Die Arbeit stellt die Konzepte der absoluten als auch der relativen Armutsmessung vor und geht dabei im Speziellen auf die Armutsdiskussion in Deutschland ein. Desweiteren wird die Einkommens- und Vermögensverteilung und die soziale Durchlässigkeit in der Bundesrepublik Deutschland untersucht. Zur Veranschaulichung werden Beispielrechnungen erstellt, die zeigen, ab welcher Schwelle verschiedene, typische Haushaltsgrößen als armutsgefährdet gelten und wie sich der Mindestlohn von 8,50 Euro auf die Haushaltseinkommen auswirkt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1. Problemstellung
- 1.2. Aufbau der Arbeit
- 2. Armutsbegriffe
- 2.1. Absolute Armut
- 2.2. Relative Armut
- 3. Armut in Deutschland
- 3.1. Einkommensverteilung
- 3.2. Vermögensverteilung
- 3.3. Soziale Mobilität
- 4. Beispielrechnungen für typische Haushaltsgrößen
- 5. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Armutsdiskussion in Deutschland. Sie untersucht die Konzepte der absoluten und relativen Armutsmessung, analysiert die Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die soziale Mobilität in Deutschland. Darüber hinaus werden Beispielrechnungen erstellt, um zu zeigen, ab welcher Schwelle verschiedene Haushaltsgrößen als armutsgefährdet gelten. Die Arbeit beleuchtet auch die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro auf die Haushaltseinkommen.
- Konzepte der Armutsmessung (absolute und relative Armut)
- Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland
- Soziale Mobilität in Deutschland
- Beispielrechnungen für typische Haushaltsgrößen
- Auswirkungen des Mindestlohns auf Haushaltseinkommen
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Armutsdiskussion in Deutschland dar. Sie zeigt auf, wie die wachsende Ungleichheit der Einkommensverteilung und die Verbreitung von Niedriglöhnen zu Armut führen können. Die Einleitung beleuchtet auch die Relevanz des Themas im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Debatten.
2. Armutsbegriffe
Dieses Kapitel definiert die Konzepte der absoluten und relativen Armut. Es erklärt die Unterschiede zwischen diesen Begriffen und erläutert die verschiedenen Methoden zur Messung von Armut.
3. Armut in Deutschland
Dieses Kapitel analysiert die Armutssituation in Deutschland. Es untersucht die Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die soziale Mobilität im Land. Das Kapitel beleuchtet die Ursachen und Folgen von Armut in Deutschland und zeigt die Herausforderungen auf, die es zu bewältigen gilt.
4. Beispielrechnungen für typische Haushaltsgrößen
Dieses Kapitel präsentiert Beispielrechnungen, die zeigen, ab welcher Schwelle verschiedene Haushaltsgrößen als armutsgefährdet gelten. Die Rechnungen berücksichtigen verschiedene Faktoren wie Haushaltsgröße, Anzahl der erwerbstätigen Personen und die Höhe des Einkommens.
5. Zusammenfassung
Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet einen Überblick über die zentralen Erkenntnisse. Sie diskutiert die Bedeutung der Ergebnisse für die Armutsbekämpfung in Deutschland und zeigt mögliche Handlungsempfehlungen auf.
Schlüsselwörter
Armut, Armutsdiskussion, Armutsbekämpfung, relative Armut, absolute Armut, Einkommensverteilung, Vermögensverteilung, soziale Mobilität, Niedriglöhne, Mindestlohn, Deutschland, Haushaltseinkommen, Beispielrechnungen, Armutsgefährdung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut?
Absolute Armut bezieht sich auf das Fehlen grundlegender Mittel zum Überleben, während relative Armut die soziale Benachteiligung im Vergleich zum Durchschnittseinkommen der jeweiligen Gesellschaft beschreibt.
Ab wann gilt man in Deutschland als armutsgefährdet?
Die Armutsgefährdungsschwelle wird meist bei 60 % des mittleren Nettoäquivalenzeinkommens der Bevölkerung angesetzt. Die Arbeit zeigt dies anhand konkreter Beispielrechnungen für verschiedene Haushaltsgrößen.
Welchen Einfluss hat der Mindestlohn auf das Armutsrisiko?
Die Arbeit analysiert, wie sich ein Mindestlohn (beispielhaft 8,50 Euro) auf das verfügbare Haushaltseinkommen auswirkt und inwiefern er zur Armutsbekämpfung beitragen kann.
Was versteht man unter "sozialer Mobilität" in Deutschland?
Soziale Mobilität oder Durchlässigkeit beschreibt die Möglichkeit für Individuen, innerhalb der Gesellschaft in höhere Einkommens- oder Schichtgruppen aufzusteigen.
Wie sind Einkommen und Vermögen in Deutschland verteilt?
Die Untersuchung beleuchtet die wachsende Ungleichheit und zeigt auf, dass Vermögen oft deutlich ungleicher verteilt ist als das laufende Einkommen.
Welche Rolle spielen Niedriglöhne in der Armutsdiskussion?
Niedriglöhne sind eine Hauptursache für Erwerbsarmut ("Working Poor"), bei der das Einkommen trotz Vollzeitbeschäftigung nicht ausreicht, um die Armutsschwelle zu überschreiten.
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- Christoph Schubert (Author), 2015, Armutsdiskussion in Deutschland. Begriffe und Beispielrechnungen für typische Haushalte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306462