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Spezielle Versorgungsanforderungen bei älteren und alten Menschen

Handlungsempfehlungen für Leistungserbringer und Politik

Titre: Spezielle Versorgungsanforderungen bei älteren und alten Menschen

Dossier / Travail , 2013 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Annika Harmeling (Auteur)

Sociologie - Vieillesse
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Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, spezielle Versorgungsanforderungen, die im Zuge von Multimorbidität, Polypharmazie und Pflegebedürftigkeit im Alter entstehen, darzustellen und adäquate Lösungsansätze vorzustellen. Für verschiedene Anspruchsgruppen werden gezielte Vorschläge gegeben: zum einen für die Leistungserbringer wie zum Beispiel die Ärzte, Apotheken und Pflegeeinrichtungen und zum anderen für die Politik. Dazu werden verschiedene Gutachten analysiert und zum Beispiel die aktuellen Regierungsprogramme der Parteien im Bezug auf Ältere und Alte betrachtet.

Im ersten Kapitel der Arbeit geht es in der Einleitung um die Darstellung der Problematik des Themas und um die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit. Das darauf folgende Kapitel behandelt die speziellen Versorgungsanforderungen älterer und alter Menschen. Nach einer kurzen Definition folgt die Erläuterung der Begriffe Multimorbidität, Polypharmazie und Pflegebedürftigkeit, welche Kernbegriffe des Themas darstellen. Im weiteren Kapitel drei folgen die Handlungsempfehlungen für die einzelnen Anspruchsgruppen. Neben den Ärzte und Apotheken zählen hierzu auch die Pflegeeinrichtungen. In diesem Kapitel wird darüber hinaus auch Bezug auf das Modell „Hausarztzentrierte Versorgung“ und auf die Wissenschaft der „geriatrischen Pharmazie“ genommen. Das nachstehende vierte Kapitel befasst sich mit einem Ausblick auf das geplante Projekt der Bundesregierung, die neue Definition des Begriffs „Pflegebedürftigkeit“, und auf die Ausgestaltung eines neuen Pflegeberufsgesetzes. In dem anschließenden Fazit werden noch einmal alle Anhaltspunkte zusammengefasst und alle gesammelten Erkenntnisse angezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT

1.3 AUFBAU DER ARBEIT

2 SPEZIELLE VERSORGUNGSANFORDERUNGEN ÄLTERER UND ALTER MENSCHEN

2.1 DEFINITION VON ÄLTER UND ALT

2.2 MULTIMORBIDITÄT

2.3 POLYPHARMAZIE

2.4 PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT

2.4.1 Das neue Pflege- Neuausrichtungs- Gesetz

3 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR LEISTUNGSERBRINGER UND POLITIK

3.1 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DEN LEISTUNGSERBRINGER ARZT

3.1.1 Hausarztzentrierte Versorgung

3.2 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DEN LEISTUNGSERBRINGER APOTHEKE

3.2.1 Geriatrische Pharmazie

3.3 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DIE PFLEGE-/ EINRICHTUNGEN

3.4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DIE POLITIK

3.4.1 Blick auf die Maßnahmen der Politik in Niedersachsen

3.4.2 Das Projekt „LINGA“

4 AUSBLICK

4.1 DIE NEUE PFLEGEREFORM

4.2 DAS NEUE PFLEGEBERUFSGESETZ

4.3 DIE GESUNDHEITSZIELE DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die speziellen Versorgungsanforderungen, die durch Multimorbidität, Polypharmazie und Pflegebedürftigkeit im Alter entstehen. Ziel ist es, den aktuellen Status dieser Herausforderungen darzustellen und adäquate Lösungsansätze für zentrale Akteure im Gesundheitswesen und die Politik zu erarbeiten.

  • Multimorbidität und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität und Versorgung älterer Menschen.
  • Herausforderungen durch Polypharmazie und die Bedeutung der geriatrischen Pharmazie.
  • Optimierung der medizinischen Versorgung durch hausarztzentrierte Versorgungsmodelle.
  • Strategien zur Fachkräftegewinnung und Stärkung des Altenpflegeberufs.
  • Politische Maßnahmen und Projekte zur Gestaltung einer altersgerechten Gesellschaft.

