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Inklusion durch Theaterpädagogik? Die Entwicklung von Kompetenzen und Werten durch theaterpädagogische Arbeit

Título: Inklusion durch Theaterpädagogik? Die Entwicklung von Kompetenzen und Werten durch theaterpädagogische Arbeit

Tesis (Bachelor) , 2015 , 96 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Susanne Adametz (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Kann Theaterpädagogik dabei helfen, Kompetenzen und in weiterer Folge Werte, die Inklusion ermöglichen und verankern, zu entwickeln? Die vorliegende Arbeit untersucht das Bemühen um Inklusion durch Theaterpädagogik. In qualitativen Interviews mit Lehrpersonen unterschiedlicher Schultypen und -stufen sowie TheaterpädagogInnen und SchülerInnen wird der Frage nachgegangen, ob und wie Theaterpädagogik die drei Dimensionen für Inklusion erfüllt und die Entstehung von Werten (nach Tony Booth) sowie den Erwerb von Kernkompetenzen begünstigt.

Welche Kompetenzen und Werte sind das im Speziellen? Ist Theaterarbeit im Sinne von Inklusion für alle SchülerInnen möglich? Wie sieht das in der Praxis aus?

Die vorliegende Arbeit verwendet als Methode der empirischen Sozialforschung das Instrument des ExpertInneninterviews sowie der Beobachtung. Ein theoretischer und rechtlicher Überbau stellt die postulierten und die geforderten Lerninhalte dar.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN

1.1 Relevanz der Problematik

1.2 Frage- und Zielstellung

1.3 Vorgangsweise

2 INKLUSION

2.1 Rechtliche Grundlagen

2.1.1 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

2.1.2 Übereinkommen über die Rechte des Kindes

2.1.3 Die Salamanca Erklärung

2.1.4 UN-Behindertenrechtskonvention

2.1.5 Schlüsselkompetenzen laut EU

2.2 Zusammenfassung 1

2.3 Index für Inklusion

2.3.1 Die drei Dimensionen

2.3.2 Inklusive Werte nach Tony BOOTH

2.4 Partizipation - Teilhabe

2.5 Inklusionspädagogik

2.6 Anforderungen an das Schulsystem

2.7 Kooperation und Heterogenität

2.8 Zusammenfassung 2

3 THEATERPÄDAGOGIK

3.1 Rechtliche Grundlagen

3.1.1 Lehrplan

3.1.2 Leitfaden für kulturelle Bildung

3.1.3 Grundsatzerlass "Ganzheitlich-kreative Lernkultur in den Schulen"

3.2 Theaterpädagogik – Versuch einer Definition

3.2.1 Theater

3.2.2 Pädagogik

3.2.3 Theaterpädagogik

3.3 Subjektive und soziale Wirkungen des pädagogischen Theaterspielens

3.4 Wirkungen der Theaterpädagogik nach Domkowsky

3.5 Theaterpädagogische Konzepte

3.5.1 Heidi Frei – Jeux Dramatiques

5.5.2 Keith Johnstone – Phantasie und Spontanität

3.5.3 Augusto Boal – Spiel mit der Realität

3.6 Zusammenfassung 3

4 ANGEWANDTE FORSCHUNGSMETHODEN

4.1 Befragung

4.2 Interview

4.2.1 Qualitatives Interview

4.2.2 ExpertInneninterview

4.3 Methodische und technische Aspekte

4.4 Zusammenfassung 4

5 INTERVIEWS

5.1 Vergleich der Interviews mit den drei Dimensionen von Inklusion nach dem Index für Inklusion und den Werten nach Tony BOOTH

5.2 Vergleich der Interviews mit Forderung nach Kompetenzerwerb

5.3 Zusammenfassung 5

6 ABSCHLIESSENDE ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und wie Theaterpädagogik als wertvolles Instrument zur Förderung von Inklusion, zur inneren Verankerung inklusiver Werte sowie zum Erwerb notwendiger Kernkompetenzen bei Schülerinnen und Schülern beitragen kann. Dabei wird analysiert, inwieweit theaterpädagogische Ansätze auf die spezifischen Dimensionen nach dem "Index für Inklusion" einzahlen und welche methodischen Zugänge in unterschiedlichen Schulformen erfolgreich sind.

  • Theaterpädagogik als Instrument der Inklusionspädagogik
  • Analyse inklusiver Dimensionen und Werte nach Tony Booth
  • Förderung von Schlüsselkompetenzen durch schulisches Theaterspielen
  • Empirische Untersuchung mittels Expertinneninterviews
  • Methodische Ansätze wie Jeux Dramatiques, Improvisation und Forumtheater

