Auswahl von Führungskräften in Deutschland mit Hilfe der Inamori-Erfolgsformel


Masterarbeit, 2015

58 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis.

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit

2. Erfolgsgeheimnis des Kazuo Inamori
2.1. Leben und Philosophie
2.1.1. Inamori als Ausnahmemanager
2.1.2. Entstehung und Wesen seiner Philosophie
2.2. Inamori Erfolgsformel
2.2.1. Erklärung der Formel
2.2.2. Bedeutung der Faktoren
2.2.3. Kritische Hinterfragung der Erfolgsformel

3. Personalauswahl in Deutschland
3.1. Generelles Vorgehen und Eingrenzung
3.2. Gängige Auswahlverfahren
3.2.1. Biografischer Ansatz
3.2.2. Simulationsansatz
3.2.3. Eigenschaftsansatz.

4. Adaptiertes Modell zur Personalauswahl
4.1. Prüfung der bestehenden Verfahren auf die Faktoren der Erfolgsformel
4.1.1. Fähigkeit
4.1.2. Bemühen
4.1.3. Einstellung
4.2. Angepasstes Verfahren mit Hilfe der Erfolgsformel
4.2.1. Theoretische Basis
4.2.2. Ablauf des angepassten Verfahrens
4.2.2.1. Onlinebasierte Vorauswahl
4.2.2.2. Auswahl der Favoriten und Endauswahl
4.2.2.3. Faktoren Bemühen und Fähigkeit im gemischten Modell

5. Ausblick: Weitere Schritte

6. Kritische Betrachtung und Fazit

Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

Die zugrunde liegende Masterarbeit widmet sich der Auswahl von zukünftigen Führungskräften in Deutschland in Bezug auf die Inamori Erfolgsformel. Es wird systematisch darauf hingearbeitet, die Formel des japanischen Managers mit den gängigen Personalauswahlverfahren in Deutschland zu verknüpfen. Die Betrachtung der Funktionsweise der Formel und der bisher verwendeten Auswahlverfahren lässt den Schluss zu, dass eine Verknüpfung sinnvoll ist, woraufhin ein modifiziertes Verfahren erstellt wird. Die Komplexität der Personalauswahl berücksichtigend, stellt dieses neue theoretische Konzept jedoch zunächst nur einen ersten Anhaltspunkt dar. Deshalb wird im weiteren Verlauf aufgezeigt, welche nächsten Schritte gegangen werden müssen, um das Verfahren praxistauglich auszugestalten. Beispielhaft seien hier die Überprüfung verschiedener Gütekriterien und die Durchführung eines Pilotprojektes genannt. Das abschließende Fazit gibt Grund zu der Annahme, dass das neue Verfahren unter Einhaltung der weiteren Schritte einen wichtigen Beitrag zum Personalmanagement in Deutschland leisten kann.

Abstract

This Master's thesis examines the selection of future managers in Germany with regard to the Inamori success formula. It takes a systematic approach to establishing a connection between the formula put forward by the Japanese entrepreneur and the current recruitment strategies adopted in Germany. A comparison of this formula and the present approach suggests that a connection between the two is logical and a modified version is then provided on this basis.

Given the complexity of the recruitment process, however, this new theoretical concept can only be considered an initial starting point. This dissertation therefore goes further by outlining the next steps to be taken to develop this approach in practical applications. Examples of these steps include reviewing the various quality criteria and implementing a pilot project. The overall conclusion suggests that - in conjunction with these other steps - the new approach can make a key contribution to human resource management in Germany.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Untersuchungsdesign

