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Das 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer. Die Kompetenz „Einen Videochat zu einem Studienbrief durchführen“ am Beispiel von Schulungen bei Lehrenden einer Fernuniversität

Titel: Das 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer. Die Kompetenz „Einen Videochat zu einem Studienbrief durchführen“ am Beispiel von Schulungen bei Lehrenden einer Fernuniversität

Hausarbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marco Müller (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Schulungskonzept zur erfolgreichen Durchführung eines Videochats für Dozenten einer Fernuniversität entworfen werden. Die Grundlage für den Entwurf bildet das Vier-Komponenten-Instruktionsmodell (4C/ID-Modell) von Jeroen van Merriënboer.

Der Vermittlung von Wissen kommt in der Informationsgesellschaft eine große Bedeutung zu. Dabei spielt E-Learning eine zunehmende Rolle. Durch das Hineinwachsen in zahlreiche Bildungsbereiche wird E-Learning auch in den nächsten Jahren wachsenden Einfluss gewinnen.

Der Lernstoff kann dabei über verschiedene Kanäle vermittelt werden. In Fernuniversitäten werden beispielsweise Videochats veranstaltet, um Lerninhalte gemeinsam mit den Studierenden zu erarbeiten. Demnach scheint es angebracht, weitere Lehrende in diesem Bereich auszubilden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Exkurs

3 Hierarchische Kompetenzanalyse

4 Bildung von Aufgabenklassen

5 Entwicklung von Lernaufgaben

6 Prozedurale und unterstützende Informationen

7 Part-task practice

8 Didaktische Szenarien

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, ein fundiertes Schulungskonzept für Dozenten einer Fernuniversität zu entwickeln, das sie befähigt, einen Videochat zur Vermittlung von Studienbriefinhalten erfolgreich durchzuführen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Anwendung des 4C/ID-Modells von Jeroen van Merriënboer als theoretischen Rahmen zur Gestaltung komplexer Lernumgebungen in diesem spezifischen Lehrkontext.

  • Analyse und Zerlegung komplexer Zielkompetenzen in Teilfertigkeiten
  • Gestaltung von Aufgabenklassen und variablen Lernaufgaben
  • Einsatz von Cognitive Load Theory zur Optimierung von Lernprozessen
  • Methodische Verknüpfung von prozeduralen und unterstützenden Informationen
  • Praxisnahe Umsetzung durch didaktische Szenarien wie die Fallmethode

Auszug aus dem Buch

Lernaufgaben

Im nächsten Schritt wird exemplarisch für die erste Aufgabenklasse eine Sequenz aus drei Lernaufgaben entwickelt. Jede der Aufgaben ist zum ganzheitlichen Erwerb der Zielkompetenz geeignet. Der Kontext und das Problemformat einer jeden Aufgabe ist jedoch unterschiedlich, um einen Transfer des erworbenen Wissens in die Praxis zu fördern (Bastiaens et al., 2014, S. 98-103).

Die Anordnung der Lernaufgaben folgt dem „Scaffolding“-Prinzip (Kirschner et al., 2009, S. 247). Bei diesem didaktischen Verfahren wird der Lernende zunächst durch Hilfestellungen unterstützt. Die Hilfen werden dann schrittweise reduziert, bis der Lernende die Kompetenz selbstständig ausführen kann (Bastiaens et al., 2014, S. 93). Durch diese Strategie soll eine kognitive Überforderung vermieden werden.

Variabilität: Um einen Transfer der erworbenen Kenntnisse in die Praxis zu erleichtern, sollten die Lernaufgaben ausreichend variabel gestaltet sein. Der Lernende muss durch die Variabilität der Lernaufgaben weniger kognitive Ressourcen für den Lernprozess aufbringen (van Merriënboer, Paas, Kester, 2006, S. 348). Im vorliegenden Entwurf wird der Aspekt der Variabilität durch die unterschiedliche Auswahl der Themen realisiert. Der Videochat der ersten Lernaufgabe behandelt das Thema „Statistische Methoden der Psychologie“. Dieses Thema unterscheidet sich von den Themen „Biologische Grundlagen“ und „Geschichte der Psychologie“ durch die Art und Weise, wie das Wissen in den Studienbriefen vermittelt wird. Bei einem Thema werden eher Modelle genutzt und in einem anderen liegt der Fokus auf Rechenaufgaben oder Abbildungen. Daraus resultiert eine unterschiedliche Herangehensweise in der Aufbereitung und Darbietung des Lernstoffs für den entsprechenden Videochat.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz von E-Learning im Hochschulkontext und führt das 4C/ID-Modell als zentralen Gestaltungsrahmen für das Schulungskonzept ein.

2 Theoretischer Exkurs: Dieses Kapitel erörtert die historische Verankerung der Allgemeinen Didaktik in Deutschland und grenzt diese vom Instructional Design sowie der Cognitive Load Theory ab.

3 Hierarchische Kompetenzanalyse: Hier wird die Zielkompetenz „Einen Videochat zu einem Studienbrief durchführen“ in eine Fertigkeitenhierarchie zerlegt, um rekurrente und non-rekurrente Teilfertigkeiten zu identifizieren.

4 Bildung von Aufgabenklassen: Das Kapitel beschreibt die Einteilung der Lerninhalte in Komplexitätsstufen, um eine schrittweise Steigerung der kognitiven Anforderungen für die Lernenden zu gewährleisten.

5 Entwicklung von Lernaufgaben: Basierend auf den Aufgabenklassen werden hier konkret drei Lernaufgaben entwickelt, die das Scaffolding-Prinzip und inhaltliche Variabilität nutzen.

6 Prozedurale und unterstützende Informationen: Dieses Kapitel erläutert, wie spezifische Informationsangebote den Lernprozess bei komplexen Aufgaben unterstützen und die fehlerfreie Ausführung fördern.

7 Part-task practice: Hier wird der Einsatz von isolierten Übungen für repetitive Fertigkeiten dargelegt, um die Automatisierung bestimmter technischer Abläufe im Videochat sicherzustellen.

8 Didaktische Szenarien: Die erstellten Aufgaben werden verschiedenen Szenarien wie der Fallmethode zugeordnet, um einen Transfer der Lerninhalte in die reale Lehrpraxis zu forcieren.

9 Fazit: Das Fazit ordnet den Entwurf in das ADDIE-Modell ein und bewertet kritisch die Stärken und Schwächen des Konzepts hinsichtlich praktischer Implementierung und Kosten.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Instructional Design, Didaktik, Videochat, Fernuniversität, Kompetenzanalyse, Cognitive Load Theory, Lernaufgaben, Scaffolding, E-Learning, Aufgabenklassen, Teilfertigkeiten, Weiterbildung, Instruktionsdesign, Transfer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines didaktischen Schulungskonzepts, um Dozenten an einer Fernuniversität die Kompetenz zur Durchführung von Videochats für Studienbriefe zu vermitteln.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen das Instructional Design, die Anwendung des 4C/ID-Modells, die kognitive Belastungstheorie (Cognitive Load Theory) sowie die didaktische Szenariogestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Dozenten durch ein strukturiertes Training zu befähigen, komplexe Online-Lehrveranstaltungen effizient, technisch sicher und didaktisch wertvoll zu leiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch das 4C/ID-Modell, kombiniert mit einer hierarchischen Kompetenzanalyse und einer konstruktiven Gestaltung von Lernaufgaben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Zielkompetenz, die Bildung von Aufgabenklassen, die konkrete Entwicklung von Lernaufgaben, die Bereitstellung von Zusatzinformationen und die Definition didaktischer Szenarien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie 4C/ID-Modell, Instructional Design, Videochat, kognitive Entlastung und didaktische Szenarien.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen rekurrenten und non-rekurrenten Fertigkeiten?

Rekurrente Fertigkeiten, wie das Versenden von Feedback-Fragebögen, laufen stets gleich ab und sind automatisierbar. Non-rekurrente Fertigkeiten, wie die allgemeine Vorbereitung oder Moderation, sind variabel und erfordern komplexere Problemlösungsprozesse.

Warum ist das Scaffolding-Prinzip für das beschriebene Konzept relevant?

Es dient dazu, die Lernenden anfangs durch Hilfestellungen zu unterstützen, die sukzessive reduziert werden, um eine kognitive Überforderung bei der Bewältigung komplexer Online-Lehrformate zu verhindern.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer. Die Kompetenz „Einen Videochat zu einem Studienbrief durchführen“ am Beispiel von Schulungen bei Lehrenden einer Fernuniversität
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik)
Note
1,3
Autor
Marco Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V305124
ISBN (eBook)
9783668049994
ISBN (Buch)
9783668050006
Sprache
Deutsch
Schlagworte
4C ID 4C/ID Vierkomponenten Merrienboer FernUni Videochat Video Chat Studienbrief Blueprint 4CID
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Müller (Autor:in), 2015, Das 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer. Die Kompetenz „Einen Videochat zu einem Studienbrief durchführen“ am Beispiel von Schulungen bei Lehrenden einer Fernuniversität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305124
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