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Origenes und seine Lehre der Apokatastasis Panton

Título: Origenes und seine Lehre der Apokatastasis Panton

Trabajo Escrito , 2013 , 15 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Theresa Breuer (Autor)

Teología - Teología histórica, historia eclesiástica
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Origenes gilt als der erste Theologe, der sich mit der Lehre der "Apokatastasis Panton"– der Lehre der "Allversöhnung"– beschäftigt hat. Diese Lehre ist eine bis heute umstrittene Lehre, gerade was den Bezug zu Origenes und zur Christlichen Kirche angeht.
Grob geht es bei der Annahme der Apokatastasis darum, dass am Ende der Zeiten alles wieder mit allem versöhnt ist und der Ursprung von Gottes Schöpfung wiederhergestellt ist. Es ist also nicht eine partielle Wiederherstellung eines bestimmten Teilbereiches gemeint, sondern es geht um das Ganze der ursprünglich guten Schöpfung Gottes.

Mit der Lehre der "Apokatastasis Panton" sowie mit der Person Origenes, der im dritten Jahrhundert in Alexandrien im Römischen Reiche gelebt hat und heute als einer der Kirchenväter bekannt ist, möchte ich mich in dieser Hausarbeit auseinandersetzen.
Im ersten Teil der Arbeit werde ich einen Überblick über das Leben in Alexandrien während des dritten Jahrhunderts geben, um einen Eindruck davon zu vermitteln, unter welchen Umständen Origenes aufgewachsen ist und gelebt hat. Auch für seine theologischen Anschauungen ist dieser Zusammenhang wichtig. Danach erläutere ich den Begriff ‚Apokatastasis‘ und zeige auf, woher er kommt und welche theologiegeschichtliche Bedeutung er hat.
Über das Leben des Origenes folgt anschließend der längste Abschnitt dieser Hausarbeit, da ich dieses Hintergrundwissen für besonders wichtig empfand um später den Zusammenhang zwischen seiner Person und seiner Version einer "Apokatastasis Panton" herstellen zu können. Diese Verknüpfung führe ich im vierten Kapitel 4 durch, in dem ich auch seine Lehre vorstelle.
Wie sah das Leben des Origenes aus und was genau verstand er unter der Lehre der "Apokatastasis Panton"? Das ist die Fragestellung, auf die ich in meinem Fazit zusammenfassendend antworten werde. Dort werde ich auch eine eigene Position bezüglich seiner Lehre beziehen und einen Ausblick geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Alexandrien im dritten Jahrhundert

3. Apokatastasis panton

4. Zum Leben des Origenes

5. Origenes und die ‚Apokatastasis panton‘

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit setzt sich mit der Person Origenes und seiner historisch wie theologisch umstrittenen Lehre der „Apokatastasis panton“ (Allversöhnung) auseinander, um den Zusammenhang zwischen seinem Lebensumfeld im Alexandrien des dritten Jahrhunderts und seiner spezifischen Interpretation dieser Lehre zu analysieren.

  • Historische Rahmenbedingungen in Alexandrien im dritten Jahrhundert
  • Begriffsgeschichte und theologische Bedeutung der Apokatastasis
  • Biografische Prägung des Origenes und sein Werdegang als Theologe
  • Die Grundelemente der Allversöhnungslehre: Gottes Güte und menschliche Willensfreiheit
  • Kritische Reflexion über die Vereinbarkeit der Lehre mit dem christlichen Glauben

Auszug aus dem Buch

3. Apokatastasis panton

Der vieldeutige Begriff der ‚Apokatastasis‘ bedeutet im außerchristlichen Zusammenhang die „Wiederherstellung eines ehemaligen Zustandes.“10 In der Astronomie wurde der Begriff schon lange im Sinne der Wiederkehr derselben Stellung der Himmelskörper verwendet.11 Auch konnte damit in der Medizin die Wiederherstellung der Gesundheit bezeichnet werden.12 Darüber hinaus kann auch in der Jurisprudenz oder der Politik von einer Apokatastasis gesprochen werden, etwa wenn es um das Zurückbringen von „Geiseln in ihre Vaterstädte“ oder um die „Neubegründung der Staatsordnung“ geht.13 Nicht zuletzt ist der Begriff im Zusammenhang mit dem Neuplatonismus zu nennen. Mit ihm kommt eine neue, religiös interpretierbare Sichtweise in den Blick, denn im Neuplatonismus bedeutet „Wiederherstellung“ die Rückkehr der Seelen nach dem Abstieg.14

