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Die Bedeutung von Soft Skills beim Übergang zwischen Schule und Beruf

Subjektive Einschätzung sozialer und berufsrelevanter Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern in Abschlussklassen

Titel: Die Bedeutung von Soft Skills beim Übergang zwischen Schule und Beruf

Masterarbeit , 2015 , 96 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Martin Ettel (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit widmet sich dem populären Begriff sogenannter Soft Skills und fokussiert die Ausprägung dieser Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern in Abschlussklassen von Oberschulen und Schulen zur Lernförderung. Es wurde hierbei untersucht, ob Unterschiede zwischen den befragten Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Schulart beschrieben werden können. Den Ausgangspunkt dieser Überlegungen bilden zum einen die Erziehungs- und Bildungsaufträge beider Schularten, die sich neben der allgemeinen Bildung und Erziehung vordergründig auf die Berufsvorbereitung und -orientierung konzentrieren. Andererseits lässt sich aufgrund der scheinbar ›besonderen Stellung‹ der Schule zur Lernförderung im deutschen Schulsystem mit Blick auf die didaktisch-methodische Ausrichtung des Unterrichts die Annahme generieren, dass hierdurch eine stärkere Förderung dieser Soft Skills vorhanden sein könnte.
Empirisch soll sich den genannten Schwerpunkten mit einer Schülerbefragung mittels eines für diese Arbeit entworfenen Fragebogens gewidmet werden, mit welchem die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen selbst die individuelle Ausprägung der Dimensionen einschätzen, die das Konstrukt der Soft Skills bilden. Hierbei wird sich gleichermaßen dem Thema der Berufsorientierung der Jugendlichen anhand der Exploration von Berufen, die die Schüler potenziell nach Abschluss ihrer Schulzeit anstreben, zugewendet.
Als Voraussetzung für die empirische Untersuchung im Rahmen dieser Arbeit wird in den folgenden Abschnitten zunächst ein theoretisches Fundament geschaffen. So erfolgt in eine Annäherung an das Konstrukt der Soft Skills über die Darstellung der historischen Entwicklung des Kompetenzbegriffes sowie verschiedener Modelle hierzu. Hieran anschließend werden Bedingungsfaktoren für den Erwerb sozialer und berufsrelevanter Kompetenzen aufgezeigt, bevor anschließend die berufliche Orientierung während der Schulzeit sowie die Bedeutung der Soft Skills beim Übergang zwischen Schule und Beruf und damit verbundene Herausforderungen betrachtet werden. Die sich aus den theoretischen Überlegungen ableitenden Fragestellungen münden in einem folgenden Schritt in die Kapitel der empirischen Untersuchung der oben genannten Aspekte. Hierbei werden die Konzeption des hiesigen Vorgehens sowie die Durchführung der eigenen Untersuchung beschrieben, bevor die Ergebnisse präsentiert und ausgewertet sowie abschließend die zentralen Fragestellungen beantwortet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Zum Begriff Soft Skills

2.1.1 Historische Entwicklung des Kompetenzbegriffes

2.1.2 Das Modell arbeitsrelevanter Kompetenzen nach Salvisberg

2.1.3 Hard Skills vs. Soft Skills - eine Arbeitsdefinition

2.2 Der Erwerb von Soft Skills

2.2.1 Allgemeine Bedingungen für den Erwerb von Soft Skills

2.2.2 Der Beitrag der Schule

2.2.3 Schulformspezifische Einflussgrößen

2.3 Der Übergang zwischen Schule und Berufsleben

2.3.1 Das Bildungssystem und das duale Berufsausbildungssystem in Deutschland

2.3.2 Maßnahmen zur Berufsorientierung während der Schulzeit

2.3.3 Herausforderungen beim Übergang Schule Beruf

3 Fragestellungen und Hypothesen

4 Empirische Untersuchung

4.1 Konzeption

4.1.1 Methodisches Vorgehen

4.1.2 Erhebungsinstrument

4.1.3 Auswertungsmethoden

4.2 Eigene Untersuchung

4.2.1 Durchführung der Befragung

4.2.2 Stichprobenbeschreibung

4.3 Ergebnisdarstellung

4.3.1 Reliabilitätswerte der Skalen

4.3.2 Ergebnisse zum Bereich der Soft Skills

4.3.3 Ergebnisdarstellung des Mann-Whitney-U-Tests

4.3.4 Ergebnisse zum Bereich der Berufsorientierung

Schule zur Lernförderung - Abgangszeugnis

Schule zur Lernförderung - Hauptschulabschluss

Oberschule - Hauptschulabschluss

Oberschule - Realschulabschluss

4.3.5 Darstellung freiwilliger Angaben

4.4 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

4.4.1 Ausprägung der Soft Skills

4.4.2 Berufsorientierung

4.4.3 Auswertung der freiwilligen Angaben

5 Zusammenfassung und Ausblick

5.1 Beantwortung der Fragestellungen

5.2 Diskussion der Ergebnisse

5.3 Reflexion des eigenen Vorgehens

5.4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die subjektive Einschätzung sozialer und berufsrelevanter Kompetenzen, sogenannter Soft Skills, bei Schülern in Abschlussklassen von Oberschulen und Schulen zur Lernförderung, um Unterschiede in deren Ausprägung zu identifizieren und die berufliche Orientierung der Jugendlichen zu explorieren.

