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Ein Leitfaden zum Arbeitsrecht für Zeitsoldaten auf dem Weg in die Zivilwirtschaft

Wie es mir als ehemaligem Zeitsoldaten gelang, ein deutsches mittelständisches Unternehmen über Monate hinweg zu subventionieren.

Título: Ein Leitfaden zum Arbeitsrecht für Zeitsoldaten auf dem Weg in die Zivilwirtschaft

Libro Especializado , 2015 , 48 Páginas

Autor:in: Georg Martin (Autor)

Derecho - Civil / Derecho laboral
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Resumen Extracto de texto Detalles

Dieser Leitfaden schildert anhand persönlicher Erfahrung arbeitsrechtliche Sachverhalte aus der Praxis des Betroffenen, die für ehemalige Zeitsoldaten der Bundeswehr eine Rolle spielen können, wenn sie aus dem aktiven Dienstverhältnis ausscheiden, um in die Zivilwirtschaft zu wechseln. Der Bezug von den sog. Übergangsgebührnissen spielt dabei eine wichtige Rolle. Die wahre Geschichte, die zugrunde liegt, erstreckt sich vom Kennenlernen des zukünftigen Arbeitgebers über die Einstellung bis zur Trennung vor dem Arbeitsgericht. Der Leitfaden schließt mit Ratschlägen aus Sicht des Autors und gibt eine Übersicht über Rechtsnormen (nur Paragraphenangabe) des deutschen Arbeitsrechts.
Es ist keine wissenschaftliche Abhandlung über das Arbeitsrecht, sondern eine umgangssprachliche und damit leicht verständliche Darstellung für alle Dienstgradgruppen, in denen Zeitsoldaten vorhanden sind, mit ihren unterschiedlichen Bildungsniveaus.
Das Ausnahmebeispiel, was der Autor erlebte, soll vielmehr zeigen, worauf in der Vorbereitung auf den Wechsel in ein zivilberufliches Beschäftigungsverhältnis unbedingt geachtet werden sollte und macht deutlich, welche Faktoren im Falle eines Rechtsstreits dem klagenden Arbeitnehmer tatsächlich eine Chance auf eine erfolgreiche Klage bieten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Meine Intention für diesen Leitfaden

3. Für wen ist der Leitfaden?

4. Stellen wir uns die Frage: Welchen Zweck haben Übergangsgebührnisse?

5. Die augenscheinliche Attraktivität des Zeitsoldaten für potentielle Arbeitgeber durch die ÜbGeb

6. Faktoren auf Arbeitgeberseite, die die von mir gemachten Erfahrungen bedingen können

7. Faktoren auf der Arbeitnehmerseite (hier: ehem. SaZ), die die von mir gemachten Erfahrungen bedingen können

8. Mein Leidfaden, also meine persönlichen Erfahrungen mit dem Arbeitsrecht:

8.1 Phase 1: Kontaktaufnahme und Zusage

8.2 Phase 2: Vor der Arbeitsaufnahme

8.3 Phase 3: Die Wochen nach der Arbeitsaufnahme

8.4 Phase 4: Das Arbeiten ohne Vertrag

8.5 Phase 5: Risse in meinem Geduldsfaden

8.6 Phase 6: Die Hand am Tischtuch

8.7 Phase 7: Das Tischtuch ist zerrissen

8.8 Phase 8: Der Verfahrensweg

8.9 Phase 9: Der Gütetermin

8.10 Phase 10: Zwischen Güte- und Kammertermin oder was man so alles über sich lesen muss

8.11 Phase 11: Der Kammertermin

9. Fazit

10. Meine Ratschläge

11. Hinweise auf Gesetze und Paragraphen des Arbeitsrechts, die in meinen Augen wissenswert sind

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, ehemaligen Zeitsoldaten, die während ihrer Übergangsphase (Bezug von Übergangsgebührnissen) in die Zivilwirtschaft wechseln, arbeitsrechtliche Risiken aufzuzeigen und sie für kritische Situationen bei der Vertragsgestaltung zu sensibilisieren. Basierend auf persönlichen Erfahrungen wird dargelegt, wie die Unkenntnis über arbeitsrechtliche Grundlagen zu einer faktischen Subventionierung von Unternehmen führen kann und welche Schritte zur Wahrung eigener Interessen notwendig sind.

