Das Internet bietet für Studenten eine Vielzahl an Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und Wissensaneignung: So vereinfachen bereits die Online-Kataloge der Universitätsbibliotheken die Suche nach Fachliteratur erheblich und führen den Leser immer öfter auch direkt zu den Texten, sofern diese entweder zu einer elektronisch veröffentlichenden Zeitschrift gehören, die von der jeweiligen Universitätsbibliothek abonniert wurde, oder von vornherein gemäß dem Open-Access-Verfahren zur Verfügung gestellt wurden. Im Geschichtsstudium offenbaren sich bezüglich der webbasierten Lern- und Rechercheobjekte einige Eigenheiten.
Bevor auf diese näher eingegangen wird, sollen die Vor- und Nachteile des digitalen Publizierens, auch im Zusammenhang mit Open Access, im Allgemeinen besprochen werden. Daran anknüpfend erfolgt die Diskussion einiger hoffentlich mehr oder weniger repräsentativen, im Netz vertretenen Projekte und Angebote, die von Studenten im Allgemeinen und Geschichtsstudenten im Speziellen bereits routiniert genutzt werden oder von Interesse für sie sein könnten. Auch die hierzu benötigten Hilfsmittel sollen kurz angerissen werden, sodass nebenbei eine überblicksartige Darstellung der spezifischen Auswirkungen und Probleme ausgearbeitet wird, welche das World Wide Web (WWW) hinsichtlich seiner akademischen Nutzbarkeit für Geschichtsstudenten bereithält.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Bedeutung digitaler Publikationen und webbasierter Lernangebote im Geschichtsstudium
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Relevanz digitaler Medien und webbasierter Lernangebote im Kontext des modernen Geschichtsstudiums. Dabei wird analysiert, wie sich die Informationsbeschaffung durch digitale Kataloge, Open-Access-Publikationen und fachspezifische Online-Projekte verändert hat und welche Herausforderungen dies an die Medienkompetenz und Quellenkritik von Studierenden stellt.
- Vorteile und Herausforderungen des digitalen Publizierens (Open Access)
- Nutzung digitaler Editionen und Archivmaterialien im Geschichtsstudium
- Rolle von Web 2.0-Angeboten, akademischen Weblogs und Online-Enzyklopädien
- Bedeutung der Quellenkritik und Medienkompetenz im digitalen Zeitalter
- Hybridität des Rechercheverhaltens zwischen analogem und digitalem Informationsraum
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung digitaler Publikationen und webbasierter Lernangebote im Geschichtsstudium
Das Internet bietet für Studenten eine Vielzahl an Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und Wissensaneignung: So vereinfachen bereits die Online-Kataloge der Universitätsbibliotheken die Suche nach Fachliteratur erheblich und führen den Leser immer öfter auch direkt zu den Texten, sofern diese entweder zu einer elektronisch veröffentlichenden Zeitschrift gehören, die von der jeweiligen Universitätsbibliothek abonniert wurde, oder von vornherein gemäß dem Open-Access-Verfahren zur Verfügung gestellt wurden. Im Geschichtsstudium offenbaren sich bezüglich der webbasierten Lern- und Rechercheobjekte einige Eigenheiten. Bevor auf diese näher eingegangen wird, sollen die Vor- und Nachteile des digitalen Publizierens, auch im Zusammenhang mit Open Access, im Allgemeinen besprochen werden. Daran anknüpfend erfolgt die Diskussion einiger hoffentlich mehr oder weniger repräsentativen, im Netz vertretenen Projekte und Angebote, die von Studenten im Allgemeinen und Geschichtsstudenten im Speziellen bereits routiniert genutzt werden oder von Interesse für sie sein könnten. Auch die hierzu benötigten Hilfsmittel sollen kurz angerissen werden, sodass nebenbei eine überblicksartige Darstellung der spezifischen Auswirkungen und Probleme ausgearbeitet wird, welche das World Wide Web (WWW) hinsichtlich seiner akademischen Nutzbarkeit für Geschichtsstudenten bereithält.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Bedeutung digitaler Publikationen und webbasierter Lernangebote im Geschichtsstudium: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet das veränderte Rechercheverhalten durch digitale Medien im Geschichtsstudium und diskutiert Chancen sowie Herausforderungen wie die digitale Quellenkritik und Langzeitarchivierung.
Schlüsselwörter
Digitale Publikationen, Geschichtsstudium, Open Access, Quellenkritik, Webbasierte Lernangebote, Digitalisierung, Online-Bibliotheken, Medienkompetenz, Historische Forschung, WWW, Digitale Editionen, Archivmaterial, Web 2.0, Rechercheverhalten, Fachportale
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Rolle und den Einfluss von digitalen Medien sowie webbasierten Angeboten auf die Art und Weise, wie Geschichtsstudierende heute Informationen beschaffen und wissenschaftlich arbeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Fokus stehen das Open-Access-Publizieren, die Nutzung digitaler Archive und Editionen, die Bedeutung von Weblogs und Wikis im universitären Kontext sowie die Notwendigkeit einer kritischen Medienkompetenz.
Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie digitale Hilfsmittel das Geschichtsstudium bereichern, welche spezifischen Probleme (z.B. Langzeitarchivierung, Authentizität) dabei auftreten und warum ein hybrides Rechercheverhalten heute unerlässlich ist.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Diskussion relevanter webbasierter Projekte und Dienste für die Geschichtswissenschaft.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit den Vor- und Nachteilen der Digitalisierung, der Bedeutung von Open Access für die Geisteswissenschaften, der Konsultation digitaler Quellen sowie der Bewertung von Web 2.0-Formaten wie Wikipedia oder akademischen Blogs.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Wesentliche Begriffe sind Digitale Editionen, Quellenkritik, Open Access, Geschichtswissenschaft und Medienkompetenz.
Warum ist Open Access für Historiker ein zweischneidiges Schwert?
Während Open Access die Sichtbarkeit und den Zugang zu Wissen deutlich erhöht, besteht die Gefahr, dass gedruckte Publikationen an Absatz verlieren und digitale Formate im Vergleich zu gedruckten Büchern hinsichtlich der Langzeitarchivierung unsicherer erscheinen.
Inwiefern beeinflussen Web 2.0-Angebote wie Wikipedia die wissenschaftliche Praxis?
Sie dienen oft als erste Anlaufstelle für einen groben Überblick, werden jedoch aufgrund mangelnder Autorität und ständiger Veränderbarkeit als zitierfähige wissenschaftliche Quellen von Dozenten meist kritisch betrachtet.
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- Nejla Demirkaya (Autor), 2013, Die Bedeutung digitaler Publikationen und webbasierter Lernangebote im Geschichtsstudium, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307614