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Der Einfluss von Augustus auf den Gründungsmythos um Romulus. Ausführliche Analyse des Geschichtswerkes "Ab urbe condita" von Titus Livius

Título: Der Einfluss von Augustus auf den Gründungsmythos um Romulus. Ausführliche Analyse des Geschichtswerkes "Ab urbe condita" von Titus Livius

Trabajo Escrito , 2015 , 18 Páginas

Autor:in: Matthias Hänel (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Weit verbreitet ist die Auffassung, dass Rom im Jahre 753 v. Chr. durch Romulus gegründet worden sei. Die Tatsache, ob es sich so zugetragen haben könnte, beschreibt ein Aphorismus des Schweizer Publizisten Ernst Reinhardt: "Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Aber die Nachwelt behält sich Korrekturen vor." Die Gültigkeit dieses Satzes beschränkt sich nicht allein auf die neuzeitliche Geschichte. Trifft dies somit auch auf die Gründungssage der „Ewigen Stadt” zu? Die Gründungsgeschichte der Stadt Rom wurde von zahlreichen antiken Schriftstellern aufgegriffen. So berichteten Ovid, Titus Livius, Dionysius von Halikarnassos und Vergil jeweils differenziert.

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll der Gründungsmythos unter dem Schwerpunkt Romulus bei Titus Livius analysiert werden. Dazu bedarf es einer ausführlichen Analyse des ersten Buches von Livius, seinem Geschichtswerk "Ab urbe condita" ("Von Gründung der Stadt an"). Dem gegenüber steht der mögliche Einfluss, welchen Augustus zu der Entstehungszeit des Werkes auf die Schlüsselfigur Romulus gehabt haben könnte. Bestätigt sich die Annahme, würde somit ein geändertes Geschichtsbild während seiner Herrschaft zustande gekommen sein.

Augustus hat eine indirekte kultische Verehrung in Rom nicht nur toleriert, sondern stark gefördert. Dazu sollen nachfolgend kurz Livius und sein Werk vorgestellt werden und dessen Intention aufgezeigt werden. Anschließend werde ich die Rolle von Romulus bei der Stadtgründung betrachten. Gesucht werden mögliche Punkte, an denen eine Einflussnahme durch Augustus direkt, indirekt oder vom Verfasser des Werkes selbst wohlwollend vorbereitet worden ist. Sollte sich bei Romulus kein direkter Ansatzpunkt zeigen, wird stellvertretend ein anderer Ausschnitt gesucht, da zum Beispiel der Dichter und Epiker Vergil zu jener Zeit durchaus mit dem Gedanken vertraut war, ein Auftragswerk zu verfassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Augustus Leben

3 Titus Livius

3.1 Leben

3.2 Werk

3.3 Popularität

3.4 Verhältnis zu Augustus

3.5 Romulus in ab urbe condita

4. Bedeutung der Mythen für die Römer

5. Wahrheitsgehalt des Gründungsmythos bei Livius

6. Einflussnahme auf den Gründungsmythos bei Livius

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Gründungsmythos um Romulus in dem Werk ab urbe condita des römischen Historikers Titus Livius unter der zentralen Forschungsfrage, ob und inwiefern der Kaiser Augustus einen direkten oder indirekten Einfluss auf die literarische Ausgestaltung dieser Schlüsselfigur ausübte.

  • Analyse der historischen Rolle des Titus Livius und seiner Beziehung zu Augustus
  • Untersuchung des Gründungsmythos und der Figur des Romulus in ab urbe condita
  • Diskussion über den Wahrheitsgehalt und die Bedeutung mythischer Erzählungen für die römische Identität
  • Reflektion über die Vereinnahmung und Nutzung von Mythen durch die augusteische Bau- und Repräsentationspolitik

Auszug aus dem Buch

3.5 Romulus in ab urbe condita

Der Führer Aeneas, der Sohn des Anchises und der Venus gründete eine kleine Stadt mit den Trojanern, welche nach seiner Frau Lavinium benannt wurde. Ascanius, der Sohn von Aeneas, gründete eine andere Stadt, die man Alba Longa nannte. Anschließend regiert Silvius, des Ascanius Sohn. Im weiteren Verlauf zählt Livius die Herrscher von Alba Longa auf und berichtet folgend von Numitor und Amulius. Dieser wurde nach Gewalttaten vertrieben und Amulius herrschte. Nach Verbrechen über Verbrechen nahm er Rea Silvia die Hoffnung auf Leibesfrucht.

Doch durch Schicksal der Götter verdankt man den Ursprung einer Stadt (Rom). Romulus tritt erst in den Gründungsmythos ein, nachdem 15 Generationen seit dieser Gründung vergangen sind.

