Das momentane Niedrigzinsumfeld wirft ein großes Problem für viele Anleger auf. Wie können Anleger nach Abzug der Inflation noch eine positive Rendite erzielen?
Seit 2008 gibt es in Deutschland einen regelrechten Immobilienboom, der sich momentan fortsetzt und wohl auch noch die nächsten Jahre fortsetzen wird.
In dieser Arbeit soll nun dargestellt werden, wie Anleger an diesem Boom teilhaben können, ohne selbst tiefgründige Kenntnisse über Immobilien zu haben. Somit kann als Forschungsfrage dieser Projektarbeit formuliert werden: Wie können Anleger an steigenden Immobilienpreisen partizipieren?
Um diese Forschungsfrage zu beantworten werden im Verlauf dieser Arbeit verschiedene Anlageformen vorgestellt, erklärt und es wird erarbeitet, für welche Anleger die verschiedenen Anlageformen geeignet sind.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Boomphase seit 2008
1.2 Möglichkeiten der Partizipation
2 Direkter Erwerb
2.1 Vorbemerkungen
2.2 Vorgehen bei der Investition
2.3 Chancen und Risiken
2.4 Der passende Anleger
3 Immobilienfonds
3.1 Funktionsweise von Fonds
3.2 Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds
3.3 Chancen und Risiken
3.4 Der passende Anleger
4 Real Estate Investment Trust (REIT)
4.1 Beschreibung von REIT-Gesellschaften
4.2 Anforderungen an G-REITs
4.3 Chancen und Risiken
4.4 Der passende Anleger
5 Unterschiede der einzelnen indirekten Anlagemöglichkeiten
6 Fazit der Projektarbeit
Zielsetzung & Themen
Die Projektarbeit untersucht Möglichkeiten für Anleger, am seit 2008 anhaltenden Immobilienboom in Deutschland teilzuhaben. Das primäre Ziel besteht darin, verschiedene Anlageformen zu evaluieren und aufzuzeigen, wie Investoren unabhängig von tiefgründigen Immobilienkenntnissen an steigenden Preisen partizipieren können, wobei insbesondere die Eignung der jeweiligen Anlageform für verschiedene Anlegertypen im Fokus steht.
- Direkte Immobilieninvestition (Eigen- und Fremdnutzung)
- Offene und geschlossene Immobilienfonds
- Real Estate Investment Trusts (REITs)
- Analyse von Chancen, Risiken und Liquiditätsaspekten
- Vergleich der Anlagemöglichkeiten anhand des „magischen Dreiecks“
Auszug aus dem Buch
2.3 Chancen und Risiken
Nachdem nun das prinzipielle Vorgehen von direkten Immobilieninvestitionen erläutert wurde, stellt sich die Frage, welche Chancen Anleger durch eine solche Investition haben und welchen Risiken sie sich damit aussetzen.
Der größte Vorteil besteht für die Anleger in der Wertsteigerung der Immobilie. Durch diese Wertsteigerungen kann der Anleger eine positive Rendite erhalten und sein Vermögen vermehren, was das Ziel jeder Anlage ist. Eine positive Realrendite von über 2,5% p.a. ist durch eine direkte Immobilieninvestition möglich. Für die meisten Anleger ist auch der Inflationsschutz und die Sicherheit der Anlage sehr wichtig. Beides wird durch eine Immobilie sichergestellt.
Ebenso ist die Einfachheit des Anlageproduktes für viele Anleger ein Vorteil, da diese sich nicht mit komplexen Anlageprodukten wie Optionsscheinen, Derivaten und anderen komplizierten Anlageformen beschäftigen wollen. Bei der direkten Immobilieninvestition herrscht für den Käufer eine hohe Transparenz und er hat auch die direkte Kontrolle über das Kaufobjekt. Diese direkte Kontrolle ist auch ein weiterer Vorteil der direkten Investition in Immobilien, da die Anleger selbst mitbestimmen können, wie ihre Immobilie verwaltet wird. Außerdem können Anleger entscheiden in welche Immobilie investiert wird. Dieses Mitspracherecht gibt es bei indirekten Immobilienanlagen nicht.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt das Niedrigzinsumfeld sowie den Immobilienboom in Deutschland seit 2008 und formuliert die Forschungsfrage zur Partizipation von Anlegern.
2 Direkter Erwerb: Erläutert die Grundlagen, Vorgehensweisen, Chancen und Risiken der direkten Investition in Immobilien und definiert die Zielgruppe der Selbstnutzer.
3 Immobilienfonds: Analysiert die Funktionsweise, Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Fonds sowie deren spezifische Chancen und Risiken.
4 Real Estate Investment Trust (REIT): Beschreibt die Struktur von REIT-Gesellschaften, die gesetzlichen Anforderungen in Deutschland sowie die Chancen und Risiken dieser börsennotierten Anlageform.
5 Unterschiede der einzelnen indirekten Anlagemöglichkeiten: Vergleicht die verschiedenen indirekten Anlageformen anhand des „magischen Dreiecks“ der Geldanlage (Sicherheit, Rentabilität, Liquidität).
6 Fazit der Projektarbeit: Fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet abschließend die Frage nach der Eignung der untersuchten Anlageformen für verschiedene Anlegertypen.
Schlüsselwörter
Immobilienboom, Direkter Erwerb, Immobilienfonds, Offene Immobilienfonds, Geschlossene Immobilienfonds, REITs, G-REIT, Rendite, Inflation, Anlagemöglichkeiten, Diversifikation, Klumpenrisiko, Sachwerte, Kapitalanlage, Liquidität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie Anleger vom Immobilienboom in Deutschland profitieren können, ohne zwingend über tiefgründiges Fachwissen zu verfügen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind der direkte Immobilienkauf, die Anlage in Immobilienfonds (offen/geschlossen) und die Investition in Real Estate Investment Trusts (REITs).
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, verschiedene Anlagemöglichkeiten vorzustellen und zu bewerten, um herauszufinden, welche dieser Formen für unterschiedliche Anlegertypen am besten geeignet ist.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie eine modellhafte Beispielrechnung, um die Investitionsmöglichkeiten und deren Renditechancen zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden der direkte Immobilienerwerb, Immobilienfonds und REITs hinsichtlich ihrer Funktionsweise, Chancen, Risiken und Zielgruppen detailliert untersucht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wesentlichen Begriffe sind Immobilienboom, Anlagemöglichkeiten, REITs, Immobilienfonds, Diversifikation und Rendite.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Haftung des Anlegers, der Liquidität der Anteile, der Mitsprachemöglichkeit sowie der gesetzlich geregelten Mindesthaltedauer.
Warum gelten REITs als transparente Anlagemöglichkeit?
REITs sind börsennotierte Aktiengesellschaften, die zur Bilanzierung nach dem Handelsgesetzbuch verpflichtet sind, was Anlegern einen hohen Einblick in das Unternehmen ermöglicht.
- Citation du texte
- Markus Feth (Auteur), 2014, Immobilienboom in Deutschland. Möglichkeiten der Partizipation für Anleger, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300583