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Interkulturelle Kompetenz in der Wirtschaft. Landestypische Verhaltensstandards und Kommunikationsweisen in Indonesien

Título: Interkulturelle Kompetenz in der Wirtschaft. Landestypische Verhaltensstandards und Kommunikationsweisen in Indonesien

Trabajo Escrito , 2015 , 28 Páginas , Calificación: 2,4

Autor:in: Alexander Heimpel (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Im Zuge fortschreitender Globalisierung treten zahlreiche Unternehmen den kulturellen Herausforderungen nach dem Credo „Think global – act local“ entgegen.

Global zu denken gehört für viele Unternehmen zur Tagesordnung, aufstrebende Märkte wie der Indonesiens bergen Chancen und Risiken zugleich. Gerade deshalb ist es wichtig, neben den harten Wirtschaftsfakten auch die weichen Faktoren, wie die landesspezifische Kultur, in den Blick zu nehmen. Denn gerade die kulturellen Unterschiede bergen häufig Konflikte. Diese gilt es in Form von Synergien zu seinem Vorteil zu entwickeln und eine effiziente Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im interkulturellen Unternehmenskontext zu schaffen.

Diese Hausarbeit stellt einen Umsetzungsvorschlag für erfolgreiches interkulturelles Management in Indonesien vor. Nach einer Einleitung in Thematik und Vorgehensweise gibt die Arbeit einen allgemeinen Überblick über Land und Leute. Daran an schließt eine Analyse landestypischer Verhaltensstandards und Kommunikationsweisen, verbunden mit nützlichen Handlungsempfehlungen für einen erfolgreichen Umgang mit seinen Gastgebern. Die geschäftlichen Gepflogenheiten werden ebenso behandelt wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Indonesien. Das Fazit als abschließender Teil der Hausarbeit reflektiert noch einmal den Inhalt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeines

2.1 Geschichtlicher Rückblick

2.2 Das Jahr der Katastrophe

2.3 Konfessionen

3 Kommunikation

3.1 Ja und Nein

3.2 Nonverbale Kommunikation: Gesten und Mimik

3.2.1 Begrüßung in Indonesien

3.2.2 Augen- bzw. Körperkontakte

3.2.3 Hände

3.2.4 Der Kopf

3.2.5 Die Füße

3.3 „Gummi-Zeit“ - Philosophie

3.4 Verhaltensstandards

3.5 Harmoniebestreben

4 Geschäftliche Gepflogenheiten

4.1 Machtdistanz

4.2 Ehre und Gesichtswahrung

4.3 Umgang mit Kritik

4.4 Visitenkarte

4.5 Smalltalk

4.6 Geschäftsessen

4.7 Geschenke

4.8 Kleiderordnung

5 Geschäftliche Rahmenbedingungen

5.1 Indonesiens Wirtschaft

5.2 Kontaktaufbau mit Indonesischen Unternehmern

5.3 Beziehungsnetzwerk

5.4 Umgang mit Behörden

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, deutsche Geschäftsleute auf die kulturellen Besonderheiten in Indonesien vorzubereiten, um eine erfolgreiche interkulturelle Zusammenarbeit durch das Verständnis weicher Faktoren zu ermöglichen und Konflikte zu minimieren.

  • Grundlegende Informationen zu Land, Bevölkerung und Historie Indonesiens.
  • Analyse der spezifischen Kommunikationsstile und nonverbalen Verhaltensnormen.
  • Erläuterung geschäftlicher Gepflogenheiten wie Hierarchieverständnis und Kritikfähigkeit.
  • Hinweise zur Gestaltung von Geschäftsbeziehungen und Kontaktaufbau.
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei Behördengängen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Nonverbale Kommunikation: Gesten und Mimik

Die Deutung nonverbaler Kommunikation ist für westliche Geschäftsleute eine große Herausforderung; aber ein Muss, wenn sie in Indonesien erfolgreichen Umgang mit ihren Geschäftskollegen haben wollen. Stoßen westliche Manager auf Ablehnung ihrer indonesischen Kollegen, so erfahren sie diese weder durch ein verbal ausgedrücktes „nein“, noch durch Gesten, die darauf schließen könnten. Auch in Sachen nonverbaler Kommunikation gilt die Grundregel der dezenten Zurückhaltung und Besonnenheit. Auf ausdrucksstarke Gesten sowie auf einen deutbaren Gesichtsausdruck verzichten Indonesier und haben stattdessen die Gabe, diese auf feinfühlige Art und Weise aus dem Gesicht ihrer Gesprächspartner ablesen zu können.

