Das Phänomen "Burnout" als "Modekrankheit" der Postmoderne mit Blick auf die sozialen Berufe

Ursachen, Symptome und Prävention


Hausarbeit, 2015
26 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Das Phänomen „Burnout“ in der Postmoderne
2.1 „Burnout“ – Eine begriffliche Annäherung
2.2 Die Ursachen von Burnout
2.2.1 Persönliche Ursachen
2.2.2 Gesellschaftsbezogene Ursachen
2.2.3 Arbeits- und organisationsbezogene Ursachen
2.3 Die Symptome von Burnout

3.Burnout in sozialen Berufen
3.1 Der Ansatz nach Freudenberger
3.2 Das Helfersyndrom und Burnout
3.3 Besondere Belastungen in den sozialen Berufen

4.Burnout-Prävention
4.1 Der Präventionsbegriff
4.2 Präventionsansätze auf individueller Ebene
4.3 Soziale Unterstützungssysteme
4.4 Supervision

5.Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Volksleiden „Burnout“ ist ein derzeit stark diskutiertes Thema, mit dem sich in den Medien verstärkt auseinandergesetzt, bei Ärzten immer häufiger diagnostiziert wird und zu den bekanntesten psychischen Erkrankungen in Deutschland zählt. Dabei wird das Phänomen häufig als „Modekrankheit“ deklariert, deren Gründe sich in einer Gesellschaft finden, die durch zunehmenden Stress, alltägliche Überforderung, Beschleunigungsprozesse und einen erhöhten Leistungsdruck gekennzeichnet ist (vgl. Neckel/ Wagner 2014, S. 7). Berufstätige sind heutzutage angehalten, ihre Arbeit selbständig zu organisieren, eigene Entscheidungen zu treffen, ihre eigenen Interessen mit einzubringen und unternehmerisch zu handeln. Zudem ist der Leistungsdruck in der gegenwärtigen Leistungs- bzw. Wettbewerbsgesellschaft infolge eines kontinuierlichen Konkurrenzdenkens, welches zur alltäglichen Praxis geworden ist, dramatisch gestiegen. Hierbei erscheint Burnout „als die psychische Seite solch destruktiver Wettbewerbsformen, als Menetekel einer Ressourcenvernichtung, die schließlich die Subjektivität erreicht“ (ebd., S. 17).

In der vorliegenden Arbeit geht es darum, den Zustand geistiger, emotionaler und körperlicher Erschöpfung in der Postmoderne mit Blick auf die sozialen Berufe umfassend zu beleuchten. Dabei stellen sich folgende Fragestellungen, die in diesem Beitrag aufgegriffen und diskutiert werden: Inwieweit begünstigen die gesellschaftsbezogenen Veränderungen wie auch die Veränderungen in der Arbeitswelt, die mit der Leistungs- und Wissensgesellschaft einhergehen, das Auftreten von Burnout? Sind Menschen in sozialen Berufen in besonderem Maße von Burnout betroffen? Wie kann dem Burnout-Syndrom vorgebeugt werden?

Zu Beginn dieser Arbeit wird auf das Phänomen „Burnout“ in der Postmoderne eingegangen. An dieser Stelle erfolgt zunächst eine begriffliche Annäherung, wobei neben der Begriffsgeschichte verschiedene Definitionen vorgestellt werden. In diesem Zusammenhang wird die Frage aufgegriffen, ob Burnout als Modekrankheit oder ernstzunehmende Diagnose angesehen werden kann. Im Anschluss daran werden die verschiedenen Ursachen von Burnout in den Blick genommen. Hierbei lassen sich persönliche, gesellschaftsbezogene wie auch arbeits- und organisationsbezogene Ursachen unterscheiden. Weiterhin werden die Symptome des Phänomens skizziert.

