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Ernährungsverhalten im Wandel. Vegetarismus von der Antike bis zur Gegenwart

Título: Ernährungsverhalten im Wandel. Vegetarismus von der Antike bis zur Gegenwart

Texto Academico , 2012 , 22 Páginas , Calificación: SEHR GUT

Autor:in: Manuela Gruber (Autor)

Salud - Trofología
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Diese Arbeit widmet sich der historischen Darstellung des Vegetarismus. Es werden die für die Entwicklung der vegetarischen Ernährung wichtige Epochen näher erläutert. Im ersten Schritt wird das Zeitalter der Antike mit dem Philosophen Pythagoras als wichtigen Wegbegleiter des Vegetarismus näher skizziert. Der Vegetarismus im 19. und 20. Jahrhundert soll als zweite bedeutende Epoche der Entwicklung der vegetarischen Ernährungsweise hervorgehoben werden, da das Zeitalter der Industrialisierung sowie das entstehende Vereinswesen für eine Verbreitung des fleischlosen Lebensstils sorgte. Abschließend soll die aktuelle Situation der Vegetarier und Vegetarierinnen im 21. Jahrhundert dargestellt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte des Vegetarismus

2.1 Die ersten Vegetarier in der Antike

2.2 Der Vegetarismus im 19. und 20. Jahrhundert

2.2.1 Vegetarische Ernährung und Vereinswesen im 19. Jahrhundert

2.3 Aktuelle Situation im 21. Jahrhundert

2.3.1 Vegetarier in Österreich und weltweit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Vegetarismus von der Antike bis zum 21. Jahrhundert, um den gesellschaftlichen Wandel von Ernährungsweisen und deren Motive zu beleuchten und aktuelle Entwicklungen in der modernen Gesellschaft einzuordnen.

  • Historische Wurzeln des Vegetarismus in der Antike (Pythagoreertum).
  • Einfluss der Industrialisierung und Entstehung der Lebensreformbewegung.
  • Die Rolle des organisierten Vereinswesens für die Verbreitung vegetarischer Ideen.
  • Aktuelle Statistiken und Trends des vegetarischen Konsums in Österreich und weltweit.
  • Soziologische Einordnung von Vegetarismus als Lebensstil und Ausdruck von Wertewandel.

Auszug aus dem Buch

Die ersten Vegetarier in der Antike

Während Fleisch in der Antike nur von reicheren Menschen verzehrt wurde, ernährten sich das griechische und das römische Volk vorwiegend von pflanzlicher Kost wie Getreide, Gemüse und Obst. Trotzdem waren zu dieser Zeit Tierkämpfe und Hetzjagden gesellschaftlich sehr angesehen. Für das griechische Volk spielten Tieropfer eine große Rolle. Das Töten von Tieren und der Fleischverzehr hatten große Bedeutung in Zusammenhang mit Bräuchen. Wer Fleischkonsum ablehnte, verschloss sich dadurch den Höhepunkten des festlichen Lebens und hob sich bewusst als Außenseiter vom Rest der Gesellschaft ab.

Eine Ablehnung der Tieropfer und des anschließend zelebrierten Fleischmahls in der griechisch-antiken Gesellschaft kam einer religiösen Revolution gleich und hatte eine radikale Selbstausgrenzung aus der Gesellschaft zur Folge.

Die ersten Berichte des antiken Vegetarismus lieferte eine Gemeinschaft mit religiösem Hintergrund im 6. Jahrhundert v. Chr.: die Gruppe der Orphiker, eine religiöse Sekte. Diese Lebensweise wurde durch Platon (Philosoph, Griechenland, 427-347 v. Chr.) überliefert. Orphiker lehnten die blutigen Tieropferkulte und die religiösen Opferfeiern der Griechen ab. Durch ihren Wunsch der „Befreiung der Seele“ traten sie für Askese und Enthaltsamkeit ein und vermieden Fleisch, Eier und sogar Wolle. „Die Orphiker waren der Ansicht, die Seele sei wegen einer früheren Schuld im Körper wie in einem Grab eingeschlossen und müsse sich durch Reinigung so gut wie möglich von dieser Schuld lösen, um ein seelisches Dasein zu gewinnen. Deshalb verzichteten sie auf Fleischgenuss und lehnten Tieropfer ab.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die Individualisierung der Ernährung, die zu einer Neubewertung von Fleischkonsum und vegetarischen Lebensweisen führt.

