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Selbstwirksamkeitserwartung bei Suchterkrankungen. Analyse eines Beratungsgesprächs

Title: Selbstwirksamkeitserwartung bei Suchterkrankungen. Analyse eines Beratungsgesprächs

Term Paper , 2015 , 20 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Diese Arbeit befasst sich mit der Selbstwirksamkeitserwartung. Die Selbstwirksamkeitserwartung beschreibt das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen, d. h. den Glauben an seine Fähigkeiten bei einer Handlungsausführung in einer bestimmten Situation. Hier soll vor allem die Selbstwirksamkeitserwartung in Bezug auf Suchterkrankungen untersucht werden. Neben den theoretischen Grundlagen soll dazu ein beispielhaftes Beratungsgespräch mit einem Suchtkranken analysiert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG

1.1 Erläuterung der Selbstwirksamkeitserwartung

1.2 Diagnose- Methode der Selbstwirksamkeitserfahrung

1.3 Fragebogenauswertung

1.4 Beispielhafte Studien zur Selbstwirksamkeitserwartung

1.4.1 Studienauswertung 1

1.4.2 Studienauswertung 2

2 SUCHTERKRANKUNG

2.1 Sucht- Definition

2.2 Die Entstehung einer Abhängigkeit

2.3 Aktuelle Zahlen

2.3.1 Alkoholsucht

2.3.2 Tabaksucht

2.3.3 Sucht nach Medikamenten

2.3.4 Sucht nach illegalen Drogen

2.3.5 Computerspiel- und Internetabhängigkeit (nicht stoffgebundene Sucht)

2.3.6 Pathologisches (Glücks-) spielen (nicht stoffgebundene Sucht)

2.4 Mögliche gesundheitspsychologische Interventionsmaßnahmen

3 BERATUNGSGESPRÄCH

3.1 Kundendaten

3.2 Beratungsgrundlagen

3.3 Ziele des Beratungsgespräches

3.4 Methodisches Vorgehen

3.4.1 Das Beratungsgespräch

3.4.2 Eingesetzte Werkzeuge

3.4.3 Eigene Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung bei der Bewältigung von Suchterkrankungen und analysiert praxisorientierte Beratungsansätze zur Verhaltensänderung. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch diagnostische Instrumente und gezielte Beratungsmethoden die Kompetenzerwartung von Klienten gestärkt werden kann, um einen dauerhaften Ausstieg aus riskanten Suchtverhalten zu ermöglichen.

  • Grundlagen und Diagnose der Selbstwirksamkeitserwartung
  • Epidemiologische Daten zu verschiedenen stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Suchtformen
  • Anwendung des Transtheoretischen Modells (TTM) in der Suchtberatung
  • Techniken der Gesprächsführung und nonverbalen Kommunikation
  • Praktische Erarbeitung von Zielformulierungen nach der SMART-Formel

Auszug aus dem Buch

1.1 Erläuterung der Selbstwirksamkeitserwartung

Die Selbstwirksamkeitserwartung beschreibt das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen, d.h. den Glauben an seine Fähigkeiten bei einer Handlungsausführung in einer bestimmten Situation. Es handelt sich also um eine Geistige Vorwegnahme dessen, wozu wir glauben imstande zu sein, bevor wir eine Handlung durchführen. Wobei der Erwerb der Selbstwirksamkeitserwartung auf verschiedene Weisen geschehen kann.

Zu nennen sind hier die Möglichkeiten durch die eigene Erfahrung oder stellvertretend durch Beobachtung einer anderen Person, in einer Situation die bestimmte Anforderungen an uns stellen, Informationen zu sammeln. Diese bewerten wir dann bezüglich unserer eigenen Kompetenzerwartung. Auch durch Gespräche mit Mitmenschen über ihre Kompetenzwahrnehmungen können wir, durch Vergleiche, Rückschlüsse über und selbst ziehen. Zuletzt gibt uns auch unser eigener Körper Signale, welche wir dementsprechend deuten.

