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Interaktionismus. Die Bedeutung von Input und Output für den Spracherwerb

Titre: Interaktionismus. Die Bedeutung von Input und Output für den Spracherwerb

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Hanna Schellhorn (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Es ist für jedes Elternpaar einer der aufregendsten und lang ersehnten Momente in ihrer Zeit als Mutter und Vater. Wenn der eigene Nachwuchs seine ersten Worte lallt, sind meist alle Anwesenden von diesem Ereignis gebannt. Im Laufe der Zeit entwickeln sich diese Wortfetzen zu ganzen Sätzen, das Vokabular vergrößert sich und die Aussprache wird deutlicher. Für den Großteil der Menschheit ist dieser Vorgang selbstverständlich. Egal, in welcher Sprache, jeder Mensch lernt irgendwann das Sprechen.

Doch ist es sehr faszinierend, wie viele verschiedene Aspekte am Erlernen einer Sprache beteiligt sind. Und nicht nur hier muss man differenzieren. Es gilt auch zu unterscheiden, ob es sich um die Muttersprache oder eine Fremdsprache handelt. Bei letzterer sind nochmals andere Voraussetzungen gegeben als bei ersterer. In dieser Arbeit soll überwiegend die Rolle von Input und Output und somit auch die Bedeutung von interaktionellen Tätigkeiten für den Spracherwerb, vor allem für das Erlernen einer Fremdsprache, näher betrachtet werden. Dabei soll zuerst auf die Vorzüge und Nachteile von eigener Sprachproduktion im Vergleich zu Input eingegangen werden, gefolgt von der Erörterung des Nutzens von Interaktion für das Ausbilden von sprachlichen Kompetenzen in der Mutter- und Fremdsprache. Abschließend soll ein zusammenfassendes Fazit gegeben werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Spracherwerb als allgemeiner und komplexer Vorgang des menschlichen Lernens

2. Vorläufer der Interaktions-Hypothese

2.1. Die Output-Hypothese

2.1.1. Funktionen von Output

2.1.2. Kritik an der Output-Hypothese

2.2. Interaktionismus

2.2.1 Interaktion beim Erstspracherwerb

2.2.2 Interaktion beim Zweitspracherwerb

2.2.3. Die Interaktions-Hypothese

2.2.4. Erwerbsfördernde Wirkung von Interaktion

2.2.5. Kritik an der Interaktions-Hypothese

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Input und Output sowie die Rolle interaktioneller Tätigkeiten für den Spracherwerb, insbesondere beim Erlernen einer Fremdsprache, um zu ergründen, wie diese Faktoren synergetisch zur sprachlichen Kompetenzentwicklung beitragen.

  • Vergleichende Analyse von Input- und Output-Hypothesen
  • Bedeutung der aktiven Sprachproduktion für den Lernprozess
  • Interaktionismus als theoretisches Erklärungsmodell für den Spracherwerb
  • Methoden der "negotiation of meaning" und deren fördernde Wirkung
  • Kritische Reflexion empirischer Belegbarkeiten und theoretischer Ansätze

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Output-Hypothese

Wenn im linguistischen Bereich die Rede von Output ist, so spricht man hierbei von der Sprachproduktion des Lerners in der Zielsprache, beispielsweise also vom aktiven Gebrauch der französischen Sprache durch einen Schüler im Französischunterricht. Die mit der eigenen Produktion verbundene Notwendigkeit, verständliche, korrekte und angemessene Äußerungen hervorzubringen, kann sich positiv auf den Erwerb auswirken. Swain beschreibt die Funktion von Output so:

Output may stimulate learners to move from the semantic, open-ended, nondeterministic, strategic processing prevalent in comprehension to the complete grammatical processing needed for accurate production. Output, thus, would seem to have a potentially significant role in the development of syntax and morphology. (Swain 1985:128)

Somit kann Output als eine Manifestation des Erwerbsprozesses gesehen werden, der sich je nach Korrektheit der Produktion als vorangeschritten oder ungenügend erweist. Dabei kann man auf verschiedene Formen von Output eingehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Spracherwerb als allgemeiner und komplexer Vorgang des menschlichen Lernens: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz von Input und Output für den Fremdspracherwerb.

2. Vorläufer der Interaktions-Hypothese: Hier werden grundlegende Theorien wie die Input-Hypothese von Krashen sowie die darauffolgenden kritischen Diskursbeiträge und Erklärungsansätze behandelt.

2.1. Die Output-Hypothese: Dieses Kapitel fokussiert auf die Sprachproduktion des Lerners als essenziellen Bestandteil für die Entwicklung syntaktischer und morphologischer Kompetenzen.

