Die Arbeit beinhaltet einen Trainingsplan für Makrozyklus und Mesozyklus, der auf den Zielen und biometrischen Daten eines 23-jährigen Studenten aufbaut.
Die Trainingsplanung nach der Methode „Individuelles Leistungsbild“ (ILB) wird durch eine Literaturrecherche ergänzt. Die folgenden zwei Studien werden zusammengefasst: „Krafttraining und arterielle Hypertonie“ von Siewers und Weisser (2007) und „Exercise Effects on Cardiac Size and Left Ventricular Diastolic Function: Relationships to Changes in Fitness, Fatness, Blood Pressure and Insulin Resistance“ von Stewart et al. (2005).
Inhaltsverzeichnis
2. Diagnose
3. Zielsetzung/ Prognose
4. Trainingsplanung Makrozyklus
5. Trainingsplanung Mesozyklus
6.Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, eine individuell optimierte Trainingsplanung für eine Testperson unter Anwendung der ILB-Methode zu entwickeln. Im Fokus steht dabei die Steigerung der Muskelmasse und die allgemeine sportliche Leistungsverbesserung bei gleichzeitiger Berücksichtigung gesundheitlicher Parameter.
- Analyse biometrischer Daten und körperlicher Belastbarkeit
- Anwendung der Individuellen-Leistungsbild-Methode (ILB-Methode)
- Strukturierung einer linearen Periodisierung (Makro- und Mesozyklen)
- Erstellung eines spezifischen Split-Trainingsplans
- Wissenschaftliche Fundierung von Trainingseffekten bei Hypertonie
Auszug aus dem Buch
Krafttestung mit der Individuelle-Leistungsbild-Methode:
Oft scheitert eine Trainingsplanung schon vor Beginn des eigentlichen Trainings. Es mangelt an einer passenden Trainingsmethode, da viele Trainierende die bevorstehende Trainingssituation, sowie ihre eigene Situation falsch einschätzen. Viele Kraftsportler unter- oder überschätzen die eigene Belastbarkeit. Damit der Trainierende seine Ziele erreichen kann, muss strukturiert und zielgerichtet vorgegangen werden. Um eine Trainingsplanung optimal durchführen zu können, muss zu Beginn ein Krafttest mit dem Kunden durchgeführt werden.
Bei der Individuellen-Leistungsbild-Methode (ILB-Methode) (vgl. Studienbrief „Trainingslehre I“, S. 156 ff) wird die Wiederholungsanzahl auf das spätere Training ausgerichtet. Das heißt, dass mit der selben Wiederholungszahl getestet wird, mit der im Folgenden auch trainiert werden soll.
Da die vorliegende Testperson aus dem Fitness- und Gesundheitssport kommt, ist gerade hier die ILB- Methode von Vorteil. Ohne größeren Kraftaufwand lassen sich Wiederholungszahl, Satzzahl und Übungsauswahl festlegen.
Durchführung der ILB-Methode (vgl. Studienbrief „Trainingslehre I“, S. 157, Tabelle 26: Durchführung der ILB-Methode im Überblick): 1. Schritt: Hier findet die Zielsetzung des Trainierenden statt. Dementsprechend werden die Wiederholungen der durchzuführenden Übung angepasst. Je nach Ziel der Testperson im aktuellen Mesozyklus sieht die Wiederholungszahl für Kraftausdauer, Hypertrophie sowie Maximalkraft folgendermaßen aus: 1. Kraftausdauer: 15 - 30 Wiederholungen 2. Hypertrophie: 8 - 15 Wiederholungen 3. Maximalkraft: 5 - 8 Wiederholungen
Zusammenfassung der Kapitel
2. Diagnose: Dieses Kapitel erfasst die allgemeinen und biometrischen Daten des Probanden, bewertet dessen Gesundheitszustand und leitet daraus die Trainierbarkeit ab.
3. Zielsetzung/ Prognose: Hier werden die Haupt-, Teil- und Feinstziele nach der Zieldefinitionsgleichung für den Probanden konkretisiert und in Zyklen unterteilt.
4. Trainingsplanung Makrozyklus: Dieses Kapitel präsentiert die übergeordnete Planung des sechsmonatigen Trainingszeitraums mit verschiedenen mesozyklischen Schwerpunkten wie Kraftausdauer, Hypertrophie und Maximalkraft.
5. Trainingsplanung Mesozyklus: Hier erfolgt eine detaillierte Ausarbeitung des vierten Mesozyklus im Bereich der Maximalkraft inklusive der spezifischen Trainingsplangestaltung.
6.Literaturrecherche: In diesem Teil werden wissenschaftliche Studien zum Thema Krafttraining bei arterieller Hypertonie herangezogen, um die gewählten Trainingsmethoden zu begründen.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, ILB-Methode, Muskelaufbau, Krafttraining, Makrozyklus, Mesozyklus, Leistungsdiagnostik, Hypertonie, Periodisierung, Kraftausdauer, Hypertrophie, Maximalkraft, Fitness, Sportliche Leistung, Trainingswissenschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen Trainingsplans für einen fortgeschrittenen Fitnesssportler.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Trainingssteuerung, der Leistungsdiagnostik nach der ILB-Methode und der Integration von Krafttraining zur Verbesserung der körperlichen Fitness.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist der Muskelaufbau und die Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit bei Einhaltung eines gesundheitsorientierten Rahmens.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird primär die ILB-Methode (Individuelle-Leistungsbild-Methode) verwendet, ergänzt durch Prinzipien der linearen Periodisierung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Diagnose des Probanden, die Zieldefinition, die langfristige Trainingsplanung im Makrozyklus sowie die konkrete Übungsauswahl und Durchführung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen ILB-Methode, Muskelaufbau, Trainingsplanung, Periodisierung und Leistungsdiagnostik.
Warum wird im Trainingsplan eine lineare Periodisierung gewählt?
Die lineare Periodisierung wurde gewählt, da sie für fortgeschrittene Trainierende einfacher zu bewältigen ist und der Körper sich erst nach etwa zehn Wochen an einen neuen Trainingsstimulus anpasst.
Welche Rolle spielt die medizinische Literatur in dieser Arbeit?
Die Literatur dient dazu, die positiven Auswirkungen von Krafttraining auf die Gesundheit, insbesondere im Kontext von Blutdruckwerten und arterieller Hypertonie, zu belegen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2014, Trainingsplanung nach der ILB-Methode für einen 23-jährigen Kandidaten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310123