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Armutsdiskussion in Deutschland. Begriffe und Beispielrechnungen für typische Haushalte

Exposé zur Bachelorarbeit

Titel: Armutsdiskussion in Deutschland. Begriffe und Beispielrechnungen für typische Haushalte

Ausarbeitung , 2015 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christoph Schubert (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit stellt die Konzepte der absoluten als auch der relativen Armutsmessung vor und geht dabei im Speziellen auf die Armutsdiskussion in Deutschland ein. Desweiteren wird die Einkommens- und Vermögensverteilung und die soziale Durchlässigkeit in der Bundesrepublik Deutschland untersucht. Zur Veranschaulichung werden Beispielrechnungen erstellt, die zeigen, ab welcher Schwelle verschiedene, typische Haushaltsgrößen als armutsgefährdet gelten und wie sich der Mindestlohn von 8,50 Euro auf die Haushaltseinkommen auswirkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Armutsbegriffe

2.1. Absolute Armut

2.2. Relative Armut

3. Armut in Deutschland

3.1. Einkommensverteilung

3.2. Vermögensverteilung

3.3. Soziale Mobilität

4. Beispielrechnungen für typische Haushaltsgrößen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Armutsdiskussion in Deutschland unter Einbeziehung theoretischer Begriffsdefinitionen sowie empirischer Daten zur Einkommens- und Vermögensverteilung. Das primäre Ziel besteht darin, durch Beispielrechnungen für verschiedene Haushaltsgrößen aufzuzeigen, ab welcher Einkommensschwelle Armutsgefährdung vorliegt und wie sich der gesetzliche Mindestlohn in diesem Kontext auswirkt.

  • Konzepte der absoluten und relativen Armutsmessung
  • Analyse der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland
  • Untersuchung der sozialen Mobilität und ihrer Determinanten
  • Quantifizierung von Armutsgefährdungsschwellen für diverse Haushaltskonstellationen
  • Bewertung der Auswirkungen des Mindestlohns auf das Haushaltseinkommen

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemstellung

Wenn in Deutschland durch die Schlagzeilen geht, dass Spitzenmanager wie Martin Winterkorn für das Jahr 2014 ein Gehalt von 15,9 Millionen Euro erhalten und dies mehr als das 230-fache des Gehalts eines normalen Automobilmitarbeiters entspricht, sorgt dies regelmäßig für Diskussionen, welche Gehälter angemessen sind und wie sich die allgemeine Einkommensverteilung entwickelt. Zur Frage wie sich die Armut in Deutschland entwickelt, hat der Paritätische Wohlfahrtverband in diesem Jahr seinen Bericht mit dem Titel „Die zerklüftete Republik“ veröffentlicht. Der Verband stellt fest, dass die Armut in Deutschland auf ein Rekordhoch gestiegen ist und der Abstand zwischen verschiedenen Regionen wächst. Eine internationale Debatte hat ebenso das Buch von Thomas Piketty ausgelöst, der die Verteilung von Einkommen und Kapital in 20 Ländern über Jahrhunderte untersucht hat. Dabei stellt er fest, dass die Kapitalrendite dauerhaft höher ist als die Wachstumsrate des Einkommens und der Produktion und die Ungleichheit damit immer weiter steigen dürfte.

Der Niedriglohnsektor und die damit einhergehende geringe Bezahlung hat dazu geführt, dass Menschen trotz Arbeit arm sind und ihr Einkommen nicht ausreicht, um ohne Sozialleistungen leben zu können. Hierbei muss beachtet werden, dass insgesamt 1,4 Millionen erwerbstätige Menschen im Jahr 2011 ihr Einkommen aufstocken mussten. 457.000 arbeiteten in Vollzeit und der Rest ging einer Teilzeitbeschäftigung oder geringfügigen Beschäftigung nach. Der Anteil der Niedriglohnbezieher in Deutschland liegt im internationalen Vergleich über dem Durchschnitt der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Um das zu ändern, hat die Bundesregierung zum 01. Januar 2015 einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der wachsenden sozialen Ungleichheit und Armut in Deutschland ein und verortet die Arbeit im Kontext aktueller wirtschaftspolitischer Debatten zum Mindestlohn.