Als Rea Silvia Zwillinge gebar, als Vater nannte sie Mars, befahl er die Kinder in den Fluss (Tiber) zu werfen. Eine Wölfin höre die Kinder aufgrund ihres Weinens und bot den Kindern mitleidig ihre Zitzen an. Faustulus gab die Jungen zur Aufzucht zu seiner Frau Larentia. Sie wuchsen auf und gewannen an Leibeskraft und Seelenkraft. Soweit der Beginn der Schilderung bei Livius der Jugend von Romulus und Remus. Später kam der Wunsch der beiden auf, wo sie ausgesetzt wurden eine Stadt zu gründen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage zum Einfluss von Augustus auf die Romulus-Darstellung bei Livius und skizziert das methodische Vorgehen.

2 Augustus Leben: Der Abschnitt gibt einen biografischen Abriss über den Aufstieg von Gaius Octavius zum ersten römischen Kaiser Augustus.

3 Titus Livius: Dieses Kapitel behandelt das Leben, das Gesamtwerk und die Popularität des Autors sowie sein persönliches Verhältnis zu Augustus und die Darstellung des Romulus.

4. Bedeutung der Mythen für die Römer: Es wird die Funktion der Mythologie als identitätsstiftendes Element für die römische Bevölkerung beleuchtet.

5. Wahrheitsgehalt des Gründungsmythos bei Livius: Dieser Teil hinterfragt die historische Glaubwürdigkeit der Aussetzungssage und die Rolle von Wunderelementen.

6. Einflussnahme auf den Gründungsmythos bei Livius: Die Analyse untersucht, inwiefern eine gezielte Beeinflussung des Textes durch Augustus nachweisbar ist und welche indirekten Verbindungen existieren.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Augustus zwar aktiv Mythen für seine Politik nutzte, eine direkte redaktionelle Einflussnahme auf Livius jedoch nicht belegbar ist.

Schlüsselwörter

Titus Livius, Augustus, Romulus, Gründungsmythos, ab urbe condita, Römische Geschichte, Mythologie, Antike, Identität, Herrschaft, Propaganda, Ara Pacis, Rom, Aeneas, Remus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Darstellung des Romulus-Mythos im ersten Buch von Livius' Geschichtswerk im Kontext der augusteischen Herrschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie des Livius, der historischen Einordnung der augusteischen Zeit und der Analyse römischer Gründungsmythen als Instrument der Identitätsbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob die Darstellung des Romulus durch den Autor Livius aktiv durch den Princeps Augustus beeinflusst wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literarische und historische Quellenanalyse von ab urbe condita unter Berücksichtigung moderner Forschungsliteratur durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der historischen Akteure (Augustus, Livius), die Analyse des Romulus-Mythos und die Diskussion über dessen historischen Wahrheitsgehalt sowie die Möglichkeiten politischer Einflussnahme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Livius, Augustus, Romulus, Gründungsmythos, ab urbe condita, Identität und antike Historiographie.

Warum ist das Verhältnis zwischen Livius und Augustus für die Arbeit wichtig?

Da Augustus eine wohlwollende Darstellung seiner Person und der neuen Ordnung förderte, ist die Freundschaft zwischen ihm und Livius ein entscheidender Faktor für die Interpretation des Werkes.

Welche Rolle spielen die Ara Pacis und der Marstempel für die Argumentation?

Diese Bauwerke dienen als Belege dafür, wie Augustus den Gründungsmythos in der Öffentlichkeit inszenierte, um seine eigene Herrschaft legitimatorisch mit den Ursprüngen Roms zu verknüpfen.

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Detalles

Título
Der Einfluss von Augustus auf den Gründungsmythos um Romulus. Ausführliche Analyse des Geschichtswerkes "Ab urbe condita" von Titus Livius
Universidad
University of Leipzig  (Historisches Seminar – Lehrstuhl für Alte Geschichte)
Curso
753 - Entwicklung, Bedeutungen und Funktionen des römischen Gründungsmythos
Autor
Matthias Hänel (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
18
No. de catálogo
V301116
ISBN (Ebook)
9783656975472
ISBN (Libro)
9783656975489
Idioma
Alemán
Etiqueta
einfluss augustus gründungsmythos romulus ausführliche analyse geschichtswerkes titus livius
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Matthias Hänel (Autor), 2015, Der Einfluss von Augustus auf den Gründungsmythos um Romulus. Ausführliche Analyse des Geschichtswerkes "Ab urbe condita" von Titus Livius, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301116
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