Ziel dieser Arbeit ist es, anhand von empirischen Recherchen und Forschungen eine Antwort auf die Frage „Ob und inwiefern wurde bereits Open Innovation im öffentlichen Sektor (insbesondere im Städtemanagement) angewandt?“ zu finden und mit bereits in der Praxis umgesetzten Beispielen zu untermauern und diese abschließend kritisch zu reflektieren.
Inhaltsverzeichnis
I EINLEITUNG
II EINFÜHRUNG IN INNOVATIONEN
II.1 Closed Innovation
II.2 Open Innovation
II.2.1 Grundlegende strategische Ausrichtungen
II.2.2 Stand der Praxis
III OPEN INNOVATION IM ÖFFENTLICHEN SEKTOR
III.1 Abgrenzung Open Innovation und Open Government
III.2 Anfänge durch das Web 2.0
IV ZUKUNFTSFÄHIGES STÄDTEMANAGEMENT UND OPEN INNOVATION
IV.1 Innovationsakteure
IV.2 Innovationsobjekte
IV.3 Innovationsinstrumente
IV.4 Open Innovation-Plattformen
IV.4.1 Praxisbeispiel grünkern babenhausen
IV.4.2 Praxisbeispiel Neu-Ulm Suburban Frames
IV.4.3 Zusammenspiel von Akteuren, Objekten und Instrumenten im städtischen Innovationsprozess
V VORGEHENSWEISE ZUR EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG VON OPEN INNOVATION IM ÖFFENTLICHEN SEKTOR
VI PRAXISBEISPIELE IM ÖFFENTLICHEN SEKTOR
VI.1 Umsetzung in der Stadt: Smart-City Berlin
VI.1.1 Zielsetzungen der Zukunftsstadt Berlin
VI.1.2 Verwaltung und Stadtgesellschaft
VI.1.3 Wohnen
VI.1.4 Wirtschaft
VI.1.5 Mobilität und Infrastruktur
VI.1.6 Zusammenfassung und Ausblick
VI.2 Weitere nationale und internationale Beispiele
VI.2.1 Zukunftsdialog durch Angela Merkel
VI.2.2 Internet-Enquete in Deutschland
VI.2.3 GeoVation Challenge in Großbritannien
VI.2.4 Ideenwettbewerb eZürich
VI.2.5 OPSI - Observatory of Public Sector Innovations
VII KRITISCHE BEWERTUNG UND FAZIT
VII.1 Vorteile von Open Innovation im Städtemanagement
VII.2 Nachteile von Open Innovation im Städtemanagement
VII.3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht, inwiefern der Ansatz der Open Innovation bereits im öffentlichen Sektor, insbesondere im modernen Städtemanagement, angewandt wird. Ziel ist es, durch eine empirische Analyse der bestehenden Praxis zu prüfen, wie durch die Einbindung externer Akteure in Innovationsprozesse der Stadtverwaltung Mehrwerte für die Gesellschaft geschaffen werden können und welche kritischen Aspekte dabei zu beachten sind.
- Grundlagen des Open Innovation Modells im Kontrast zu Closed Innovation
- Einfluss des Web 2.0 auf die kollektive Intelligenz im öffentlichen Sektor
- Strategien für ein zukunftsfähiges Städtemanagement (Smart Cities)
- Analyse praktischer Beispiele wie Berlin, Zürich und internationale Ansätze
- Bewertung von Chancen und Risiken sowie Identifikation von Erfolgsfaktoren
Auszug aus dem Buch
VI.1.2 Verwaltung und Stadtgesellschaft
Es herrscht weitestgehend Konsens darüber, dass zukünftig der Staat seine Dienstleistungen online anbieten sollte. Partizipation seitens anderer Partner oder auch der Bürger ist dabei ausdrücklich erwünscht. Die Verwaltung von morgen ist also auf innovative Informations- und Kommunikationstechnologien angewiesen (Smart City Strategie Berlin 2015).
