Figuren und Motive germanischer Sagen und ihr Einfluss auf die Gegenwart

Planung, Durchführung und Reflexion eines Unterrichtsvorhabens in der 6. Jahrgangsstufe


Unterrichtsentwurf, 2013
59 Seiten, Note: 2,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Sachanalyse
2.1. Begriffsklärung Germanische Sage
2.2. Die Edda
2.3. Das Hildebrandslied
2.4. Wieland der Schmied

3. Analyse der Klassensituation

4. Durchführung und Analyse der Unterrichtsstunden
4.1. Stunde 1 – Die literarische Gattung Sage im Vergleich zum Märchen
4.1.1. Didaktische Analyse
4.1.1.1. Bildungsgehalt und Kompetenzniveau
4.1.1.2. Lernziele
4.1.1.3. Lehrplanbezug
4.1.2. Unterrichtsverlauf
4.1.3. Methodische Analyse
4.1.4. Reflexion der Stunde
4.2. Stunde 2 – Die germanischen Götter als Namensgeber der Wochentage
4.2.1. Didaktische Analyse
4.2.1.1. Bildungsgehalt und Kompetenzniveau
4.2.1.2. Lernziele
4.2.1.3. Lehrplanbezug
4.2.2. Unterrichtsverlauf
4.2.3. Methodische Analyse
4.2.4. Reflexion der Stunde
4.3. Stunde 3/4 – Das Hildebrandslied
4.3.1. Didaktische Analyse
4.3.1.1. Bildungsgehalt und Kompetenzniveau
4.3.1.2. Lernziele
4.3.1.3. Lehrplanbezug
4.3.2. Unterrichtsverlauf
4.3.3. Methodische Analyse
4.3.4. Reflexion der Stunde
4.4. Stunde 5 – Wieland der Schmied – Ein vorbildlicher Held?
4.4.1. Didaktische Analyse
4.4.1.1. Bildungsgehalt und Kompetenzniveau
4.4.1.2. Lernziele
4.4.1.3. Lehrplanbezug
4.4.2. Unterrichtsverlauf
4.4.3. Methodische Analyse
4.4.4. Reflexion der Stunde
4.5. Stunde 6 – Konzeption der Homepage „Germanische Sagen und ihr Einfluss auf die Gegenwart“
4.5.1. Didaktische Analyse
4.5.1.1. Bildungsgehalt und Kompetenzniveau
4.5.1.2. Lernziele
4.5.1.3. Lehrplanbezug
4.5.2. Unterrichtsverlauf
4.5.3. Methodische Analyse
4.5.4. Reflexion der Stunde

5. Abschließendes Fazit und Ausblick auf weitere Stunden

6. Literaturverzeichnis

7. Medienverzeichnis

8. Bilderverzeichnis*
8.1. Stunde 1 – Die literarische Gattung Sage im Vergleich zum Märchen
8.2. Stunde 2 – Die germanischen Götter als Namensgeber der Wochentage
8.3. Stunde 3/4 – Das Hildebrandslied
8.4. Stunde 5 – Wieland der Schmied – Ein vorbildlicher Held?

1. Vorwort

„Germanische Götter und Helden sind ‚out’.“[1] Diese Äußerung im Kontext einer Debatte um die Bedeutung von Religionen in einem säkularisierten Deutschland wurde auf politikforen.net heftig diskutiert. Unter anderem wurde die These formuliert, dass unsere Welt eine bessere wäre, würden sich mehr Menschen den germanischen Göttern zuwenden statt dem Christentum und dem Islam.[2] Ob dem so wäre, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Worauf allerdings geantwortet werden soll, ist die Behauptung, dass die germanischen Götter und Helden „out“ seien. Es muss angenommen werden, dass dem Urheber der obigen Forenaussage die großen Auswirkungen, die die germanische Sagenwelt bis heute haben, unklar sind. Zwar ist es korrekt, dass der Glaube an die germanischen Götter in der Gegenwart weltweit schwindend gering ist,[3] was aber nicht heißt, dass diese heute ohne Relevanz sind. So finden sich beispielsweise die Namen der germanischen Götter in der Bezeichnung der heutigen Wochentage wieder. Aber auch typische Motive bzw. Topoi germanischer Götter- und Heldensagen begegnen einem tagtäglich in den (Neuen) Medien[4] – so z.B. der tragische Vater-Sohn-Konflikt des Hildebrandsliedes in der Star Wars-Saga.