2.1.1. Funktionen von Output: Es wird analysiert, wie Sprachproduktion zur Automatisierung, Hypothesenprüfung und Sensomotorik der Lernenden beiträgt.

2.1.2. Kritik an der Output-Hypothese: Hier werden Einwände gegen die Wirksamkeit von Sprachproduktion diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die empirische Beweisbarkeit und den psychologischen Stressfaktor.

2.2. Interaktionismus: Dieses Kapitel beleuchtet den Erwerb als sozialen und kognitiven Prozess in der Interaktion zwischen Lernenden und ihrer Umwelt.

2.2.1 Interaktion beim Erstspracherwerb: Es wird die Rolle der Interaktion zwischen Kind und Bezugsperson sowie der Einfluss der sogenannten Motherese untersucht.

2.2.2 Interaktion beim Zweitspracherwerb: Hier wird der Transfer der Interaktionsthese auf den Zweitspracherwerb unter Einbeziehung des "Foreigner talk" erläutert.

2.2.3. Die Interaktions-Hypothese: Dieses Kapitel definiert den Fremdspracherwerb als kognitiven Prozess, der aktiv durch interaktionelle Teilnahme konstruiert wird.

2.2.4. Erwerbsfördernde Wirkung von Interaktion: Die Bedeutung von "negotiation of meaning" und Feedback-Mechanismen für den Lernerfolg steht hier im Zentrum.

2.2.5. Kritik an der Interaktions-Hypothese: Abschließend werden die methodischen Schwierigkeiten der empirischen Belegbarkeit und die Einschränkungen der Interaktionstheorie kritisch hinterfragt.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Input, Output und Interaktion zusammen und ordnet diese in den Kontext alternativer Theorien ein.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Input-Hypothese, Output-Hypothese, Interaktionismus, Fremdspracherwerb, Sprachproduktion, negotiation of meaning, soziale Interaktion, Erstspracherwerb, Zweitspracherwerb, Motherese, Foreigner talk, scaffolding, grammatische Kompetenz, Sprachlernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und der Bedeutung von Input, Output und sozialen Interaktionsprozessen beim Spracherwerb, mit besonderem Fokus auf den Fremdsprachenunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Input-Hypothese nach Krashen, die Output-Hypothese nach Swain sowie die Interaktions-Hypothese nach Long und deren jeweilige kritische Würdigung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, die Rolle von interaktionellen Tätigkeiten und Sprachproduktion im Vergleich zum bloßen Input zu analysieren und deren Nutzen für den Aufbau sprachlicher Kompetenzen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender linguistischer Theorien und empirischer Studien, um die verschiedenen Hypothesen zum Spracherwerb gegenüberzustellen und kritisch zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Output-Hypothese und des Interaktionismus, inklusive der jeweils zugehörigen Unterpunkte wie Funktionen der Sprachproduktion, Fehlerkritik und interaktive Strategien.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die wesentlichen Begriffe sind Spracherwerb, Input- und Output-Hypothesen, Interaktionismus, "negotiation of meaning" sowie die soziale und kognitive Dimension des Lernens.

Was unterscheidet "vertikale" von "horizontalen" Strukturen beim unterstützten Output?

Vertikale Strukturen entstehen durch einen schrittweisen Aufbau der Äußerung über mehrere Redewechsel hinweg, während bei horizontalen Strukturen der Lerner den korrekten Satz ohne fremde Hilfe bildet.

Warum ist das Konzept des "scaffolding" für den Spracherwerb so bedeutsam?

Scaffolding, auch als Gerüstbau bezeichnet, ermöglicht es Lernenden, durch die Zusammenarbeit mit kompetenteren Gesprächspartnern Äußerungen zu produzieren, die sie alleine noch nicht meistern könnten, und bietet so eine Orientierungshilfe.

Inwiefern beeinflusst der Faktor "Angst" den Spracherwerb im schulischen Kontext?

Ein hoher Druck zur aktiven Produktion kann bei Schülern Stress und Angst auslösen, was die psychologische Offenheit blockiert und somit den Lernprozess nachweislich erschweren kann.

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Résumé des informations

Titre
Interaktionismus. Die Bedeutung von Input und Output für den Spracherwerb
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Romanistik)
Cours
Mittelseminar Spracherwerb
Note
1,0
Auteur
Hanna Schellhorn (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
15
N° de catalogue
V310017
ISBN (ebook)
9783668088153
ISBN (Livre)
9783668088160
Langue
allemand
mots-clé
interaktionismus bedeutung input output spracherwerb
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Hanna Schellhorn (Auteur), 2014, Interaktionismus. Die Bedeutung von Input und Output für den Spracherwerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310017
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Extrait de  15  pages
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