2. Die Geschichte des Vegetarismus: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Epochen des Vegetarismus, beginnend mit der antiken Wurzel (Pythagoreertum) bis hin zur modernen Bewegung des 19. und 20. Jahrhunderts.

2.1 Die ersten Vegetarier in der Antike: Dieser Abschnitt beschreibt die Ursprünge der vegetarischen Lebensweise in der Antike, insbesondere bei den Orphikern und durch Pythagoras, die sich durch ethische und religiöse Motive von der damaligen Gesellschaft abhoben.

2.2 Der Vegetarismus im 19. und 20. Jahrhundert: Hier wird die Wiederentdeckung und Etablierung des Vegetarismus während der Industrialisierung und durch die Lebensreformbewegung als Antwort auf soziale und gesundheitliche Missstände analysiert.

2.2.1 Vegetarische Ernährung und Vereinswesen im 19. Jahrhundert: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung nationaler Vegetariervereine, die als Sprachrohr dienten, um die vegetarische Idee durch Publikationen der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

2.3 Aktuelle Situation im 21. Jahrhundert: Das Kapitel analysiert das gestiegene Bewusstsein für fleischlose Ernährung in der heutigen Gesellschaft und diskutiert die Herausforderungen bei der statistischen Erfassung von Vegetariern.

2.3.1 Vegetarier in Österreich und weltweit: Dieser Teil präsentiert internationale Statistiken zum Anteil vegetarisch lebender Menschen und diskutiert die methodischen Schwierigkeiten sowie die Unterschiede in den verschiedenen Ländern.

Schlüsselwörter

Vegetarismus, Antike, Pythagoras, Lebensreformbewegung, Industrialisierung, Vereinswesen, Ernährungswandel, Fleischkonsum, Individualisierung, Gesellschaftlicher Wandel, Ethik, Tierschutz, Vegetarier-Union, Ernährungsweise, Konsumverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit bietet eine historische und soziologische Analyse des Vegetarismus, ausgehend von antiken philosophischen Wurzeln bis hin zu den heutigen gesellschaftlichen Trends.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Entwicklung vegetarischer Bewegungen, der Einfluss der Industrialisierung auf Ernährungsgewohnheiten und der Wandel des gesellschaftlichen Status von Vegetariern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Motive für eine vegetarische Lebensweise über die Jahrhunderte hinweg zu verstehen und Parallelen zwischen historischen Bewegungen und dem heutigen Ernährungsbewusstsein aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historische Darstellung sowie die Auswertung von Statistiken und soziologischen Fachpublikationen, um die Entwicklung der vegetarischen Lebensweise zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung antiker Wurzeln (Orphiker, Pythagoras), die Rolle der Lebensreformbewegung im 19. Jahrhundert sowie die Analyse der aktuellen Situation im 21. Jahrhundert mittels Datenmaterial.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Vegetarismus, historische Entwicklung, Lebensreform, ethische Ernährung, Vereinswesen und der Wandel der Konsummuster.

Warum wird Pythagoras als Begründer des europäischen Vegetarismus genannt?

Pythagoras propagierte den Fleischverzicht aufgrund seiner Seelenlehre und ethischer Motive, was die vegetarische Lebensweise als freiwillige, wenn auch soziale Randerscheinung prägte.

Welche Bedeutung hatte das Vereinswesen für die vegetarische Bewegung?

Vereine, die im 19. Jahrhundert entstanden, ermöglichten erstmals eine breite Kommunikation vegetarischer Ideen durch Zeitschriften und Publikationen, wodurch die Bewegung professionalisiert wurde.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Ernährungsverhalten im Wandel. Vegetarismus von der Antike bis zur Gegenwart
Calificación
SEHR GUT
Autor
Manuela Gruber (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
22
No. de catálogo
V306484
ISBN (Ebook)
9783668054806
ISBN (Libro)
9783668132979
Idioma
Alemán
Etiqueta
ernährungsverhalten wandel vegetarismus antike gegenwart
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Manuela Gruber (Autor), 2012, Ernährungsverhalten im Wandel. Vegetarismus von der Antike bis zur Gegenwart, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306484
Leer eBook
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