Das dritte Kapitel thematisiert das Burnout-Syndrom speziell in sozialen Berufen. In einem ersten Schritt wird sich auf den Begründer der Burnout-Forschung Herbert J. Freudenberger bezogen, der den Prozess der emotionalen und körperlichen Erschöpfung erstmals als „Burnout“ bezeichnete und seine Forschungen dazu auf die sozialen Berufe beschränkte. Im zweiten Schritt wird das Modell des Helfersyndroms dargestellt, das sich vor allem in sozialen Berufen vorfindet. Das Helfen wird diesbezüglich bei den Betroffenen zu einer Sucht und führt nicht selten zu Depressionen oder gar zu Burnout. Im letzten Schritt erfolgt ein Überblick über die besonderen Belastungen in den sozialen Berufen.

Im vierten Kapitel geht es abschließend um die Burnout-Prävention. Nachdem eingangs der Begriff der Prävention erläutert und definiert wurde, werden anschließend individuelle Strategien und vorbeugende Maßnahmen gegen Burnout-Symptome aufgezeigt. Neben der individuellen Ebene sind soziale Unterstützungssysteme bzw. soziale Netzwerke von großer Wichtigkeit, um den Betroffenen Halt zu bieten. Zum Abschluss wird das Konzept der Supervision beschrieben, das sich als ein besonders vielversprechendes Präventionsinstrument für Mitarbeiter erwiesen hat und auf der Arbeitsplatzebene ansetzt.

2. Das Phänomen „Burnout“ in der Postmoderne

In den letzten Jahren rückte das Burnout-Phänomen immer stärker in den Fokus von Medien und Politik. Angesichts einer öffentlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema wurden das Ausbrennen der Leistungsgesellschaft wie auch die Tendenz eines kollektiven Erschöpfungszustandes vermehrt in Zeitschriften und Fernsehmagazinen aufgegriffen und diskutiert. Doch woran lässt sich ein Burnout-Syndrom erkennen? Was bedeutet es, wenn ein Arzt die Diagnose „Burnout“ stellt? Genau hierin liegt das Problem. Klinisch unterscheiden sich die Burnout-Symptome von denen einer Depression kaum. Interessant ist zudem die Tatsache, dass schon zuvor Krankheitskonzepte existierten, die den Burnout-Symptomen auffallend ähnlich sind. Infolgedessen lässt sich vermuten, dass Burnout ein bereits älteres Phänomen ist, welches jedoch aufgrund des vermehrt wissenschaftlichen Interesses und den gestiegenen Belastungen in unserer Gesellschaft derart an Häufigkeit und Intensität zugenommen hat, dass es in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt ist. Zusätzlich wurde das Burnout-Syndrom inzwischen als medizinische Kategorie anerkannt (vgl. Barth 2010, S. 85f.). Im folgenden Abschnitt erfolgt eine Annäherung an den Burnout-Begriff.

2.1 „Burnout“ – Eine begriffliche Annäherung

Übersetzt bedeutet der aus dem Englischen stammende Begriff „burn out“ so viel wie „ausbrennen“. Ursprünglich kommt das Wort „Burn-out“ jedoch aus der Technik und meint das Durchbrennen einer Sicherung oder das Ausbrennen einer Raketenstufe. Erst im Jahre 1974 erlangte die Bezeichnung durch den amerikanischen Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger ihre psychologische Bedeutung und beschrieb die berufliche Belastung von Therapeuten freier Drogenkliniken (vgl. Barth 2010, S. 83). Freudenberger, der sich selbst in der Arbeit mit Drogenabhängigen engagierte, bezeichnete den Prozess der emotionalen und körperlichen Erschöpfung, den er bei sich und seinen Kollegen beobachtete, erstmals als Burnout. Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung und negative bzw. zynische Einstellungen zur Arbeit und zu den Klienten waren Anzeichen, die auf ein Burnout-Syndrom hinwiesen. Vor allem aufopferungsvolle und überengagierte Sozialarbeiter und Helfer sah er als besonders gefährdet an. Aufgrund dessen galt Burnout vor allen Dingen als ein Problem helfender Berufsgruppen, die mit unrealistischen Erwartungen und Zielen sowie mit hohen Ansprüchen und einer durch Idealismus geprägten Einstellung an ihre Arbeit herangingen (vgl. Schaper 2008, S. 299). Freudenberger definierte Burnout wie folgt:

