Eine Indiziennovelle ohne Beweise? Annette von Droste-Hülshoffs „Die Judenbuche“


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Friedrich Mergel und Die Judenbuche – Die Geschichte eines Mörders?
2.1. Historische Vorlage: Der Haxthausen-Bericht
2.2. Selbstzeugnisse der Annette von Droste-Hülshoff
2.3. Textindizien
2.3.1. Die Mordnacht
2.3.2. Das Täterprofil Friedrich Mergels
2.3.3. Das Schuldgeständnis des Lumpenmoises
2.3.4. Die Flucht
2.3.5. Zwischenfazit

3. Der Tote in der Judenbuche: Wer ist es?
3.1. Die Narbe
3.2. Weitere Textindizien

4. Der Tote in der Judenbuche: Wer hat ihn umgebracht?
4.1. Tod durch menschliche Hand: Lynch- oder Raubmord?
4.2. Tod durch göttliche oder magische Hand: Nemesis-Konzept?
4.3. Tod durch eigene Hand: Selbstmord?

5. Fazit

1.Einleitung

„Es ist nicht recht, daß der Unschuldige für den Schuldigen leide; sagt es nur allen Leuten: der da“ – er deutete auf den Todten – „war Friedrich Mergel.“[1]

So lautet das Urteil des Gutsherren in der Novelle Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff. Der Fall scheint gelöst: Es ist die Leiche Friedrich Mergels, die hoch in der Judenbuche hängt, wo einst – vor 28 Jahren – der Mord am Juden Aaron verübt wurde. Der Lektüreschlüssel von Reclam fasst die wichtigsten Fakten zusammen: Friedrich „bringt den Juden Aaron um […]. Doch treibt es ihn nach vielen Jahren an den Ort des Verbrechens zurück, wo er sich erhängt.“[2]

Ist der Fall wirklich so eindeutig, wie es im Lektüreschlüssel suggeriert wird? Was beweist die Täterschaft Friedrich Mergels? Was beweist, dass derselbe im Baum hängt und was beweist, dass es ein Selbstmord war? Bei genauerer Textlektüre werden Widersprüche sichtbar, die einigen Zweifel an der Deutung aufkommen lassen. Norbert Mecklenburg wagte mit seiner Monographie Die Judenbuche. Revision eines Fehlurteils [3] den Versuch, die geläufigen Interpretationen zur Judenbuche kritisch zu hinterfragen und einen eigenen Ansatz zu verbreiten: Friedrich sei nicht der Mörder Aarons.

Aufbauend auf Mecklenburgs Monographie setzt sich diese Arbeit kritisch mit dem Ende der Judenbuche auseinander. Welche Tatsachen können als bewiesen gelten und welche angenommenen Tatsachen stellen eine übersteigerte interpretatorische Leistung dar? Dabei werden in dieser Arbeit zunächst drei zentrale Fragen des Endes der Judenbuche behandelt. Erstens: Ist Friedrich Mergel der Mörder Aarons? Zweitens: Hängt Friedrichs Leiche in der Judenbuche? Und drittens: Wer hat ihn dort aufgehängt? Bei der Beantwortung der Fragen wird zum einen ein Blick auf die textliche Vorlage der Judenbuche sowie auf Aussagen der Droste selbst geworfen, zum anderen auf den Text der Judenbuche selbst.

2.Friedrich Mergel und Die Judenbuche– Die Geschichte eines Mörders?

2.1.Historische Vorlage: Der Haxthausen-Bericht

Im Gutsbezirk des Großvaters von Annette von Droste-Hülshoff, Werner Adolf von Haxthausen, erschlug der Knecht Hermann Georg Winkelhannes aus Bellersen im Februar 1783 den Juden Soestmann-Behrens.[4] Der schriftliche Bericht wurde unter dem Titel Geschichte eines Algerier-Sklaven in der Göttinger Zeitschrift Die Wünschelrute (Nr. 11-15, 5.-19. Februar 1818) von August von Haxthausen, einem Onkel der Droste, veröffentlicht.[5]

