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Der Zusammenhang von Sozialmedizin und Pädagogik der Familienbildung

Title: Der Zusammenhang von Sozialmedizin und Pädagogik der Familienbildung

Essay , 2014 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jennifer Weyermann (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Wieso werden viele Menschen in unserer modernen Gesellschaft so oft krank? Gibt es einen Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Herausforderungen und der Entstehung von Krankheiten? Wie kann der Begriff „Gesundheit“ umfassend verstanden werden?

Im Bereich der Sozialmedizin gibt es selbst im Jahr 2014 noch viele, unbeantwortete Fragen und einige, ernstzunehmende „Baustellen“, die noch aufzuarbeiten sind, um die Voraussetzungen für ein Leben unter menschenwürdigen Lebensverhältnissen zu schaffen und zu ermöglichen.
Im folgenden Text soll auf zwei Bereiche der sozialmedizinischen Praxis eingegangen werden, nämlich die, der Gesundheitsförderung und der Prävention. In dieser Arbeit soll der Zusammenhang zwischen Gesundheitsförderung, Prävention und Pädagogik der Familienbildung deutlich werden.

Es ist sinnvoll im ersten Schritt zu überlegen, was unter dem Begriff „Gesundheit“ zu verstehen ist, sodass im zweiten Schritt gesundheitsfördernde oder hemmende Faktoren thematisiert werden können. Zunächst sollte berücksichtigt werden, dass Gesundheit ein schwer zu definierender Begriff ist, da er, ebenso wie der Begriff der Krankheit, gesellschaftlich vermittelt wird. Das bedeutet, dass Definitionen von Gesundheit und Krankheit immer soziale Konstruktionen darstellen, die sich immer durch eine bestimmte Sichtweise auszeichnen und auf den Vorstellungen eines jeweiligen Menschenbildes basieren.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert den Begriff der Gesundheit wie folgt:
„Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ Doch welcher Mensch kann von sich schon behaupten er befinde sich in einem Zustand umfassenden körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens?

Das Wort „Wohlbefinden“ beschreibt eine Form des subjektiven Empfindens, das in den Zusammenhang mit einem nahezu perfekten Zustand gebracht wird. Als positiver Aspekt dieser Definition ist zu erwähnen, dass hier von einem ganzheitlichen, dynamischen Verständnis ausgegangen wird. Dies wird in der Definition besonders dadurch deutlich, dass Gesundheit eben nicht nur als das Freisein von Krankheit und Gebrechen verstanden wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Zielsetzung und zentrale Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sozialmedizinischen Ansätzen, insbesondere Gesundheitsförderung und Prävention, und der Pädagogik der Familienbildung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie familienbildende Maßnahmen dazu beitragen können, die gesundheitliche Chancengleichheit zu verbessern und Hürden bei der Inanspruchnahme präventiver Angebote abzubauen.

  • Grundlagen von Gesundheit und Krankheit als soziale Konstruktionen
  • Differenzierung zwischen Gesundheitsförderung und Prävention
  • Rolle der Familienbildung als Unterstützungsinstanz
  • Barrieren bei der Inanspruchnahme medizinischer und präventiver Angebote
  • Bedeutung des sozioökonomischen Status für die Gesundheitschancen

Auszug aus dem Buch

Die soziale Dimension von Gesundheit und Prävention

An dieser Stelle sollte näher auf den Unterschied zwischen Prävention und Gesundheitsförderung eingegangen werden. Diese beiden Begriffe beschreiben zwei unterschiedliche Blickwinkel, wie Gesundheit gefördert werden kann. Die Prävention richtet ihren Fokus auf pathogene, d.h. Krankheit verursachende Faktoren während die Gesundheitsförderung sich auf die salutogenen, d.h. Gesundheit erhaltenden Faktoren konzentriert.

Während Prävention bei der Vermeidung von Krankheit und Gebrechen ansetzt (der Begriff Prävention leitet sich ja von praevenire = der Krankheit zuvorkommend ab), setzt Gesundheitsförderung direkt – sozusagen ohne den Umweg über die Krankheitsverhütung – bei den positiven, fördernden Bedingungen für bzw. von Gesundheit an (…).

Entsprechend geht die Weltgesundheitsorganisation in der Ottawa-Charta von einem „sozial ökologische(n) Gesundheits- und Präventivmodell“ der Gesundheitsförderung aus, das die gegebenen Lebensbedingungen, den Umweltbezug und die Potenziale der Menschen mitberücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Sozialmedizin und die Relevanz der Gesundheitsförderung und Prävention innerhalb der Familienbildung.

Hauptteil: Detaillierte Analyse der Einflussfaktoren auf das Gesundheitsverhalten, insbesondere unter Berücksichtigung sozialer Determinanten und Hürden für Familien und Jugendliche.

Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Entwicklung von Lösungsansätzen für eine bessere Verzahnung von medizinischer Praxis und pädagogischer Familienbildungsarbeit.

Schlüsselwörter

Sozialmedizin, Pädagogik der Familienbildung, Gesundheitsförderung, Prävention, Salutogenese, Pathogenese, Gesundheitschancen, Sozioökonomischer Status, Inanspruchnahmeverhalten, Beratung, Ottawa-Charta, Soziale Ungleichheit, Jugendliche, Familien, Gesundheitsfürsorge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Schnittstelle zwischen sozialmedizinischen Prinzipien und der pädagogischen Familienbildung, um Wege zur Gesundheitsförderung aufzuzeigen.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Definition von Gesundheit, die Abgrenzung von Prävention und Gesundheitsförderung sowie die Analyse von Zugangsbarrieren zu professionellen Beratungsangeboten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen präventiven Maßnahmen und der Familienbildung zu verdeutlichen und Lösungsansätze für einen verbesserten Zugang zu Gesundheitsangeboten zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auswertung bestehender Forschungsstände zu Determinanten des Inanspruchnahmeverhaltens.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sozioökonomische Faktoren, Kommunikationsbarrieren zwischen Fachpersonal und Klienten sowie spezifische Bedürfnisse von Jugendlichen und Familien analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Sozialmedizin, Gesundheitsförderung, Prävention und der soziale Status als Determinante für die Gesundheit.

Warum nehmen sozial benachteiligte Familien seltener Präventionsangebote wahr?

Die Arbeit identifiziert soziale Distanz zum medizinischen Personal, Sprachbarrieren sowie mangelnde Informationen über den Nutzen präventiver Maßnahmen als wesentliche Hürden.

Welche Rolle spielen "Peers" für die gesundheitliche Aufklärung Jugendlicher?

Jugendliche suchen bei sensiblen Themen eher das Gespräch mit Gleichaltrigen, da sie gegenüber Erwachsenen oder medizinischem Personal oft Scham empfinden oder misstrauisch sind.

Welche Lösungsansätze werden für eine bessere Beratung vorgeschlagen?

Es wird unter anderem für interdisziplinäre Teams, den Einsatz von bilinguatem Personal und die Nutzung digitaler Medien zur Anonymitätswahrung plädiert.

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Details

Title
Der Zusammenhang von Sozialmedizin und Pädagogik der Familienbildung
College
Cologne University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
Jennifer Weyermann (Author)
Publication Year
2014
Pages
10
Catalog Number
V300677
ISBN (eBook)
9783668006485
ISBN (Book)
9783668006492
Language
German
Tags
zusammenhang sozialmedizin pädagogik familienbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Weyermann (Author), 2014, Der Zusammenhang von Sozialmedizin und Pädagogik der Familienbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300677
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