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Freies Marktgeld vs. Zentralbankgeld. Einführung in alternative Geldkonzepte

Título: Freies Marktgeld vs. Zentralbankgeld. Einführung in alternative Geldkonzepte

Tesis (Bachelor) , 2015 , 51 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Alexander Hilger (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Das vorliegende Werk bietet eine umfangreiche Einführung in alternative Geldkonzepte bis hin zum Freien Marktgeld, auch "Free Banking" genannt, als zukunftsweisende Perspektive nach den Theorien der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, angefangen bei der Klärung der Frage, was Geld überhaupt sei.
Das vorherrschende Zentralbanksystem, dessen Geldmonopol und die Kreditgeldschöpfung der Privatbanken werden umfangreich beleuchtet.

Im Laufe der Arbeit werden außerdem weitere Themen ausführlich behandelt, wie Bretton Woods, Goldstandard, das Papiergeld, Regionalgelder wie das Wörgler Freigeld und der Chiemgauer, die Hamburger Mark Banco und Bitcoins.
Hauptaugenmerk wird anschließend auf die Konzepte des Freien Marktgeldes und des Free Banking nach Huerto de Soto, Hayek, Mises und Rothbard gelegt.
Die Ausführungen des Autors bieten allen, die sich mit der Thematik der Geldtheorie der Österreichischen Schule auseinandersetzen wollen, oder Zweifel am gegenwärtigen Geldsystem haben, einen hervorragenden Überblick über fortschrittliche und zugleich marktwirtschaftliche Ideen, deren Mittelpunkt die Freiheit des Individuums ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Einführung in das Thema

2 Was ist Geld

3 Geldmonopol und Zentralbanksystem

3.1 Die Rolle der Zentralbank

3.2 Mindestreservesystem

4 Goldstandard – Bretton Woods – Papiergeld – Eine Analyse

4.1 Goldstandard

4.2 Bretton Woods

4.3 Zeitalter des Papiergeldes

4.3.1 Inflation

4.3.2 Deflation

5 Freies Marktgeld

5.1 Regionalwährungen

5.1.1 Wörgler Freigeld

5.1.2 Chiemgauer

5.2 Mark Banco

5.3 Bitcoins

5.4 Freies Marktgeld und Free Banking

6 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Problematik des aktuellen staatlichen Zentralbankmonopols und analysiert alternative Geldsysteme, insbesondere das Konzept des freien Marktgeldes und des Free Bankings, vor dem Hintergrund der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

  • Grundlagen des Geldbegriffs und dessen historische Entwicklung.
  • Kritische Analyse des staatlichen Zentralbank- und Teilreservesystems.
  • Untersuchung historischer Währungsmodelle wie Goldstandard und Bretton Woods.
  • Bewertung moderner Alternativen wie Regionalwährungen und Bitcoins.
  • Diskussion über die Möglichkeiten eines privatwirtschaftlichen Geldsystems.

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Inflation

Mit Ende des Goldstandard und des Bretton Woods Systems erhöhte sich die Gefahr der ungebremsten Geldmengenausweitung des Fiat-Money. Das Ende von Bretton Woods machte unter anderem die Bundesbank aber auch unabhängiger und autonomer bei der Gestaltung ihrer Ziele, vornehmlich des obersten Zieles der Preisstabilität. Sie suchte nach Wegen die sich beschleunigende Weltweite Geldentwertung einzudämmen, vornehmlich mit den Ideen des Monetarismus, den unter anderem auch Milton Friedman vertrat und darlegte, man solle kein Fine-tuning der Wirtschaft vornehmen, sondern sich lediglich auf Geldpolitische Maßnahmen konzentrieren.

Der damalige Bundesbankpräsident Dr. Karl Klasen machte die gezielte Stabilitätspolitik in einem Interview mit dem Handelsblatt vom 30.12.1975 mit folgenden Worten klar: „Versucht man den Teufelskreis der Inflation (=Geldmengenausweitung) zu durchbrechen, so geht das zwar nicht ohne Opfer ab. Aber je länger man damit wartet, umso größere Opfer muss man bringen. Die Wirtschaftspolitik der Bundesrepublik hat nicht gezögert, und die Früchte dieser bewussten und zunächst hart erscheinenden Politik reifen nun.“

Damit war die Bundesbank eine der ersten Zentralbanken die zu einer Geldmengenkontrolle überging. Bis zur Gründung des Eurosystems 1999 schnitt die Bundesbank damit im Verhältnis in Europa am besten ab. Der Euro und das System der Europäischen Zentralbanken mit einer Europäischen Zentralbank und deren Politik, führte zu Konsequenzen für die einzelnen Währungszonen und dem Euro Währungsraum. Eine klassische Papiergeld-Währung mit Zentralbankmonopol und Teilreservesystem.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Einführung in das Thema: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Krisensituation des Euro- und Finanzsystems und führt in die Fragestellung nach der Sinnhaftigkeit staatlicher Zentralbankmonopole ein.