Die durchzuführenden Stunden sowie diese Arbeit wollen daher aufzeigen, dass der Einfluss germanischer Götter und Helden auf die Gegenwart größer ist als es allgemein angenommen wird. Dieses Anliegen ist allerdings keinesfalls ein Selbstzweck, sondern soll den SchülerInnen bewusst machen, dass unsere Welt von Motiven/Topoi und Figuren der germanischen Sagenwelt durchdrungen ist, dass sie ein Teil der Kultur sind, an der sie tagtäglich partizipieren. Der Kern der Unterrichtssequenz Figuren und Motive germanischer Sagen und ihr Einfluss auf die Gegenwart - Planung, Durchführung und Reflexion eines Unterrichtsvorhabens in der 6. Jahrgangsstufe ist daher – teils explizit, teils implizit – die Bewusstwerdung und Reflexion der eigenen Enkulturation und Sozialisation.

2. Sachanalyse

Im Folgenden werden die entsprechenden notwendigen fachwissenschaftlichen Informationen komprimiert in einem Kapitel dargestellt, anstatt sie separat jeder Unterrichtsstunde voranzustellen. Der Hauptvorteil ist die Vermeidung von Redundanzen. Außerdem kann auf diese Art und Weise das Thema Figuren und Motive germanischer Sagen als kohärentes Ganzes dargestellt werden, was eine leichtere Lektüre gestattet.

2.1. Begriffsklärung Germanische Sage

Der Begriff Sage ist aufgrund der Vielfältigkeit seiner Untergattungen schwer zu fassen. Dennoch gibt es prototypische Sagen, an denen sich bestimmte Merkmale einer Sage identifizieren lassen und gleichzeitig als Unterscheidung von der epischen Gattung Märchen dienen: Bindung an feste Orte, zeitliche Festlegung durch Einbindung historischer Personen oder von Zeitangaben sowie eine simple Kategorisierung: Dämonische Sagen,[5] historische Sagen/Wissenssagen (aber auch Heldensagen), Ätiologien und Göttersagen.[6]

Der Terminus Göttersage bedarf einer näheren Bestimmung: Göttersagen lassen sich unter dem Oberbegriff Mythologie verorten, verstanden als „Aussagen über die Götterwelt und die Religionen der Völker“[7]. Im Folgenden wird ausschließlich Göttersage verwendet, um zum einen den Bezug zum Thema der Unterrichtssequenz zu verdeutlichen und zum anderen terminologische Missverständnisse zu vermeiden, die von einem abweichenden Verständnis des Begriffes Mythologie herrühren könnten.

Typisch für viele Sagen, insbesondere die der mittelalterlichen Sagenwelt,[8] ist ihr mythischer Charakter im Sinne einer „Mythisierung des Alltäglichen“[9]. Darunter verstehen Lange und Petzoldt, dass Ereignisse – v.a. die in der Natur – als Taten persönlicher Wesen und nicht als Resultat physikalischer Kräfte interpretiert werden.[10] Hier wird die Verbindung zwischen Mythologie und Sagen deutlich: Unwetter werden bspw. nicht auf Naturgesetze zurückgeführt, sondern auf Taten der Götter. Hieran erkennt man auch, dass es den Urhebern von Sagen nicht um Historie im heutigen Sinne als einer Wahrheit, die auf Fakten basiert, geht.[11] Viel mehr steht die magische und numinose Deutung der erlebten Wirklichkeit im Zentrum, um eine Person, ein Ereignis, ein Gebäude usw. zu erhöhen.[12]

Unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen sind germanische Sagen demnach Texte, deren Ursprung in der Kultur der germanischen Stämme, die v.a. im heutigen nördlichen Mittel- und Osteuropa siedelten,[13] liegt. Durch die Ausbreitung der Germanen bis in das heutige Skandinavien lässt sich die oftmalige Gleichsetzung von germanischen Göttersagen und nordischer Mythologie, hier im Sinne von Götterwelt unter Berücksichtigung der Wesen dämonischer Sagen, erklären. Diese werden in der Unterrichtssequenz ebenso thematisiert (Edda) wie die germanischen Heldensagen (Hildebrandslied, Wieland).

