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Risikostreuung im Logistikunternehmen durch Standortwahl?

Titre: Risikostreuung im Logistikunternehmen durch Standortwahl?

Dossier / Travail , 2015 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Standortwahl und die Konzeption der Netzwerkstruktur stellt für Logistikunternehmen in der strategischen Planung eine umfangreiche Aufgabe dar. In dieser Arbeit wird die Frage der Risikostreuung als ein Bereich der Standortwahl genauer betrachtet. Inwieweit kann die Standortstruktur als Strategie zur Risikostreuung in einem logistischen Netzwerk dienen?
Eine von mehreren Variablen zur Risikovermeidung bzw. -streuung ist der Zentralisierungsgrad eines Logistikunternehmens. Mit der Betrachtung dieser Variable soll Transparenz über die Chancen und Risiken der Zentralisation und Dezentralisation geschaffen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

2 Risikobegriff und –bereiche in der Logistik

2.1 Systematisierung von standortrelevanten Risiken

2.1.1 Risiken durch politische und rechtliche Entwicklungen

2.1.2 Risiken durch ökologische Umwelteinflüsse

2.1.3 Infrastrukturelle Risiken

2.1.4 Risiken der Mikroumwelt

2.2 Bewertung von Risiken

3 Dimensionen in der logistischen Netzwerkstruktur

3.1 Vertikale Dimension – Zahl der Lagerstufen

3.1.1 Chancen und Risiken des Zentralisationsgrades

3.2 Horizontale Dimension – Anzahl der Lager auf einer Lagerstufe

3.2.1 Chancen und Risiken des Zentralisationsgrades

4 Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Rolle der Standortstruktur eines Logistikunternehmens als Instrument zur Risikostreuung. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Gestaltung des Zentralisierungsgrades in der logistischen Netzwerkstruktur dazu dienen kann, operative Risiken innerhalb der Lieferkette auszugleichen oder zu mindern.

  • Grundlagen des Risikobegriffs und der Risikosystematisierung in der Logistik
  • Analyse standortrelevanter Risiken (politisch, ökologisch, infrastrukturell, mikroumweltlich)
  • Methoden der Risikobewertung in der Standortplanung
  • Untersuchung der vertikalen Dimension (Lagerstufen) und deren Auswirkung auf das Risikoprofil
  • Untersuchung der horizontalen Dimension (Lageranzahl) im Kontext von Kosten und Risikostreuung

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Risiken durch ökologische Umwelteinflüsse

Extreme Wetterereignisse und Umweltkatastrophen sind hinsichtlich ihrer Häufigkeit für den einzelnen Logistikstandort oder –weg von geringer Bedeutung und schwer vorhersehbar. Betrachtet man jedoch das Schadensausmaß eines Ereignisses, so ergibt sich für das Unternehmen daraus oft eine existenzbedrohende oder existenzvernichtende Situation. Lagen die versicherten Schäden aufgrund wetterbedingter Einflüsse zwischen 1970 und 1980 noch bei ca. fünf Milliarden US-Dollar, erhöhte sich dieser Wert bis 2010 auf mehr als 40 Milliarden US-Dollar. Grundsätzlich lassen sich die „Risikofaktoren der ökologischen Umwelt“ nach Hoffmann wie folgt unterteilen: Brandrisiken, Kernenergierisiken, Geopolitische Risiken, Naturkatastrophen, Krankheiten, Seuchen, Verunreinigungen von Land, Wasser oder Luft. Umweltbedingte Ereignisse sind vorerst immer standortbezogen in Form von Vernichtungen der Vermögensgegenstände und Lieferobjekte, die Folgen für die gesamte Lieferkette sind jedoch in der Regel ebenfalls beträchtlich. Dies äußert sich in einer verspäteten oder Nicht-Erfüllung der Leistungen. Beispielhaft ist hierfür ein Ereignis wie in Fukushima im Jahr 2011.