  • Bedeutung von Soft Skills für den Übergang zwischen Schule und Beruf
  • Vergleich der Kompetenzausprägung verschiedener Schularten
  • Einflussfaktoren der Schule auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Exploration der beruflichen Orientierung in Berufssegmente

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung von Soft Skills beim Übergang Schule Beruf

Neben den formalen bzw. fachlichen Qualifikationskriterien für Bewerber, die in Abschnitt 2.1.3 als sogenannte Hard Skills herausgearbeitet wurden, nehmen die personenbezogenen Qualifikationen einen immer größeren Stellenwert bei der Besetzung von (Ausbildungs-)Stellen ein. Dieser Trend wurde durch Salvisberg 2010 anhand einer Studie untersucht, die rund 40.000 Stelleninserate der Jahre zwischen 1950 und 2006 und deren Anforderungen hinsichtlich des Vorkommens von Soft Skills betrachtete.

Ein Teil der Ergebnisse dieser Studie besteht in der Aussage, dass sowohl die fachlichen als auch persönlichen Anforderungen an Bewerber im Untersuchungszeitraum gestiegen sind, was in Abbildung 9 bildlich verdeutlicht wird. Allerdings erfährt der Bereich der Soft Skills besonders ab den 1990er Jahren einen starken Zuwachs, dessen Bedeutung aufgrund der Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt erwartungsgemäß noch ansteigen wird. Gründe für diese Erwartungen können dahingehend gesehen werden, dass »anspruchsvolle Berufsfelder zugunsten anspruchsloserer Tätigkeiten expandieren und andererseits die Arbeitszusammenhänge durch die Einführung neuer Formen der Arbeitsorganisation und neuer Technologien komplexer werden«. (Salvisberg 2010, 196)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Soft Skills in einer sich wandelnden Arbeitswelt und stellt das Forschungsinteresse an Abschlussklassen von Oberschulen und Schulen zur Lernförderung dar.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Begriffsbestimmung von Soft Skills und diskutiert Bedingungsfaktoren für deren Erwerb sowie die Herausforderungen des Übergangs zwischen Schule und Beruf.

3 Fragestellungen und Hypothesen: Hier werden die Forschungsfragen sowie die darauf basierende Hypothese bezüglich der Unterschiede in der Kompetenzausprägung der untersuchten Schülergruppen formuliert.

4 Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Querschnittstudie, das verwendete Erhebungsinstrument (BIP) und präsentiert die detaillierten Ergebnisse der Befragung.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil beantwortet die Forschungsfragen, diskutiert die Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund und reflektiert das eigene Vorgehen.

Schlüsselwörter

Soft Skills, Übergang Schule Beruf, Oberschule, Schule zur Lernförderung, Berufsorientierung, Kompetenzentwicklung, arbeitsrelevante Kompetenzen, Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung, duale Ausbildung, Sozialisation, Schulerfolg, Berufssegmente, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Schülereinschätzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Schüler in Abschlussklassen von Oberschulen und Schulen zur Lernförderung ihre eigenen sozialen und berufsrelevanten Kompetenzen, die sogenannten Soft Skills, einschätzen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung von Soft Skills, deren Entwicklung im Kontext der Schule als Sozialisationsinstanz und die Analyse der beruflichen Orientierung von Jugendlichen beim Übergang in das Berufsleben.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, die Ausprägung von Soft Skills bei Schülern unterschiedlicher Schularten zu explorieren und zu vergleichen, um mögliche Unterschiede in der Kompetenzentwicklung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Datenerhebung gewählt?

Es wurde eine quantitative Querschnittstudie durchgeführt, bei der ein auf dem Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) basierender Fragebogen zur Selbsteinschätzung der Schüler genutzt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen zu Kompetenzmodellen und Einflussfaktoren sowie in einen empirischen Teil, der die Durchführung der Befragung, die deskriptive Statistik und die statistische Auswertung mittels Mann-Whitney-U-Tests enthält.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Soft Skills, Übergang Schule-Beruf, Kompetenzmodelle nach Salvisberg und Roth, berufliche Orientierung, Schulformvergleich und berufliche Handlungsfähigkeit.

Gibt es signifikante Kompetenzunterschiede zwischen den Schulformen?

Die Ergebnisse zeigen, dass sich Schüler der Oberschulen in bestimmten Kategorien wie Teamorientierung und Selbstbewusstsein signifikant stärker einschätzen als die befragten Schüler der Schule zur Lernförderung.

In welche Berufssegmente orientieren sich die Absolventen?

Die befragten Schüler orientieren sich mehrheitlich in Branchen wie Handel, Gesundheitsberufe sowie soziale und kulturelle Dienstleistungen, wobei bestimmte anspruchsvolle Segmente primär von Oberschülern angestrebt werden.

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Details

Titel
Die Bedeutung von Soft Skills beim Übergang zwischen Schule und Beruf
Untertitel
Subjektive Einschätzung sozialer und berufsrelevanter Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern in Abschlussklassen
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Förderpädagogik)
Note
1,3
Autor
Martin Ettel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
96
Katalognummer
V305115
ISBN (eBook)
9783668044449
ISBN (Buch)
9783668044456
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soft Skills Schule zur Lernförderung Mittelschule Oberschule Übergangsmanagement Übergang Schule Beruf Schülerinnen und Schüler Förderpädagogik Lernbehindertenpädagogik Abschlussklassen Berufsorientierung Berufsvorbereitung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Ettel (Autor:in), 2015, Die Bedeutung von Soft Skills beim Übergang zwischen Schule und Beruf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305115
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Leseprobe aus  96  Seiten
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