2.2. Die Edda

Die in der Unterrichtssequenz verwendete Version der Edda ist die Snorra-Edda, die von Snorri Sturluson im 13. Jahrhundert in Island verfasst wurde. Sie wird auch Prosa-Edda genannt, da sie im Gegensatz zur Lieder-Edda in Prosa verfasst wurde. Der Kern beider Edda ist die nordische Mythologie, die „Gesamtheit der Geschichten von Göttern, Dämonen und Helden.“[14] Unter Rückbezug auf das eingangs formulierte Verständnis von Sagen im Kontext dieser Arbeit geht es demnach in der Edda um Götter- und Heldensagen. Aufgrund ihres Umfangs ist sie die wichtigste Quelle für das mythologische Weltbild der Germanen. Nach diesem ist die Welt in drei Bereiche gegliedert: „Der Himmel [Asgard] gehört den Göttern[/Asen], die Erde [Midgard] den Menschen, in der Unterwelt [Niflheim, Hel, Hvergelmir] haust das Unwirtliche und Böse. Die drei Welten bilden sich aus drei Ebenen der großen Weltenesche Yggdrasil heraus.“[15] Die Asen, welche in Asgard leben, sind, anders als bspw. Götter in der griechischen und römischen Mythologie, sterblich – was sich beim Ragnarök, dem „Ende des Götterzeitalters“[16] zeigt. Als Namenspatrone der Wochentage, ausgenommen Samstag, der auf den römischen Gott Saturn zurückgeht, sind für die Unterrichtssequenz folgende Asen und ihr Zuständigkeitsbereich von Bedeutung: Mittwoch – Odin/Wodan/Wotan (Göttervater; Krieg, Schlachten, Magie, List, Poesie, Wahrheit), Freitag – Frigg (Göttermutter; Ehe, Mutterschaft), Donnerstag – Thor (Schutz vor den Riesen und der Midgardschlange, Wetter, Donner), Dienstag – Tyr (Krieg, Versammlungen). Neben den zwölf Asen, die ihren Sitz in Asgard haben, gibt es noch weitere Götter, nach denen die Wochentage benannt sind: die beiden Geschwister Sol (Sonntag; Sonne) und Mani (Montag; Mond).[17]

Die Edda ist aufgrund ihres Figuren- und Motivreichtums bis heute ein sehr einflussreiches Werk. Insbesondere Fantasy-Werke, wobei hierbei Das Silmarillion, Der Hobbit und Der Herr der Ringe hervorzuheben sind, bedienen sich der nordischen Mythologie der Edda.[18] Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Edda für unseren Kulturkreis eine große Bedeutung besitzt.

2.3. Das Hildebrandslied

Das im 9.Jahrhundert von zwei Mönchen in Fulda in Stabreimen verfasste Heldenlied Hildebrandslied [19] handelt von zwei Kriegern, die sich auf dem Schlachtfeld begegnen, wobei zunächst keiner von der Identität des anderen weiß. Erst auf Nachfrage Hildebrands erfährt dieser, dass sein Gegenüber, Hadubrand, sein leiblicher Sohn ist. Dieser erkennt Hildebrand allerdings nicht als seinen Vater an, da er die Offenbarung der Vaterschaft als Trick ansieht, um sich der bevorstehenden Schlacht zu entziehen. Das im Kontext der Dietrichepik/Dietrichsage zu verortende Hildebrandslied[20] endet kurz vor dem Schluss, sodass der Ausgang des Zweikampfes zwischen Vater und Sohn offen bleibt. Allerdings legen andere Überlieferungen des Stoffes nahe, dass Hildebrand seinen Sohn tötet: „Dort liegt mir zu Häupten der liebe Sohn, der einzige Erbe, der mein eigen ward; [...] wider Willen ward ich sein Töter.“[21] Es ist anzunehmen, dass das Lied bereits vor dem 5.Jahrhundert mündlich überliefert wurde oder sogar eine schriftliche Vorlage – womöglich aus dem 8.Jahrhundert – existierte, auf die sich die beiden Mönche beziehen konnten.[22] Der historische Hintergrund des Liedes ist vor 493, während des sogenannten „Heldenalters“ anzusiedeln. Darauf weisen die genannten historischen Personen im Hildebrandslied, Theoderich und Odoaker, hin.[23]

2.4. Wieland der Schmied

Wie auch das Hildebrandslied ist die Heldensage von Wieland in der Dietrichepik zu verorten.[24] Der Sohn des Wade-Riesen wird von seinem Vater in den Beruf des Schmieds gedrängt, wo er zuerst bei Mime und dann den Zwergen in die Lehre geht und zu einem der besten Schmiede ausgebildet wird.[25] Mit seinen beiden Brüdern heiratet er durch eine List drei Walküren, die aber nach einiger Zeit fliehen können. König Nidung will sich das handwerkliche Geschick Wielands zu Nutze machen und verletzt ihn auf Anraten seiner Frau so schwer, dass er nicht fliehen kann. Wieland arbeitet für den König, rächt sich aber an diesem durch die Ermordung seiner beiden Söhne und die Schwängerung seiner Tochter und flüchtete mit selbstgebauten Flügeln. Zur Entstehungsgeschichte der Sage ist kaum etwas bekannt. Es wird vermutet, dass ihr ein Lied zu Grunde liegt, das wiederum auf einem noch älteren Mythos basiert. Diese These stützt sich auf die große Ähnlichkeit Wielands zu der antiken Sage um Dädalus und Ikarus.[26]

3. Analyse der Klassensituation

Die Klasse 6b besteht aus 24 SchülerInnen im Alter von 11 bis 13 Jahren, von denen 14 männlich und zehn weiblich sind. Allgemein sind die SchülerInnen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, sehr lebhaft, sodass mit Disziplinproblemen zu rechnen ist. Nichtsdestotrotz beteiligt sich die Klasse in der Regel gut am Unterrichtsgeschehen. Daher wird erwartet, dass die geplanten Unterrichtsstunden im geplanten zeitlichen Rahmen abgeschlossen werden können.[27] In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass sich die 6b besonders gut mit visuellen Impulsen – zum Beispiel mit Bildern oder Filmen – motivieren lässt. Aus diesem Grund wird verstärkt mit Bildmaterial jeglicher Art (Bilder, Film, CrazyTalk[28] usw.) gearbeitet. Hinsichtlich des Klassenklimas ist anzumerken, dass es Spannungen zwischen einigen SchülerInnen gibt. Dies wurde bei der Planung der Arbeitsphasen berücksichtigt.

