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Wertschöpfung in Private Equity Investments. Funktionsweise und Instrumente

Titel: Wertschöpfung in Private Equity Investments. Funktionsweise und Instrumente

Seminararbeit , 2015 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Valentin Stockerl (Autor:in), Philipp Korff (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einmalig ist die aktuelle Situation mit der institutionelle Investoren auf den Finanzmärkten konfrontiert sind.
Seit dem Beginn der Finanzkrise im Jahre 2008 befindet sich die Finanzwelt in stetiger Unruhe.

Folgen dieser Entwicklung sind eine expansive Geldpolitik der Notenbanken weltweit, sprunghaft zunehmende Regulatorik der Banken, allen voran Basel III und eine noch nie dagewesene Niedrigzinsphase.

Wie durch einen nicht enden wollenden Dominoeffekt, reiht sich Krise an Krise, unter anderem mit der Folge, dass selbst Euro-Staaten vom Bankrott bedroht sind.

Ehemals „risikolose“ Wertpapiere wie Staatsanleihen, die institutionellen Anlegern eine sichere Rendite verschafften, sind nun nicht mehr von Ausfällen ausgeschlossen oder liefern keine Erträge.

Auf der Suche nach höheren Renditen, um kostendeckend zu wirtschaften, können sich Private Equity Fonds zu einer Teillösung entwickeln.
Einerseits blieben diese bisher von der schieren Flut an Regulationen weitest gehend verschont, andererseits stellen sehr niedrige Zinsen ein optimales Umfeld für Private Equity Fonds dar.

Im Folgenden stellt dieser Aufsatz die Wirkungsweise und den Ansatz von Private Equity Investments dar. Leverage Effekt und Anreiztheorethische Implikationen werden erörtert und in einen größeren strategischen Zusammenhang gebracht.

I Inhaltsverzeichnis
II Abbildungsverzeichnis II
III Abkürzungsverzeichnis II
IV Symbolverzeichnis II
1 Private Equity Gesellschaften – plündernde Heuschreckenschwärme? - 1 -
2 Funktionsweise einer Private Equity Investition - 2 -
3 Wertschöpfung in Private Equity Investments - 3 -
3.1 Bilanzielle Instrumente - 3 -
3.1.1 Leverage Effekt - 3 -
3.1.2 Optimale Kapitalstruktur - 5 -
3.1.2.1 Modigliani/Miller Theorem - 5 -
3.1.2.2 Der traditionelle Ansatz - 8 -
3.1.3 Reduktion der Unternehmenssteuerlast - 11 -
3.2 Lösungsansätze der Prinzipal-Agenten Problematik - 12 -
3.2.1 Verbesserte Anreizstruktur - 12 -
3.2.2 Agenturkosten freier Cashflows - 13 -
3.2.3 Verbessertes Monitoring - 14 -
3.3 Strategisch operative Instrumente - 15 -
3.3.1 Parenting Advantages - 16 -
3.3.2 Strategische Ausrichtung - 17 -
3.3.2.1 Refokussierungsstrategie - 17 -
3.3.2.2 Akquisitionsstrategie - 18 -
3.3.3 Gesteigerte operative Effizienz - 19 -
3.4 Sonstige Wertschöpfungsinstrumente - 20 -
4 Private Equity als Chance für Deutschlands Mittelstand - 21 -
Literaturverzeichnis - 23 -
Anhang - 26 -

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Private Equity Gesellschaften – hungrige Heuschreckenschwärme?

2 Funktionsweise einer Private Equity Investition

3 Wertschöpfung in Private Equity Investments

3.1 Bilanzielle Instrumente

3.1.1 Leverage Effekt

3.1.2 Optimale Kapitalstruktur

3.1.2.1 Modigliani/Miller Theorem

3.1.2.2 Der traditionelle Ansatz

3.1.3 Reduktion der Unternehmenssteuerlast

3.2 Lösungsansätze der Prinzipal-Agenten Problematik

3.2.1 Verbesserte Anreizstruktur

3.2.2 Agenturkosten freier Cashflows

3.2.3 Verbessertes Monitoring

3.3 Strategisch operative Instrumente

3.3.1 Parenting Advantages

3.3.2 Strategische Ausrichtung

3.3.2.1 Refokussierungsstrategie

3.3.2.2 Akquisitionsstrategie

3.3.3 Gesteigerte operative Effizienz

3.4 Sonstige Wertschöpfungsinstrumente

4 Private Equity als Chance für Deutschlands Mittelstand

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wertschöpfungsprozess bei Private Equity Investitionen, mit dem primären Ziel, die verschiedenen Instrumente zu identifizieren, durch die Private Equity Gesellschaften den Wert von Zielunternehmen innerhalb der Haltedauer signifikant steigern können.

