Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Ciencia del libro

Inhalt, Gestaltung und Bedeutung der "Teutschen Grammatica" von Valentin Ickelsamer

Título: Inhalt, Gestaltung und Bedeutung der  "Teutschen Grammatica" von Valentin Ickelsamer

Trabajo , 2014 , 19 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: David Kraus (Autor)

Ciencia del libro
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Valentin Ickelsamers Fibel „Eine Teutsche Grammatica“ von 1535. Es soll die zentrale Frage geklärt werden, inwieweit sie tatsächlich zukunftsweisend gewesen ist, oder ob es nur eine von vielen Fibeln war.

Um dies zu bewerkstelligen, wird im Groben chronologisch deren Entstehungsgeschichte, Inhalt und Nachwirkung beleuchtet. Es wurden hierbei besonders Quellen aus den beiden Forschungsbereichen Buchwissenschaft und Germanistik herangezogen – so z. B. Reclams Sachlexikon des Buches.
Gerade bei dieser prägenden Fibel spielt es eine große Rolle, warum sie eigentlich vom Autor verfasst wurde. Damit dies ausreichend beantwortet werden kann, darf Ickelsamers Leben selbstverständlich nicht außer Acht gelassen werden, weshalb jenes kurz dargelegt wird.
Anschließend wird sich die Arbeit der „Teutschen Grammatica“ selbst widmen, wobei zunächst über ihre allgemeinen Fakten informiert werden soll. Es folgt ein Überblick über ihren Inhalt und eine Erklärung zur Lautiermethode. Auch ihre damalige typografische Gestaltung darf nicht ignoriert werden, weshalb sowohl die Mikro-, als auch die Makrotypografie nebst Auffälligkeiten näher betrachtet werden.
Aus diesen beiden Elementen resultiert unter anderem die Beeinflussung des Leselernprozesses, welche im Zuge dessen ebenfalls untersucht werden muss. Die Analyse der Fibel endet mit der Bestimmung der Zielsetzung des Autors.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fibel

3 Valentin Ickelsamer

4 Analyse der „Teutschen Grammatica“

4.1 Fakten

4.2 Inhalt

4.2.1 Allgemeiner Aufbau

4.2.2 Lautiermethode

4.3 Typografische Gestaltung

4.3.1 Mikrotypografie

4.3.2 Makrotypografie

4.3.3 Auffälligkeiten

4.4 Beeinflussung des Leselernprozesses

4.5 Zielsetzung

5 Schluss

5.1 Zusammenfassung

5.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Valentin Ickelsamers „Teutsche Grammatica“ von 1535, um deren historische Bedeutung als Fibel und ihren Beitrag zur didaktischen Entwicklung des Lesenlernens sowie zur Etablierung einer deutschen Schriftsprache zu analysieren.

  • Historische Einordnung und Entstehungsgeschichte der „Teutschen Grammatica“
  • Analyse der von Ickelsamer eingeführten innovativen Lautiermethode
  • Untersuchung der typografischen Gestaltung (Mikro- und Makrotypografie)
  • Bewertung des Einflusses auf den zeitgenössischen Leselernprozess
  • Diskussion der pädagogischen und religiösen Zielsetzungen des Autors

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Lautiermethode

Bis zum Erscheinen der „Teutschen Grammatica“ existierte für den Leseunterricht ausschließlich die klassische Buchstabiermethode. In ihrer Starrheit sah diese vor, dass primär die Buchstaben stur auswendig gelernt werden mussten, als Nächstes wurde syllabiert und erst am Ende lasen die Schüler ganze Wörter und Texte. Dieser unflexible und vor allem langwierige Prozess war für Ickelsamer der Beweggrund, eine komplett neue Methode des Lesenlernens zu entwickeln: nämlich die Lautiermethode.16

Das Lesenlernen teilt Ickelsamer in Distanzierung vom bisherigen Leseunterricht in zwei Phasen: Segmentierung der Lautwerte aus dem Lautkontinuum gesprochener Worte (Lautiermethode) u. Zuordnung der Lautwerte zu den Lautzeichen (Buchstaben).17

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, Ickelsamers „Teutsche Grammatica“ hinsichtlich ihrer zukunftsweisenden Bedeutung und ihrer historischen Relevanz kritisch zu beleuchten.

2 Fibel: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Fibel“ als pädagogisches Instrument und erläutert die geschichtliche Entwicklung vom einfachen ABC-Buch zur ideologisch geprägten Form.

3 Valentin Ickelsamer: Ein biografischer Abriss des Autors, der seine Ausbildung, seine Rolle während der Reformationswirren und seine Motivation als Grammatiker darstellt.

4 Analyse der „Teutschen Grammatica“: Das Hauptkapitel widmet sich der detaillierten Untersuchung des Inhalts, der typografischen Merkmale und der pädagogischen Methodik des Werkes.

5 Schluss: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Fazit zur Innovationskraft der Fibel sowie deren Stellenwert in der didaktischen Sprachgeschichte.

Schlüsselwörter

Valentin Ickelsamer, Teutsche Grammatica, Lautiermethode, Fibel, Leselernprozess, Buchwissenschaft, Mikrotypografie, Makrotypografie, Reformationszeit, Schriftspracherwerb, Didaktik, Etymologie, Orthographie, Fraktur, Sprachgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die „Teutsche Grammatica“ von Valentin Ickelsamer (1535) als eines der bedeutendsten Werke für den frühen Schriftspracherwerb in deutscher Sprache.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung umfasst biographische Hintergründe, die inhaltliche Struktur des Werkes, typografische Analysen sowie die pädagogischen Konzepte zur Leseförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Ickelsamers Fibel tatsächlich als zukunftsweisendes Werk für die deutsche Sprachdidaktik gelten kann oder nur eine unter vielen war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine chronologische und inhaltliche Quellenanalyse unter Heranziehung buchwissenschaftlicher und germanistischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Fakten, des inhaltlichen Aufbaus, der Lautiermethode, der Mikro- und Makrotypografie sowie der Zielsetzung des Autors.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Lautiermethode, Fibel, Ickelsamer, Didaktik, Schriftspracherwerb und Typografie.

Was unterscheidet Ickelsamers Methode von der klassischen Buchstabiermethode?

Während die klassische Methode auf dem auswendigen Lernen starrer Buchstabenfolgen beruhte, führte Ickelsamer mit der Lautiermethode eine Segmentierung der Lautwerte ein, die das Verstehen des gesprochenen Wortes in den Vordergrund stellt.

Warum sind die scheinbar bedeutungslosen Zeichen am Fußsteg der Fibel bemerkenswert?

Diese Zeichen, die keiner erkennbaren Setzlogik folgen, stellen ein rätselhaftes typografisches Merkmal dar, das sich von den üblichen Kustoden älterer Drucke unterscheidet.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Inhalt, Gestaltung und Bedeutung der "Teutschen Grammatica" von Valentin Ickelsamer
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Buchwissenschaft)
Curso
Wechselspiel von Typografie und Lesen
Calificación
2,0
Autor
David Kraus (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
19
No. de catálogo
V300260
ISBN (Ebook)
9783656965596
ISBN (Libro)
9783656965602
Idioma
Alemán
Etiqueta
inhalt gestaltung bedeutung teutscher grammatica valentin ickelsamer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
David Kraus (Autor), 2014, Inhalt, Gestaltung und Bedeutung der "Teutschen Grammatica" von Valentin Ickelsamer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300260
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  19  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint