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Zwischen Hochbegabung und ADHS. Wie kommt es zu Fehldiagnosen und wie können sie vermieden werden?

Titre: Zwischen Hochbegabung und ADHS. Wie kommt es zu Fehldiagnosen und wie können sie vermieden werden?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 23 Pages , Note: 1,00

Autor:in: MA Bianca Lehner (Auteur)

Médecine - Autres
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In vielen Fällen wird (Hoch)Begabung fälschlicherweise als ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) diagnostiziert (Hartnett et al. 2004, S.73), weil die Symptome, die nach außen hin sichtbar sind, sehr ähnlich sind. Anliegen dieser Arbeit soll daher sein, aufzuzeigen, welche Ähnlichkeiten im Verhalten von begabten Kindern und Kindern mit ADHS erkennbar sind und worin demnach die Schwierigkeit einer richtigen Diagnose beziehungsweise eines richtigen Erkennens von Begabten in erster Linie durch PädagogInnen besteht. Es sollen auch Hinweise gegeben werden, worauf bei einer verlässlichen Diagnose zu achten ist unter der Argumentation, dass eine Fehldiagnose für das betroffene Kind verheerende Folgen haben kann.

Ob ein Auftreten von (Hoch)Begabung und ADHS in ein und derselben Person möglich ist, ist wissenschaftlich noch kaum untersucht (Kipman 2011, S.32), daher wird diese Thematik nur kurz angeschnitten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1. Was ist (Hoch)Begabung?

2.2. Was ist ADHS?

3. Parallelen im Verhalten von (Hoch)Begabten und Kindern mit ADHS

3.1. Merkmale von (Hoch)Begabung

3.2. Merkmale von ADHS

3.3. Gleiches Verhalten, jedoch andere Ursachen

4. Wodurch kommt es zu Fehldiagnosen?

4.1. Ähnlichkeiten im Verhalten

4.2. Besondere Sensitivität bei Hochbegabten

4.3. Inadäquate Lernumgebungen

4.4. Unwissenheit von LehrerInnen und DiagnostikerInnen

4.5. Falsche Diagnosewerkzeuge

5. (Hoch)Begabung und ADHS gleichzeitig?

6. Auswirkungen von Fehldiagnosen

6.1. Folgen für die Einzelperson

6.2. Gesamtgesellschaftliche Folgen

7. Vermeidung von Fehldiagnosen

8. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Problematik der häufigen Fehldiagnose von ADHS bei hochbegabten Kindern, deren Symptome sich im schulischen Kontext oft überschneiden. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie PädagogInnen und DiagnostikerInnen durch eine fundierte Auseinandersetzung mit beiden Phänomenen Fehlentscheidungen vermeiden können, die gravierende Folgen für die betroffenen Kinder hätten.

  • Vergleichende Analyse der Verhaltensmerkmale von (hoch) begabten Kindern und Kindern mit ADHS.
  • Untersuchung von Ursachen für Fehldiagnosen im schulischen Umfeld und durch Fachpersonal.
  • Diskussion der Auswirkungen fehlerhafter Diagnosen auf die psychische Gesundheit und Entwicklung.
  • Präsentation von Strategien und diagnostischen Ansätzen zur Vermeidung von Fehlurteilen.

Auszug aus dem Buch

3.3. Gleiches Verhalten, jedoch andere Ursachen

Wie bereits aus obigen Beschreibungen hervorgeht, sind manche Verhaltensweisen nicht eindeutig einer (Hoch)Begabung oder einer ADHS zuzuordnen.

Im DSM-IV wird davor gewarnt, dass auch besonders intelligente Kinder im Unterricht unaufmerksam sein können, wenn die Passung nicht stimmt, und dass Probleme mit zielgerichtetem Verhalten auch aufgrund von inadäquatem oder desorganisiertem Umfeld auftreten können. Selbst Personen, die nicht an einer ADHS leiden, aber mit einer generellen Disposition zu widersetzlichem Verhalten ausgestattet sind, wollen sich den schulischen Aufgabenstellungen oft nicht anpassen. (Stapf 2003, S.7)

Webb und Latimer (1993, S.1f) haben besonders die folgenden parallelen Verhaltensweisen herausgearbeitet:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der hohen Rate an Fehldiagnosen bei hochbegabten Kindern, deren Verhalten oft fälschlicherweise als ADHS gedeutet wird.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „(Hoch)Begabung“ und „Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung“ als Grundlage für die weitere Analyse.

3. Parallelen im Verhalten von (Hoch)Begabten und Kindern mit ADHS: Hier werden die Verhaltensweisen beider Gruppen gegenübergestellt und aufgezeigt, dass ähnliches Verhalten bei ADHS und Hochbegabung oft auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen ist.

4. Wodurch kommt es zu Fehldiagnosen?: Das Kapitel identifiziert Ursachen wie ähnliche Verhaltensmerkmale, inadäquate Lernumgebungen und die Unwissenheit von Lehrkräften sowie Diagnostikern als Treiber für Fehlurteile.

5. (Hoch)Begabung und ADHS gleichzeitig?: Hier wird die wissenschaftlich kontrovers diskutierte Möglichkeit einer Koexistenz beider Phänomene in einer Person erörtert.

6. Auswirkungen von Fehldiagnosen: Dieses Kapitel thematisiert die weitreichenden negativen Konsequenzen einer falschen Diagnose für die betroffene Person sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgen.

7. Vermeidung von Fehldiagnosen: Es werden konkrete Empfehlungen für ein gründliches diagnostisches Vorgehen und die Bedeutung von Umweltfaktoren zur Vermeidung von Fehldiagnosen gegeben.

8. Conclusio: Die abschließende Conclusio fasst die Notwendigkeit eines multiperspektivischen Blicks auf das Kind zusammen und fordert mehr Forschung zur Koexistenz beider Störungsbilder.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, ADHS, Fehldiagnose, Verhaltensauffälligkeiten, Pädagogik, Diagnostik, Lernumgebung, Aufmerksamkeitsdefizit, Symptomüberschneidung, Underachievement, Schulerfolg, Förderung, Maskierung, Differenzialdiagnose, Verhaltensbeobachtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Problematik der fehlerhaften ADHS-Diagnose bei hochbegabten Kindern aufgrund ähnlicher Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Differenzialdiagnostik zwischen Hochbegabung und ADHS, der Einfluss von Lehrumgebungen sowie die Rolle der Qualifikation von PädagogInnen und Fachkräften.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Gefahr von Fehldiagnosen zu schaffen und Strategien aufzuzeigen, wie durch eine fundiertere Analyse Fehlurteile vermieden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Forschungsarbeiten und Studien zur Thematik der Hochbegabung und ADHS.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Verhaltensparallelen analysiert, Ursachen für Fehlurteile diskutiert, die Möglichkeit der Koexistenz beider Phänomene beleuchtet und die negativen Auswirkungen für Kinder und Gesellschaft dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Hochbegabung, ADHS, Fehldiagnose, Differenzialdiagnostik und pädagogische Förderung fassen den Kern der Arbeit prägnant zusammen.

Was bedeutet das Phänomen der Maskierung bei (hoch) begabten Kindern mit ADHS?

Maskierung beschreibt den Vorgang, bei dem eine hohe intellektuelle Begabung Symptome einer ADHS überdeckt oder umgekehrt die ADHS-Symptomatik die tatsächliche Hochbegabung verfälscht.

Warum sind Standard-Checklisten für eine Diagnose oft unzureichend?

Checklisten erfassen häufig nur das äußere Verhalten, hinterfragen jedoch nicht die Ursachen oder den Kontext (z.B. Unterforderung im Unterricht), was die Fehleranfälligkeit der Diagnose deutlich erhöht.

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Résumé des informations

Titre
Zwischen Hochbegabung und ADHS. Wie kommt es zu Fehldiagnosen und wie können sie vermieden werden?
Université
Donau-Universität Krems  (Department für interaktive Medien und Bildungstechnologien)
Note
1,00
Auteur
MA Bianca Lehner (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
23
N° de catalogue
V308718
ISBN (ebook)
9783668070356
ISBN (Livre)
9783668070363
Langue
allemand
mots-clé
Fehldiagnose Begabung Hochbegabung ADHS Diagnose Ursachen von Fehldiagnosen Auswirkungen von Fehldiagnosen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
MA Bianca Lehner (Auteur), 2012, Zwischen Hochbegabung und ADHS. Wie kommt es zu Fehldiagnosen und wie können sie vermieden werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308718
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Extrait de  23  pages
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