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Das Gesundheitssystem schafft sich ab. Der Streik an der Berliner Charité

Title: Das Gesundheitssystem schafft sich ab. Der Streik an der Berliner Charité

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 32 Pages , Grade: 13

Autor:in: Katharina Kuklovsky (Author)

Health - Miscellaneous
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Der Streik an der Berliner Charité im Jahr 2011 war ein Testlauf für die Methode des Betten- und Stationsschließungsstreikes. Da im Jahr 2013 ebenfalls gestreikt und im selben Jahr ein Tarifvertrag verhandelt wurde, stellt sich die Frage, welche kurz- und langfristigen Folgen der Streik im Jahr 2011 an der Berliner Charité aus Ver.di Sicht sowie aus Sicht der Mitarbeiter der Charité hatte und wie der Streik in 2011 den folgenden Streik in 2013 beeinflusste.
Mithilfe von Literaturrecherche wird der Stand der Forschung ermittelt sowie die allgemeine Meinung über den Streik in Berlin. Des Weiteren dient die Literaturrecherche der Erschließung von relevantem Basismaterial für die Beantwortung der Fragestellungen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jenaer Machtressourcenansatz 2.0

2.1. Machtressourcenanalyse

2.1.1. Strukturelle Macht

2.1.2. Organisatorische Macht

2.1.3. Gesellschaftliche Macht

3. Streik an der Charité im Jahr 2011

3.1 Das Gesundheitssystem

3.2 Die Charité

3.3 Anwendung des Jenaer Machtressourcenansatz 2.0

3.4. Forderungen und Folgen des Streiks

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kurz- und langfristigen Auswirkungen des Betten- und Stationsschließungsstreiks an der Berliner Charité im Jahr 2011 aus der Perspektive der Gewerkschaft Ver.di und des Pflegepersonals. Dabei wird analysiert, inwieweit dieser Streik als Wegbereiter für spätere Tarifauseinandersetzungen diente und wie Machtressourcen im Gesundheitssystem effektiv eingesetzt werden können.

  • Anwendung des Jenaer Machtressourcenansatzes 2.0 zur Analyse gewerkschaftlicher Arbeitskämpfe.
  • Untersuchung der strukturellen, organisatorischen und gesellschaftlichen Macht von Pflegekräften.
  • Analyse des deutschen Gesundheitssystems und der Auswirkungen des Fallpauschalensystems (DRG).
  • Bewertung der ökonomischen und sozialen Folgen der Streikform der Betten- und Stationsschließung.
  • Erkenntnisse zum Einfluss des Streiks von 2011 auf die Tarifverhandlungen des Jahres 2013.

Auszug aus dem Buch

3.3. Anwendung des Jenaer Machtressourcenansatz 2.0

In Deutschland fehlen Arbeitnehmer/innen jedes Jahr weniger aufgrund von Streiks als in Frankreich (162 Arbeitstage), Belgien (64 Arbeitstage) und Großbritannien (24 Arbeitstage) gestreikt (vgl. Zeise 2013). Im Zeitraum von 2004 bis 2010 waren es durchschnittlich 15 Arbeitstage. Der Streik an der Charité dauerte 5 Tage und kostete die Charite täglich mindestens 500.000 Euro (vgl. Alternative 2012; vgl. Charité Universitätsmedizin Berlin 2011). Diese Tarifauseinandersetzung betraf ca. 10.000 nicht-ärztliche Beschäftigte der Charité, von diesen waren etwa 3.000 Mitarbeiter/innen mit Teilzeitverträgen ausgestattet (vgl. Charité Universitätsmedizin Berlin 2011). Es wurde an allen drei Orten der Charité, in Wedding, Steglitz und Berlin Mitte, gestreikt. Der Streik war sehr umfassend, da zu seinen Hochzeiten rund 50 Prozent der Betten, einige Stationen sowie 90 Prozent der OPs stillgelegt wurden (Arbeit- Zukunft 2013). Dieser Streik soll mithilfe des Jenaer Machtressourcenansatzes 2.0 analysiert werden.

Strukturelle Macht

Die strukturelle Macht wirkt im Streik an der Charité mit Streik und Debatten. Diese Debatten finden auf der betrieblichen-, der überbetrieblichen- und der politischen Ebene statt. Es wird gestreikt und damit die Umwälzung der Kapitalakkumulation beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf das Thema des Betten- und Stationsschließungsstreiks an der Charité und skizziert die wissenschaftliche Methodik basierend auf dem Jenaer Machtressourcenansatz.

2. Jenaer Machtressourcenansatz 2.0: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Machtressourcenanalyse, unterteilt in strukturelle, organisatorische und gesellschaftliche Macht.

3. Streik an der Charité im Jahr 2011: In diesem Hauptteil wird das Gesundheitssystem analysiert und die theoretische Machtanalyse konkret auf den Streik an der Berliner Charité angewendet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Streikanalyse zusammen und reflektiert über die langfristigen Folgen für das Personal sowie die Wirksamkeit der gewählten Streikstrategie.

Schlüsselwörter

Charité, Streik, Machtressourcenansatz, Ver.di, Pflegepersonal, Betten- und Stationsschließung, Gesundheitssystem, Tarifverhandlungen, Arbeitsbedingungen, Fallpauschalensystem, DRG, Streikstrategie, Arbeitskampf, Gewerkschaft, Krankenhausmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Streik an der Berliner Charité im Jahr 2011 und untersucht dessen Folgen für das Personal und die Gewerkschaft Ver.di.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Anwendung des Jenaer Machtressourcenansatzes 2.0, die Ökonomie des deutschen Gesundheitssystems sowie die Wirksamkeit neuer Streikformen im Krankenhaussektor.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie der Streik von 2011 die gewerkschaftliche Position stärkte und welche kurz- und langfristigen Auswirkungen er auf die Arbeitsbedingungen hatte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine machtressourcenbasierte Analyse durchgeführt, die unter anderem die strukturelle, organisatorische und gesellschaftliche Macht von Arbeitnehmern in den Fokus rückt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Analyse des deutschen Gesundheitssystems, den Arbeitsbedingungen an der Charité und der Anwendung der theoretischen Machtkategorien auf den konkreten Streikfall.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Machtressourcenansatz, Betten- und Stationsschließungsstreik, Charité, Ver.di und die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich.

Warum war die Streikform des Betten- und Stationsschließungsstreiks so bedeutsam?

Diese Streikform war deshalb so effektiv, weil sie eine wirksame Störung des Krankenhausbetriebs ermöglichte, ohne dabei die notwendige Patientenversorgung direkt zu gefährden.

Welchen Einfluss hatte der Streik von 2011 auf das Jahr 2013?

Der Streik von 2011 stärkte das Selbstbewusstsein der Belegschaft und legte den organisatorischen Grundstein für die erfolgreichen Tarifverhandlungen im Jahr 2013.

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Details

Title
Das Gesundheitssystem schafft sich ab. Der Streik an der Berliner Charité
College
University of Marburg  (Politikwissenschaften)
Grade
13
Author
Katharina Kuklovsky (Author)
Publication Year
2014
Pages
32
Catalog Number
V308171
ISBN (eBook)
9783668062900
ISBN (Book)
9783668062917
Language
German
Tags
Gesundheitswirtschaft Berliner Charité Jenaer Machtressourcenansatz Streik Pflegepersonal Ver.di
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Kuklovsky (Author), 2014, Das Gesundheitssystem schafft sich ab. Der Streik an der Berliner Charité, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308171
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