  • Arbeitsrechtliche Fallstricke bei der Vertragsgestaltung und Verhandlung.
  • Die Problematik faktischer Arbeitsverhältnisse ohne schriftliche Verträge.
  • Risiken der "Attraktivität" von Zeitsoldaten durch Übergangsgebührnisse für Arbeitgeber.
  • Prozessablauf bei Kündigungsschutz- und Lohnklagen.
  • Bedeutung von Schriftlichkeit und verbindlichen Vereinbarungen beim Berufseinstieg.

Auszug aus dem Buch

PHASE 4: DAS ARBEITEN OHNE VERTRAG

Der mir vorgelegte Entwurf des Ausbildungsvertrags über eine Zusatzausbildung beschrieb als Zweck, dass ich zum Betriebsleiter/Geschäftsführer qualifiziert werden sollte.

Es fand zwar „Training on Job“ statt, aber nichts, was unternehmerseits im Sinne des Berufsbildungsgesetzes mit einem Ausbildungsplan oder auch mit einem Ausbildungsverantwortlichen hinterlegt worden ist. Vielmehr war ich voll in der Wertschöpfungskette integriert.

Sowas bezeichnet die Justiz gemeinhin als faktisches Arbeitsverhältnis.

Gearbeitet habe ich als Assistent eines Geschäftsführers eines der Unternehmen, in denen der Eigentümer nicht als Geschäftsführer im Handelsregister erwähnt wird.

Akquise, Kundenberatung, Angebotserstellung und Nachkalkulation, Konzept- und Gutachtenerstellung, Projektbetreuung (mit Teilnahme an Besprechungsterminen), Beschaffung sowie Fachtätigkeiten im Außendienst, Compliance, Schulungen, ferner Behördenadministration und weitere Dinge wurden durch mich durchgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Autors und der Beweggründe, diesen Leitfaden als Erfahrungsbericht zur Sensibilisierung ehemaliger Zeitsoldaten zu verfassen.

2. Meine Intention für diesen Leitfaden: Der Autor erläutert, dass er neben dem persönlichen Mehrwert vor allem auf die unzureichende Vorbereitung durch den Dienstherrn auf das Zivilleben hinweisen möchte.

3. Für wen ist der Leitfaden?: Zielgruppe sind primär Zeitsoldaten, die in der Übergangsphase mit Übergangsgebührnissen (ÜbGeb) den Einstieg in die Zivilwirtschaft suchen.

4. Stellen wir uns die Frage: Welchen Zweck haben Übergangsgebührnisse?: Klärung, dass ÜbGeb der Lebensunterhaltssicherung dienen und keine Subvention für Unternehmen darstellen sollten.

5. Die augenscheinliche Attraktivität des Zeitsoldaten für potentielle Arbeitgeber durch die ÜbGeb: Analyse, wie Arbeitgeber durch die ÜbGeb versuchen, qualifiziertes Personal unter Wert einzustellen.

6. Faktoren auf Arbeitgeberseite, die die von mir gemachten Erfahrungen bedingen können: Beschreibung der Unternehmenskultur, der Führungsebene und des Fehlens zentraler HR-Kompetenzen im besagten Betrieb.

7. Faktoren auf der Arbeitnehmerseite (hier: ehem. SaZ), die die von mir gemachten Erfahrungen bedingen können: Beleuchtung der gutgläubigen Haltung ehemaliger Soldaten bei gleichzeitigem Mangel an zivilem arbeitsrechtlichem Fachwissen.

8. Mein Leidfaden, also meine persönlichen Erfahrungen mit dem Arbeitsrecht:: Detaillierte, chronologische Darstellung des Beschäftigungsverhältnisses von der Kontaktaufnahme bis zum gerichtlichen Vergleich.

9. Fazit: Reflektion über das gewonnene Wissen und die Erkenntnis, dass trotz der Widrigkeiten der Vergleich den richtigen Abschluss darstellte.

10. Meine Ratschläge: Zusammenstellung praktischer Tipps für den Berufseinstieg, insbesondere zur Vertragsprüfung und Kommunikation.

11. Hinweise auf Gesetze und Paragraphen des Arbeitsrechts, die in meinen Augen wissenswert sind: Auflistung relevanter Gesetzestexte für die eigene Recherche.

Schlüsselwörter

Zeitsoldaten, Übergangsgebührnisse, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Kündigungsschutzklage, faktisches Arbeitsverhältnis, Berufsförderungsdienst, Zivilwirtschaft, Arbeitsvertragsrecht, Lohnwucher, Mindestlohngesetz, Abfindung, Arbeitgeber, Rechtsberatung, Vertragsverhandlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die arbeitsrechtlichen Herausforderungen für Zeitsoldaten beim Übergang in die Zivilwirtschaft, illustriert an den eigenen, konfliktgeladenen Erfahrungen des Autors.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Missachtung arbeitsrechtlicher Standards durch Arbeitgeber, die Bedeutung schriftlicher Verträge und der Umgang mit dem Bezug von Übergangsgebührnissen im zivilen Beschäftigungsverhältnis.

Was ist das primäre Ziel des Leitfadens?

Ziel ist es, zukünftige Berufseinsteiger aus der Bundeswehr zu sensibilisieren, Risiken bei Arbeitgeberverhältnissen frühzeitig zu erkennen und rechtssichere Entscheidungen zu treffen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf die induktive Methode, indem er aus seinem persönlichen, singulären Fall allgemeingültige Warnsignale und Handlungsempfehlungen für ähnliche Szenarien ableitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in elf chronologische Phasen, die den Prozess vom ersten Kontakt zum Arbeitgeber bis hin zum gerichtlichen Vergleich am Arbeitsgericht detailliert nachzeichnen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Arbeitsrecht, Zeitsoldaten, Kündigungsschutzklage, Übergangsgebührnisse und Vertragsverhandlung definiert.

Was bedeutet in diesem Kontext ein „faktisches Arbeitsverhältnis“?

Es beschreibt eine Situation, in der ein Beschäftigungsverhältnis gelebt wird, ohne dass ein wirksamer schriftlicher Arbeitsvertrag vorliegt, was den Arbeitnehmer rechtlich in eine unsichere, aber potenziell ausgleichsintensive Position bringt.

Warum war der Autor der Meinung, dass Übergangsgebührnisse kein Instrument für Arbeitgeber sind?

Der Autor argumentiert, dass ÜbGeb eine staatliche Fürsorgeleistung aus dem geleisteten Dienst darstellen und keinesfalls als Gehaltszuschuss missbraucht werden dürfen, um Personalkosten zu drücken.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Betriebsrats in seinem Fall?

Der Autor kritisiert das Handeln des Betriebsrats als unzureichend und wenig hilfreich, da dieser der Kündigung ohne vorheriges Gespräch mit dem Betroffenen zustimmte.

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Detalles

Título
Ein Leitfaden zum Arbeitsrecht für Zeitsoldaten auf dem Weg in die Zivilwirtschaft
Subtítulo
Wie es mir als ehemaligem Zeitsoldaten gelang, ein deutsches mittelständisches Unternehmen über Monate hinweg zu subventionieren.
Autor
Georg Martin (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
48
No. de catálogo
V303670
ISBN (Ebook)
9783668021891
ISBN (Libro)
9783668021907
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bundeswehr Arbeitsrecht Zeitsoldat SaZ Übergangsgebührnisse ÜbGeb Berufsförderungsdienst BFD BMVg Deutscher Bundeswehrverband DBwV Bürgerliches Gesetzbuch BGB Nachweisgesetz NachwG Mindestlohngesetz MiLoG Arbeitnehmerentsendegesetz AEntG Arbeitszeitgesetz ArbZG Berufsbildungsgesetz BBiG Arbeitsgericht AG Gütetermin Kammertermin Kläger Beklagte Vergleich Abfindung Arbeitsverhältnis Ausbildungsverhältnis Arbeitsvertrag Gegenangebot Prozessarbeitsverhältnis verhaltensbedingte Kündigung betriebsbedingte Kündigung Betriebsrat Betriebsverfassungsgesetz BetrVG Zurückbehaltungsrecht Schuldner Gläubiger Arbeitnehmer Arbeitgeber Lohnklage Klageerwiderungsschrift Kündigungsschutzklage Kündigungsgrund Kündigung Rechtfertigungsgründe Equal Pay Vollerwerbslohn Soldatenversorgungsgesetz SVG Leitfaden Entwurf Ausbildungsvertrag Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr - Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungsgesetz 22. Mai 2015 Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungsgesetz Orientierungsphase Scheinpraktikum
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GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Georg Martin (Autor), 2015, Ein Leitfaden zum Arbeitsrecht für Zeitsoldaten auf dem Weg in die Zivilwirtschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303670
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