2 Was ist Geld: Dieses Kapitel definiert den Geldbegriff aus Sicht der Österreichischen Schule und erläutert die natürlichen Funktionen von Geld als Tauschmittel und Wertspeicher.

3 Geldmonopol und Zentralbanksystem: Hier wird die Rolle der Zentralbank als Monopolist und das Mindestreservesystem als Werkzeug der Geldmengensteuerung kritisch analysiert.

4 Goldstandard – Bretton Woods – Papiergeld – Eine Analyse: Das Kapitel bietet eine historische Analyse verschiedener Währungssysteme von der Goldbindung bis zur heutigen ungedeckten Papiergeldära.

5 Freies Marktgeld: Hier werden alternative Konzepte wie Regionalwährungen, historische Privatwährungen (Mark Banco), Kryptowährungen (Bitcoins) und theoretische Ansätze zum Free Banking vorgestellt.

6 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für eine Abkehr von staatlichen Monopolen zugunsten privatwirtschaftlicher, marktwirtschaftlicher Geldlösungen.

Schlüsselwörter

Zentralbank, Geldmonopol, Österreichische Schule, Goldstandard, Bretton Woods, Papiergeld, Inflation, Deflation, Regionalwährungen, Bitcoins, Free Banking, Preisstabilität, Teilreservesystem, Mark Banco, Geldmenge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das staatliche Geldwesen und erforscht Alternativen zum Zentralbankmonopol.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Geldsysteme, Inflation, die Rolle der Zentralbanken und Modelle des privaten, marktwirtschaftlichen Geldes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Wesen des staatlichen Zentralbankmonopols zu ergründen und aufzuzeigen, wie ein marktwirtschaftlich fundiertes System ohne staatliche Eingriffe funktionieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die nationalökonomische Theorie, insbesondere die Ansätze der Österreichischen Schule der Ökonomie, sowie eine Analyse historischer und aktueller Geldmodelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Historie des Geldes, der Funktionsweise von Zentralbanken, den Gefahren von Inflation und Deflation sowie der Untersuchung alternativer Geldsysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Zentralbank, Goldstandard, freies Marktgeld, Inflation, Free Banking und die Österreichische Schule.

Welche Bedeutung kommt dem "Cantillon-Effekt" in der Arbeit zu?

Der Autor nutzt diesen Effekt, um zu erklären, wie neu geschaffenes Geld ungleich verteilt wird und somit zu sozialen Ungerechtigkeiten und Umverteilung zu Lasten der Letztbezieher führt.

Warum werden Bitcoins in dieser Arbeit als "hochinteressantes Experiment" bezeichnet?

Bitcoins werden als digitale Umsetzung einer marktkonformen Währung gesehen, da sie dezentral organisiert sind und keine zentrale Instanz zur Geldmengenausweitung benötigen.

Final del extracto de 51 páginas  - subir

Detalles

Título
Freies Marktgeld vs. Zentralbankgeld. Einführung in alternative Geldkonzepte
Universidad
University of Applied Sciences Rosenheim
Curso
VWL
Calificación
1,7
Autor
Alexander Hilger (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
51
No. de catálogo
V300685
ISBN (Ebook)
9783656972990
ISBN (Libro)
9783656973003
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zentralbank Freies Marktgeld Free Banking Österreichische Schule Geldmonopol Geldpolitik Bitcoins Wörgler Freigeld Chiemgauer Mark Banco Zentralbankgeld Kreditgeldschöpfung Was ist Geld Geld Ludwig von Mises Mises Hayek Huerta de Soto Rothbard Geldsystem Bretton Woods Goldstandard Währung Fiat Geld Fiat Money Papiergeld Inflation Deflation Hamburg Menger EZB ECB Privatwährung Freiheit Geldschöpfung Regionalwährung Silvio Gesell Alternative Geldkonzepte Zentralbankmonopol Wiener Schule Gelddrucken Geldmenge Geldmengenausweitung Zentralbankbilanz Geldentwertung Preisinflation Ungleichheit Preisdeflation Polleit Hoppe
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Citar trabajo
Alexander Hilger (Autor), 2015, Freies Marktgeld vs. Zentralbankgeld. Einführung in alternative Geldkonzepte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300685
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