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Dokumentationsanforderungen für Verrechnungspreise in grenzüberschreitenden Liefer- und Leistungsbeziehungen

Título: Dokumentationsanforderungen für Verrechnungspreise in grenzüberschreitenden Liefer- und Leistungsbeziehungen

Trabajo de Seminario , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Michael Lukowski (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Ziel dieser Arbeit ist es, Dokumentationspflichten für Verrechnungspreise darzustellen und aktuelle Verfahren für die Dokumentationserstellung aufzuzeigen. Zuerst wird auf die rechtlichen Grundlagen, sowohl national als auch international eingegangen. Danach wird die Verrechnungspreisdokumentation detailliert und exemplarisch beschrieben um anschließend die Folgen bei Verletzung der Dokumentationspflicht aufzuzeigen. Zum Schluss wird ein Ausblick in die Zukunft anhand des BEPS-Aktionsplans gemacht und ein kurzes Fazit gezogen.

Als Verrechnungspreise bezeichnet man Wertansätze für Leistungen und Güter, welche in einem international agierenden Unternehmen untereinander ausgetauscht werden. Durch zu hoch oder zu niedrig bestimme Verrechnungspreise für grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen können Gewinne innerhalb eines Konzerns verlagert werden und somit auch die steuerliche Bemessungsgrundlage in Staaten mit hohen Steuersätzen reduziert werden. Dem versuchen die Finanzbehörden mit Hilfe von umfangreichen Dokumentationspflichten für Verrechnungspreise entgegenzuwirken.

Mit fortschreitender Globalisierung nimmt auch das weltweite Handelsvolumen an konzerninternen Transaktionen stetig zu. Es wird geschätzt, dass etwa 70 Prozent des Welthandels zwischen miteinander verbundenen Unternehmen getätigt werden. Aufgrund dieser Entwicklung nehmen Verrechnungspreise und deren Dokumentationsanforderungen mittlerweile einen hohen Stellenwert für multinationale Unternehmen ein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rechtliche Grundlagen

2.1 International

2.2 National

3 Verrechnungspreisdokumentation

3.1 Sachverhaltensdokumentation

3.1.1 Geschäftsbeschreibung im weiteren Sinne

3.1.2 Beschreibung der Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen

3.1.3 Funktions- und Risikoanalyse

3.2 Angemessenheitsdokumentation

3.3 Außergewöhnliche Geschäftsvorfälle

4 Verletzung der Dokumentationspflicht und deren Folgen

5 BEPS-Aktionsplan

5.1 Stammdokumentation („Master File“)

5.2 Länderspezifische Dokumentation („Local File“)

5.3 Länderbezogene Berichterstattung („Country-by-Country Report“)

5.4 Entwicklung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die komplexen Dokumentationspflichten für Verrechnungspreise bei multinationalen Unternehmen systematisch darzustellen und aktuelle Verfahren für deren Erstellung aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Unternehmen den Anforderungen der Finanzbehörden unter Berücksichtigung des Fremdvergleichsgrundsatzes gerecht werden können und welche Konsequenzen aus der Missachtung dieser Pflichten resultieren.

  • Grundlagen der internationalen und nationalen Gesetzgebung zur Verrechnungspreisdokumentation.
  • Methodische Anforderungen an die Sachverhalts- und Angemessenheitsdokumentation.
  • Analyse der Folgen bei Verletzung der Dokumentations- und Mitwirkungspflichten.
  • Zukunftsperspektiven durch den BEPS-Aktionsplan der OECD und die Einführung von Master File sowie Local File.

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Funktions- und Risikoanalyse

Ziel der Funktions- und Risikoanalyse ist laut §4 Nr. 3 GAufzV die Beschreibung der Wertschöpfungskette der miteinander verbundenen Unternehmen und die Position der einzelnen Akteure in ihr und die einzelnen Funktionen und Risiken, welche innerhalb des Konzerns von den einzelnen Akteuren übernommen werden. Um diesen Sachverhalt näher erläutern zu können, muss zunächst geklärt werden, was der Gesetzgeber unter den Begriffen „Funktion“ und „Risiko“ versteht. Laut §1 Abs. 1 Funktionsverlagerungsverordnung (FVerlV) ist eine Funktion „eine Geschäftstätigkeit, die aus einer Zusammenfassung gleichartiger betrieblicher Aufgaben besteht, die von bestimmten Stellen oder Abteilungen eines Unternehmens erledigt wird“. Konkret sind das vor allem in diesem Zusammenhang Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung aber auch andere Funktionen wie Qualitätskontrolle, Lagerhaltung oder Einkauf sind mit einzubeziehen. Die Risiken wiederum lassen sich von den einzelnen Funktionen ableiten und können beispielsweise sich beispielsweise in Währungs- Markt- oder Lagerrisiken äußern. Nun muss im Sinne der Funktions- und Risikoanalyse ein Überblick über eben diese Funktionen und Risiken innerhalb der Konzernstruktur geschaffen werden. Auch hierfür ist keine bestimmte Form vorgeschrieben. Sie kann je nach Ermessen z. B. in Tabellen- oder Schriftform erstellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert Verrechnungspreise als Instrument grenzüberschreitender Leistungsverrechnung und erläutert die Relevanz der Dokumentation aufgrund zunehmender Globalisierung und steuerlicher Überwachungsmechanismen.