4. Durchführung und Analyse der Unterrichtsstunden

4.1. Stunde 1 – Die literarische Gattung Sage im Vergleich zum Märchen

4.1.1. Didaktische Analyse

4.1.1.1. Bildungsgehalt und Kompetenzniveau

Die Differenzierung von Märchen und Sagen ist für das Ziel der literarischen Bildung, die u.a. Gattungswissen einschließt, im Deutschunterricht relevant. Die oftmals fehlende Trennschärfe beider Termini in der Alltagssprache kann darüber hinaus zu Missverständnissen in der (unterrichtlichen) Kommunikation führen. Die Erörterung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen beiden literarischen Gattungen soll dem vorbeugen. Zudem werden die SchülerInnen auch im Alltag v.a. durch Filme mit Sagen konfrontiert: Hercules (1997), Troja (2004), Percy Jackson – Diebe im Olymp (2010). Aber auch in literarischen Texten begegnen ihnen Sagen: Rattenfänger von Hameln, Artus und Loreley. Somit trägt diese Stunde zum besseren Verständnis ihrer eigenen Medienwelt/(medialen) Lebenswelt[29] bei. Zwar wurden die Merkmale eines Märchens bereits in der fünften Jahrgangsstufe thematisiert, allerdings wird erwartet, dass sie den SchülerInnen nicht mehr präsent sind, sodass sie einer Wiederholung bedürfen. Auch wird zum Thema Sage kein Vorwissen erwartet, da diese literarische Gattung erst im Zuge der zu haltenden Unterrichtssequenz eingeführt wird. Aus diesem Grund wird der Gegenüberstellung von Märchen und Sagen viel Raum gegeben.

Der Einsatz Neuer Medien zur Analyse von Texten ist den SchülerInnen bekannt. Auch die Erstellung eines vergleichenden Rasters mit Haken und Kreuzen (Merkmal trifft (nicht) zu) ist ihnen bereits begegnet, sodass angenommen wird, dass sich bei der Erarbeitung des Stundenziels aus methodischer Hinsicht keine Probleme ergeben. Gefördert wird in dieser Stunde primär die Hörkompetenz, da die SchülerInnen sowohl anhand des Intros zu Die Schöne und das Biest als auch im Zuge des Vorlesens der Sage Von der Welt Ende und Erneuerung die Merkmale eines Märchens bzw. einer Sage erarbeiten müssen.

4.1.1.2 Lernziele

Stundenziel: Die SchülerInnen verstehen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der literarischen Kurzformen Märchen und Sage.

Teilziele

- Lernziel 1: Die SchülerInnen kennen ausgewählte Märchenmerkmale (fiktiv, oftmals magisch, ort- und zeitlos, kaum Details, kein Anspruch auf Glaubwürdigkeit, keine Erklärung von Ereignissen in der Welt) anhand des Prologs von Disneys Die Schöne und das Biest.

- Lernziel 2: Die SchülerInnen kennen Merkmale der literarischen Kurzform Sage (fiktiv, oftmals magisch, genaue Orts- und Zeitangaben, viele Details, Anspruch Glaubwürdigkeit, Erklärung von Ereignissen in der Welt) analog zu den Merkmalen eines Märchens mit Hilfe der Göttersage Von der Welt Ende und Erneuerung.

- Lernziel 3: Die SchülerInnen erkennen anhand ausgewählter Figuren und Symbole (Thor, Alben, Zwerge, Yggdrasil), dass Sagen Einfluss auf die populäre Kultur der Gegenwart habe

4.1.1.3. Lehrplanbezug

Betrachtet man die Stunde unter der Perspektive des Lehrplans, wird sie mehreren Anforderungen auf verschiedenen Ebenen des Lehrplans gerecht: Durch die Anknüpfung an Vorwissen aus der fünften Jahrgangsstufe (Merkmale von Märchen),[30] wird dieses erneut ins Gedächtnis gerufen und im Sinne der Elaboration mit Neuem (Sagen)[31] verknüpft, was gemäß des Lehrplans als vernetztes Denken bezeichnet wird.[32] Diese Vernetzung geschieht lebensnah und schülergerecht,[33] was zwei Punkte impliziert:

- Die Aktivierung des Vorwissens zum Thema Märchen erfolgt über den bekannten Disney-Film Die Schöne und das Biest, der vielen SchülerInnen der 6b bekannt ist.
- Der Einfluss von Symbolen und Figuren germanischer Sagen geschieht unter Rückgriff auf Phänomene der populären Kultur (PC-/Konsolenspiele, Filme), an der viele SchülerInnen partizipieren.

Zudem werden die SchülerInnen im Sinne der fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsaufgaben durch die Auseinandersetzung mit einer germanischen Göttersage und der in ihr vorkommenden Figuren an die „Entwicklungslinien, Merkmale, Zeugnisse einer bei aller Vielfalt gemeinsamen europäischen Kultur“[34] herangeführt. Diese wird in den weiteren Stunden durch die Analyse der Bezeichnungen von Wochentagen weiter expliziert. Ein wünschenswertes Ziel dieser Stunde, aber auch der gesamten Unterrichtssequenz ,ist, dass v.a. Schüler durch die Begegnung mit Helden und Göttern zum Lesen angeregt werden.[35]

Das eigentliche Stundenthema ist nicht explizit im Lehrplan formuliert, ist aber aufgrund der o.g. Punkte ein folgerichtiger Einstieg in die Unterrichtssequenz.[36] Es lässt sich unter 6.4 – Mit Texten und Medien umgehen subsummieren, das unter dem Punkt Mit unterschiedlichen Textsorten umgehen eine Beschäftigung mit literarischen Kurzformen wie Sagen vorsieht.[37] Das Besondere der Unterrichtssequenz Figuren und Motive germanischer Sagen und ihr Einfluss auf die Gegenwart ist, dass sie vom Lehrplan nicht vorgeschlagen wird: „v.a. klassische Sagen [EU], Heimatsage, Fabel, lyrische Texte“[38]. Die Formulierung vor allem schließt aber das Thema auch nicht aus. Der Bezug zur fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsaufgabe Europa [EU] ist auch mit germanischen Sagen möglich.

4.1.2. Unterrichtsverlauf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4.1.3. Methodische Analyse

Hinführung

Die SchülerInnen werden mit Szenen bekannter Disney-Filme in Verbindung mit einem Bild des Froschkönigs und Rotkäppchens zum einen dafür sensibilisiert, dass ein großer Teil der Disney-Filme als Märchen klassifiziert werden kann, zum anderen soll durch Filme aus der Lebenswelt/Medienwelt der SchülerInnen die Motivation für das Thema Märchen und Sagen erhöht werden. Aus zeitökonomischen Gründen finden sich die Bilder in der Präsentation wieder, damit ohne Zeitverlust das Video der ersten Erarbeitungs- und Sicherungsphase mit dem gleichen Medium vorgeführt werden kann.[39]

Erarbeitungs- und Sicherungsphase 1

Das Intro von Die Schöne und das Biest wurde aus mehreren Gründen gewählt: Es ist aufgrund der bisherigen Unterrichtserfahrungen in der 6b anzunehmen, dass sie einen Großteil der Disney-Filme kennt, zudem werden die SchülerInnen über das Synmedium Video sowohl auf dem visuellen als auch auf dem auditiven Sinneskanal angesprochen. Denn sowohl durch den Erzähler aus dem Off als auch durch die gezeigten Bilder werden typische Merkmale eines Märchen deutlich. Die Kombination aus Ton und Bild soll die SchülerInnen erkennen lassen: „Ja, das ist auf jeden Fall ein Märchen!“ Unterstützt wird dieses Vorgehen durch Ziesenis, der Märchen als „Modellfall für bildhaftes alternatives Denken“[40] ansieht. Märchen dienen dazu, die Imaginationsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Da in einigen Unterrichtsstunden, in denen fantastische Texte thematisiert wurden, der Eindruck entstand, dass vor allem bei vielen männlichen Schülern diese Fähigkeit wenig ausgeprägt ist, soll das Video gerade diese Schüler bei der Auseinandersetzung mit Märchen unterstützen.

Im anschließenden Gespräch in Partnerarbeit sollen sich die Kinder über die identifizierten Märchenmerkmale austauschen. Zudem kann die Zeit von der Lehrkraft zur Vorbereitung des Tafelbildes genutzt werden. Die daran anschließende Vervollständigung eines Rasters an der Tafel dient der Sicherung und Visualisierung der Merkmale von Märchen und der Aktivierung von Vorwissen über Märchen. Zusammenfassend sollen die SchülerInnen eine Kurzdefinition von Märchen anhand der an der Tafel fixierten Merkmale als Zusammenfassung dieser Phase erstellen. Diese schließt mit dem Übertragen der erarbeiteten Ergebnisse in das Heft (Querformat).

Erarbeitungs- und Sicherungsphase 2

Das Raster an der Tafel stellt neben der Wiederholung von Märchenmerkmalen die Grundlage für die Erarbeitung von Sagenmerkmalen dar. Beim folgenden visualisierten Lehrervortrag sollen die SchülerInnen schon während des Vorlesens die entsprechenden Merkmale erkennen.[41]

Da die Klasse hinsichtlich sinnentnehmenden Lesens stellenweise Probleme hat, werden die zur Identifizierung von Sagenmerkmalen relevanten Stellen betont vorgelesen. Es ist an sich nicht notwendig, die Sage komplett zu lesen, da das Raster auch ohne das Ende vervollständigt werden kann. Allerdings wird dies aus inhaltlichen Gründen dennoch angestrebt, um den SchülerInnen einen ersten Einblick in germanische Sagen zu gewähren. Analog zu Phase 1 wird anschließend das Raster an der Tafel vervollständigt. Um zu überprüfen, ob das zentrale Merkmal will Dinge in unserer Welt erklären verstanden wurde, sollen die SchülerInnen die entsprechende Stelle in der Sage identifizieren. Wie in der vorangegangenen Phase wird auch die literarische Gattung Sage anhand der an der Tafel fixierten Merkmale definiert.[42] Das Tafelbild wird im Anschluss ins Heft übernommen.

Erarbeitungs- und Sicherungsphase 3

Die letzte Phase dient der Konkretisierung und Veranschaulichung der neu kennengelernten Gattung Sage. Es wird davon ausgegangen, dass der in der vorgelesenen Sage erwähnte germanische Gott Thor den SchülerInnen durch die Verfilmungen der letzten Jahre bekannt ist. Daher wird dieser zuerst gezeigt, um darauf aufmerksam zu machen, dass alte Sagen in heutigen Filmen aufgegriffen werden und somit einen Bezug zur Lebenswelt/Medienwelt der SchülerInnen besitzen.[43] Durch das Zeigen weiterer Bilder aus Filmen und Spielen, von denen angenommen wird, dass sie der Klasse bekannt sind, soll der Gegenwartsbezug von Sagen weiter verdeutlicht werden.[44] Das Zeigen der Begriffspaare Sage-Märchen und Sage-Gegenwart dient dazu, den Inhalt der Stunde und das neu gelernte anhand dieser vier Begriffe zu wiederholen.

4.1.4. Reflexion der Stunde

Die beiden Hauptziele der Stunde, das Identifizieren von Märchen- und Sagenmerkmalen sowie ihr Vergleich, wurden in der Stunde erreicht. Durch die eingesetzten visuellen Impulse der Hinführung erkannten die SchülerInnen schnell, dass zunächst Märchen thematisiert werden. Die Benennung der Märchenmerkmale erfolgte mit Hilfe des Intros von Die Schöne und das Biest zügig, was zeigt, dass auch dieses gut gewählt war. Darüber hinaus ist das Vorlesen der germanischen Sage als gelungen zu bezeichnen, da die Klasse still und interessiert der Erzählung folgte.

[...]


* In dieser Veröffentlichung sind nur die Quellen der verwendeten Bilder aufgeführt. Die Bilder selbst wurden aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht

[1] Luzifers Freund: „Germanische Götter und Helden“. Online im Internet: URL: http://www.politikforen.net/showthread.php?21364-Germanische-Götter-und-Helden. Verfasst am 13.03.2006. Letzter Zugriff am 22.04.2014.

[2] Vgl. ebd.

[3] Existent ist der Glaube an vorchristliche Religionen, in der Regel Naturreligionen, v.a. in der Form des germanischen Neuheidentums. Hierunter lassen sich beispielsweise Asatro und Odinismus, der Glaube an die germanische Götterwelt im Allgemeinen bzw. eingeschränkt auf Odin, subsummieren.

[4] Neue Medien wird in dieser Arbeit als Eigenname verstanden.

[5] Der Begriff dämonische Sagen ist missverständlich: Pleticha subsummiert unter diesem Terminus alle Sagen gemäß der obigen Merkmale, in denen Riesen, Zwerge, Drachen, Werwölfe und ähnliche Wesen agieren.

[6] Vgl. Pleticha, Heinrich: Was ist eine Sage? In: Schulte-Goecke, Elsbeth (Hg.): Germanische und deutsche Sagen. Paderborn 1999, S. 145-146.

Siehe auch Reinhardt, Udo: Mythen – Sagen Märchen. Eine Einführung mit exemplarischen Motivreihen (= Rombach Wissenschaften. Reihe Paradeigmata, Bd.17). Freiburg im Breisgau/Berlin/Wien 2012, S. 163.

[7] Ebd., S. 146.

[8] Vgl. Reinhardt, Udo: Mythen – Sagen Märchen. Eine Einführung mit exemplarischen Motivreihen, S. 167.

[9] Petzoldt, Leander: Historische Sage. In: Lange, Günter/Petzoldt, Leander (Hg.): Textarten – didaktisch. Grundlagen für das Studium und den Literaturunterricht. Baltmannsweiler 2011, S. 83.

Da die Mythisierung nach Ansicht von Petzoldt nicht prototypisch für eine Sage ist, wurde sie bei den obigen Merkmalen nicht aufgeführt.

[10] Vgl. Petzoldt, Leander: Historische Sage, S. 83.

[11] Das Präsens wurde bewusst verwendet, da Sagen der Gegenwart, die urban legends, nach einem ähnlichen Muster verfahren und Sagen somit auch eine noch heute aktuelle epische Gattung darstellen.

[12] Vgl. Petzoldt, Leander: Historische Sage. In: Lange, Günter/Petzoldt, Leander (Hg.): Textarten – didaktisch. Grundlagen für das Studium und den Literaturunterricht. Baltmannsweiler 2011, S. 84.

[13] Vgl. Mittag, Wolf: Die Germanen. Online im Internet: URL: http://www.germanen-und-roemer.de/lex006d.htm. Abfassungsdatum unbekannt. Letzter Zugriff am 24.04.2014.

[14] von Wilpert, Gero: Sachwörterbuch der Literatur. 7.Auflage. Stuttgart 1989, S. 600.

[15] Hermann, Paul: Nordische Mythologie. 5.Auflage. Berlin 2004, S. 331-332.

[16] Peters, Patrick: Edda. Einführung. Essen 2007, S. 48.

Der Großteil der Götter wird beim Ragnarök, vereinfacht gesagt dem Kampf der guten Mächte gegen die bösen, umkommen und die Welt wird in Flammen aufgehen. Ragnarök mit dem Weltuntergang zu identifizieren, wäre allerdings verfehlt, da sowohl zwei Menschen (Lif und Lifthrasir – Leben und Lebenskraft) als auch einige Götter überleben, welche der Edda nach eine neue Welt aufrichten.

[17] Vgl. ebd., S. 49-52.

[18] Exemplarisch sei hier das Ring-Motiv genannt: Vom Ring Odins Draupnir tropfen in jeder neunten Nacht acht andere Ringe ab.[18] In Der Herr der Ringe ist der Eine Ring, geschmiedet von Sauron, zentral, von dem weitere Ringe abhängen. Beide werden im Feuer zerstört. Die beiden Erzählungen unterscheiden sich lediglich dadurch, dass Odin den Armreif zurückerhält, Sauron aber nicht.

[19] Vgl. Heinzle, Joachim: Einführung in die mittelhochdeutsche Dietrichepik. Berlin 1999, S. 11.

[20] Vgl. ebd.

[21] Genzmer, Felix: Die Edda, Götterdichtung, Spruchweisheit und Heldengesänge der Germanen. 5.Auflage. Köln 1984, S. 365.

[22] Vgl. ebd., S. 12.

[23] Vgl. Ehrismann, Otfried: Vom Hildebrandslied zum Eulenspiegel. Eine Einführung in die Frühgeschichte der deutschen Literatur (= Deutschunterricht. Grundwissen Literatur, Bd.3). Hohengehren 2007, S. 95.

[24] Vgl. Ritter-Schaumburg, Heinz: Der Schmied Weland. Forschungen zum historischen Kern der Sage von Wieland dem Schmied (=Historische Texte und Studien, Bd. 19). Hildesheim/Zürich/New York 1999, S. 9.

[25] Vgl. ebd., S.8.

[26] Vgl. Dombrowsky, Rainer: Wieland der Schmied. Online im Internet: URL: http://www.jadu.de/mittelalter/wieland/text/. Abfassungsdatum unbekannt. Letzter Zugriff am 24.04.2014.

[27] Falls dem nicht so sein sollte, wird in der Reflexion der jeweiligen Stunde näher darauf eingegangen.

[28] CrazyTalk ist eine Programm, das es ermöglicht, Bilder zu animieren, sodass der Eindruck erweckt wird, dass diese lebendig sind und mit dem Publikum interagieren.

[29] Die Gleichsetzung von Lebenswelt und Medienwelt bei Kindern und Jugendlichen findet sich u.a. bei Baacke/Sander/Vollbrecht: Lebenswelten sind Medienwelten. Lebenswelten Jugendlicher. Band 1. Opladen 1990.

[30] Vgl. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: Lehrplan für die sechsstufige

Realschule. München 2008, S. 125.

[31] Vgl. ebd., S. 174.

[32] Vgl. ebd., S. 19.

[33] Vgl. ebd.

[34] Ebd., S. 30.

[35] Vgl. ebd., S. 51. Hintergrund ist, dass das Leseinteresse und die Lesemotivation von Schülern hinter die der Schülerinnen zurückfällt. (vgl. Frederking, Volker/Krommer, Axel/Maiwald, Klaus: Mediendidaktik Deutsch. Eine Einführung (= Grundlagen der Germanistik, Bd. 44). Berlin 2008, S. 66.). Diese wird u.a. durch die KIM-Studie (2006) und die JIM-Studie aus dem gleichen Jahr bestätigt. Durch die literarische Begegnung mit Figuren und Motiven, die heute in der (populären) Kultur auch von Kindern und Jugendlichen rezipiert werden, ist es möglich, dass das Interesse für die Herkunft und Bedeutung eben dieser geweckt wird, was wiederum zu einer Lektüre von Texten führen kann, die die besagten Figuren und Motive beinhalten.

[36] Die folgenden Ausführungen zum Fachlehrplan beziehen sich nicht nur auf die erste Stunde der Sequenz, sondern auf das gesamte Thema der Unterrichtssequenz.

[37] Vgl. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: Lehrplan für die sechsstufige Realschule, S. 174.

[38] Ebd.

[39] In der Unterrichtssequenz wird häufig der Beamer eingesetzt. Dieser dient weitestgehend als Ersatz für den Overheadprojektor, da mit dem Beamer die Materialien schneller und in besserer Qualität gezeigt werden können. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass sein Einsatz in der 6b im Regelfall motivierender wirkt als der Einsatz des Overheadprojektors. Des Weiteren sind mit Hilfe des Beamers bzw. des Computers die relativ schnelle Gestaltung und Präsentation ansprechender Inhalte möglich. Dies kommt der oft vernachlässigten ästhetischen Kompetenz im Kontext der Medienkompetenz zugute, die vorsieht, dass SchülerInnen Inhalte nicht nur sehen, sondern auch genießen sollen (vgl. Barth, Susanne: Medien im Unterricht. In: Praxis Deutsch 153 (1999), S. 15.).

[40] Ziesenis, Werner: Märchen. In: Lange, Günter/Petzoldt, Leander (Hg.): Textarten – didaktisch. Grundlagen für das Studium und den Literaturunterricht. 6.Auflage. Hohengehren 2011, S. 160.

[41] Die kulturelle Bedeutung des Vorlesens wird häufig unterschätzt. Zudem hat diese Methode im Unterricht den Vorteil, dass durch die Fixierung der SchülerInnen auf die Lehrkraft eine sehr enge Beziehung zwischen beiden Interaktionspartnern des Unterrichts aufgebaut werden kann. Die audiovisuelle Unterstützung beim Vorlesen dient zum einen der Ausdrucksstärkung und zum anderen wird der dargebotene Inhalt im Akt des Vorlesens durch den bildnerischen Entwurf besser verarbeitet, was letztendlich aufgrund der Tendenz zur Ganzheitlichkeit zu einer besseren Memorierung des Gehörten führen soll. (vgl. Ockel, Eberhard: Vorlesen als Aufgabe und Gegenstand des Deutschunterrichts (= Deutschdidaktik aktuell, Bd. 7). Hohengehren 2000, S. 66.)

[42] Dass es sich bei der gehörten Sage um eine germanische handelt, wird in dieser Stunde bewusst nicht erwähnt. Die SchülerInnen haben bis dahin viele Informationen in kurzer Zeit erhalten, sodass davon ausgegangen wird, dass die 6b am Ende der Stunde nicht mehr aufnahmefähig ist.

[43] Thor wird als Bild mit wehendem Umhang dargestellt. Dieses wurde mit der Software Cinemagraph Pro animiert. Da viele – vor allem männliche – Schüler in der Klasse sich für Technik bzw. Computer interessieren, wird angenommen, dass dies am Ende der Stunde nochmals für einen Motivationsschub sorgt.

[44] Die Wahrnehmung von Mythen und Symbolen in Medienangeboten sehen Frederking, Volker/Krommer, Axel/Maiwald, Klaus (Mediendidaktik Deutsch. Eine Einführung (= Grundlagen der Germanistik, Bd. 44). Berlin 2008, S. 70.) als einen Baustein zur Subjektbildung der SchülerInnen: „Es geht darum, die in Medienerfahrungen steckenden Potenziale für Kognition, Kommunikation und Identität fruchtbar zu machen“ (ebd.).

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten

Details

Titel
Figuren und Motive germanischer Sagen und ihr Einfluss auf die Gegenwart
Untertitel
Planung, Durchführung und Reflexion eines Unterrichtsvorhabens in der 6. Jahrgangsstufe
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
2,0
Jahr
2013
Seiten
59
Katalognummer
V304058
ISBN (eBook)
9783668035300
ISBN (Buch)
9783668035317
Dateigröße
823 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
figuren, motive, sagen, einfluss, gegenwart, planung, durchführung, reflexion, unterrichtsvorhabens, jahrgangsstufe
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Anonym, 2013, Figuren und Motive germanischer Sagen und ihr Einfluss auf die Gegenwart, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304058

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