Diese Arbeit beinhaltet eine Studie zum ausgearbeiteten und erfolgreichen Rückentraining beim EMS-Training.
Es wird allgemein über Rückengesundheit sowie in der heutigen Arbeitswelt informiert und deren bekannten Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen. Auch der gegenwärtige Kenntnisstand des EMS-Training wird erläutert. Die Ergebnisse des Rückentrainings werden analysiert und bewertet. Für die Praxis zur Nachahmung dieser Studie, um auch bei Kunden und einem selbst einen positiven Effekt auf die Rückengesundheit zu erhalten, ist im Anhang die Anleitung für die Durchführbarkeit und eine eindeutige Übungsauswahl mit Bildern.
Diese Studie ist für jeden geeignet, der mit EMS arbeitet und sich noch mehr Wissen aneignen will. Vor allem für Kundenklientel mit Rückenbeschwerden nur zu empfehlen.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Rückengesundheit
3.1.1 Definition Rückengesundheit
3.1.2 Arten Rückenschmerzen
3.1.3 Entstehung bzw. Risikofaktoren Rückenschmerzen
3.1.4 Krankheitsbilder
3.2 Rückengesundheit in der heutigen Arbeitswelt
3.2.1 Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage)
3.2.2 Kosten der Krankenkassen aufgrund von Arbeitsunfähigkeitstagen
3.2.3 Muskuloskelettale Rückenbeschwerden bei Beschäftigten mit sitzender Tätigkeit
3.3 Präventionsansätze für Rückenschmerzen
3.3.1 Rückenschonende Verhaltensweisen
3.3.2 Kräftigung und Beweglichkeit der Muskulatur
3.3.3 Allgemeine Fitness und Gesundheit
3.3.4 Entspannung und Dehnung der Muskulatur
3.3.5 Stressbewältigung und Stressabbau
3.4 EMS-Training
3.4.1 Erläuterung EMS-Training
3.4.2 Funktions- und Wirkungsweise
3.4.3 Effekte auf den menschlichen Organismus
3.4.4 Effizienter trainieren mit EMS
4 METHODIK
4.1 Einschlusskriterien
4.2 Ausschlusskriterien
4.3 Messverfahren
4.4 Durchführung
4.4.1 Trainingsdaten
4.4.2 Training Gruppe R (EMS-Rücken-Gruppe)
4.4.3 Training Gruppe N (normale EMS-Gruppe)
4.4.4 Programmeinstellungen
4.4.5 Ende Durchführung
4.5 Probandenanalyse
4.5.1 Geschlechtsverteilung und Alter
4.5.2 Anamnese
4.5.3 Arbeit und deren Auswirkung
4.5.4 Vorbeschwerden Rücken
5 ERGEBNISSE
5.1 Subjektive Beschwerden aufgrund von Rückenschmerzen
5.2 Befindlichkeitstest nach Zerssen
5.3 Kraftausdauerdiagnostik nach Spring
5.4 Beweglichkeitsdiagnostik nach Janda
5.5 Anthropometrische Daten
6 DISKUSSION
6.1 Effekte des EMS-Trainings auf die Rückengesundheit
6.1.1 Effekte auf die subjektiven Rückenbeschwerden
6.1.2 Veränderung im Befindlichkeitstest nach Zerssen
6.1.3 Effekte auf die Kraftausdauerfähigkeit nach Spring
6.1.4 Effekte auf die Beweglichkeitsfähigkeit nach Janda
6.1.5 Veränderung der anthropometrische Daten
6.1.6 Bewertung und Zusammenhang aller Effekte
6.2 Vergleich mit der Studie von Boeckh-Behrens (2002)
6.3 Methodenkritik
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Effekte eines neunwöchigen Ganzkörper-Elektromyostimulationstrainings (EMS) auf die Rückengesundheit von Berufstätigen, die überwiegend einer sitzenden Tätigkeit nachgehen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei den Vergleich zwischen einem speziell entwickelten EMS-Rückentraining und einem herkömmlichen Ganzkörper-EMS-Training hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf Rückenbeschwerden, Kraftausdauer und Beweglichkeit.
- Rückengesundheit und psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz
- Physiologische Grundlagen und Wirkungsweisen des EMS-Trainings
- Vergleichende Analyse von Trainingsmethoden (EMS-Spezialprogramm vs. normales EMS)
- Diagnostik von Kraftausdauer (nach Spring) und Beweglichkeit (nach Janda)
- Evaluation der Rückenschmerzlinderung durch EMS-gestützte Prävention
Auszug aus dem Buch
3.1 Rückengesundheit
Durch das heutige Streben der Menschen, der oder die „Beste“ zu sein, steigt stetig der wachsende Leistungsdruck schon von Kindheitsalter an. Doch alle diese externen Einflussfaktoren wirken sich auch auf unsere Gesundheit aus. So gehen wir trotz einer kleinen Erkältung zur Arbeit und riskieren dadurch vielleicht eine Herzmuskelentzündung oder beachten nicht unsere Schmerzen im Rückenbereich und heben und tragen während des Arbeitsprozesses fleißig weiter. Und all dies nur, weil vielleicht ein Gang zum Arzt einem Kollegen oder Konkurrenten einen Vorteil bieten könnte. Doch ist es für uns nicht wichtiger, nachhaltig an unsere Gesundheit zu denken?
Was bringt es uns, in den nachfolgenden Jahren „totsterbenskrank“ im Bett zu liegen und voraussichtlich nie mehr in der Lage zu sein, zur Arbeit zu gehen? Alles nur weil wir die ersten Anzeichen unseres Körpers ignoriert haben und nun die „Bombe explodieren“ musste, damit wir etwas für unsere Gesundheit tun; was bei manchem aber auch schon zu spät sein kann. Ohne die Gesundheit sind wir nicht mehr lebensfähig und somit unserem Schicksal überlassen!
Ist es nicht stattdessen einfacher, von Anfang an auf unseren Körper zu hören und für unsere Gesundheit vorzubeugen bzw. genau jetzt damit anzufangen, etwas im Leben zu ändern, bevor es zu spät ist?
Ein erster Schritt könnte sein, auf seine Rückengesundheit Acht zu geben, denn sie ist in unserem heutigen Leben ein wichtiger Bestandteil. Missachtet man sie, können ihre Krankheitsbilder unsere Lebensqualität beeinträchtigen. Leider gibt es nur noch selten Menschen mit einer guten Rückengesundheit. Denn fast jeder Mensch hatte schon einmal Rückenschmerzen in seinem Leben und wurde durch sie beeinträchtigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme von Rückenbeschwerden als Volkskrankheit, ihre Auswirkungen auf die Arbeitsunfähigkeit und die Relevanz moderner Präventionsansätze wie EMS.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird das Ziel definiert, die Wirksamkeit eines speziellen EMS-Rückentrainings im Vergleich zum normalen EMS-Training mittels Vor- und Retests zu analysieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieser Abschnitt bietet eine fundierte Übersicht über Rückengesundheit, Risikofaktoren, Präventionsstrategien und die technologischen Grundlagen sowie Wirkmechanismen des EMS-Trainings.
4 METHODIK: Das Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Einschluss- und Ausschlusskriterien für die Probanden sowie die Durchführung des neunwöchigen Trainingsprogramms.
5 ERGEBNISSE: Darstellung der erhobenen Daten, inklusive subjektiver Beschwerdeanalysen, Befindlichkeitstests, Kraftausdauer- und Beweglichkeitsdiagnostik sowie anthropometrischer Messungen.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch hinterfragt und mit bestehenden wissenschaftlichen Studien wie der Multicenterstudie von Vatter oder der Studie von Boeckh-Behrens in Beziehung gesetzt.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Studienergebnisse, die bestätigen, dass ein spezifisches EMS-Rückentraining zur Linderung von Rückenbeschwerden bei Sitzberufen effektiver ist als ein Standard-EMS-Training.
Schlüsselwörter
EMS-Training, Rückengesundheit, Rückenschmerzen, Prävention, Kraftausdauer, Muskelaufbau, Sitzende Tätigkeit, Arbeitsunfähigkeit, Elektromyostimulation, Gesundheitsförderung, Beweglichkeitsdiagnostik, Rückenbeschwerden, Muskuloskelettale Erkrankungen, Trainingseffekte, Rückentraining
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines neunwöchigen, spezialisierten EMS-Rückentrainings auf die Rückengesundheit von Menschen, die beruflich bedingt viel sitzen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Prävention von Rückenschmerzen, den physiologischen Effekten von EMS-Training und dem Vergleich zwischen spezifischen Rückentrainingsprogrammen und allgemeinem Ganzkörper-EMS.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist der Nachweis, ob ein gezieltes EMS-Rückentraining signifikant bessere Ergebnisse bei der Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung erzielt als ein herkömmliches EMS-Training.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine randomisierte Studie mit Vor- und Retest-Verfahren, die Fragebögen, Kraftausdauerdiagnostik nach Spring, Beweglichkeitsdiagnostik nach Janda und anthropometrische Messungen nutzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Rückengesundheit, das methodische Vorgehen bei der Studie sowie die detaillierte Auswertung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören EMS-Training, Rückengesundheit, Prävention, Kraftausdauer, Elektromyostimulation und Sitzende Tätigkeit.
Welche Rolle spielt die "Gruppe R" in der Studie?
Die Gruppe R absolvierte das speziell entwickelte EMS-Rückentraining, welches Kraft-, Ausdauer- und Dehnungsübungen in einem gezielten Trainingsplan kombinierte, um die Wirksamkeit gegenüber der Vergleichsgruppe zu testen.
Warum spielt die "sitzende Tätigkeit" eine so wichtige Rolle?
Da sitzende Tätigkeiten eine Hauptursache für muskuloskelettale Beschwerden sind, wurde diese Zielgruppe gewählt, um die Wirksamkeit von EMS-Training als präventive Maßnahme in einem realen beruflichen Kontext zu prüfen.
- Quote paper
- Bettina Koch (Author), 2014, Effekte eines neunwöchigen Ganzkörper-Elektromyostimulationstrainings (EMS) mit einem speziellen Rückentraining-Programm auf die Rückengesundheit von Beschäftigten mit sitzender Tätigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303570