2 Rechtliche Grundlagen: Erläutert die internationale Einbettung durch OECD-Musterabkommen und das deutsche Steuerrecht mit Fokus auf den Fremdvergleichsgrundsatz in §90 AO und §162 AO.

3 Verrechnungspreisdokumentation: Detaillierte Betrachtung der notwendigen Bestandteile einer Dokumentation nach GAufzV, einschließlich Sachverhaltsanalyse, Angemessenheitsnachweis und außergewöhnlicher Geschäftsvorfälle.

4 Verletzung der Dokumentationspflicht und deren Folgen: Beschreibt die Sanktionsmöglichkeiten der Finanzbehörden, insbesondere Schätzungsbefugnisse bei mangelhaften oder fehlenden Unterlagen.

5 BEPS-Aktionsplan: Analysiert das OECD-Projekt zur Vermeidung von Gewinnverlagerung und führt die neuen Standards Master File, Local File und Country-by-Country Report ein.

6. Fazit: Fasst zusammen, dass die Dokumentation mit hohem Aufwand verbunden ist, aber essenziell zur Vermeidung steuerlicher Risiken und Sanktionen bleibt.

Schlüsselwörter

Verrechnungspreise, Dokumentationspflicht, Fremdvergleichsgrundsatz, Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung, OECD, BEPS, Master File, Local File, Country-by-Country Report, Steuerbasis, Gewinnverlagerung, Funktionsanalyse, Risikoanalyse, Finanzbehörden, Betriebsprüfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den regulatorischen Anforderungen an Unternehmen, ihre grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen steuerlich zu dokumentieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen rechtliche Rahmenbedingungen, die Strukturierung von Verrechnungspreisdokumentationen sowie die aktuellen Anforderungen des BEPS-Aktionsplans der OECD.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung der Dokumentationspflichten und die Aufzeigung aktueller Verfahren zur Erstellung dieser Dokumente, um steuerliche Risiken zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse nationaler Gesetze, Verordnungen und internationaler OECD-Richtlinien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Aufarbeitung der Sachverhalts- und Angemessenheitsdokumentation sowie der neuen BEPS-Berichtspflichten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Verrechnungspreisdokumentation, Fremdvergleichsgrundsatz, BEPS, Master File und Country-by-Country Report.

Was genau versteht der Gesetzgeber unter einer „Funktion“ im Kontext der Dokumentation?

Eine Funktion wird als Geschäftstätigkeit definiert, die aus gleichartigen betrieblichen Aufgaben besteht, wie etwa Produktion, Vertrieb, Forschung oder Verwaltung.

Welche Folgen können entstehen, wenn Dokumentationen nicht rechtzeitig vorliegen?

Bei Verletzung der Pflichten kann die Finanzverwaltung die Einkünfte schätzen, was in der Regel zu einer höheren Steuerlast für das Unternehmen führt.

Welchen Zweck verfolgt der neue dreistufige Ansatz der OECD?

Der Ansatz soll die Transparenz erhöhen und die Dokumentations- sowie Prüfungsprozesse für multinationale Konzerne und Steuerbehörden weltweit vereinheitlichen.

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Detalles

Título
Dokumentationsanforderungen für Verrechnungspreise in grenzüberschreitenden Liefer- und Leistungsbeziehungen
Universidad
Administrative and Economic Academy Hellweg-Sauerland
Calificación
1,7
Autor
Michael Lukowski (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V308135
ISBN (Ebook)
9783668069268
ISBN (Libro)
9783668069275
Idioma
Alemán
Etiqueta
Verrechnungspreis Verrechnungspreise Dokumentation Dokumentationsanforderungen OECD Verrechnungspreisdokumentation BEPS-Aktionsplan Transfer Pricing Transfer pricing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Lukowski (Autor), 2015, Dokumentationsanforderungen für Verrechnungspreise in grenzüberschreitenden Liefer- und Leistungsbeziehungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308135
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