Abbildung 2: Facetten der Strukturierung von Interviews

Abbildung 3: Intelligenztests zur Personalauswahl

Abbildung 4: Drei Modelle für Auswahlentscheidungen

Abbildung 5: Gemischtes Modell

Tabelle 1: Eigenes Zahlenbeispiel zur Inamori Formel

Tabelle 2: Phasen des Multimodalen Interviews

Tabelle 3: Fragebogen zur Vorauswahl

1. Einleitung

Der Japaner Kazuo Inamori gilt als einer der erfolgreichsten Manager der Welt. Was er während seiner Laufbahn in Angriff nahm, wurde sprichwörtlich zu Gold. Was jedoch ist das Geheimnis hinter seinen großen Erfolgen? Im Laufe der Zeit entwickelte er aufgrund seiner Erfahrungen und Erlebnisse eine eigene Philosophie, die er im Privaten und in seinem beruflichen Leben verfolgt. Ausgangspunkt dieser Philosophie ist eine Erfolgsformel, in der er die Fähigkeit mit dem Bemühen und der inneren Einstellung eines Menschen multipliziert. Damit kann seiner Meinung nach auch eine eher durchschnittliche Person überdurchschnittlichen Erfolg erzielen.1 Der grundlegende Gedanke dieser Arbeit ist, diese Formel auf das Feld der Personalauswahl zu übertragen.

1.1. Problemstellung

Einige Studien belegen, dass der Unternehmenserfolg nachweislich mit dem Personalmanagement zusammenhängt. Laut der Boston Consulting Group (BCG) kommt dies vor allem in der heutigen Zeit des „War for Talents“ und der wirtschaftlichen Unsicherheiten zum Tragen.2 Viele Unternehmen tendieren dazu, nicht sehr sorgfältig mit der Auswahl von zukünftigen Mitarbeitern umzugehen. Am Ende wird so vielleicht jemand eingestellt, der oberflächlich zu der ausgeschriebenen Stelle passt, nur damit die Stelle besetzt ist. Für deutsche Unternehmen kann ein konkreter Grund im demographischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel gesehen werden. Dieser wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken.3 Es wird also in vielen Fällen jemand rekrutiert, der vielleicht die fachlichen Fähigkeiten mitbringt, von seiner persönlichen Einstellung her aber nicht zum Unternehmen passt. Dieser Mensch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zögern, ein besseres Angebot eines Konkurrenten anzunehmen. Eine solche Fehlbesetzung kann schwerwiegende Folgen mit sich bringen und dem Unternehmen teuer zu stehen kommen.4 Im Falle einer Fehlentscheidung kommen Kosten bis zu einem Jahresgehalt auf ein Unternehmen zu.5

Hierzu zählen die Gebühren, die für eine erneute Stellenanzeige entrichtet werden müssen. Ebenso können Transaktionskosten entstehen, die nicht im monetären Sinne, sondern z. B. als Zeitaufwand gewertet werden. Konkret können an dieser Stelle Verhandlungskosten genannt werden, die als Zeit für erneute Verhandlungen mit neuen Bewerbern bzw. Mitarbeitern entrichtet werden müssen. Nicht zuletzt können indirekte Kosten auch dadurch entstehen, dass das Betriebsklima unter unmotivierten Mitarbeitern leidet, oder unter Mitarbeitern, die einfach nicht zum Unternehmen passen. Wer als Unternehmen also von Beginn an angemessen in sein Personalmanagement investiert, kann auf lange Sicht davon profitieren, da hierdurch die Gesamtperformance des Unternehmens ansteigen wird.6

In diesem Zusammenhang sollte sich zunächst mit der Personalauswahl beschäftigt werden, um das Risiko einer Fehlbesetzung und den daraus entstehenden Kosten zu minimieren. Denn erst wenn die passenden Mitarbeiter gefunden wurden, können diese auch entwickelt und an das Unternehmen gebunden werden. Die große Frage ist allerdings, wie die passenden Mitarbeiter von den weniger passenden unterschieden werden können. Jemanden zu finden, der die erforderlichen fachlichen Qualifikationen mit sich bringt, ist nicht weiter herausfordernd. Jemanden zu finden, der letztendlich auf Dauer ebenso gut zu dem Unternehmen passt, wie das Unternehmen zu ihm, schon eher.