2. Armutsbegriffe: In diesem Kapitel werden die theoretischen Konzepte der absoluten und relativen Armut erläutert und deren jeweilige Messinstrumente sowie Indikatoren gegenübergestellt.

3. Armut in Deutschland: Dieser Abschnitt analysiert detailliert die empirische Lage der Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die soziale Mobilität innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

4. Beispielrechnungen für typische Haushaltsgrößen: Hier werden konkrete Berechnungen angestellt, die veranschaulichen, wie verschiedene Haushaltsgrößen unter Berücksichtigung des Mindestlohns im Verhältnis zur Armutsgefährdungsschwelle stehen.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei die begrenzte Wirkung des Mindestlohns als Armutsvermeidungsinstrument hervorgehoben und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben wird.

Schlüsselwörter

Armut, Deutschland, Einkommensverteilung, Vermögensverteilung, Mindestlohn, relative Armut, absolute Armut, soziale Mobilität, Haushaltsnettoeinkommen, Gini-Koeffizient, Niedriglohnsektor, Sozialtransfers, Armutsgefährdung, Erwerbstätigkeit, Wohlstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Armutsdiskussion in Deutschland, analysiert theoretische Begriffe, untersucht die aktuelle Einkommens- und Vermögensverteilung und bewertet die Wirkung des Mindestlohns anhand von Modellrechnungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Abgrenzung von Armutsbegriffen, die Analyse statistischer Daten zur Verteilungsungerechtigkeit sowie die Betrachtung der inter- und intragenerationalen sozialen Mobilität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Haushaltsgrößen unter Berücksichtigung aktueller Einkommensstrukturen und des gesetzlichen Mindestlohns als armutsgefährdet eingestuft werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte theoretische Aufarbeitung in Verbindung mit einer deskriptiven Analyse empirischer Daten und eigenständigen Beispielrechnungen basierend auf Sekundärquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Armut, die statistische Auswertung der Einkommens- und Vermögensungleichheit sowie die Untersuchung von Aufstiegsschancen durch Bildung und deren Einfluss auf die soziale Mobilität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Armut, Einkommensverteilung, Vermögensungleichheit, Mindestlohn, soziale Mobilität und Armutsgefährdung.

Warum spielt die Erbschaftsteuer eine Rolle für die Vermögensverteilung?

Die Arbeit diskutiert die Erbschaftsteuer als einen Faktor, der die Vermögenskonzentration beeinflusst, da Privilegierungen bei Unternehmenserben in der Vergangenheit zu einer stärkeren Vermögensungleichheit beigetragen haben.

Inwiefern beeinflusst der Familienstatus das Armutsrisiko bei Mindestlohnempfängern?

Die Berechnungen zeigen, dass der Mindestlohn je nach Familiengröße und Erwerbskonstellation nicht ausreicht, um die statistische Armutsgefährdungsschwelle zu überschreiten, was die Grenzen des Mindestlohns als alleiniges Instrument zur Armutsvermeidung aufzeigt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Armutsdiskussion in Deutschland. Begriffe und Beispielrechnungen für typische Haushalte
Untertitel
Exposé zur Bachelorarbeit
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin
Note
1,0
Autor
Christoph Schubert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
23
Katalognummer
V306462
ISBN (eBook)
9783668043893
ISBN (Buch)
9783668043909
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mindestlohn Armut Deutschland MiLoG Mindestlohngesetz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Schubert (Autor:in), 2015, Armutsdiskussion in Deutschland. Begriffe und Beispielrechnungen für typische Haushalte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306462
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Leseprobe aus  23  Seiten
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