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Erstellung von gesundheitlichen Interventionsmaßnahmen im Metallgewerbe

Title: Erstellung von gesundheitlichen Interventionsmaßnahmen im Metallgewerbe

Elaboration , 2015 , 25 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Niclas Görres (Author)

Health - Miscellaneous
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Am Beispiel eines fiktiven Unternehmens im Metallgewerbe werden gesundheitliche Risiken der Mitarbeiter aufgezeigt und mit Daten verschiedener Krankenkassen belegt. Der Autor leitet relevante Interventionsbereiche ab und präsentiert einen Fragebogen, mithilfe dessen bestimmte Arbeitsbedingungen und körperliche Belastungen im Beruf abgefragt werden können. Abschließend folgt eine Anleitung zur Ergebnisauswertung und -darstellung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION

1.1 Rahmenbedingungen

1.2 Personengruppen

1.3 Analyse gesundheitsbezogener Daten

1.4 Ableitung von Interventionsbereichen

2 PROBLEMSTELLUNG, ZIELSETZUNG, ZIELGRUPPE

3 FRAGEBOGENENTWICKLUNG

4 DATENAUSWERTUNG UND ERGEBNISDARSTELLUNG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse der gesundheitlichen Ausgangssituation in einem Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie, um daraus gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Arbeitsunfähigkeitstagen zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch verhaltens- und verhältnispräventive Interventionen, insbesondere mit Blick auf Muskel-Skelett-Erkrankungen und Rückenbeschwerden, die Belastungen der Fachkräfte minimiert und der Krankenstand gesenkt werden kann.

  • Analyse der betrieblichen Rahmenbedingungen und Mitarbeiterstrukturen
  • Auswertung gesundheitsbezogener Daten und Identifikation von Risikobranchen
  • Entwicklung eines Fragebogens zur fundierten Arbeitsplatzanalyse
  • Konzeption von Interventionsbereichen auf Basis des Public Health Action Cycle
  • Methodik der Datenauswertung und Ergebnisvisualisierung zur Ableitung von Handlungsbedarf

Auszug aus dem Buch

1.4 Ableitung von Interventionsbereichen

In diesen Interventionsbereichen kann mittels des Public Health Action Cycle eine Intervention erstellt und nachhaltig umgesetzt werden (Robert-Koch-Institut, 2008). Zuerst kommt es zur Analysephase, d.h. es wird die Relevanz des Gesundheitsproblems erfasst und Prioritäten gesetzt. Dabei werden zusätzlich auch der Arbeitsplatz sowie die Tätigkeiten analysiert. Anschließend folgt die Interventionsplanung. Es werden Ziele, Inhalte und Methoden für die jeweiligen Interventionen für die jeweiligen Bereiche festgelegt. Nach der nachfolgenden Umsetzung der Interventionen (inklusive Steuerung der Interventionen) muss es zur Evaluation kommen. Jede dieser einzelnen Intervention wird auf ihre Effektivität, Effizienz und Ergebnismessung geprüft.

Auf der Verhältnisebene ist zu erkennen, dass es zu vielen Arbeitsunfällen und Vergiftungen kommt. Hinzu kommen noch die Erkrankungen der Atmungsorgane. Daraus lässt sich schließen, dass die physische Umwelt, also die räumlichen Arbeitsbedingungen, aber auch die Arbeitsabläufe verbessert werden müssen. Auf Grund von starker Staubentwicklung während der Arbeitszeit und stetiger Temperaturwechsel könnte es zu erhöhtem Erkrankungsrisiko der Atmungsorgane kommen. Sobald die räumlichen Begebenheiten nicht ausreichend oder nur bedingt ausreichend gegeben sind, würden mehr Arbeitsunfälle entstehen. Durch ungünstige Arbeitsabläufe würde zusätzlicher Termindruck entsteht, was das Verletzungsrisiko weiter erhöhen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme der betrieblichen Strukturen sowie eine datenbasierte Auswertung der gesundheitlichen Situation im Branchenvergleich.

2 PROBLEMSTELLUNG, ZIELSETZUNG, ZIELGRUPPE: Hier werden die zentralen gesundheitlichen Problemfelder identifiziert, Interventionsziele nach dem GKV-Leitfaden definiert und die primäre Zielgruppe der Facharbeiter eingegrenzt.

3 FRAGEBOGENENTWICKLUNG: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption eines standardisierten Erhebungsinstruments zur systematischen Erfassung von Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz.

4 DATENAUSWERTUNG UND ERGEBNISDARSTELLUNG: Hier wird die methodische Vorgehensweise bei der Berechnung von Mittelwerten sowie die visuelle Aufbereitung der erhobenen Daten beschrieben, um Handlungsbedarfe transparent darzustellen.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention, Arbeitsunfähigkeit, Metallverarbeitung, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Rückenbeschwerden, Arbeitsplatzanalyse, Public Health Action Cycle, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Krankenstand, Gefährdungsbeurteilung, Ergonomie, Gesundheitsreport, Arbeitsbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention in einem spezifischen Unternehmen der Metallverarbeitung, mit dem Ziel, den hohen Krankenstand durch gezielte Analysen und Maßnahmen zu senken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Analyse von Arbeitsbelastungen, die Auswertung von Krankheitsstatistiken, die Entwicklung von Erhebungsinstrumenten und die Ableitung von Präventionsmaßnahmen ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch eine verhaltens- und verhältnispräventive Strategie arbeitsbedingte Belastungen, insbesondere im Bereich des Bewegungsapparates, zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird der Public Health Action Cycle zur strukturierten Interventionsplanung sowie eine quantitative Fragebogenanalyse zur Identifikation von Gefährdungsschwerpunkten eingesetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse des Unternehmens, die Formulierung von Interventionszielen, die Konstruktion eines Fragebogens zur Arbeitsplatzanalyse und die methodische Aufbereitung der Befragungsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gesundheitsförderung, Prävention, Arbeitsplatzanalyse, Muskel-Skelett-Erkrankungen und Interventionsstrategien geprägt.

Warum ist die Metallverarbeitung als Branche besonders relevant?

Die Daten zeigen, dass diese Branche eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen aufweist, insbesondere durch Muskel-Skelett-Erkrankungen und Arbeitsunfälle.

Ab welchem Mittelwert besteht laut der Arbeit Handlungsbedarf?

Handlungsbedarf wird für Bereiche identifiziert, in denen ein Mittelwert von 3,5 oder höher im Fragebogen erreicht wird, was auf eine signifikante Zustimmung zu den genannten Problemfeldern hindeutet.

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Details

Title
Erstellung von gesundheitlichen Interventionsmaßnahmen im Metallgewerbe
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH  (Saarbrücken)
Grade
1,2
Author
Niclas Görres (Author)
Publication Year
2015
Pages
25
Catalog Number
V308527
ISBN (eBook)
9783668071469
ISBN (Book)
9783668071476
Language
German
Tags
erstellung interventionsmaßnahmen metallgewerbe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Niclas Görres (Author), 2015, Erstellung von gesundheitlichen Interventionsmaßnahmen im Metallgewerbe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308527
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