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Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?

Título: Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?

Ensayo , 2015 , 9 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Amy L. Thomasson hat mit dem Werk „Fiction and Metaphysic“die Frage der Ontologie fiktiver Objekte auf der Ebene der Metaphysik behandelt und eine Theorie entwickelt, die diese als abstrakte Artefakte charakterisiert. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob nach der Theorie Thomassons fiktive Objekte, solche wie sie in Geschichten, Büchern, Filmen etc. vorkommen, tatsächlich (und nicht nur in den Geschichten, denen sie entspringen) sterben und ihre Existenz verlieren können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fiktionale Objekte nach Thomasson

3. Entstehen und Fortbestehen eines fiktionalen Objektes

4. Zerstörte und verloren gegangene literarische Werke

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis von Amy L. Thomassons Werk "Fiction and Metaphysics" die ontologische Statusfrage fiktionaler Charaktere und literarischer Werke, insbesondere im Hinblick darauf, unter welchen Bedingungen diese ihre Existenz verlieren können.

  • Ontologische Einordnung fiktionaler Objekte als kulturelle Artefakte
  • Abhängigkeit der Existenz von menschlicher Intentionalität
  • Analogie zwischen realen Objekten und fiktiven Charakteren
  • Bedeutung des Fortbestehens literarischer Werke für ihre fiktiven Inhalte
  • Kritische Reflexion über die Vergänglichkeit fiktionaler Gebilde

Auszug aus dem Buch

Fiktionale Objekte nach Thomasson

Thomasson beginnt mit ihrer Definition von fiktionalen Objekten bzw. literarischen Charakteren wie Tom Sawyer oder Sherlock Holmes, indem sie darauf eingeht, wie wir diese Charaktere in unseren täglichen Diskussionen über Literatur sehen. Diese Sichtweise schreibt ihnen eine Existenz zu, die sich aus dem Akt des Autors zu einer gewissen Zeit begründet. Dies sei nicht etwa ein Akt, bei dem der Autor seinen bereits existierenden Charakter nach langer Suche endlich findet, es ist vielmehr eine Erfindung oder Kreation, durch die der fiktionale Charakter erst zum Leben erweckt wird.

So ist es ausschließlich die sowohl mentale als auch physische Arbeit des Autors, die diese Existenz erschaffen. Thomasson wirft zudem die Frage auf, welche Rolle bestimmte Eigenschaften des Charakters, wie sein Ursprung im Werk sowie innerhalb einer zusammenhängenden Reihe von Werken spielt. Müssen sie einfach nur zu einer bestimmten Zeit von jemandem erschaffen werden, oder ist die Identität eines fiktionalen Charakters auf eine Weise an seine bestimmte Herkunft im Werk eines bestimmten Autors, oder eines Autors als Teil einer bestimmten literarischen Tradition gebunden?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die ontologische Fragestellung von Thomasson ein und differenziert zwischen fiktionalen Werken und fiktiven Inhalten.

2. Fiktionale Objekte nach Thomasson: In diesem Kapitel wird die Theorie der fiktionalen Charaktere als kulturelle Artefakte erläutert, die durch menschliche Intentionalität entstehen.

3. Entstehen und Fortbestehen eines fiktionalen Objektes: Das Kapitel beschreibt, wie fiktionale Objekte durch Repräsentation in Werken existieren und dass ihr Fortbestand an das Bestehen dieser Werke geknüpft ist.

4. Zerstörte und verloren gegangene literarische Werke: Hier wird analysiert, was es ontologisch bedeutet, wenn literarische Werke nicht mehr existieren und der Status von fiktiven Charakteren als "vergangene Objekte" diskutiert.

5. Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und hinterfragt kritisch die Analogie zwischen fiktionalen Objekten und physischen Artefakten.

Schlüsselwörter

Ontologie, Fiktionale Objekte, Kulturelle Artefakte, Amy L. Thomasson, Literaturphilosophie, Fiktive Charaktere, Metaphysik, Existenz, Intentionalität, Vergänglichkeit, Literarische Werke, Fiktions-Theorie, Artefakt-Status, Repräsentation, Vergangene Objekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage nach dem ontologischen Status fiktionaler Charaktere und literarischer Werke in unserer realen Welt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Metaphysik fiktionaler Objekte, deren Entstehungsbedingungen und die Frage, ob diese Charaktere aufhören können zu existieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis von Thomassons "Fiction and Metaphysics" zu prüfen, ob fiktive Charaktere als Artefakte behandelt werden können, die ihre Existenz verlieren, wenn das Werk, in dem sie vorkommen, verschwindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die insbesondere den ersten Teil von Thomassons Werk "What Fictional Characters Seem To Be" kritisch erörtert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von fiktionalen Objekten als Artefakte, ihre Abhängigkeit von menschlicher Intentionalität und die Konsequenzen für den Status der Charaktere bei Zerstörung oder Verlust der literarischen Werke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Ontologie, Artefakte, fiktionale Objekte, Intentionalität, Existenz und Vergänglichkeit sind die zentralen Begriffe.

Wie definiert Thomasson den Entstehungszeitpunkt eines Charakters?

Thomasson sieht diesen als einen reellen Zeitpunkt an, an dem der Charakter durch die Hand des Autors oder dessen Idee ins Leben gerufen wird.

Warum hält die Autorin die Analogie zu realen Lebewesen für problematisch?

Die Arbeit merkt kritisch an, dass fiktive Charaktere nach dem Verlust ihrer Existenz als Artefakte in Erinnerungen fortbestehen, was ihren Status von dem eines realen, verstorbenen Menschen unterscheidet.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Institut für Philosophie)
Curso
Grundkurs Kulturphilosophie/philosophische Ästhetik
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
9
No. de catálogo
V300414
ISBN (Ebook)
9783656979852
ISBN (Libro)
9783656979869
Idioma
Alemán
Etiqueta
fiktionale Objekte fiktive Objekte Thomasson
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Fiktionale Objekte als Artefakte bei Thomasson. Können literarische Werke und die in ihnen vorkommenden Charaktere aufhören zu existieren?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300414
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