„Ausbrennen bedeutet sich entleeren. Die eigenen körperlichen und seelischen Reserven erschöpfen. Sich selbst bei dem Versuch zerstören, unter Aufbietung aller Kräfte unrealistische Erwartungen zu verwirklichen, die selbstgesetzt oder vom Wertsystem der Gesellschaft aufgezwungen sind“ (Freudenberger/ Richelson 1983, zit. n. Elsässer/ Sauer 2013, S. 7).

Burnout wird hier als ein Kraftaufwand beschrieben, um unrealistische Erwartungen und Ideale zu erreichen. Der Ansatz nach Freudenberger wird im weiteren Verlauf dieses Beitrages noch eingehend präzisiert.

Im Anschluss an Freudenberger führten die Psychologinnen Christina Maslach und Ayala Pines die bekanntesten Forschungen zu Burnout durch und begriffen das Phänomen als „reaktive Depression, die der Enttäuschung folge, für den Einsatz der ganzen Person nicht belohnt zu werden“ (Neckel/ Wagner 2014, S. 12). Infolge dieser Forschungen gewann das Burnout-Syndrom an wissenschaftlichem Interesse. Die Sozialpsychologin Christina Maslach definiert Burnout als „ein Syndrom emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und persönlicher Leistungseinbußen, das bei Individuen auftreten kann, die in irgendeiner Art mit Menschen arbeiten. Es ist eine Reaktion auf die chronische emotionale Belastung, sich andauernd mit Menschen zu beschäftigen, besonders, wenn diese in Not sind oder Probleme haben“ (Maslach 1982, zit. n. Burisch 2010, S. 17).

Diese Definition beschränkt sich noch sehr stark auf den Kontext sozialer Berufe und sagt aus, dass vor allem Personen von Burnout betroffen sind, die eng mit Menschen zusammenarbeiten. Maslach versteht Burnout als ein Syndrom, welches sich aus emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und persönlichen Leistungseinbußen zusammensetzt. Diese drei Komponenten werden im späteren Teil dieser Arbeit genauer bestimmt.