1.2. Zielsetzung

In der heutigen Zeit gelten insbesondere Führungskräfte als wichtige Erfolgsfaktoren von Unternehmen.7 Es genügt ein einfacher Blick in die Tageszeitung, um diesen Eindruck zu bestätigen. Am Beispiel von Tim Cook und Apple wird bspw. deutlich, dass Medien die Unternehmensleistung von einer individuellen Performance abhängig machen. So wird er dafür verantwortlich gemacht, dass der Unternehmenswert von Apple seit seiner Übernahme 2011 auf beinahe das Doppelte angestiegen ist.8 Auch in der Personalforschung finden sich Hinweise darauf, dass ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl von Führungskräften gelegt werden sollte. Nicht zuletzt deshalb, weil diese unmittelbar mit dem Unternehmenserfolg verknüpft ist bzw. einen großen Teil dazu beiträgt.9 Das heißt, wenn jede einzelne Führungskraft erfolgreich ist, kann auch das Unternehmen erfolgreicher sein. An dieser Stelle setzt die Formel von Kazuo Inamori an, die den Erfolg eines Individuums beschreibt.

In der vorliegenden Arbeit soll daher überprüft werden, ob es möglich ist und Sinn macht, mit der Erfolgsformel von Inamori die Auswahl von Führungskräften effizienter zu gestalten. Dazu soll die Formel auf bestehende Personalauswahlverfahren übertragen werden. Dieses modifizierte Personalauswahlverfahren soll es den Personal- verantwortlichen ermöglichen, schnell und einfach die passenden Mitarbeiter auszuwählen.

1.3. Aufbau der Arbeit

Im nachfolgenden Untersuchungsdesign wird der Aufbau der Arbeit dargelegt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Untersuchungsdesign10

Nachdem die Problemstellung und die Zielsetzung bereits dargelegt wurden, folgt als nächstes die theoretische Fundierung. Dazu wird auf der einen Seite die Inamori Formel und auf der anderen Seite die Personalauswahl in Deutschland behandelt, was in Abbildung 1 ersichtlich ist. Um die Inamori Formel grundlegend darstellen zu können, wird etwas weiter ausgeholt und mit dem Leben bzw. der Philosophie Kazuo Inamoris begonnen. Darauf aufbauend werden die einzelnen Faktoren der Formel näher betrachtet, um diese letztendlich auch kritisch beleuchten zu können.

Der zweite Teil der Fundierung, die Personalauswahl in der Bundesrepublik, beschäftigt sich mit den gängigen Personalauswahlverfahren. Wie bereits erläutert, liegt der Fokus dabei auf den Führungskräften. Es findet bewusst keine Einschränkung auf eine bestimmte Branche statt, da dies für das Ziel der Arbeit nicht relevant ist. Schließlich werden beide Kapitel zusammengeführt, um ein Modell zu entwickeln, das die Inamori Formel mit den gängigen Verfahren kombiniert. Auf diesem Abschnitt soll der Schwerpunkt der Masterarbeit liegen. Eine der zentralen Fragen ist hierbei, wie die drei Erfolgsfaktoren der Formel überhaupt gemessen werden können. Mit diesem Basiswissen wird letztendlich der mögliche Verlauf eines angepassten Verfahrens zur Auswahl von Führungskräften skizziert. Daraufhin werden weitere Schritte angesprochen, die zur erfolgreichen Ausarbeitung eines solchen Verfahrens nötig sind. Abschließend wird das erstellte theoretische Konzept einer kritischen Betrachtung unterzogen, was in Bezug auf die Zielstellung in einem Fazit mündet.

2. Erfolgsgeheimnis des Kazuo Inamori

“A leader must always be humble and modest. Only a humble leader can build a group in which cooperation thrives. Only a humble leader can guide such a group to harmony and long-lasting success.”11

Dies ist nur eine der Führungsweisheiten, mit Hilfe derer Kazuo Inamori einigen Unternehmen zu großem Erfolg verholfen hat. