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Musikalische Analyse des Stückes „Der Kaiserwalzer“ von Johann Strauß. Portfolio zur Präsentation

Spannungsaufbau in der Introduktion mit Hinblick auf Varianten des Spannungsempfindens und deren übergeordneter Zusammenhang

Titre: Musikalische Analyse des Stückes „Der Kaiserwalzer“ von Johann Strauß. Portfolio zur Präsentation

Exposé (Elaboration) , 2014 , 59 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Gesine Ueberfeldt (Auteur)

Musicologie - Divers
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An die musikalische Analyse wird zunächst über eine Betrachtung der österreichischen Musikerfamilie Strauß sowie meine persönliche Begegnung mit dem Kaiserwalzer herangeführt. Anschließend wird der Anlass der Komposition vorgestellt sowie der private Hintergrund der Komposition erläutert. Infolgedessen wird der Kaiserwalzer innerhalb der damaligen Entwicklung der Tanzmusik beleuchtet und die Problematik der Gattung ‚Tanz‘ wird vor diesem Hintergrund thematisiert.
Zusätzlich wird die Bezeichnung von Herr Strauß (Sohn) als "Der ‚Walzerkönig" reflektiert angesprochen.
Es folgt der Aufbau des Stückes mit anschließender Vorstellung meiner Empfindungen während des Hörens, auf welche die Analyse aufbaut. Schließlich führen diese Ausführungen zur Benennung des Themas der Analyse und es folgt die Analyse als solches.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die österreichische Musikerfamilie Strauß

2. Persönliche Begegnung mit dem Kaiserwalzer

3. Anlass der Komposition

4. Privater Hintergrund der Komposition

5. Entwicklung der Tanzmusik

6. Problematik der Gattung ‚Tanz‘

7. Strauß-Der ‚Walzerkönig‘

8. Aufbau des Kaiserwalzers

9. Vorstellen der Empfindungen Aufbau & Beziehungen in der Introduktion

10. Thema der Analyse

11. Empfindungsgeleitete Analyse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer detaillierten musikalischen Analyse der Introduktion des „Kaiserwalzers“ von Johann Strauß (Sohn). Ziel der Untersuchung ist es, den Spannungsaufbau innerhalb der Einleitung zu ergründen, dabei individuelle Empfindungsvarianten zu reflektieren und diese in einen musikwissenschaftlichen sowie historischen Gesamtzusammenhang einzuordnen.

  • Biografische und gesellschaftspolitische Kontextualisierung von Johann Strauß und dem Kaiserwalzer
  • Untersuchung der Entwicklung vom Tanzwalzer zum Konzertwalzer im 19. Jahrhundert
  • Analyse der musikalischen Struktur der Introduktion unter Berücksichtigung von Dynamik, Artikulation und Harmonik
  • Verknüpfung von Hörerlebnissen und persönlichen Empfindungen mit empirischen Notenbelegen
  • Reflexion des „Walzerkönig“-Titels und der Gattungsproblematik im Kontext der autonomen Kunstmusik

Auszug aus dem Buch

Privater Hintergrund der Komposition

Johann Strauß komponierte den Kaiserwalzer mit der Staatsangehörigkeit von Sachsen-Coburg-Gotha, da seine privaten Umstände in Wien einen Skandal auslösten und ihn veranlassten seine österreichische Staatsbürgerschaft aufzugeben. Er überreichte Kaiser Franz Joseph I. seine Arbeit demnach aus Deutschland. Gedruckt wurde der Kaiserwalzer in Berlin. (Böhmer)

Hinter dem Skandal verbirgt sich der Wunsch nach einer dritten Eheschließung mit seiner jungen Liebe Adèle Strauß; sie war 31 Jahre jünger als er. Allerdings blieb die vorangegangene 2. Ehe aufgrund des katholischen Eherechts vor der Kirche bestehen. Strauß aber wollte erneut heiraten, weswegen er seine österreichische Staatsbürgerschaft aufgab und Staatsangehöriger des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha (Deutscher) wurde. 5 Jahre vergingen, bis die Ehe getrennt werden konnte. Kurz darauf - noch im selben Jahr heiratete er Adèle. Beide wurden evangelisch. (Finscher 2006, S. 25)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die österreichische Musikerfamilie Strauß: Dieses Kapitel beleuchtet die familiäre Prägung und das ambivalente Verhältnis von Johann Strauß (Sohn) zu seinem Vater als Vorbild und Konkurrent.

2. Persönliche Begegnung mit dem Kaiserwalzer: Die Verfasserin beschreibt ihren individuellen Zugang zum Stück und ihre subjektiven Empfindungen, die als Ausgangspunkt für die Analyse dienen.

3. Anlass der Komposition: Hier wird der historische Kontext der Entstehung, insbesondere die politische Bedeutung für das Bündnis zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn, dargelegt.

4. Privater Hintergrund der Komposition: Dieses Kapitel behandelt die privaten Umstände von Strauß zur Zeit der Komposition, inklusive des Wechsels der Staatsbürgerschaft.

5. Entwicklung der Tanzmusik: Es wird die gesellschaftliche Entwicklung vom Gebrauchswert des Tanzes hin zur symphonischen Konzertmusik des 19. Jahrhunderts skizziert.

6. Problematik der Gattung ‚Tanz‘: Das Kapitel thematisiert die zeitgenössische Abwertung der Tanzmusik gegenüber der autonomen Kunstmusik und die Rolle von Johann Strauß darin.

7. Strauß-Der ‚Walzerkönig‘: Hier wird die Ursprung und die Bedeutung des Titels „Walzerkönig“ vor dem Hintergrund seiner Popularität und künstlerischen Anerkennung diskutiert.

8. Aufbau des Kaiserwalzers: Die formale Struktur des Konzertwalzers als Zyklus wird erläutert, um ein Gesamtverständnis für die spätere Analyse zu schaffen.

9. Vorstellen der Empfindungen Aufbau & Beziehungen in der Introduktion: Die Verfasserin verknüpft hier ihre Analyse der Introduktion mit den erlebten Empfindungsbereichen und dem Spannungsaufbau.

10. Thema der Analyse: Definition des zentralen Untersuchungsgegenstandes: der Spannungsaufbau der Introduktion im Hinblick auf das Spannungsempfinden.

11. Empfindungsgeleitete Analyse: Der detaillierte Hauptteil, der die Introduktion in sechs Empfindungsphasen unterteilt und diese musiktheoretisch durch Notenbelege analysiert.

Schlüsselwörter

Johann Strauß, Kaiserwalzer, Konzertwalzer, Musikalischer Spannungsaufbau, Musiktheoretische Analyse, Wiener Tanzmusik, 19. Jahrhundert, Introduktion, Empfindungsanalyse, Kompositionsgeschichte, Notenanalyse, Formaufbau, Wiener Philharmoniker, Programmmusik, Walzerkönig

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt ein Dokumentationsportfolio dar, das den persönlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungsprozess der Verfasserin mit der musikalischen Analyse der Introduktion des „Kaiserwalzers“ von Johann Strauß dokumentiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die biografische Einordnung von Johann Strauß, die historische Entwicklung der Wiener Tanzmusik, formale Aspekte des Konzertwalzers sowie die methodische Verknüpfung von subjektivem Hörerleben mit objektiver Notenanalyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Analyse des Spannungsaufbaus in der Introduktion des „Kaiserwalzers“, um zu verstehen, wie kompositorische Mittel (wie Dynamik, Artikulation und Harmonik) die Empfindungen des Hörers steuern und auf den ersten Walzer hinführen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin verwendet eine Kombination aus Literaturrecherche, historischer Kontextualisierung und eine empfindungsgeleitete Analyse, bei der sie das Notenbild detailliert untersucht und mit ihren subjektiven Eindrücken in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert die Introduktion in sechs verschiedene Empfindungsbereiche (von „Ungewissheit und Neugierde“ bis „Spannungsvolle Ruhe“), die jeweils durch Notenbeispiele, dynamische Entwicklungen und harmonische Besonderheiten empirisch begründet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Johann Strauß, Kaiserwalzer, musikalische Analyse, Spannungsaufbau, Introduktion, Konzertwalzer und Tanzmusik.

Wie unterscheidet sich die Introduktion vom eigentlichen Walzer?

Die Introduktion dient laut der Analyse als Hinführung und ist durch einen programmatischen Charakter geprägt, während der eigentliche Walzer durch eine klarere rhythmische Tanzstruktur und ein höheres Maß an Unmittelbarkeit besticht.

Welche Rolle spielt die Dynamik für das Empfinden der Verfasserin?

Die Dynamik ist entscheidend: Während leise Stellen (piano/pianissimo) oft Ungewissheit oder Spannung erzeugen, lösen Crescendo-Verläufe und ein festes Forte ein Gefühl der Erlösung oder des festen Halts aus.

Warum war der „Walzerkönig“-Titel für Strauß so bedeutsam?

Der Titel symbolisiert seine enorme Popularität und den Erfolg seiner innovativen Walzer-Formen, auch wenn er zeitgenössisch von der autonomen Kunstmusik teilweise kritisch betrachtet wurde.

Was zeigt der Vergleich zwischen Introduktion und Walzer I?

Der Vergleich verdeutlicht, dass die Introduktion Motive des Walzers zitiert, diese jedoch in einem gedehnten, spannungsreichen Kontext präsentiert, um den Hörer gezielt auf den Beginn des Tanzes vorzubereiten.

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Résumé des informations

Titre
Musikalische Analyse des Stückes „Der Kaiserwalzer“ von Johann Strauß. Portfolio zur Präsentation
Sous-titre
Spannungsaufbau in der Introduktion mit Hinblick auf Varianten des Spannungsempfindens und deren übergeordneter Zusammenhang
Université
University of Education Heidelberg  (für Musikwissenschaft)
Cours
Musikalische Analyse/Musik hören und verstehen
Note
2,0
Auteur
Gesine Ueberfeldt (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
59
N° de catalogue
V308538
ISBN (ebook)
9783668070479
ISBN (Livre)
9783668070486
Langue
allemand
mots-clé
musikalische analyse stückes kaiserwalzer johann strauß portfolio präsentation spannungsaufbau introduktion hinblick varianten spannungsempfindens zusammenhang
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Citation du texte
Gesine Ueberfeldt (Auteur), 2014, Musikalische Analyse des Stückes „Der Kaiserwalzer“ von Johann Strauß. Portfolio zur Präsentation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308538
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