Insgesamt existieren heutzutage zahlreiche Definitionen von Burnout. Das Phänomen hat viele Facetten und ist nicht klar definiert. Diese Unschärfe des Begriffes macht es demnach schwer, Burnout von anderen psychischen Krankheiten wie beispielsweise der Depression abzugrenzen. Elsässer und Sauer schildern Burnout infolgedessen als „ein generalisiertes Kommunikationsmedium, das individuell beschrieben und erklärt werden kann“ (Elsässer/ Sauer 2013, S. 7). Dies erweckt den Anschein, dass jeder eine andere Vorstellung von Burnout hat. In der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandten Gesundheitsproblemen (ICD-10) wird Burnout unter dem Diagnoseschlüssel „Z73“ aufgeführt und gilt als einer der „Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten führen“ (DIMDI 2010, ICD10, Z73). Burnout wird somit in der ICD-10 nicht als eigenständige Krankheit, sondern lediglich als Einflussfaktor auf die Gesundheit betrachtet. Aus diesem Grund zögern zahlreiche medizinische Experten diese Diagnose zu stellen. Zudem lassen sich die Symptome nicht eindeutig von anderen psychischen Krankheiten wie dem chronischen Müdigkeitssyndrom, der Neurasthenie oder der Depression abgrenzen (vgl. Kury 2014, S. 119). Dennoch erfreut sich die Diagnose Burnout einer hohen Beliebtheit. Im Gegensatz zur Depression stellt Burnout nämlich „die gesellschaftlich legitime Form der Erschöpfung“ dar, mit der sich das Individuum kurzzeitig aus der Gesellschaft zurückziehen kann, um Techniken zu erlernen, wie mit dem Stress und den neuen Anforderungen der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft angemessen umgegangen werden kann“ (ebd., S. 212). Es hat sich obendrein eine Diskussion darüber entfacht, ob Burnout bloß als eine Modeerscheinung oder als eine ernstzunehmende Krankheit angesehen werden kann. In der Vergangenheit gab es bereits weitere Krankheitskonzepte, die dem Burnout-Konzept symptomatisch sehr ähnlich sehen. Als Beispiele lassen sich die in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts auftauchende Nervenschwäche bzw. Neurasthenie und die seit Anfang der 1950er Jahre beschriebenen physischen als auch psychischen Erschöpfungszustände, die mit dem Begriff der „Managerkrankheit“ betitelt wurden, nennen (vgl. Kury 2014, S. 108ff.). Somit ließen sich also schon früher Belastungsphänomene für gesellschaftliche Problemlagen beobachten. Die Belastungserkrankungen stehen allesamt im direkten Zusammenhang mit den technischen und sozioökonomischen Bedingungen der entsprechenden Epoche. Vor diesem Hintergrund wäre es falsch, Burnout bloß als Modekrankheit oder Modeerscheinung zu betrachten. „Vielmehr handelt es sich um wiederkehrende Manifestationen psychischer und physischer Störungen in Phasen raschen gesellschaftlichen, technischen und ökonomischen Wandels“ (ebd., S. 123).

Im folgenden Teil der Arbeit wird auf die verschiedenen Ursachen von Burnout eingegangen. Neben externen Faktoren, zu denen gesellschaftsbezogene wie auch arbeits- und organisationsbezogene Aspekte gehören, spielen ebenso personeninterne Persönlichkeitsmerkmale eine Rolle.

2.2 Die Ursachen von Burnout

Die Ursachen von Burnout sind vielfältig und nicht eindeutig festgelegt. Als eine der wichtigsten Ursachen und Auslöser gilt jedoch psychosozialer Stress. Der Organismus wird bei länger andauerndem Stress in einen Zustand höchster Leistungsfähigkeit versetzt, sodass es schließlich zur vollständigen Erschöpfung kommt. Langandauernder Stress verursacht physische als auch psychische Schädigungen, worunter unter anderem Herzkrankrankheiten, Bluthochdruck und psychische Leiden wie Depressionen, Neurosen oder Burnout fallen (vgl. Kury 2014, S. 118). Die Ursachen von Burnout werden heutzutage im Zusammenspiel von persönlichen wie auch gesellschaftlichen und arbeitsbezogenen Faktoren gesehen, d.h. interne wie auch externe Faktoren sind relevant und bedingen sich wechselseitig (vgl. Burisch 2010, S. 198f.). Inwieweit begünstigen nun die gesellschaftsbezogenen Veränderungen wie auch die Veränderungen in der Arbeitswelt, die mit der Leistungs- und Wissensgesellschaft einhergehen, das Auftreten von Burnout?

