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Die negative Erziehung bei Jean-Jacques Rousseau

Titel: Die negative Erziehung bei Jean-Jacques Rousseau

Hausarbeit , 2015 , 13 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden soll das Erziehungskonzept der negativen Erziehung genauer erläutert werden. Hierbei werden zunächst der gesellschaftspolitische Hintergrund und einige wichtige pädagogische Konzepte der Aufklärung beschrieben, woraufhin es dann um Jean-Jacques Rousseau und sein pädagogisches Hauptwerk „Emile – oder über die Erziehung“ gehen soll. Darauffolgend wird dann das Konzept der negativen Erziehung erläutert und mit einem kurzen Fazit abgeschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufklärung

2.1. Gesellschaftspolitischer Hintergrund

2.2. Pädagogische Konzepte

3. Jean-Jacques Rousseau

3.1 Biografie

3.2 Emile – oder über die Erziehung

4. Negative Erziehung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das pädagogische Konzept der „negativen Erziehung“ von Jean-Jacques Rousseau. Dabei wird analysiert, wie Rousseau durch das bewusste Fernhalten von schädlichen gesellschaftlichen Einflüssen eine natürliche Entwicklung des Kindes anstrebt und welche Bedeutung dies für die moderne Pädagogik hat.

  • Der gesellschaftspolitische Kontext der Aufklärung
  • Biografische Hintergründe von Jean-Jacques Rousseau
  • Das Werk "Emile – oder über die Erziehung" als Grundlage
  • Das Prinzip der negativen Erziehung bis zum 12. Lebensjahr
  • Rousseaus Kritik an traditioneller Erziehung und Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

4. Negative Erziehung

Wie zuvor erwähnt, erläutert Rousseau im zweiten Buch von „Emile – oder über die Erziehung“ unter anderem auch sein bedeutendes Erziehungskonzept der negativen Erziehung, in welchem er „die wichtigste und nützlichste Regel jeder Erziehung“ aufstellt: Man solle, im Hinblick auf die Erziehung, bis zum 12. Lebensjahr möglichst viel Zeit verlieren, da er der Meinung war, dass in diesem Alter die Gefahr, falsche Vorurteile und Gewohnheiten aufzunehmen, am größten sei. Erst im Alter von zwölf Jahren seien Kinder fähig dazu, vernünftig zu sein und zu handeln und auch die Entwicklung ihrer seelischen Kräfte sei dann erst abgeschlossen, weshalb sie diese bis dahin nicht gebrauchen sollten. Stattdessen solle man lieber die körperlichen Kräfte fordern.

Man solle also nicht das tun, was üblich sei. Der richtige Weg sei, laut Rousseau, in dieser Zeit „nichts zu tun“ außer dafür zu sorgen, dass das Kind es gesund bis in das 12. Lebensjahr schafft. Denn dann sei das Kind ohne falsche Vorurteile und Gewohnheiten und eine Erziehung könne erfolgreich stattfinden. „Die erste Erziehung muß also rein negativ sein.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Konzept der negativen Erziehung ein und stellt die Bedeutung Rousseaus für die moderne Pädagogik dar.

2. Aufklärung: Das Kapitel beleuchtet den gesellschaftspolitischen Hintergrund des 18. Jahrhunderts und stellt die pädagogischen Konzepte der Aufklärung vor.

3. Jean-Jacques Rousseau: Hier wird der Lebenslauf Rousseaus nachgezeichnet und sein pädagogisches Hauptwerk „Emile – oder über die Erziehung“ inhaltlich strukturiert.

4. Negative Erziehung: Das Kernkapitel erläutert das Prinzip, Kinder bis zum 12. Lebensjahr vor schädlichen Einflüssen zu schützen, um eine natürliche Entwicklung zu ermöglichen.

5. Fazit: Das Fazit fasst Rousseaus Beitrag zur Pädagogik zusammen und würdigt seine Rolle als „Entdecker der Kindheit“.

Schlüsselwörter

Jean-Jacques Rousseau, Negative Erziehung, Emile, Aufklärung, Pädagogik, Natürliche Entwicklung, Erziehungskonzept, Kindheit, Gesellschaftskritik, Erziehungswissenschaft, Menschenbild, Kindesentwicklung, Unmündigkeit, Erfahrungslernen, Moderne Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem pädagogischen Hauptwerk Jean-Jacques Rousseaus und fokussiert dabei spezifisch auf das von ihm entwickelte Konzept der sogenannten negativen Erziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Kontext der Aufklärung, Rousseaus Biografie, sein Erziehungsroman „Emile“ sowie die theoretische Fundierung natürlicher Erziehungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Konzept der negativen Erziehung im Hinblick auf seine Definition, Anwendung und Bedeutung für die historische sowie moderne Pädagogik detailliert zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die auf Basis historischer und pädagogischer Fachliteratur die Theorien von Rousseau analysiert und in ihren Kontext einordnet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufklärungsepoche, das Leben von Rousseau, die Vorstellung seines Werkes „Emile“ und die spezifische Ausführung des Konzepts der negativen Erziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Rousseau, negative Erziehung, Natürlichkeit, Aufklärungspädagogik, Kindheit und die Kritik an gesellschaftlicher Einflussnahme.

Warum hält Rousseau es für wichtig, bis zum 12. Lebensjahr „Zeit zu verlieren“?

Rousseau ist der Ansicht, dass Kinder in diesem Alter noch nicht vernunftbegabt sind und das Risiko der Aufnahme falscher Vorurteile oder schädlicher Gewohnheiten durch die Gesellschaft zu groß ist.

Inwiefern unterscheidet sich negative Erziehung von einer „positiven“ Erziehung?

Während eine positive Erziehung auf Wissensvermittlung und moralische Unterweisung setzt, verzichtet die negative Erziehung auf direkte Belehrungen und schützt das Kind stattdessen vor schädlichen Einflüssen.

Welche Rolle spielt der Erzieher in diesem Prozess?

Der Erzieher muss die Umgebung des Kindes aktiv gestalten, gefährliche Faktoren entfernen, dabei aber weitgehend passiv bleiben, um das Kind aus eigenen Erfahrungen lernen zu lassen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die negative Erziehung bei Jean-Jacques Rousseau
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Seminar: Pädagogik der Aufklärung
Note
1,6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
13
Katalognummer
V302758
ISBN (eBook)
9783668010109
ISBN (Buch)
9783668010116
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rousseau negative Erziehung Pädagogik Aufklärung Jean-Jacques Rousseau Emile Emile - oder über die Erziehung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Die negative Erziehung bei Jean-Jacques Rousseau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302758
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Leseprobe aus  13  Seiten
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