Aufgrund der unterschiedlichen Ausprägung der westlichen und asiatischen Kultur liegt hier eine große Gefahr des gegenseitigen Missverständnisses. So sollten westliche Manger auf eine exzentrische Ausdrucksweise, wie zum Beispiel das offensichtliche zur Schau stellen von Freude und Heiterkeit, verzichten. Dies könnte unter Umständen von Indonesiern als ein verdeckter Ausdruck aggressiver und arroganter Grundeinstellung missverständlich interpretiert werden. Es stellt eine große Herausforderung dar, seine Emotionen in ausgeglichenem Maße zu zeigen. Eine zu freundliche Grundhaltung, begleitet von ständigem Lächeln, könnte zu Unbehagen oder Unsicherheit des indonesischen Geschäftspartners führen, der im schlimmsten Fall sogar die Seriosität seines westlichen Geschäftspartners infrage stellt. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass Lachen bzw. Lächeln ein Ausdruck für einen sowohl positiven als auch negativen Zustand ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz interkultureller Kompetenz für Unternehmen in Indonesien ein und skizziert den Aufbau sowie das Ziel der Arbeit.

2 Allgemeines: Das Kapitel bietet einen Überblick über Geografie, Demografie, Religion und die historische Entwicklung Indonesiens als Grundlage für das kulturelle Verständnis.

3 Kommunikation: Hier werden Kommunikationsstile, die „Gummi-Zeit“-Philosophie sowie nonverbale Verhaltensweisen und Etikette im zwischenmenschlichen Umgang detailliert analysiert.

4 Geschäftliche Gepflogenheiten: Dieses Kapitel erläutert wichtige soziale Aspekte im Geschäftsalltag, wie Machtdistanz, Gesichtswahrung, Kritikgespräche, Visitenkarten-Etikette und formelle Anlässe.

5 Geschäftliche Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt beleuchtet die wirtschaftliche Lage, den Aufbau von Geschäftsbeziehungen sowie den praktischen Umgang mit Behörden in Indonesien.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede zwischen deutscher und indonesischer Kultur zusammen und betont die Notwendigkeit kultureller Vorbereitung für den geschäftlichen Erfolg.

Schlüsselwörter

Indonesien, Interkulturelle Kompetenz, Management, Kommunikation, Geschäftliche Gepflogenheiten, Machtdistanz, Gesichtswahrung, Nonverbale Kommunikation, Wirtschaft, Kultur, Verhaltensstandards, Harmoniebestreben, Geschäftsbeziehungen, Globalisierung, Etikette

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung von interkultureller Kompetenz für deutsche Fach- und Führungskräfte, die geschäftlich in Indonesien tätig werden möchten.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Publikation ab?

Die zentralen Themen umfassen kulturelle Grundlagen, nonverbale und verbale Kommunikation, geschäftliche Etikette sowie spezifische Rahmenbedingungen für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen in Indonesien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die kulturellen Unterschiede zu schaffen, um eine effiziente und konfliktfreie Zusammenarbeit zwischen deutschen Managern und indonesischen Geschäftspartnern zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Modelle zur interkulturellen Kommunikation, wie beispielsweise dem 6-D Modell von Geert Hofstede.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den landeskundlichen Informationen die landestypischen Verhaltensregeln, die Bedeutung der Harmonie sowie die Korruptionsproblematik und der richtige Umgang mit Behörden erörtert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie „Gummi-Zeit“, Machtdistanz, Gesichtswahrung, interkulturelles Management und respektvoller Umgang geprägt.

Warum ist das Verständnis der „Gummi-Zeit“ für Manager so entscheidend?

Da Pünktlichkeit in Indonesien anders interpretiert wird als in Deutschland, müssen sich westliche Manager auf ein flexibleres Zeitverständnis einstellen, um Verhandlungen nicht durch Ungeduld oder Frustration zu gefährden.

Welche Rolle spielt das „Harmoniebestreben“ in Verhandlungen?

Das Bestreben, Harmonie zu wahren, ist zentral für die indonesische Gesellschaft. Direkte Konfrontationen oder offene Kritik werden als gesichtsschädigend empfunden und sollten daher vermieden werden.

Warum sollte bei einem Behördengang eine Begleitperson dabei sein?

Aufgrund der hierarchischen Strukturen und der teils komplexen bürokratischen Prozesse empfiehlt es sich, Unterstützung durch eine einheimische, erfahrene Person zu suchen, um den Dienstweg korrekt einzuhalten und Verzögerungen zu vermeiden.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Interkulturelle Kompetenz in der Wirtschaft. Landestypische Verhaltensstandards und Kommunikationsweisen in Indonesien
Universidad
University of Applied Sciences Ravensburg-Weingarten
Curso
Intercultural Management
Calificación
2,4
Autor
Alexander Heimpel (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
28
No. de catálogo
V307695
ISBN (Ebook)
9783668061583
ISBN (Libro)
9783668061590
Idioma
Alemán
Etiqueta
Interkulturelle Kompetenz Indonesien Indonesien Asien Indonesia Südostasien Intercultural Management Indonesiens Wirtschaft Kontaktaufbau mit Indonesischen Unternehmern Gummi-Zeit Inselstaat Jakarta Java Sumatra Borneo Sulawesi Bali International Asien Management Verhalten in Indonesien Indonesien Knigge Interkulturelles Asienmanagement Interkulturelles Management Asiengeschäft
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Citar trabajo
Alexander Heimpel (Autor), 2015, Interkulturelle Kompetenz in der Wirtschaft. Landestypische Verhaltensstandards und Kommunikationsweisen in Indonesien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307695
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