Auszug aus dem Buch

2.2 Multimorbidität

Multimorbidität beschreibt das Vorhandensein mehrerer Erkrankungen bei einem Patienten zur gleichen Zeit und ist eines der prägnantesten Begleiterscheinungen des demografischen Wandels beziehungsweise des Älterwerdens. Viele Patienten leiden im Alter an typischen Alterserkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Gelenkbeschwerden, Herz- Kreislauferkrankungen im Allgemeinen oder Diabetes mellitus. Das steigende Alter erhöht hierbei das Risiko, an vielen Krankheiten gleichzeitig zu erkranken, erheblich. Dieses Phänomen Multimorbidität führt hier zu vermehrten Arztkontakten und zu häufigeren und vor allem längeren Krankenhausaufenthalten.7 Bisher gibt es noch keine adäquaten Lösungsansätze zur Behandlung von Multimorbidität. Die Multimorbidität wirkt sich jedoch negativ auf die Lebensqualität, den subjektiven Gesundheitszustand und die körperliche Funktion aus. Multimorbidität führt oft zu einer früheren Pflegebedürftigkeit, welche wiederum eine erhöhte Herausforderung an die Arzneimittelversorgung darstellt. Also ein Teufelskreis. Nach einer aktuellen, repräsentativen Berliner Altersstudie von Patienten im Alter von 70 Jahren und älter lag der Anteil multimorbider Menschen (mehr als fünf Erkrankungen zur gleichen Zeit) bei 88%.8 Eine Zahl die alarmierend ist. Nicht selten wirkt sich Multimorbidität auch auf die Fähigkeit, den Alltag selbstständig bewältigen zu können, aus und führt somit zur Pflegebedürftigkeit. Auf sie wird später noch detaillierter eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Problematik des Älterwerdens ein und definiert das Ziel, Versorgungsanforderungen im Alter zu analysieren.

2 SPEZIELLE VERSORGUNGSANFORDERUNGEN ÄLTERER UND ALTER MENSCHEN: Hier werden zentrale Kernbegriffe wie Multimorbidität, Polypharmazie und Pflegebedürftigkeit theoretisch erläutert.

3 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR LEISTUNGSERBRINGER UND POLITIK: Dieses Kapitel liefert praxisnahe Strategien für Ärzte, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und die Politik zur Verbesserung der Versorgung.

4 AUSBLICK: Es werden geplante politische Reformen und Initiativen vorgestellt, die die zukünftige pflegerische und gesundheitliche Versorgung beeinflussen werden.

5 FAZIT: Die Arbeit fasst die Notwendigkeit einer interdisziplinären Vernetzung und einer sensibleren Wahrnehmung der Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels zusammen.

Schlüsselwörter

Multimorbidität, Polypharmazie, Pflegebedürftigkeit, Geriatrische Pharmazie, Hausarztzentrierte Versorgung, Demografischer Wandel, Altenpflege, Gesundheitsversorgung, Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, LINGA, Gesundheitsziele, Versorgungsmanagement, Lebensqualität, Alterserkrankungen, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den komplexen Versorgungsanforderungen, die bei älteren und alten Menschen durch altersbedingte Krankheitsphänomene entstehen, und wie Leistungserbringer sowie Politik darauf reagieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Multimorbidität, der Problematik der Polypharmazie, den Definitionen der Pflegebedürftigkeit sowie notwendigen Reformansätzen im Gesundheitswesen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, bestehende Probleme in der medizinischen und pflegerischen Versorgung zu identifizieren, diese kritisch zu würdigen und konstruktive Lösungsansätze für verschiedene Akteure zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Gutachten, gesetzlichen Grundlagen und Regierungsprogrammen, um ein fundiertes Bild der aktuellen Versorgungslandschaft zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Kernprobleme und die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Ärzte, Apotheker, Pflegekräfte und die Politik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Multimorbidität, Polypharmazie, Pflegebedürftigkeit, Hausarztzentrierte Versorgung und die allgemeine Herausforderung des demografischen Wandels.

Was unterscheidet das "junge Alter" vom "ältesten Alter" laut WHO?

Die Definition unterscheidet zwischen 65- bis 75-Jährigen als "junge Alte" und den 80- bis 90-Jährigen, die als "älteste Alte" bezeichnet werden.

Welche Rolle spielt das Projekt "LINGA" in Niedersachsen?

LINGA steht für die Landesinitiative Niedersachsen - Generationsgerechter Alltag und fördert innovative Produkte sowie Dienstleistungen, um die Lebensqualität im Alter zu steigern.

Warum wird die Vernetzung der Leistungserbringer als essenziell erachtet?

Eine bessere Vernetzung, etwa zwischen Hausärzten und Apotheken, soll Doppeluntersuchungen und Fehlmedikationen bei multimorbiden Patienten vermeiden und die Effizienz der Behandlung steigern.

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Résumé des informations

Titre
Spezielle Versorgungsanforderungen bei älteren und alten Menschen
Sous-titre
Handlungsempfehlungen für Leistungserbringer und Politik
Université
University of Applied Sciences Emden/Leer
Note
1,7
Auteur
Annika Harmeling (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
15
N° de catalogue
V309867
ISBN (ebook)
9783668082069
ISBN (Livre)
9783668082076
Langue
allemand
mots-clé
spezielle versorgungsanforderungen menschen handlungsempfehlungen leistungserbringer politik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annika Harmeling (Auteur), 2013, Spezielle Versorgungsanforderungen bei älteren und alten Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309867
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Extrait de  15  pages
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