Der Inhalt der Geschichte ist in Kürze erzählt: Winkelhannes schuldete durch den Kauf von Stoff dem Juden Soestmann-Behrens Geld. Da Winkelhannes seine Schulden jedoch nicht beglich, forderte Soestmann-Behrens sein Geld vor Gericht ein und bekam Recht. Als Reaktion darauf rief Winkelhannes nach der Gerichtsverhandlung ihm entgegen: „Töf, ek will di kalt maken!“[6] Am selben Tag beobachtete der Förster Schmidt, wie Winkelhannes sich eine Keule schnitze. Zwei Tage später meldete die Frau von Soestmann-Behrens, dass sie die Leiche ihres Mannes entdeckt habe. Die Tatwaffe – eine blutige Keule – wurde in der Nähe des Fundortes entdeckt. Aufgrund seiner Aussage vor Gericht und der Beobachtungen des Försters wurde die Festnahme Winkelhannes beabsichtigt. Diesem gelang zwar zunächst die Flucht, kehrte jedoch erst 23 Jahre später – im Jahre 1806 – wieder nach Bellersen zurück. Der Gutsherr sah von einer Bestrafung des Winkelhannes ab, da er durch das jahrelange Leben in Sklaverei in Algerien bereits genug bestraft worden sei. Georg Winkelhannes fand trotz dieser Begnadigung keinen Anschluss am gesellschaftlichen Leben und nahm sich im selben Jahr aus Verzweiflung das Leben.[7]

Mit Blick auf den Haxthausen-Bericht kann man die Täterfrage eindeutig beantworten. Gilt dies jedoch auch für Die Judenbuche ? Ist Friedrich Mergel das Ebenbild des Winkelhannes – demnach also ein Mörder? Um diese Frage zu beantworten, lassen wir als erstes die Autorin selbst zu Worte kommen. Was sagt die Droste selbst darüber, in welchem Maße der Haxthausen-Bericht der Judenbuche als Vorlage diente? Verrät Annette von Droste-Hülshoff selber, ob Friedrich Mergel der Mörder ist?

2.2.Selbstzeugnisse der Annette von Droste-Hülshoff

Es gibt nicht viele Selbstaussagen der Droste über ihr Werk. Eine lässt sich jedoch in einem Brief an Christoph Bernhard Schlüter, der während der Bearbeitungszeit der Judenbuche entstand, entnehmen:

Ich habe jetzt wieder den Auszug aus den Ackten gelesen, den mein Onkel schon vor vielen Jahren in ein Journal rücken ließ, und dessen ich mich nur den Hauptumständen nach erinnerte – es ist schade, dass ich nicht früher drüber kam – er enthält eine Menge höchst merkwürdiger Umstände und Äußerungen, die ich jetzt nur zum theil benutzen kann, wenn ich die Geschichte nicht ganz von Neuem schreiben will – vor allem ist der Charackter des Mörders ein ganz anderer, was zwar an und für sich nicht schadet, aber mich nöthigt mitunter das Frappanteste zu übergehen, weil es durchaus nicht zu meinem Mergel passen will.[8]

Wie aus dem Brief zu entnehmen ist, hat Annette von Droste-Hülshoff Einsicht in die „Ackten“, also dem Haxthausen-Bericht, gehabt und zumindest „merkwürdig[e] Umstände und Äußerungen“ als Anregung genutzt. Inwiefern Inhalte übernommen wurden, verrät sie leider nicht. Für Diskutierstoff sorgt die Aussage, dass „der Charackter des Mörders ein ganz anderer“ sei und nicht zu ihrem Mergel passe. Mecklenburg behauptet, dass „die Autorin damit nicht eine Differenz des historischen und eines erfundenen Mörders, sondern eines Mörders und eines Nicht-Mörders gemeint hat“[9]. Diese Schlussfolgerung ist jedoch nicht hinreichend. In der Aussage der Droste besteht kein expliziter Hinweis dafür, dass die Täterschaft in Frage gestellt wird. Die Offenheit der Aussage liefert keinen eindeutigen Beweis.

