Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?


Essay, 2015

9 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fiktionale Objekte nach Thomasson

3. Entstehen und Fortbestehen eines fiktionalen Objektes

4. Zerstörte und verloren gegangene literarische Werke

5. Fazit

1. Einleitung

Wir leben mit ihnen, glauben sie zu kennen, fühlen uns in sie hinein und entdecken uns selbst in ihnen wieder. Charaktere aus Geschichten scheinen uns manchmal unser ganzes Leben zu begleiten, überleben sogar Generationen und ganze Epochen. Wer wurde nicht auch zum Teil von Mary Poppins erzogen, hat mit Romeo und Julia gelitten und um Mufasa geweint? Es sind Charaktere, die für uns wohl niemals sterben, auch wenn sie in den fiktionalen Geschichten, denen sie entspringen sehr wohl sterben. Aber welchen Status haben fiktionale Charaktere tatsächlich in unserer realen Welt? Existieren sie wirklich und wenn ja, wie lässt sich diese Existenz erklären? Mit Fragen wie dieser befassen sich Philosophen und Philosophinnen bereits seit langer Zeit in unterschiedlichen Bereichen der Philosophie, wie der Logik oder der Sprachphilosophie. Mit dem Werk „Fiction and Metaphysic“ hat Amy L. Thomasson die Frage der Ontologie fiktiver Objekte auf die Ebene der Metaphysik ausgedehnt und eine Theorie entwickelt, die diese als abstrakte Artefakte charakterisiert.

Diese Arbeit befasst sich, in Bezug auf eben dieses Werk, mit der Frage, ob fiktive Charaktere und die Werke, in denen sie vorkommen jemals aufhören können zu existieren. Allerdings wird hier weniger die vollständige Abhandlung Thomassons betrachtet, sondern vielmehr ausschließlich der erste Teil derselben „What Fictional Characters Seem To Be“. Hierfür wird zunächst Thomassons Auffassung von fiktionalen Objekten, also ihre Theorie dieser als Artefakte näher erörtert. Weiterhin ist es zweckmäßig sich genauer mit der Frage der Ontologie dieser Objekte zu befassen. Dabei wird auf Fragen eingegangen, inwiefern fiktive Objekte überhaupt für uns existieren, was für das Fortbestehen dieser Existenz gewährleistet sein muss und wann – falls dies möglich ist – endet. Abschließend werden die Erkenntnisse in einem Fazit nochmal zusammengefasst und einer kurzen kritischen Betrachtung unterzogen.

Es ist zunächst allerdings zum besseren Verständnis der Begriffe nötig eine kurze Erläuterung vorzuschieben, wann in dieser Arbeit von fiktiven und wann von fiktionalen Dingen die Rede ist. Während im englischen Sprachgebrauch hauptsächlich das Wort ‚ficitonal‘ gebraucht wird, ist in der deutschen Sprache zwischen den Begriffen ‚fiktional‘ und ‚fiktiv‘ zu unterscheiden. So charakterisiert ein fiktionales Werk eine Erzählung, die von fiktiven, also in der realen Welt, nicht existierenden Dingen berichtet.

2. Fiktionale Objekte nach Thomasson

Thomasson beginnt mit ihrer Definition von fiktionalen Objekten bzw. literarischen Charakteren wie Tom Sawyer oder Sherlock Holmes, indem sie darauf eingeht, wie wir diese Charaktere in unseren täglichen Diskussionen über Literatur sehen. Diese Sichtweise schreibt ihnen eine Existenz zu, die sich aus dem Akt des Autors zu einer gewissen Zeit begründet. Dies sei nicht etwa ein Akt, bei dem der Autor seinen bereits existierenden Charakter nach langer Suche endlich findet, es ist vielmehr eine Erfindung oder Kreation, durch die der fiktionale Charakter erst zum Leben erweckt wird. So ist es ausschließlich die sowohl mentale als auch physische Arbeit des Autors, die diese Existenz erschaffen. Thomasson wirft zudem die Frage auf, welche Rolle bestimmte Eigenschaften des Charakters, wie sein Ursprung im Werk sowie innerhalb einer zusammenhängenden Reihe von Werken spielt.

Müssen sie einfach nur zu einer bestimmten Zeit von jemandem erschaffen werden, oder ist die Identität eines fiktionalen Charakters auf eine Weise an seine bestimmte Herkunft im Werk eines bestimmten Autors, oder eines Autors als Teil einer bestimmten literarischen Tradition gebunden? So kann die Einzigartigkeit eines jeden Charakters im Vergleich zu einem in Bezug auf bestimmte Merkmale scheinbar völlig gleichen Charakter dennoch gewährleistet sein. Thomasson kommt zu dem Entschluss, dass bestimmte fiktionale Charaktere nicht einfach nur erdacht werden und somit existieren, sie sind zudem eng an einen ganz bestimmten Ursprung gebunden, welcher sie einzigartig macht und ebenso wichtig für den Status ihrer Existenz ist, wie der reine Akt ihrer Erfindung durch ihren Autor. Somit hängt ein fiktionaler Charakter also vom literarischen Werk ab, in dem er besteht. Was ist aber das literarische Werk und wovon hängt dieses wiederum ab? Thomasson beantwortet diese Frage folgendermaßen:

[…] it seems that a literary work is best conceived not as an abstract sequence of words but as an artifact that had to be created in those original circumstances in which it was created.”[1]

Im Folgenden wird näher auf die Idee von fiktionalen Werken und Charakteren als Artefakte eigegangen. Als Artefakt wird für gewöhnlich etwas bezeichnet, das bewusst mit einer gewissen Intention von Menschen geschaffen oder gebaut wurde. Sie haben also bestimmte Funktionen zu deren Erfüllung sie entworfen und hergestellt wurden. Dabei ist es letztendlich egal, ob sie diese gewünschte Funktion tatsächlich immer erfüllen oder nicht. So kann auch ein literarisches Werk mit der Intention entwickelt worden sein, als Gute-Nacht-Geschichte für Kinder zu fungieren und letztendlich eine völlig andere Rolle im Leben der Leser spielen. Auch ein fiktiver Charakter kann somit mit der Intention geschaffen worden sein, dass der Leser beispielsweise Sympathien für diesen entwickeln soll, ihn als Held ansehen oder sich selbst in diesem wiedererkennen und dennoch beim Leser als absoluter Antiheld oder Unsympath ankommen soll.

Meistens wird mit einem Artefakt etwas Handfestes, wie ein Werkzeug oder zumindest ein Gegenstand verbunden, dessen Existenz kaum anzuzweifeln sein könnte. Wie passt aber ein fiktives Objekt in diese Kategorie? Obwohl ein Mensch wie Sherlock Holmes in unserer realen Welt fiktiv ist, gelangt er dennoch durch Worte in gewisser Weise zu einer Existenz. Wie genau Thomasson diese Existenz begründet wird zu einem späteren Zeitpunkt genauer erläutert. Unabhängig davon, wie ein Artefakt beschaffen ist, teilen sie nach Thomasson dennoch dieselben Merkmale und bleiben ähnlich abhängig von bestimmten Gegebenheiten wie Raum-Zeit-Verhältnis und Intentionen. Trotzdem sieht Thomasson ein, dass es einen Unterschied zu geben scheint, zwischen Objekten wie Tischen oder Autos, bei denen beschreibende Worte nicht ausreichend wären, damit sie existieren. Thomasson beschreibt sie daher folgendermaßen:

[…] fictional characters are a particular kind of cultural artifact. Like other cultural objects, fictional characters depend on human intentionality for their existence. Like other artifacts, they must be created in order to exist, and they can cease to exist, becoming past objects.[2]

Der Unterschied im Akt der Konstruktion an sich stellt für Thomasson allerdings in Bezug auf ihre Fiktions-Theorie kein Problem dar.

Fiktive Charaktere sind somit keine gewöhnlichen Artefakte, wie Tische oder Stühle, sondern in gewisser Weise abstrakt, da sie nicht im Raum existieren und ihnen keine offensichtlichen Eigenschaften zugeschrieben werden können, wie Farben oder Formen. Dennoch sind sie nicht zeitlich unbestimmt. Damit ist gemeint, dass es für jeden Charakter zumindest einen reellen (ein weiterer wäre die fiktionale Geburtsstunde) Entstehungszeitpunkt gibt, mit dem die Existenz des Charakters beginnt.

Ein wichtiger Faktor scheint zuvor jedoch die Frage der Existenz zu sein. Wie bereits beschrieben, gelangt ein fiktionaler Charakter durch die Idee und Hand eines Autors zur Existenz – wie es auch für jegliches Artefakt unabdingbar ist. Diese Existenz bedarf allerdings einer weiteren Rechtfertigung oder zumindest genauerer Erläuterung, da es bei einem fiktionalen Charakter zwar um ein Artefakt in der realen Welt handeln kann, im übertragenen Sinne denken wir allerdings an eine Peron, die in der realen Welt nicht existiert.

3. Entstehen und Fortbestehen eines fiktionalen Objektes

Thomasson erklärt diese Existenz, indem sie eine Parallele zu bestimmten Konventionen und Tätigkeiten aufweist, die erst dann den Zustand der Existenz erreichen, sobald ein bestimmter Akt, der ebenfalls nur aus Worten bestehen kann, vollzogen wird. Als Beispiel nennt sie hierfür den Akt des Heiratens (noch passender wäre hier vielleicht die Konvention der Verlobung. Da sie streng genommen nichts weiter benötigt als eine Frage und eine Zustimmung), ein Versprechen oder auch (mündliche) Verträge: „More recently, it has been noticed that it is a common feature of many cultural and institutional entities that they can be brought into existence merely by being represented.” Für die Existenz eines fiktionalen Objektes reicht es also aus, dass sie durch ein weiteres Objekt repräsentiert werden. Für fiktive Charaktere ist diese Repräsentanz durch den Autoren mit seiner Kreation einerseits und durch das gesamte literarische Werk andererseits gewährleistet, in welchem er vorkommt. Wie bereits erwähnt verstehen wir fiktive Charaktere als Kreationen von Autoren, sowie die fiktive Welt in der sie auftauchen. Aufgrund dieses Erscheinens in einer fiktionalen Welt und der Kreation des Autors, gelangen diese zu ihrer Existenz.

If we treat fictional characters as creations invented by authors in creating works of literature, and existing because of their appearance in such works, then it seems that for a fictional character to be preserved some literary work about it must remain in existence.[3]

Thomasson geht allerdings nicht davon aus, dass fiktive Charaktere ewig existieren. Diese These begründet sich bereits in ihrer Theorie der fiktionalen Objekte als Artefakte.

If we take seriously the idea of fictional characters as artifacts, it seems equally natural to treat them as able to be destroyed just as other artifacts are. Thus fictional characters as well as the literary work in which they appear may fall out of existence with the literature of a culture.[4]

Somit hängt die Existenz eines fiktiven Charakters vom literarischen Gesamtwerk ab. Heißt das aber bereits implizit, dass auch literarische Werke nicht ewig existieren? Es stellt sich zunächst die Frage, wovon dessen Existenz wiederum abhängt. Hier sagt Thomasson: „A literary work as such can exist only as long as there are some individuals who have the language capacities and background assumptions they need to read and understand it.“[5] Mit dieser Abhängigkeit entsteht allerdings auch die Möglichkeit, dass Werke aufhören zu existieren und mit ihnen die fiktiven Charaktere.

Es fällt jedoch schwer zu glauben, und dies gesteht auch Thomasson ein, dass literarische Werke aufhören können zu existieren, da Menschen weiterhin an diese denken, sich auf sie beziehen, obwohl möglicherweise alle Ausgaben eines Werkes zerstört wurden. Was bedeutet es also tatsächlich für die Existenz von literarischen Werken wenn sie zerstört wurden oder verloren sind? Hierfür sollte zunächst erläutert werden, was Thomasson unter zerstörten oder verloren gegangenen Werken versteht.

4. Zerstörte und verloren gegangene literarische Werke

Thomasson bestreitet den Gedanken, dass literarische Werke ewig existieren. Diese Art Vorstellung bezeichnet sie als Platonismus, der auf ihre Idee der fiktionalen Objekte als Artefakte nicht zutreffend ist. Fiktive Charaktere und Welten existieren in keiner abstrakten Welt, unabhängig von Lesern und Individuen, die sich auf sie beziehen. Als Artefakte existieren sie in bestimmten Abhängigkeiten. Endet die Existenz dieser Abhängigkeiten, so endet auch die Existenz des Artefakts. Die Existenz eines fiktiven Charakters endet somit, wie bereits erläutert, sobald die Existenz des literarischen Werkes, indem er vorkommt endet. Es ist allerdings nicht ebenso einfach zu sagen, wann die Existenz eines literarischen Werkes endet. Thomasson geht auf dieses Problem in Bezug auf zerstörte und verloren gegangene Werke ein, indem sie erläutert, was dies für sie bedeutet.

