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Die Relevanz von interkultureller Kompetenz für global agierende Unternehmen und den internationalen Arbeitsmarkt

Eine Studie

Titel: Die Relevanz von interkultureller Kompetenz für global agierende Unternehmen und den internationalen Arbeitsmarkt

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anna Katina Sartor (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Seminararbeit ist es, interkulturelle Kompetenzen aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu beleuchten. Die Seminararbeit soll die Wichtigkeit des Themas für global agierende Unternehmen und für den internationalen Arbeitsmarkt darstellen.

Die Autorin zeigt im Laufe der Seminararbeit auf, dass Organisationen von vielen verschiedenen Orientierungssystemen beeinflusst werden können, deren Dimensionen in einigen Punkten übereinstimmen und in einigen Punkten voneinander abweichen. Die Seminararbeit zeigt außerdem die Vorteile für den Unternehmenserfolg auf, sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis. Die Betrachtung des Themas anhand eines Vergleichs zweier Länder, die in Bezug auf die sechs Dimensionen von Prof. Dr. Geert Hofstede verglichen werden, soll der Seminararbeit einen Bezug zur Praxis geben und die Aktualität des Themas untermauern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einleitung in das Thema

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen/ Begrifflichkeiten

2.1 Definition interkultureller Kompetenz

2.2 Kulturbegriff

3 Entwicklung interkultureller Kompetenz

3.1 Kulturkonzepte nach Beneke, Arnold und Trompenaars

3.1.1 Die 6 Dimensionen von Geert Hofstede

3.1.2 Deutschland vs. Südafrika anhand der Dimensionen nach Hofstede

3.2 Interkulturelle Trainings

4 Interkulturelle Kompetenz als Beitrag zum Unternehmenserfolg

4.1 Im Innenverhältnis

4.2 Im Außenverhältnis

5 Fazit

5.1 Reflexion

5.2 Limitation

5.3 Implikation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung interkultureller Kompetenzen für global agierende Unternehmen aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive. Dabei wird analysiert, inwiefern interkulturelle Fähigkeiten den Unternehmenserfolg sowohl im internen Gefüge als auch in der externen Zusammenarbeit beeinflussen, wobei durch einen ländervergleichenden Ansatz die praktische Relevanz unterstrichen wird.

  • Wirtschaftswissenschaftliche Bedeutung interkultureller Kompetenz
  • Kulturtheoretische Grundlagen und Modelle (Hofstede, Trompenaars u.a.)
  • Vergleichende Analyse: Deutschland und Südafrika
  • Strategien und Methoden zur Förderung interkultureller Kompetenz im Unternehmen
  • Auswirkungen interkultureller Kompetenz auf den Unternehmenserfolg

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Deutschland vs. Südafrika anhand der Dimensionen nach Hofstede

Anhand der von Hofstede systematisierten Kulturdimensionen lässt sich Einiges über die kulturellen Orientierungssysteme zweier verschiedene Länder im Vergleich ableiten.

Laut Hofstede erreicht Deutschland eine Machtdistanz von 35 Punkten. Hiervon ist abzuleiten, dass in Deutschland ein ausgeprägtes hierarchisches Gefüge nicht erwünscht ist. Der Deutsche versucht, Machtverhältnisse auszugleichen und alle Individuen auf eine Ebene zu stellen. In Südafrika hingegen erreicht das Umfrageergebnis in Bezug auf die Machtdistanz 49 Punkte. Auch Südafrika ist ein Land, in dem Unterschiede in Gleichheit und Macht unerwünscht sind. Allerdings ist dieses Denken nicht so ausgeprägt wie in Deutschland. In Bezug auf die 2. Dimension die die Gegenüberstellung von Individualismus und Kollektivismus behandelt, erreicht Deutschland 67 Punkte und Südafrika 65 Punkte. In beiden Ländern ist eine individualistische Gesellschaft vorzufinden. In der Gesellschaft steht nicht die Gruppe im Vordergrund, sondern das Wohl des Einzelnen. Der engste Familienkreis wird gepflegt und ist wichtig. Familie im weiteren Sinne spielt in den beiden Kulturen keine große Rolle. Dasselbe gilt auch für Bekanntschaften und Nachbarschaft.