2.2.1 Persönliche Ursachen

Die Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen darf nicht als alleinige Ursache für Burnout gesehen werden. Allerdings gibt es Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensmuster, die Burnout begünstigen. Zu den persönlichen Risikofaktoren zählen unter anderem Perfektionismus, Idealismus, ein ausgeprägtes Erfolgsstreben, ein hohes Anspruchsniveau, die Neigung zu Schuldgefühlen, der Hunger nach Anerkennung wie auch die mangelnde Fähigkeit, sich selbst wertzuschätzen. Die eigenen Bedürfnisse werden vernachlässigt und die Arbeit überbewertet. Pausen, Schlaf und Erholung kommen zu kurz, währenddessen hohe Erfolgs- und Karriereziele verfolgt werden (vgl. Nagel/ Petermann 2012, S. 28). Weitere begünstigende Persönlichkeitseigenschaften sind Ängstlichkeit, mangelnde Selbstachtung, ein labiles Selbstwertgefühl und eine Sensibilität für die Sorgen und Probleme anderer Menschen. Es erfolgt ein unermüdlicher Arbeitseinsatz, Ziele werden zu hoch gesteckt und die Personen suchen ständig Bestätigung von außen. Zudem fehlt es ihnen an Strategien bei der Stress- und Konfliktbewältigung, um mit Belastungen gut umgehen zu können. Ausbleibende berufliche Erfolge werden als persönliches Versagen aufgefasst und führen zu Enttäuschungen und Frustrationserlebnissen (vgl. Northoff 2013, S. 214f.). Gefährdet sind außerdem Personen, die in ihrer Herkunftsfamilie negative Erfahrungen gemacht haben und Gewalt oder Erniedrigung erlebten. Die Angst vor Ablehnung und Zurückweisung ist folglich extrem hoch, weswegen sie sich selbst unter Druck setzen und viel Engagement in Leistung investieren (vgl. Pilz-Kusch 2012, S. 19f.).

2.2.2 Gesellschaftsbezogene Ursachen

Die moderne Gesellschaft ist vielfältigen Veränderungen unterworfen. Dabei wird der zunehmende Stress mit dem politischen, sozioökonomischen und technischen Wandel seit den siebziger Jahren verbunden. Infolge der rasanten Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien erlebte die Bevölkerung eine zunehmende Digitalisierung und Globalisierung vieler Lebensbereiche. Beschleunigungsprozesse als Folge dieses Wandels haben Dynamiken in Gang gesetzt, die die Gesellschaft immer mehr unter Druck setzen und Zeitmangel zur Normalität werden lassen (vgl. Kury 2014, S. 119). Das Subjekt der Moderne ist in der gegenwärtigen Gesellschaft für sich selbst verantwortlich und hat im Zuge einer individuellen Autonomie die Freiheit, sich selbst zu entwerfen sowie die Welt mit Mitmenschen ökonomisch, kulturell und sozial zu gestalten. Auf den ersten Blick erscheint diese Entwicklung positiv. Jedoch verbirgt diese versprochene Autonomie die negativen Seiten, die sich vor allem als Zwang zeigen, aktiv am Wettbewerb teilzuhaben und sich selbst zu managen. Während auf der einen Seite die Wahlmöglichkeiten bzw. die Möglichkeitsräume wachsen, entsteht auf der anderen Seite eine sich ausweitende Überforderung, für die eigene Lebensführung selbst verantwortlich zu sein und soziale Beziehungen eigenhändig zu entwerfen und zu inszenieren. Verstärkt wird dieser Umstand durch eine in Deutschland herrschende soziale Ungleichheit, in der die Chancen und Ressourcen ökonomisch und sozialstrukturell äußerst ungleich verteilt sind (vgl. Lutz 2014, S. 22f.). Lutz spricht in Bezug darauf von „einer ,Risikogesellschaft‘ […], die mit den von ihr hervorgebrachten und entfalteten Möglichkeiten technologischer, kultureller und sozialer Art ihre eigene Erschöpfung hervorbringt, eine Erschöpfung die sogar zur Selbstzerstörung ihrer Verheißungen und Werte führen kann“ (ebd., S. 23).

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Das Phänomen "Burnout" als "Modekrankheit" der Postmoderne mit Blick auf die sozialen Berufe
Untertitel
Ursachen, Symptome und Prävention
Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
26
Katalognummer
V307270
ISBN (eBook)
9783668053168
ISBN (Buch)
9783668053175
Dateigröße
681 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout, Postmoderne, Soziale Berufe, Ursachen, Symptome, Prävention
Arbeit zitieren
Tatjana Müller (Autor), 2015, Das Phänomen "Burnout" als "Modekrankheit" der Postmoderne mit Blick auf die sozialen Berufe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307270

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