Es existiert jedoch noch ein weiteres Schriftstück, das eine Spur, zugleich abermals Anlass zur Diskussion bietet. Am 12. März 1840 schreibt Annette von Droste-Hülshoff an Jenny von Laßberg: „[I]ch habe jetzt eine Erzählung fertig, von dem Burschen im Paderbörnischen, der den Juden erschlug.“[10]

Für Vertreter der Mordthese scheint hierin der Beweis zu liegen, dass Friedrich Mergel der Mörder ist, da die Autorin dies angeblich selbst ausspricht.[11] Auf den ersten Anschein mag dies überzeugen, dennoch gilt es zu beachten, dass in der Aussage der Droste eher die Herkunft ihres Stoffes als der Inhalt der Judenbuche selbst beschrieben wird. In welcher Weise der Stoff aus der Vorlage in den fiktiven Stoff transformiert wurde, ist damit nicht erklärt. Die Differenz zwischen Quelle und Erzählung auszuschließen, wäre ein hermeneutischer Fehler.[12] Auch hier lässt sich demnach keine eindeutige Antwort auf die Frage finden, ob Friedrich Mergel Aaron umgebracht hat oder nicht. Da Aussagen der Autorin bei der Beantwortung der Frage nicht weiterhelfen, besteht der einzige Ausweg in einer Betrachtung der Novelle selbst.

2.3.Textindizien

2.3.1.Die Mordnacht

Um die Schuld oder Unschuld Friedrich Mergels am Text zu beweisen, werfen wir einen Blick auf die Ereignisse in der Mordnacht. Ausgangspunkt ist die Hochzeitsfeierlichkeit im Dorf B., zu der das ganze Dorf erscheint. Auch Friedrich ist dort und präsentiert stolz seine neue Silberuhr. Unerwartet erscheint Aaron auf den Feierlichkeiten und fordert von Friedrich sein Geld zurück, das er ihm für die Uhr geliehen hatte. Es kommt zum Streitgespräch, woraufhin Friedrich die Hochzeitsfeierlichkeiten – verfolgt von Aaron – verlässt. Drei Tage später wird die Leiche Aarons im Bredernholz aufgefunden. Der Hauptverdächtige ist sofort ausgemacht:

Der Anklage bedurfte es nicht, da Herr von S. selbst Zeuge des Auftritts gewesen war, der den dringlichsten Verdacht auf ihn [Friedrich] werfen musste; […] Da der Amtsschreiber gerade abwesend war, so betrieb der Herr S. selbst alles rascher, als sonst geschehen wäre.[13]

Die Schützen werden zusammengerufen, das Haus von Friedrich Mergel umstellt und der Versuch der Festnahme unternommen. Die Festnahme misslingt jedoch, da Friedrich kurz zuvor die Flucht gelang.

Die Indizien der Mordnacht sprechen gegen Friedrich: Er ist die letzte Person, mit der Aaron gesehen wurde, sie gingen im Streit auseinander und Friedrich ergriff die Flucht, was einem Schuldgeständnis gleich kommt. Aber welches Motiv hatte Friedrich, Aaron umzubringen? Um den mutmaßlichen Täter zu verstehen, muss ein psychoanalytischer Blick auf Friedrich Mergel geworfen werden.

2.3.2.Das Täterprofil Friedrich Mergels

Friedrich Mergel stammt aus ärmlichen Verhältnissen und wächst ohne leiblichen Vater auf. Nach dem frühen Tod seines Vaters übernimmt Simon Semmel, der Bruder seiner Mutter, die Fürsorge für Friedrich. Dieser übt jedoch fortwährend einen schlechten Einfluss auf den Jungen aus und verwickelt ihn in die Machenschaften der Holzfrevel. Bereits im frühen Kindesalter wird Friedrich der Hass gegenüber Juden und Förstern beigebracht. So spricht die Mutter vom „verfluchte[n] Juden“[14] und erklärt Friedrich, dass die Juden alle Schelme seien.[15] Zudem sei den Förster auch nicht zu trauen.[16] Friedrich gelingt es, durch zusätzliche Einnahmen, die mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Verbindung mit den Holzfreveln hervorgehen, vom Außenseiter zum Dorfelegant aufzusteigen.[17] Mit zunehmendem Alter schwindet der Einfluss der Mutter. Über Friedrich berichtet der Erzähler:

„Er war äußerlich ordentlich, nüchtern, anscheinend treuherzig, aber listig, prahlerisch und oft, ein Mensch an dem Niemand Freude haben konnte, am wenigstens seine Mutter, und der dennoch durch seine gefürchtete Kühnheit und noch mehr gefürchtete Tücke ein gewisses Uebergewicht im Dorfe erlangt hatte, das um so mehr anerkannt wurde, je mehr man sich bewußt war, ihn nicht zu kennen und nicht berechnen zu können, was er am Ende fähig sey.[18]

Vor allem der letzte Satz, dass man nicht berechnen könne, zu was Friedrich „am Ende fähig sey“ wirkt in Anbetracht der darauffolgenden Handlungsepisode (Hochzeitsfeierlichkeiten und Mord an Aaron) wie eine Vorausdeutung des Erzählers, die einer Schuldzuweisung gleichkommt. Wenn man die Aussage nur an sich betrachtet, so gilt lediglich festzuhalten, dass die Dorfbewohner Friedrich nicht einschätzen konnten.

Friedrich versäumt keine Kirchweih oder Hochzeit, um sich auf solchen Veranstaltungen selber in Szene zu setzen. So nutz er auch die Hochzeitsfeierlichkeiten im Oktober des Jahres 1760: „Friedrich stolzierte umher wie ein Hahn, im neuen himmelblauen Rock, und machte sein Recht als erster Elegant geltend.“[19] Friedrich tanzt und versucht sich wichtig aufzuspielen. Die erste Peinlichkeit des Abends widerfährt Friedrich dadurch, dass sein Laufbursche Johannes Niemand dabei erwischt wird, wie er versuchte, Butter zu klauen. Dieser Vorfall fällt auf Friedrich zurück, der wiederum versucht, die Situation dadurch zu retten, indem er seine neue Silberuhr zur Schau stellt:

Er war im Begriff sich hinter der Bassviole zu flüchten; doch zuvor noch ein Knalleffekt: er zog seine silberne Taschenuhr hervor, zu jener Zeit ein seltener und kostbarer Schmuck. „Es ist bald zehn“, sagte er.[20]

Hülsmeyer glaubt ihm nicht, dass er sich etwas solches leisten könne, was Friedrich jedoch dementiert. Als kurze Zeit später Aaron auftaucht und sein Geld zurückverlangt, ist die Bloßstellung für Friedrich perfekt. Für alle ist es ersichtlich geworden, dass Friedrich nur ein Hochstapler ist. Stets versuchte er beliebt und wohlhabend nach außen zu wirken. Nun ist seine Ehre ist verletzt, sein Ruf dahin. Friedrich ist sichtlich getroffen: „Der Friedrich sah so blass aus wie ein Tuch“[21], berichtet eine alte Dame. Verzweifelt läuft Friedrich davon, wird jedoch von Aaron – und nicht umgekehrt – verfolgt:

Friedrich war wie vernichtet fortgegangen und der Jude ihm gefolgt, immer schreiend: „O weh mir! warum hab ich nicht gehört auf vernünftige Leute! Haben sie mir nicht hundertmal gesagt, Ihr hättet all Eu’r Gut am Leibe und kein Brot im Schranke!“[22]

Dass Friedrich von Aaron verfolgt wird, stellt keine Entlastung, vielmehr eine Belastung für Friedrich dar. Mag Friedrich anfangs aufgrund der erlittenen Schande voller Trauer und Verzweiflung gewesen sein und wäre einer Konfrontation am liebsten ausgewichen, so wird er dennoch von Aaron weiter belästigt. Es ist durchaus möglich, dass sich Friedrichs anfängliche Verzweiflung in Zorn gegenüber Aaron verwandelte, um sich für die erlittene Ehrverletzung zu rächen. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass Friedrich auf eine Ehrverletzung mit Gewalt reagiert.

Bereits als kleiner Junge zückte Friedrich ein Messer, um sich für die Geschichten, die über seinen toten Vater von den anderen Kindern erzählt wurden, zu rächen:

Friedrich musste von anderen Knaben Vieles darüber hören, dann heulte er, schlug um sich stach auch einmal mit seinem Messerchen und wurde bei dieser Gelegenheit jämmerlich geprügelt.[23]

Im jugendlichen Alter reagierte er weiterhin mit Rachsucht auf Schmähungen, nur vermochte er diese subtiler zu vergelten. Innerhalb der Försterepisode wird Friedrich vom Oberförster Brandis aufs übelste Beschimpft, da dieser sich von Friedrich getäuscht fühlt.[24] Als Reaktion darauf griff Friedrich „krampfhaft nach dem Aste. Er war totenbleich und seine Augen schienen wie Krystallkugeln aus dem Kopfe schießen zu wollen.“[25] Zwar lässt es sich hier streiten, ob Friedrich nach dem Aste greift, um nach Halt zu suchen oder um mit dem Aste zuzuschlagen, doch spricht aufgrund des Rachegedankens einiges für letzteres. Letztendlich konnte Friedrich sich beherrschen und schlug nicht zu. Anstelle dessen schickte er den Förster mittels einer List alleine in die Arme der Blaukittel, wo dieser ermordet wurde.