Auszug aus dem Buch

1.1 Relevanz der Problematik

Als ich das Studium der Sonderpädagogik begonnen habe, hatte ich schon ein erfülltes und vielfältiges Berufsleben hinter mir. Den ersten persönlichen Kontakt mit dem Medium Theater hatte ich mit 18 Jahren. Ich begann, bei den Nestroy-Spielen Schwechat Theater zu spielen, und habe über 30 Jahre lang nicht mehr damit aufgehört. Als der „Erfinder“ der Nestroy-Spiele, Walter Mock, plötzlich verstarb, übernahm ich zusätzlich die Organisation des Theaters und der dazugehörigen Nestroy-Gespräche für eine Saison. Dadurch konnte ich die Wirkung des Theaterspielens einerseits als Akteurin, andererseits als kritische Zuseherin beobachten. Als Schauspielerin merkte ich schnell, dass jede Rolle, die man darzustellen versucht, merkwürdiger Weise immer irgendetwas mit einem selbst zu tun hat. Damit meine ich, dass man sich durch die intensive Auseinandersetzung mit einer Rolle immer auch selbst genau beobachtet, reflektiert, neue versteckte Seiten an sich entdeckt und durch diese Arbeit eine persönliche Entwicklung durchmacht. Als kritische Zuseherin von außen konnte ich deutlich wahrnehmen, wie sich im Laufe einer Produktion die zwischenmenschlichen Beziehungen veränderten. Um wahrhaftige Gefühle auf der Bühne sichtbar zu machen, sind die AkteurInnen fast gezwungen, ihre Fähigkeiten der Empathie, des Hineinfühlens in den/die Anderen ebenso zu schulen, wie die eigene Darstellungsfähigkeit, sonst bleiben die Worte leblos. Dadurch entstand ein völlig neues Sozialgefüge, und am Ende der Saison war aus den Anfangs-Fremden so etwas wie eine Familie geworden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN: Einführung in die persönliche Motivation der Autorin und die zentrale Fragestellung, ob Theaterpädagogik Inklusion und Kompetenzentwicklung fördert.

2 INKLUSION: Theoretische Auseinandersetzung mit rechtlichen Grundlagen, dem Index für Inklusion nach Boban/Hinz sowie inklusiven Werten nach Tony Booth.

3 THEATERPÄDAGOGIK: Darstellung der rechtlichen Einbettung und theoretischer Konzepte wie Jeux Dramatiques, Phantasie und Spontanität sowie Forumtheater.

4 ANGEWANDTE FORSCHUNGSMETHODEN: Erläuterung der empirischen Vorgehensweise, primär durch qualitative Expertinneninterviews und Beobachtung in der Praxis.

5 INTERVIEWS: Auswertung der geführten Experteninterviews unter Bezugnahme auf die Dimensionen der Inklusion und den Erwerb von Schlüsselkompetenzen.

6 ABSCHLIESSENDE ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der Ergebnisse, die bestätigt, dass Theaterpädagogik erfolgreich Inklusion etablieren, fördern und leben kann.

Schlüsselwörter

Theaterpädagogik, Inklusion, Inklusionspädagogik, Index für Inklusion, Tony Booth, Schlüsselkompetenzen, Sonderpädagogik, Experteninterviews, Soziales Lernen, Persönlichkeitsentwicklung, Jeux Dramatiques, Keith Johnstone, Augusto Boal, Forumtheater, Heterogenität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Theaterpädagogik als pädagogisches Instrument, um inklusive Prozesse in Schulen zu unterstützen und die persönliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Inklusionspädagogik, theaterpädagogischen Theorien sowie dem Kompetenzerwerb im schulischen Kontext unter Berücksichtigung von Diversität.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, ob und wie Theaterarbeit in verschiedenen Schulformen dazu beiträgt, Kompetenzen zu entwickeln und inklusive Werte bei Kindern und Jugendlichen zu verinnerlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit Theaterpädagoginnen, einer Integrationspädagogin, einem künstlerischen Leiter und Schauspielern sowie teilnehmender Beobachtung basiert.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Neben den theoretischen Grundlagen der Inklusion und der Theaterpädagogik werden die Ergebnisse der Interviews mit den drei Dimensionen für Inklusion sowie mit den EU-Schlüsselkompetenzen verknüpft.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Theaterpädagogik, Schlüsselkompetenzen, Inklusionspädagogik und Persönlichkeitsentwicklung.

Welche Bedeutung hat das "Tun als ob" im theaterpädagogischen Kontext?

Das "Tun als ob" bietet laut den Interviews einen geschützten Raum, in dem Schülerinnen und Schüler ohne existenzielle Konsequenzen Verhaltensweisen ausprobieren, Rollen einnehmen und emotionale Sicherheit gewinnen können.

Wie bewerten die befragten Experten die Wirkung von Theater auf das Sozialverhalten?

Die Experten sind sich einig, dass das gemeinsame Theaterspielen automatisch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Toleranz und Einfühlungsvermögen stärkt, da die Kinder gezwungen sind, aufeinander zu achten und Verantwortung zu übernehmen.

Warum wird Theaterpädagogik als geeignetes Mittel für Kinder mit besonderen Bedarfen angesehen?

Theater ermöglicht alternative Ausdrucksformen jenseits rein kognitiver Leistungen. Kinder, die in anderen Fächern oft Versagensängste zeigen, können durch ihre individuelle Rolle auf der Bühne Selbstwertgefühl und Erfolgserlebnisse generieren.

Final del extracto de 96 páginas  - subir

Detalles

Título
Inklusion durch Theaterpädagogik? Die Entwicklung von Kompetenzen und Werten durch theaterpädagogische Arbeit
Universidad
Pädagogische Hochschule Niederösterreich (form. Pädagogische Akademie des Bundes in Niederösterreich)  (Fachdidaktik und Humanwissenschaften)
Calificación
1
Autor
Susanne Adametz (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
96
No. de catálogo
V309871
ISBN (Ebook)
9783668160767
ISBN (Libro)
9783668160774
Idioma
Alemán
Etiqueta
inklusion theaterpädagogik entwicklung kompetenzen werten arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Susanne Adametz (Autor), 2015, Inklusion durch Theaterpädagogik? Die Entwicklung von Kompetenzen und Werten durch theaterpädagogische Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309871
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Extracto de  96  Páginas
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