Verloren wird hier nicht etwa als etwas angesehen, dass zwar nicht mehr gefunden werden kann aber weiter existiert, hier geht tatsächlich die Existenz verloren. Thomasson vergleicht dies mit einem Patienten, den ein Arzt verliert oder einem Kriegsschiff, welches im Kampf untergeht. Es ist dennoch weiterhin möglich, dass an diese ebenso wie an gestorbene Menschen oder zerstörte Gebäude gedacht werden kann. Dass sie nicht mehr existieren bedeutet für Thomassn nicht, dass sie in ein bestimmtes Reich übergehen, wie in eine Art Himmel. Ebenso wenig wird ihnen ein Status zugeschrieben, der ihnen abschreibt jemals existiert zu haben. Tatsächlich werden sie zu vergangenen Objekten „just like the other contingent objects around us.“[6]

5. Fazit

Thomassons Fiktionstheorie charakterisiert fiktionale Objekte als eine bestimmte Art von Artefakten. Diese unterscheiden sich zwar in bestimmten Eigenschaften, da sie physisch nicht greifbar sind, wie andere kulturelle Artefakte sind sie sowie ihre Existenz dennoch von menschlichen Intentionen abhängig und müssen kreiert werden. Ihre Existenz kann ebenso wie die anderer Artefakte enden. Dies ist dann der Fall, wenn literarische Werke aufhören zu existieren, sobald es keine Individuen mehr gibt, die weder die sprachlichen sowie geistigen Fähigkeiten haben, um dieses zu verstehen. Die reine Existenz des geschriebenen Buches reicht für das Fortbestehen derselben nicht aus. Das heißt allerdings nicht, dass literarische Werke, sobald sie nicht mehr existieren in einen Zwischenraum der nicht-Existenz übergehen, oder erneut den Status erlangen, als hätten sie nicht existiert, Thomasson sieht sie als sogenannte vergangene Objekte an. Ähnlich wie verstorbene Lebewesen oder zerstörte Gebäude haben sie existiert und haben diese Existenz aufgrund bestimmter Begebenheiten verloren.

Allerdings erscheint diese Analogie doch in gewisser Weise problematisch. Es wird nicht genauer erläutert, warum der Status von fiktiven Charakteren und realen Lebewesen der gleiche sein sollte. Zumal sich der Status von verstorbenen Menschen und zerstörten Gebäuden tatsächlich ändert, auch wenn sie in Erinnerungen fortbestehen. Fiktionale Objekte hingegen, sind mit Beginn ihrer Existenz rein gedankliche Objekte und bleiben dies anscheinend auch darüber hinaus. Auch wenn sie ihre Existenz als Artefakte verlieren bleibt ihr Status in den Erinnerungen – falls es welche gibt - derselbe. So kommt ihnen, trotz einer Anerkennung als Artefakte, möglicherweise doch ein anderer Status zu als realen Objekten.

Dann müsste ebenfalls erneut geklärt werden, ob fiktionale Objekte als Artefakte ebenso zerstört werden können wie gewöhnliche Artefakte:

If we take seriously the idea of fictional characters as artifacts, it seems equally natural to treat them as able to be destroyed just as other artifacts are.” Thus fictional characters as well as the literary work in which they appear may fall out of existence with the literature of a culture.[7]

Thomasson sieht fiktive Charaktere selbst als nur eine Art von Artefakten an. Sollte nicht erst geprüft werden, ob sie wirklich genauso behandelt werden dürfen? Sie sind schließlich keine greifbaren Artefakte und können somit auch nicht auf dieselbe Weise zerstört werden oder verloren gehen.

Zusammenfassend bleibt es also unklar, in wie fern fiktionale Objekte als eine Art von kulturelle Artefakte genauso behandelt werden dürfen wie gewöhnliche kulturelle Artefakte.

Text:

Thomasson Amy L.: Fiction and Metaphysics. Cambridge University Press, 1999. S. 5-23

[...]


[1] Thomasson, Amy L.: Fiction and Metaphysics. S. 7.

[2] Ebd. S. 11.

[3] Thomasson, Amy L.: Fiction and Metaphysics. S. 6.

[4] Ebd. S. 8.

[5] Ebd. S. 9

[6] Thomasson, Amy L.: Fiction and Metaphysics. S. 9.

[7] Thomasson, Amy L.: Fiction and Metaphysics. S. 8.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Grundkurs Kulturphilosophie/philosophische Ästhetik
Note
1,7
Jahr
2015
Seiten
9
Katalognummer
V300414
ISBN (eBook)
9783656979852
ISBN (Buch)
9783656979869
Dateigröße
407 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fiktionale Objekte, fiktive Objekte, Thomasson
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300414

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden