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Perspektiven für ein soziales Europa. Ausgangspunkt, Tätigkeitsfelder, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten

Titre: Perspektiven für ein soziales Europa. Ausgangspunkt, Tätigkeitsfelder, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten

Thèse de Master , 2014 , 94 Pages

Autor:in: Ben Weiherer (Auteur)

Politique - Région: Europe de l'Ouest
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit betrachtet die Entwicklung der EU anhand ihrer Implementierungen von sozialpolitischen Aspekten.
Welche Schritte wurden als erstes unternommen, und welche Schwierigkeiten musste die E(W)G meistern, um das derzeitige Gebilde der Europäischen Union auch als eine von sozialen Aspekten geleitetet Gemeinschaft verstehen zu können? Zusätzlich soll innerhalb dieser Arbeit herausgestellt werden, welche Anfänge die Idee eines gemeinsamen Europas nahm. Und wer entscheidende Impulse zur Integration weiterer politischer Teilaspekte gab.
Innerhalb der Integration steht die Europäische Union hinsichtlich der Einbindung sozialpolitischer Themen vor großen Herausforderungen. Was sind die Gründe hierfür, und wie äußert sich die Divergenz der Mitgliedsstaaten in einer theoretischen Betrachtung? Um zu verstehen, warum sich die Europäische Union durchaus schwer damit tut, sich zu einer Sozialunion zu transformieren, muss man die Einstellungen gegenüber der EU im Bereich der Sozialpolitik innerhalb ihrer Mitgliedsstaaten untersuchen.
Ein besonderes Augenmerk wird daher im Verlauf der Arbeit auf die ausgerufene Agenda 2020 gelegt, die als Zukunftsmodell der EU gelten kann. In der Schlussbetrachtung werden die wichtigsten Aspekte sowie die aktuellen Entwicklung zusammengefasst und durch mögliche Lösungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten erweitert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

3. Einleitung

4. Chronologischer Verlauf der Entstehung der Europäischen Union

4.1 Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)

4.2 Der steinige Weg nach dem ersten Erfolg

4.3 Alle Wege führen nach Rom

4.4 Die Konferenz von Messina: Ein Meilenstein in der europäischen Integration

4.5 Die Römischen Verträge

4.6 Zwischenfazit

5. Der institutionelle Weg zu einem europäischen Sozialmodell

5.1 Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss

5.2 Sozialpolitische Aspekte in der EGKS/EWG

5.3 Paris – Europa auf dem Weg zur „Sozialunion“?

5.4 Ausweitung der sozialen Dimension von Straßburg über Maastricht

5.5 Von Amsterdam nach Nizza

5.6 Vertrag von Lissabon

6. Negierende Einflussfaktoren auf die Entstehung eines europäischen Wohlfahrtsstaates

6.1 Liberaler Wohlfahrtsstaat

6.2 Konservativ-korporatischer Wohlfahrtsstaat

6.3 Sozialdemokratischer Wohlfahrtsstaat

6.4 Mittel-, süd- und osteuropäische Staaten

6.5 Zwischenfazit

6.6 Subsidiarität – kategorischer oder durchlässiger Charakter?

7. Offene Methode der Koordinierung und Gender Mainstreaming

7.1 Offene Methode der Koordinierung

7.2 Gender Mainstreaming

8. Agenda 2020: Aktuelle Ausrichtung der EU

9. Leitinitiativen im Detail

9.1 Der Europäische Sozialfond

9.2 Initiative „Jugend in Bewegung“

9.3 Agenda 2020 für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten

9.4 Europäische Plattform zur Bekämpfung der Armut

10. Statistische Betrachtungen in Bezug auf die Agenda 2020

11. Analyse der Europathemen von CDU/SPD hinsichtlich sozialpolitischer Aspekte

11.1 Europaprogramme der CDU 1994/2004/2014

11.2 Europaprogramme der SPD 1994/2004/2014

11.3 Interpretation

12. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit skizziert die historische Entwicklung der Europäischen Union von einem primär wirtschaftlich ausgerichteten Zusammenschluss hin zu einer Institution, die zunehmend sozialpolitische Aspekte integriert. Das primäre Ziel ist es, die Entwicklungsschritte von der Gründung der Montanunion bis zu den Verträgen von Lissabon zu analysieren, wobei der Fokus auf der Einbindung sozialpolitischer Themen, den Herausforderungen durch unterschiedliche Wohlfahrtssysteme und dem Subsidiaritätsprinzip liegt.

  • Chronologische Analyse der europäischen Integrationsschritte.
  • Untersuchung der institutionellen Einbindung sozialpolitischer Dimensionen.
  • Analyse der Divergenzen zwischen den nationalen Wohlfahrtsstaatstypen.
  • Evaluation der Bedeutung der Agenda 2020 sowie neuer Steuerungsinstrumente wie der Offenen Methode der Koordinierung.

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)

Die erste bedeutende Grundlage hin zur heutigen Europäischen Union wurde bereits im Jahre 1951 geschaffen. Am 18. April 1951 schlossen sich in Paris die Länder Deutschland, Frankreich, Italien und die Beneluxstaaten innerhalb der sogenannten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zusammen. Der erste Anstoß hin zu einem ökonomischen Zusammenschluss europäischer Staaten lässt sich auf die französischen Politiker Robert Schumann sowie Jean Monnet zurückführen. Diese hatten bereits am 9. Mai 1950 in einer Regierungserklärung vor der französischen Nationalversammlung den Gedanken geäußert, ein Bündnis der deutschen und französischen Kohle- und Stahlindustrie voranzutreiben.

Der Zusammenschluss innerhalb der EGKS, auch bekannt als Montanunion, sollte einen weitreichenden Effekt auf den europäischen Integrationsprozess haben. Denn obwohl die beiden Initiatoren Schuman und Monet einen Zusammenschluss mit Deutschland präferierten, herrschte in Frankreich zunächst heftiger Widerstand. In der politischen Landschaft Frankreichs wurde ein Bündnis mit Großbritannien bevorzugt. Nach Auffassung Großbritanniens sollte der Weg zur europäischen Integration jedoch konträr zur Idee Frankreichs ablaufen. Entsprechend solle die Errichtung einer übergeordneten Institution, in diesem Falle die EGKS, erst nach und nach aus innereuropäischen Bündnissen entstehen. Die Ablehnung einer supranationalen Institution durch Großbritannien machte damit den Weg zu einem Bündnis zwischen Deutschland und Frankreich frei.

Zusammenfassung der Kapitel

3. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die historische Entwicklung der EU von einem wirtschaftlichen Friedensprojekt hin zu einer komplexen supranationalen Institution, die zunehmend sozialpolitische Dimensionen integriert.

4. Chronologischer Verlauf der Entstehung der Europäischen Union: Dieses Kapitel zeichnet die historischen Etappen der europäischen Integration von der Gründung der Montanunion bis zu den Römischen Verträgen nach.

5. Der institutionelle Weg zu einem europäischen Sozialmodell: Hier wird der Prozess der Integration sozialer Aspekte innerhalb der europäischen Institutionen sowie die zunehmende Bedeutung der Sozialpolitik in verschiedenen Verträgen beleuchtet.

6. Negierende Einflussfaktoren auf die Entstehung eines europäischen Wohlfahrtsstaates: Das Kapitel analysiert die unterschiedlichen Wohlfahrtssysteme in Europa und diskutiert das Subsidiaritätsprinzip als Hindernis für eine Harmonisierung.

7. Offene Methode der Koordinierung und Gender Mainstreaming: Es werden weiche Instrumente der EU-Steuerung vorgestellt, die ohne harte Gesetzesvorgaben die Kooperation der Mitgliedsstaaten fördern sollen.

8. Agenda 2020: Aktuelle Ausrichtung der EU: Das Kapitel erläutert die Ziele der Agenda 2020, die als zukunftsfähige Wachstums- und Sozialstrategie der EU konzipiert wurde.

9. Leitinitiativen im Detail: Hier werden konkrete Instrumente wie der Europäische Sozialfonds und die Initiative "Jugend in Bewegung" zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut detailliert betrachtet.

10. Statistische Betrachtungen in Bezug auf die Agenda 2020: Das Kapitel präsentiert statistische Daten, die Stimmung in der Bevölkerung sowie den Informationsbedarf in Bezug auf Arbeitsmarktinitiativen und die Agenda 2020 belegen.

11. Analyse der Europathemen von CDU/SPD hinsichtlich sozialpolitischer Aspekte: Eine exemplarische Untersuchung deutscher Parteiprogramme offenbart parteiübergreifende Ansichten zur europäischen Sozialpolitik und zum Subsidiaritätsprinzip.

12. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei die Rolle der EU als Vermittler und Taktgeber bei gleichzeitiger Wahrung nationaler Kompetenzen hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Sozialpolitik, Integration, Wohlfahrtsstaat, Subsidiarität, Offene Methode der Koordinierung, Agenda 2020, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsraum, EGKS, Europäischer Sozialfonds, Geschlechtergleichstellung, Gender Mainstreaming, Europäische Sozialcharta, Beschäftigungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Herausforderungen einer europäischen Sozialpolitik innerhalb der Europäischen Union von ihren Anfängen bis heute.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der chronologische Integrationsprozess der EU, die verschiedenen nationalen Wohlfahrtsstaatstypen, Instrumente der EU-Sozialsteuerung sowie die Parteipositionen zu diesen Themen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, warum und wie die EU versucht, soziale Aspekte zu integrieren, welche Hürden dabei durch nationale Eigenheiten entstehen und wie die EU darauf reagiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit kombiniert eine chronologische historische Analyse mit einer typologischen Betrachtung von Wohlfahrtsmodellen sowie einer inhaltsanalytischen Untersuchung von parteipolitischen Dokumenten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der EU-Entstehungsgeschichte, die Analyse der unterschiedlichen Wohlfahrtssysteme, das Subsidiaritätsprinzip sowie die Vorstellung neuerer Leitinitiativen und statistischer Auswertungen.

Welche Schlüsselwörter beschreiben diese Arbeit am besten?

Europäische Sozialpolitik, Wohlfahrtsstaat, Subsidiarität, Offene Methode der Koordinierung, Agenda 2020.

Warum wird im Kapitel 6 zwischen verschiedenen Wohlfahrtsstaatstypen unterschieden?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, um aufzuzeigen, warum eine einheitliche europäische Sozialpolitik durch die unterschiedlichen historisch gewachsenen Systeme der Mitgliedsstaaten so komplex und schwer umzusetzen ist.

Welche Rolle nimmt der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ein?

Der EWSA dient als beratendes Instrument und Sprachrohr der Zivilgesellschaft, um den politischen Prozess auf europäischer Ebene sozialer auszurichten und das Vertrauen der Bürger in europäische Institutionen zu stärken.

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Résumé des informations

Titre
Perspektiven für ein soziales Europa. Ausgangspunkt, Tätigkeitsfelder, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten
Université
Justus-Liebig-University Giessen
Auteur
Ben Weiherer (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
94
N° de catalogue
V306104
ISBN (ebook)
9783668050013
ISBN (Livre)
9783668050020
Langue
allemand
mots-clé
Europäische Union Sozialpolitik Agenda 2020
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ben Weiherer (Auteur), 2014, Perspektiven für ein soziales Europa. Ausgangspunkt, Tätigkeitsfelder, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306104
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Extrait de  94  pages
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