Die dritte Dimension Männlichkeit vs. Weiblichkeit präsentiert beide Länder ausgeglichen. Deutschland erreicht 66 Punkte und Südafrika 63 Punkte. Beide Kulturen sind somit männlich geprägt. Die Gesellschaft wird vom anhaltenden Wettbewerb und Vergleich geprägt, Erfolg hat einen hohen Stellenwert. Das Leben steht in direktem Zusammenhang mit der Arbeit. In männlich geprägten Nationen haben Manager das Gefühl, stark und durchgreifend sein zu müssen. Sie müssen Entscheidungen treffen. Konflikte sind dazu da, sie auszukämpfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Globalisierung in Unternehmen und die damit wachsende Notwendigkeit interkultureller Kompetenz als Schlüsselqualifikation.

2 Grundlagen/ Begrifflichkeiten: In diesem Kapitel werden der Begriff der Kompetenz sowie der Kulturbegriff historisch und wissenschaftlich definiert und eingeordnet.

3 Entwicklung interkultureller Kompetenz: Es werden verschiedene Kulturkonzepte vorgestellt, der Ländervergleich zwischen Deutschland und Südafrika anhand der Hofstede-Dimensionen durchgeführt und die Rolle interkultureller Trainings erläutert.

4 Interkulturelle Kompetenz als Beitrag zum Unternehmenserfolg: Hier werden die positiven Auswirkungen interkultureller Kompetenzen auf das interne Organisationsmanagement sowie die externe Kunden- und Stakeholderbeziehung untersucht.

5 Fazit: Das Fazit reflektiert die Ergebnisse, benennt die Grenzen der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Themas.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Unternehmenserfolg, Geert Hofstede, Kulturdimensionen, Interkulturelles Training, Personalführung, Internationale Zusammenarbeit, Machtdistanz, Individualismus, Kollektivismus, Organisationsentwicklung, Schlüsselqualifikation, Diversity, Wissensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung interkultureller Kompetenzen für global agierende Unternehmen und wie diese gezielt entwickelt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind kulturwissenschaftliche Theorien, der Vergleich kultureller Orientierungssysteme verschiedener Länder und die praktische Anwendung durch Trainings zur Steigerung des Unternehmenserfolgs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht darzustellen, warum interkulturelle Kompetenz heute eine notwendige Schlüsselqualifikation darstellt und welchen konkreten Nutzen sie für Organisationen bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu bestehenden Kulturkonzepten sowie einen deduktiven Ländervergleich anhand des Modells von Geert Hofstede.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung von Kulturdimensionen, einen konkreten Vergleich zwischen Deutschland und Südafrika sowie die Analyse von Trainingsmethoden und deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernelemente sind Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Hofstede-Dimensionen, Unternehmenserfolg und interkulturelle Trainings.

Warum wird speziell Südafrika im Vergleich zu Deutschland analysiert?

Der Vergleich dient als Praxisbeispiel, um zu verdeutlichen, wie sich Kulturen anhand der sechs Dimensionen nach Hofstede unterscheiden und wo bei einer Zusammenarbeit in einem globalen Kontext Schnittmengen oder Konfliktpotentiale entstehen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Bedeutung von Trainings?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass interkulturelle Trainings ein wesentliches Instrument für Unternehmen sind, um interkulturelle Missverständnisse zu vermeiden, forderte jedoch eine systematischeren Ansatz, da das Fachgebiet noch jung ist.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Relevanz von interkultureller Kompetenz für global agierende Unternehmen und den internationalen Arbeitsmarkt
Untertitel
Eine Studie
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (Hochschule)
Note
1,7
Autor
Anna Katina Sartor (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V308130
ISBN (eBook)
9783668062009
ISBN (Buch)
9783668062016
Sprache
Deutsch
Schlagworte
relevanz kompetenz unternehmen arbeitsmarkt eine studie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Katina Sartor (Autor:in), 2015, Die Relevanz von interkultureller Kompetenz für global agierende Unternehmen und den internationalen Arbeitsmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308130
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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