Um den Aufwand für alle Beteiligten zu minimieren, setzt Berlin auf das sogenannte E-Government. Das bedeutet, dass Geschäftsprozesse oder etwa Baugenehmigungen etc. elektronisch abgewickelt werden, um eine Beschleunigung bei gleichzeitiger Kostensenkung für Bürger und Wirtschaft dieser Vorgänge zu erreichen. Hierfür hat sich Berlin ein eigenes E-Government-Gesetz auferlegt, das es zu verfolgen gilt. Doch um diesen Paradigmenwechsel herbeizuführen, bedarf es einer engen Abstimmung verschiedener Behörden.
Zusammenfassung der Kapitel
I EINLEITUNG: Die Einleitung motiviert die Relevanz des Themas angesichts steigenden Innovationsdrucks und führt in das Konzept der Open Innovation im öffentlichen Sektor ein.
II EINFÜHRUNG IN INNOVATIONEN: Dieses Kapitel definiert Innovationen und erläutert den Wandel von Closed Innovation hin zu Open Innovation sowie deren strategische Ausrichtungen.
III OPEN INNOVATION IM ÖFFENTLICHEN SEKTOR: Es wird die Anwendung des Open-Innovation-Ansatzes in der öffentlichen Verwaltung sowie die Abgrenzung zum Open-Government-Modell und die Rolle des Web 2.0 diskutiert.
IV ZUKUNFTSFÄHIGES STÄDTEMANAGEMENT UND OPEN INNOVATION: Hier werden Akteure, Innovationsobjekte und Instrumente für ein nachhaltiges, partizipatives Städtemanagement im Kontext von Smart Cities analysiert.
V VORGEHENSWEISE ZUR EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG VON OPEN INNOVATION IM ÖFFENTLICHEN SEKTOR: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Suche nach und Analyse von Open-Innovation-Projekten im öffentlichen Bereich.
VI PRAXISBEISPIELE IM ÖFFENTLICHEN SEKTOR: Untersuchung konkreter Umsetzungen anhand des Beispiels Berlin sowie weiterer nationaler und internationaler Initiativen.
VII KRITISCHE BEWERTUNG UND FAZIT: Eine kritische Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen des Ansatzes inklusive einer abschließenden SWOT-Analyse für das Städtemanagement.
Schlüsselwörter
Open Innovation, öffentlicher Sektor, Städtemanagement, Smart City, Bürgerbeteiligung, Web 2.0, E-Government, Innovation, Partizipation, Prozessmanagement, Wissensmanagement, Kollektive Intelligenz, Verwaltungsmodernisierung, Open Government
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Methoden der Open Innovation auf den öffentlichen Sektor und speziell auf das moderne Städtemanagement übertragen werden können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Öffnung administrativer Innovationsprozesse für Bürger und externe Akteure, die Digitalisierung (Smart City) sowie die methodische Gestaltung kooperativer Netzwerke.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob und inwiefern Open Innovation im öffentlichen Sektor bereits angewandt wurde, sowie die kritische Reflexion dieser Projekte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine empirische Recherche und Untersuchung auf Basis von Datenbanken, Portalen und städtischen Dokumenten durchgeführt, ergänzt um eine kritische Bewertung der identifizierten Praxisbeispiele.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Anforderungen an das Städtemanagement und eine detaillierte Analyse von Praxisbeispielen, unter anderem am Standort Berlin.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Open Innovation, Smart City, Bürgerpartizipation, E-Government und Verwaltungsmodernisierung.
Inwiefern spielt das Beispiel Berlin eine Rolle?
Berlin dient als Hauptfallstudie, um zu zeigen, wie durch Initiativen wie das E-Government-Gesetz oder den Bürgerhaushalt der Open-Innovation-Ansatz praktisch umgesetzt wird.
Was sind die größten Herausforderungen laut der Analyse?
Herausforderungen sind unter anderem die Notwendigkeit einer klaren Auftragsdefinition, die Bereitstellung finanzieller Ressourcen und die Gefahr von Scheinpartizipation, bei der die Bürger nur symbolisch einbezogen werden.
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- Ömer Aslantas (Author), Tim Huber (Author), 2015, Modernes Städtemanagement. Open Innovation im öffentlichen Sektor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304604