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Das Geschäftsmodell von Maxdome. Kann der Anbieter am deutschen Video-on-Demand-Markt bestehen?

Title: Das Geschäftsmodell von Maxdome. Kann der Anbieter am deutschen Video-on-Demand-Markt bestehen?

Term Paper , 2015 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kai Kubitzki (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die Strategie der ProSiebenSat.1 Media AG in Form von Maxdome im T-Business zu erläutern. Dem Thema wird sich systematisch genährt, indem zuerst theoretische Grundlagen vermittelt werden, auf deren Basis anschließend Maxdome analysiert wird.

Im ersten Schritt werden die Grundbegriffe, die für das Verständnis nötig sind, definiert und erläutert. Im Weiteren werden zwei Methoden zur Analyse von Geschäftsmodellen vorgestellt. Dies ist notwendig, um theoretisches Hintergrundwissen zu vermitteln. Die jeweiligen Stärken und Schwächen der einzelnen Techniken werden beurteilen und die Mo-delle miteinander verglichen.

Es folgt der praktische Teil, welcher den Schwerpunkt der Arbeit bildet, indem im ersten Schritt Maxdome als Unternehmen im E-Business beschrieben und anschließend durch eine der Geschäftsmodellanalysemethoden untersucht wird. Zudem wird die Analyse visuell aufbereitet und dargestellt. Anschließend erfolgt die Positionierung in der Branchenwertkette.
Das letzte Kapitel der Arbeit widmet sich den Perspektiven, die zum einen die Video-on-Demand-Branche in Deutschland hat und zum anderen wird explizit auf die Besonderheiten von Maxdome aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einem großen europaweit tätigem Medienkonzern und dessen Folgen eingegangen.

Nicht aufgezeigt in dieser Arbeit werden Verbesserungsvorschläge für Maxdome. Zudem stellt die Konzernstruktur von ProSiebenSat.1 Media AG und vor allem die Finanzierung von Maxdome, über die nur wenige Informationen nach außen kommuniziert werden, eine Grenze der Untersuchung dar. Aus diesem Grund konnten an einigen Stellen nur Vermutungen getroffen werden, die entsprechend gekennzeichnet wurden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ausgangssituation und Problemstellung

1.2. Aufbau und Methodik der Arbeit

2. Electronic Business

2.1. Definition

2.2. Television-Business

2.3. Video-on-Demand

3. Geschäftsmodelle

3.1. Definition

3.2. Partialmodell nach Wirtz

3.3. Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur

3.4. Gegenüberstellung der Geschäftsmodelle

4. Geschäftsmodell des Unternehmens Maxdome

4.1. Unternehmensprofil

4.2. Analyse anhand des Partialmodells

4.2.1. Marktmodell

4.2.1.1. Wettbewerbsmodell

4.2.1.2. Nachfragermodell

4.2.2. Beschaffungsmodell

4.2.3. Leistungserstellungsmodell

4.2.4. Leistungsangebotsmodell

4.2.5. Distributionsmodell

4.2.6. Kapitalmodell

4.2.6.1. Finanzierungsmodell

4.2.6.2. Erlösmodell

4.3. Visuelle Darstellung des integrierten Geschäftsmodelles

4.4. Positionierung von Maxdome in der Branchenwertkette

5. Zukunftsaussichten

5.1. Trends und Rahmenbedingungen im Video-on-Demand-Bereich

5.2. Prognose zur künftigen Entwicklung von Maxdome

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die Strategie der ProSiebenSat.1 Media AG mit dem Video-on-Demand-Dienst Maxdome zu analysieren. Dabei wird untersucht, ob Maxdome trotz eines intensiven Wettbewerbsumfeldes durch sein spezifisches Geschäftsmodell langfristig in der Lage ist, im deutschen Markt zu bestehen und welche Rolle die Zugehörigkeit zum Mutterkonzern dabei einnimmt.

  • Theoretische Grundlagen des Electronic Business und Geschäftsmodell-Analysen
  • Analyse des Geschäftsmodells von Maxdome anhand des Partialmodells nach Wirtz
  • Positionierung von Maxdome innerhalb der Branchenwertkette
  • Wettbewerbsanalyse im deutschen Video-on-Demand-Markt
  • Einfluss der Konzernstruktur auf Strategie und Marktchancen

Auszug aus dem Buch

4.2.1.2. Nachfragermodell

Drei Viertel der deutschen Internetnutzer schauen laut der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie gelegentlich Videos im Netz. Der Großteil bevorzugt zwar die kostenlosen Portale wie YouTube oder die Mediatheken der TV-Sender, aber immerhin 13% (7,23 Millionen) nutzen gelegentlich kostenpflichtige Abo-Dienste. In der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 26%. Die aktuellen Nachfrager von VoD-Diensten sind jedoch immer noch internetaffine, unterhaltungssuchende Film- und Serienkonsumenten. Potenzielle Kunden für VoD-Dienste finden sich auf der Nachfrager-Seite des Home-Video-, Kino- und Pay-TV-Marktes. Der typische VoD-Nutzer ist nach Erkenntnissen einer ProSiebenSat. 1 Media AG-Marktforschung männlich, zwischen 30 und 49 Jahre alt, berufstätig, verfügt über ein überdurchschnittliches Nettoeinkommen und lebt im Mehrpersonenhaushalt.

Im Allgemeinen richtet sich das Angebot von Maxdome an Nachfrager des gesamten Film- und Fernsehunterhaltungsmarkt. Maxdome spricht in seiner Werbung jedoch gezielt Familien mit Kindern an, was sich auch größtenteils im angebotenen Video-Content wiederspiegelt. Maxdome kategorisiert seinen Content auffallend Zielgruppengerecht somit wird der insgesamt sehr breite Nachfrager-Markt anhand von relevanten Segmentierungskriterien in sich homogene Teilmärkte aufgeteilt. Durch das Angebot der Liveübertragungen, besonders mit den Rechten an der Übertragung von WWE Veranstaltungen und RAN Boxen versucht Maxdome zudem die kampfsportinteressierten Nutzer explizit anzusprechen.

Das VoD-Angebot steht nur in den Ländern Deutschland und Österreich zur Verfügung außerhalb dieser Regionen ist das Angebot für Nutzer gesperrt, was die Nutzerschaft geografisch auf diese Länder beschränkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Ausgangslage im wachsenden deutschen Video-on-Demand-Markt und definiert das Forschungsziel der Analyse von Maxdome.

2. Electronic Business: Vermittelt theoretische Grundlagen zu E-Business, Television-Business und Video-on-Demand als Basis für die Untersuchung.

3. Geschäftsmodelle: Stellt theoretische Analysetools vor, darunter das Partialmodell nach Wirtz und das Business Model Canvas, und vergleicht deren Eignung.

4. Geschäftsmodell des Unternehmens Maxdome: Analysiert detailliert das Profil, die Markt- und Beschaffungssituation sowie die Wertschöpfungskette von Maxdome.

5. Zukunftsaussichten: Diskutiert Markttrends und liefert eine Prognose zur weiteren Entwicklung des Unternehmens vor dem Hintergrund des starken Wettbewerbs.

6. Fazit: Fasst zusammen, dass Maxdome trotz Marktanteilsverlusten als strategische Investition der ProSiebenSat.1 Media AG in die Zukunft betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Maxdome, Video-on-Demand, Geschäftsmodell, E-Business, ProSiebenSat.1, Partialmodell, Wirtz, Wettbewerbsvorteil, Streaming, Digitalstrategie, Wertschöpfungskette, Medienkonzern, VoD-Markt, Online-Videothek, Marktanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell des deutschen Video-on-Demand-Anbieters Maxdome und analysiert, wie das Unternehmen im hart umkämpften Streaming-Markt agiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Themen sind die Grundlagen des E-Business, die Anwendung von Geschäftsmodell-Analysen, die Marktstruktur von Video-on-Demand und die strategische Ausrichtung eines Medienkonzern-Tochterunternehmens.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, ob Maxdome aufgrund seines spezifischen Geschäftsmodells fähig ist, im deutschen Video-on-Demand-Markt gegen die Konkurrenz zu bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das "Partialmodell nach Wirtz" angewandt, um die verschiedenen Unternehmensbereiche von Maxdome systematisch zu analysieren, ergänzt durch eine Untersuchung der Branchenwertkette.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Geschäftsmodell-Analyse von Maxdome (Markt, Beschaffung, Erlösmodell) und eine Positionierung in der Branchenwertkette.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Maxdome, Video-on-Demand, Geschäftsmodell, E-Business, Wettbewerbsvorteil, Streaming und ProSiebenSat.1.

Wie profitiert Maxdome von seiner Zugehörigkeit zur ProSiebenSat.1 Media AG?

Maxdome profitiert primär bei der Rechtebeschaffung, da das Unternehmen als Teil des Konzerns bei Filmen und Serien von Paket-Deals profitiert und exklusiven Zugriff auf Eigenproduktionen hat.

Warum wird Maxdome als "Investition in die Zukunft" bezeichnet?

Das Unternehmensziel ist laut der Arbeit nicht kurzfristige Profitabilität, sondern der Aufbau eines langfristig relevanten Bausteins innerhalb der digitalen Strategie des Mutterkonzerns.

Welches Problem identifiziert die Arbeit als größte Herausforderung?

Neben dem legalen Wettbewerb durch Plattformen wie Netflix oder Amazon stellt der illegale Wettbewerb durch Streaming-Portale eine massive Herausforderung für die gesamte Branche dar.

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Details

Title
Das Geschäftsmodell von Maxdome. Kann der Anbieter am deutschen Video-on-Demand-Markt bestehen?
College
University of Applied Sciences Düsseldorf  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
1,3
Author
Kai Kubitzki (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V303979
ISBN (eBook)
9783668024427
ISBN (Book)
9783668024434
Language
German
Tags
Maxdome E-Business Geschäftsmodell ProSiebenSat.1 Video-on-Demand Medienmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kai Kubitzki (Author), 2015, Das Geschäftsmodell von Maxdome. Kann der Anbieter am deutschen Video-on-Demand-Markt bestehen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303979
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