Hochwasser- und Sturmereignisse bringen ebenfalls potentielle Zerstörungsgefahren mit sich. Sie müssen sich nicht zwangsläufig auf ein komplettes Gefahrengebiet ausbreiten, es besteht allerdings auch die Gefahr einer Zerstörung regional eingeschränkter Gebiete durch eine enorme Intensität der Naturereignisse. Aus diesem Grund sollte bei standortbezogenen Risikoanalysen auch das Gefahrenpotential der direkten Umwelt berücksichtigt werden und nicht nur der potentielle Standort selbst. Es gilt also die „Infrastrukturunabhängigkeiten sowie Ver- und Entsorgungsverbindungen“ des Standortes ebenfalls zu beachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die strategische Bedeutung der Standortwahl für Logistikunternehmen ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Risikostreuung.

2 Risikobegriff und –bereiche in der Logistik: Hier werden theoretische Grundlagen zum Risikomanagement gelegt und standortrelevante Risiken in vier Einheiten kategorisiert sowie Methoden zu deren Bewertung vorgestellt.

3 Dimensionen in der logistischen Netzwerkstruktur: Dieses Hauptkapitel analysiert die vertikale und horizontale Netzwerkstruktur sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken des Zentralisationsgrades im Hinblick auf Kosten und Störanfälligkeit.

4 Fazit / Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Zielkonflikt zwischen Effizienzvorteilen hoher Zentralisation und dem Potential zur Risikostreuung durch dezentrale Strukturen.

Schlüsselwörter

Logistik, Standortstruktur, Risikostreuung, Risikomanagement, Zentralisationsgrad, Distributionslogistik, Lagerstufen, Supply Chain, Standortwahl, Netzwerkkonfiguration, Betriebskosten, Risikobewertung, Marktrisiko, Logistiknetzwerke, Wettbewerbsdruck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strategische Standortplanung bei Logistikunternehmen unter dem speziellen Fokus, wie die Struktur des Netzwerkes als Instrument zur Risikominimierung eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Systematisierung von Risiken (von politischen bis ökologischen Ursachen), die Bewertung dieser Risiken sowie die Gestaltung der vertikalen und horizontalen logistischen Netzwerkstruktur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu beantworten, inwieweit die Standortstruktur – insbesondere im Hinblick auf den Zentralisierungsgrad – als Strategie zur Risikostreuung in einem logistischen Netzwerk dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung aktueller wirtschaftswissenschaftlicher Literatur und Fachstudien zur Logistik und zum Risikomanagement basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Klassifizierung von Risiken, die Darstellung von Methoden zur Risikobewertung (wie der Risk Map) und die detaillierte Analyse der Dimensionen in der logistischen Netzwerkstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikostreuung, Standortstruktur, Zentralisationsgrad, logistische Netzwerke und Supply-Chain-Management geprägt.

Warum ist die Bewertung des Zentralisierungsgrades so wichtig?

Ein hoher Zentralisierungsgrad bietet oft Kostenvorteile, erhöht jedoch gleichzeitig die Anfälligkeit des Systems, da bei Störungen an einem Standort weniger Ausgleichsmöglichkeiten durch andere Standorte bestehen.

Wie gehen Logistikunternehmen mit dem Zielkonflikt zwischen Kosten und Risikostreuung um?

Unternehmen versuchen, die durch Zentralisierung gewonnenen Kosten- und Leistungsvorteile zu nutzen, während sie gleichzeitig durch ein proaktives Risikomanagement die negativen Auswirkungen potenzieller Störereignisse auf ein Minimum begrenzen.

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Résumé des informations

Titre
Risikostreuung im Logistikunternehmen durch Standortwahl?
Université
Fresenius University of Applied Sciences Köln
Cours
Standort- und Immobilienmanagement
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
22
N° de catalogue
V303555
ISBN (ebook)
9783668021556
ISBN (Livre)
9783668021563
Langue
allemand
mots-clé
risikostreuung logistikunternehmen standortwahl
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2015, Risikostreuung im Logistikunternehmen durch Standortwahl?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303555
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Extrait de  22  pages
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