  • Analyse bilanzieller Instrumente (Leverage-Effekt und Kapitalstruktur)
  • Lösung von Prinzipal-Agenten-Problematiken durch Anreizstrukturen und Monitoring
  • Einsatz strategisch-operativer Instrumente wie Parenting Advantages
  • Bewertung der Rolle von Private Equity für den deutschen Mittelstand

Auszug aus dem Buch

3.3 Strategisch operative Instrumente

Zur Anfangszeit der Private Equity Investments stand das Financial Engineering im Fokus des Wertschöpfungsprozesses. Seitdem nimmt die Neugestaltung des operativen Geschäfts stetig einen höheren Stellenwert ein.44 Henry Kravis, Gründer von Kohlberg Kravis Roberts & Co., kommentierte diese Entwicklung folgendermaßen: „Es hat nichts mit Intelligenz zu tun, ein Unternehmen zu kaufen - jeder kann das. Intelligent ist, was man aus den Unternehmen macht.”45

Für den Erfolg des Portfoliounternehmens ist somit die Kontrolle über das operative Geschäft und die strategische Ausrichtung elementar, diese wird durch die in dem vorhergehenden Kapitel genannten Effekte gewährleistet. Speziell im operativen Bereich kommen dem Portfoliounternehmen Vorteile durch die Muttergesellschaft zugute, welche als „Parenting Advantages“ bezeichnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Private Equity Gesellschaften – hungrige Heuschreckenschwärme?: Dieses Kapitel beleuchtet das Marktumfeld nach der Finanzkrise 2008 und diskutiert die gesellschaftliche Wahrnehmung von Private Equity Investoren.

2 Funktionsweise einer Private Equity Investition: Hier wird der Prozess von der Kapitalaufnahme über das Fundraising bis hin zur Durchführung eines Leveraged Buy-out (LBO) erläutert.

3 Wertschöpfung in Private Equity Investments: Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Instrumente zur Wertsteigerung, unterteilt in bilanzielle, agenturtheoretische und operativ-strategische Ansätze.

4 Private Equity als Chance für Deutschlands Mittelstand: Das abschließende Kapitel überträgt die Erkenntnisse auf deutsche Unternehmen und bewertet das Potenzial für Wachstum durch Private Equity im Mittelstand.

Schlüsselwörter

Private Equity, Wertschöpfung, Leveraged Buy-out, LBO, Kapitalstruktur, Prinzipal-Agenten-Problematik, Leverage-Effekt, Unternehmenswert, Management-Incentivierung, Monitoring, Parenting Advantages, Mittelstand, Restrukturierung, Finanzierung, Arbitrage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen und Instrumente, durch die Private Equity Gesellschaften den Unternehmenswert ihrer Portfoliofirmen nachhaltig steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die finanzielle Umstrukturierung, die Lösung von Interessenskonflikten zwischen Managern und Eigentümern sowie die operative Optimierung der Zielunternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die fundierte Darlegung des Wertschöpfungsprozesses hinter Private Equity Investitionen, um eine differenzierte Sichtweise fernab von Klischees zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren nutzen eine umfangreiche Zusammenstellung und Analyse einschlägiger finanzwissenschaftlicher Literatur sowie theoretischer Konzepte zur Unternehmenssteuerung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche: Bilanzielle Instrumente (Kapitalstruktur, Steuern), Lösungen für Prinzipal-Agenten-Probleme (Anreize, Monitoring) und operativ-strategische Instrumente (Parenting Advantages, Refokussierung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Private Equity stehen Begriffe wie Wertschöpfung, Leverage-Effekt, LBO, Kapitalstruktur und Prinzipal-Agenten-Theorie im Zentrum.

Wie unterscheidet sich die Anreizstruktur bei einem Private Equity-Investment?

Das Management wird durch Beteiligungen oder Optionen direkt am Unternehmenserfolg beteiligt, was die Ziele von Management und Investoren im Sinne des Shareholder-Values in Einklang bringt.

Warum wird der deutsche Mittelstand im Kontext von Private Equity als attraktiv angesehen?

Viele mittelständische Firmen, insbesondere Nischenanbieter, verfügen über eine solide Basis, können aber durch die professionelle Unterstützung bei der strategischen Neuausrichtung und effizienteren Allokation von Ressourcen stark wachsen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wertschöpfung in Private Equity Investments. Funktionsweise und Instrumente
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt  (Wirtschaftliche Fakultät Ingolstadt)
Veranstaltung
Proseminar Finance and Banking
Note
1,0
Autoren
Valentin Stockerl (Autor:in), Philipp Korff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
29
Katalognummer
V303429
ISBN (eBook)
9783668018211
ISBN (Buch)
9783668018228
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Private Equity Leverage LBO Kapitalstruktur Modigliani/Miller Principal Agent Beziehung Private Equity- Chance für Deutschen Mittelstand Leveraged Buyout BWL VWL Finance Proseminar 1
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Valentin Stockerl (Autor:in), Philipp Korff (Autor:in), 2015, Wertschöpfung in Private Equity Investments. Funktionsweise und Instrumente, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303429
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Leseprobe aus  29  Seiten
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