Im alten Testament wird der Begriff ‚Apokatastasis panton‘ nicht verwendet, in der Apostelgeschichte des Neuen Testament taucht der Terminus dagegen auf (Apg 3, 21), jedoch nicht in einem eindeutigen Sinn.15 Die Stelle lautet: „Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, die Gott von jeher verkündet hat.“ Es lässt sich annehmen, dass damit die Wiederherstellung aller Kreaturen gemeint ist. Damit kann nach katholischer Kirche lediglich gemeint sein, dass das Neue Testament insgesamt die Vorstellung von einer ‚Allversöhnung‘ kennt. Diese Feststellung reicht aber nicht aus, um den für den dogmatischen Gehalt der Allversöhnungslehre gebräuchlichen Terminus ‚Apokatastasis panton‘ dafür zu verwenden, da Sache und Wort im Hinblick auf den Sprachgebrauch im Neuen Testament nicht deckungsgleich sind.16 Die Vorstellung einer ‚Allversöhnung‘ findet sich vor allem in sehr frühen, vielleicht sogar noch vorpaulinischen Traditionen des Neuen Testaments, wie sie besonders für das hellenistisch geprägte Urchristentum typisch sind.17

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Origenes als ersten Theologen der Allversöhnung dar und skizziert den methodischen Aufbau der Hausarbeit von den historischen Kontexten bis hin zur eigenen Positionierung.

2. Alexandrien im dritten Jahrhundert: Der Abschnitt beschreibt Alexandria als multi-religiöses und wissenschaftliches Zentrum mit strenger sozialer Hierarchie, in dem der christliche Glaube in einem Umfeld gesellschaftlicher Umbrüche und Verfolgungen wuchs.

3. Apokatastasis panton: Hier wird die etymologische und theologiegeschichtliche Herkunft des Begriffs erläutert, wobei dessen unterschiedliche Verwendungen in Astronomie, Medizin, Politik und Philosophie aufgezeigt werden.

4. Zum Leben des Origenes: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg des Origenes nach, von seiner Jugend in einer christlichen Familie über seine Ausbildung und Lehrtätigkeit bis hin zu seinen Verfolgungen und seinem Tod.

5. Origenes und die ‚Apokatastasis panton‘: Der Autor analysiert die spezifischen dogmatischen Elemente der Lehre, insbesondere die Rolle der göttlichen Güte und der menschlichen Willensfreiheit bei Origenes.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, würdigt den Einfluss des Origenes trotz der historischen Kontroversen und reflektiert die Schwierigkeit, seine Lehre mit dem kirchlichen Glauben in Einklang zu bringen.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Werke.

Schlüsselwörter

Origenes, Apokatastasis panton, Allversöhnung, Alexandrien, Kirchenväter, Theologie, Willensfreiheit, Güte Gottes, Eschatologie, Philosophie, Urchristentum, Christentum, Christliche Dogmatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Lehre der „Apokatastasis panton“ (Allversöhnung), wie sie durch den Kirchenvater Origenes im dritten Jahrhundert formuliert und theologisch begründet wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die historische Situation in Alexandria, die Biografie des Origenes sowie die metaphysische und eschatologische Auseinandersetzung mit der Vorstellung, dass am Ende der Zeiten alle Kreaturen mit Gott versöhnt werden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, wie die Lebensumstände des Origenes seine spezifische Interpretation der Allversöhnung beeinflusst haben und ob sich diese Lehre mit dem christlichen Glauben widerspruchsfrei vereinbaren lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der historische Quellen und theologische Fachliteratur zur Person und Lehre des Origenes ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse des Standorts Alexandria, eine Begriffsbestimmung der Apokatastasis, eine ausführliche Biografie des Origenes sowie eine dogmatische Erörterung seiner Lehre anhand der Gottesgüte und Willensfreiheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Origenes, Apokatastasis, Allversöhnung, Alexandria, Kirchenväter, Willensfreiheit und Eschatologie.

Welche Rolle spielt die Willensfreiheit in der Lehre des Origenes?

Die Willensfreiheit ist für Origenes essenziell, da jedes Vernunftwesen durch eigene Entscheidungen bestimmt, sich auf den Weg zurück zu Gott zu begeben, was für ihn die Voraussetzung der endgültigen Erlösung darstellt.

Warum wird Origenes heute kritisch gesehen?

Obwohl Origenes als bedeutender Theologe anerkannt ist, wurde seine Lehre der Allversöhnung aufgrund ihrer vermeintlichen Vereinbarkeitsprobleme mit der kirchlichen Lehre über das Gericht und die göttliche Gerechtigkeit bereits früh stark angefochten.

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Detalles

Título
Origenes und seine Lehre der Apokatastasis Panton
Universidad
University of Cologne  (Institut für katholische Theologie)
Curso
Proseminar Alte Kirchengeschichte Christentum im Dritten Jahrhundert
Calificación
2
Autor
Theresa Breuer (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
15
No. de catálogo
V302485
ISBN (Ebook)
9783668002241
ISBN (Libro)
9783668002258
Idioma
Alemán
Etiqueta
origenes lehre apokatastasis panton
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Theresa Breuer (Autor), 2013, Origenes und seine Lehre der Apokatastasis Panton, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302485
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