Wie gilt es diesen Vorfall zu bewerten? Hat Friedrich im Laufe der Zeit gelernt, falls es darauf ankommt, Kontrolle über seine Emotionen zu wahren und überlegt Rache zu üben? Festhalten lässt sich zumindest, dass Friedrich anfällig für Ehrverletzungen ist, da er keine gefestigte Persönlichkeit ist. Friedrich Mergel hat zwar nicht den Charakter eines eiskalten Mörders, dennoch neigt er dazu, auf Ehrverletzung mit Gewalt zu reagieren. Die Geräusche des Kampfes zwischen Aaron und seinem Mörder, die mit großer Wahrscheinlichkeit von zwei Knechten des Gutsherren vernommen wurden, sprechen hinsichtlich des Charakters von Friedrich für dessen Täterschaft. So berichten die Knechte des Gutsherren, dass sie glaubten von des alten Mergels Geist verfolgt worden zu sein, als sie durchs Brederholz heimkehrten. Zuerst hatte es über ihnen in der Höhe gerauscht und geknistert; darauf hoch in der Luft ein Geklapper wie von aneinander geschlagenen Stöcken; plötzlich ein gellender Schrei und ganz deutlich die Worte: “Oh weh, meine arme Seele!“, von oben herab.[26]

Laut dieser Zeugenberichte scheint der Täter seine Tat recht schnell bereut zu haben. Allem Anschein geschah der Mord im Affekt, was zu Friedrichs Täterprofil passen würde. Trotz dieser Indizienlast, gibt es dennoch auch andere Textstellen, die für eine Unschuld Friedrichs sprechen.

[...]


[1] HKA V.1, S. 42.

[2] Völkl, Bernd: Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche, Stuttgart 2001 ( = Universal-Bibliothek 15305, Lektüreschlüssel für Schülerinnen und Schüler), S. 14.

[3] Mecklenburg, Norbert: Der Fall Judenbuche. Revision eines Fehlurteils, Bielefeld 2008.

[4] Vgl. Walter Huge: A. von Droste-Hülshoff. Die Judenbuche, Stuttgart 2010 ( = Universalbibliothek 1858), S. 67f.

[5] Vgl. Ders.: A. von Droste-Hülshoff. Die Judenbuche. Erläuterungen und Dokumente, ergänzte Auflage, Stuttgart 1998 ( = Universalbibliothek 8145), S. 32.

[6] HKA V.2, S. 215.

[7] Die vollständige Erzählung ist hier zu finden: HKA V.2, S. 214-224.

[8] Brief vom 24.8.1839 an Christoph Bernhard Schlüter, in: HKA IX.1, S. 58.

[9] Mecklenburg, Norbert: Revision eines Fehlurteils, S. 57.

[10] Brief vom 12.3.1840 an Jenny von Laßberg, in: HKA IX.1, S. 96.

[11] Vgl. Mecklenburg, Norbert: Revision eines Fehlurteils, S. 57f.

[12] Vgl. Ebenda, S. 57f.

[13] HKA V.1, S. 31.

[14] Ebenda, S. 8.

[15] Ebenda.

[16] Ebenda.

[17] Ebenda, S. 16.

[18] Ebenda, S. 26.

[19] Ebenda, S. 27.

[20] Ebenda.

[21] Ebenda, S. 29.

[22] Ebenda.

[23] Ebenda, S. 9.

[24] Ebenda, S. 19.

[25] Ebenda.

[26] Ebenda, S. 30.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Eine Indiziennovelle ohne Beweise? Annette von Droste-Hülshoffs „Die Judenbuche“
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Germanistisches Institut)
Veranstaltung
Annette von Droste-Hülshoff
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V307957
ISBN (eBook)
9783668060623
ISBN (Buch)
9783668060630
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Annette von Droste-Hülshoff, Die Judenbuche, Friedrich Mergel, Haxthausen-Bericht, Indiziennovelle, literarische Interpretation, Die Judenbuche. Revision eines Fehlurteils
Arbeit zitieren
Arne Meiners (Autor), 2014, Eine Indiziennovelle ohne Beweise? Annette von Droste-Hülshoffs „Die Judenbuche“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307957

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