreicher Urteile ist die Handhabbarkeit dieser Fahrlässigkeitstatbestände mitunter schwierig und ihre Prüfung knifflig.

Neben den üblichen Merkmalen wie Taterfolg, Tathandlung und Kausalität sind die objektive Fahrlässigkeit und der objektive Zurechnungszusammenhang genau zu prüfen und festzustellen. Letzterer setzt sich aus einem Pflichtwidrigkeitszusammenhang und einem Schutzzweckzusammenhang zusammen. Der Pflichtwidrigkeitszusammenhang dient der Überprüfung, ob der tatbestandliche Erfolg überhaupt durch ein rechtmäßiges Alternativverhalten vermeidbar war.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Trunkenheitsfälle
    • Rechtsprechung
    • Literatur
    • Eigene Ansicht
  • Geschwindigkeitsfälle
    • Rechtsprechung
    • Literatur
    • Eigene Ansicht

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage der Zurechnung von Fremdverletzungen bei Unfällen, die durch alkoholisierte oder zu schnell fahrende Autofahrer verursacht werden. Dabei werden die Rechtsprechung und die Literatur zu den Themen Trunkenheit und überhöhte Geschwindigkeit im Straßenverkehr analysiert.

  • Die Rolle der objektiven Zurechnung im Strafrecht
  • Die rechtliche Bewertung von Trunkenheitsdelikten
  • Die Bedeutung von Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr
  • Die Abgrenzung von Fahrlässigkeit und Vorsatz im Kontext von Verkehrsunfällen
  • Die Bedeutung von Sorgfaltsnormen im Straßenverkehr

Zusammenfassung der Kapitel

Im ersten Kapitel wird eine Einleitung in die Thematik der Zurechnung von Fremdverletzungen bei Unfällen im Straßenverkehr gegeben. Im zweiten Kapitel werden die Rechtsprechung und die Literatur zum Thema Trunkenheitsdelikte im Straßenverkehr analysiert. Dabei werden die wichtigsten Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) und die Argumente der verschiedenen Autoren diskutiert. Im dritten Kapitel wird die Rechtsprechung und die Literatur zum Thema Geschwindigkeitsdelikte im Straßenverkehr behandelt. Auch hier werden die wichtigsten Urteile des BGH und die Argumente der verschiedenen Autoren diskutiert.

Schlüsselwörter

Zurechnung, Fremdverletzung, Verkehrsunfall, Trunkenheit, Geschwindigkeit, Fahrlässigkeit, Vorsatz, Sorgfaltsnorm, Rechtsprechung, Literatur, Bundesgerichtshof (BGH), objektive Zurechnung, Strafrecht.

Häufig gestellte Fragen

Wann wird eine Verletzung einem betrunkenen Autofahrer zugerechnet?

Dies hängt vom Pflichtwidrigkeitszusammenhang ab: Hätte der Unfall auch bei rechtmäßigem Alternativverhalten (Nüchternheit) sicher vermieden werden können?

Was ist der Schutzzweckzusammenhang im Strafrecht?

Er prüft, ob die verletzte Norm (z.B. Geschwindigkeitsbegrenzung) gerade dazu diente, genau die eingetretene Art von Verletzung zu verhindern.

Wie beurteilt der BGH Geschwindigkeitsüberschreitungen bei Unfällen?

Der BGH prüft genau, ob die Einhaltung der Geschwindigkeit den Erfolg vermieden hätte. Bestehen daran Zweifel, gilt oft der Grundsatz „in dubio pro reo“.

Was unterscheidet Fahrlässigkeit von Vorsatz im Straßenverkehr?

Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen wurde. Vorsatz setzt das Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung voraus.

Welche Rolle spielt die objektive Zurechnung bei Fahrlässigkeitsdelikten?

Sie ist das zentrale Bindeglied zwischen der Handlung und dem Erfolg, um eine uferlose Haftung für jeden verursachten Schaden zu begrenzen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zurechnung von Fremdverletzungen bei Unfällen alkoholisierter oder zu schnell fahrender Autofahrer
Hochschule
Universität Münster
Veranstaltung
Seminar im Straf- und Strafverfahrensrecht
Note
16
Autor
Anita Bell (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
37
Katalognummer
V300102
ISBN (eBook)
9783656967224
ISBN (Buch)
9783656967231
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zurechnung fremdverletzungen unfällen autofahrer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anita Bell (Autor:in), 2014, Zurechnung von Fremdverletzungen bei Unfällen alkoholisierter oder zu schnell fahrender Autofahrer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300102
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Leseprobe aus  37  Seiten
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