So kann übermäßige Aufregung vor einem sportlichen Wettkampf dazu führen, sich seiner sportlichen Fähigkeiten nicht mehr sicher zu sein. Der kausale Zusammenhang zwischen dieser Erwartung des eigenen Könnens und dem wirklichen Vermögen, spielt eine große Rolle in der Praxis. Als Beispiel sei eine Person zu nennen die ein negatives gesundheitliches Verhalten nur dann ändern wird, wenn sie selbst daran glaubt es zu können. Sie mag sich in der Intentionsphase befinden, wird den psychologischen Rubikon aber nicht hin zur Phase der Volition überschreiten, wenn eine negative Kompetenzerwartung vorliegt. So meidet man auch Situationen, wenn man denkt die Anforderungen übersteigen das eigene Können. Es ist also als Trainer oder Berater unerlässlich die Selbstwirksamkeitserwartung zu steigern, da eine Person die nicht an sich glaubt, keinen vollen Einsatz zeigen wird und wahrscheinlich schnell wieder aufgibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung und stellt ein diagnostisches Instrument sowie beispielhafte Studien zur deren Bedeutung vor.

2 SUCHTERKRANKUNG: Hier werden Definitionen von Sucht, aktuelle statistische Daten zu verschiedenen Suchtformen und gesundheitspsychologische Präventionsansätze detailliert aufbereitet.

3 BERATUNGSGESPRÄCH: Dieser Teil beschreibt die praktische Durchführung eines Beratungsgesprächs, inklusive der Analyse von Kundendaten, der theoretischen Grundlagen der Kommunikation sowie dem konkreten methodischen Vorgehen.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeitserwartung, Suchterkrankung, Suchtprävention, Kompetenzerwartung, Transtheoretisches Modell, Beratungsgespräch, Verhaltensänderung, Gesundheitspsychologie, Nichtraucherkurs, Motivationsaufbau, SMART-Formel, Suchtberatung, Ressourcen, Interventionsmaßnahmen, Suchtdefinition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung im Kontext von Suchterkrankungen und deren Anwendung in der praktischen Beratung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Sucht, die Analyse der Selbstwirksamkeitserwartung sowie Methoden zur Unterstützung von Verhaltensänderungen bei Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeitserwartung und dem Erfolg bei der Überwindung von Suchtverhalten aufzuzeigen und beratende Strategien praxisnah darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Literaturanalysen, die Auswertung von Fragebogendaten zur Selbstwirksamkeit sowie die Anwendung des Transtheoretischen Modells zur Verhaltensänderung genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben theoretischen Grundlagen der Suchtentwicklung konkrete Fallbeispiele und Gesprächsprotokolle zur Beratung eines suchterkrankten Klienten analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstwirksamkeitserwartung, Sucht, Verhaltensänderung, Beratung, Motivation und präventive Maßnahmen.

Welche Rolle spielt das Transtheoretische Modell (TTM) in den Fallbeispielen?

Das Modell dient dazu, den aktuellen Motivationsstatus des Klienten einzuordnen, um passgenaue Interventionsschritte zur Verhaltensänderung abzuleiten.

Warum ist das Beratungsgespräch nach Watzlawick ein wichtiger Bestandteil?

Die Berücksichtigung der Inhalts- und Beziehungsebene sowie der nonverbalen Kommunikation ist essenziell, um Vertrauen zum Klienten aufzubauen und eine positive Arbeitsbeziehung zu etablieren.

Welche Bedeutung haben die "Kosten-Nutzen-Waage" und die "SMART-Formel" in der Beratung?

Diese Werkzeuge helfen dem Klienten, die eigene Situation zu reflektieren, Motive zu gewichten und konkrete, realistische Ziele für den Weg in die Abstinenz zu definieren.

Warum wird im Dokument explizit auf die Ausbildung zum Berufskraftfahrer des Klienten eingegangen?

Die Lebensumstände und Hobbys des Klienten dienen als Ausgangspunkt für die Ressourcenarbeit, um eine persönliche Verbindung zum Beratungsthema herzustellen.

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Details

Title
Selbstwirksamkeitserwartung bei Suchterkrankungen. Analyse eines Beratungsgesprächs
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
1,4
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V300118
ISBN (eBook)
9783656976783
ISBN (Book)
9783656976790
Language
German
Tags
selbstwirksamkeitserwartung suchterkrankungen analyse beratungsgesprächs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Selbstwirksamkeitserwartung bei Suchterkrankungen. Analyse eines Beratungsgesprächs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300118
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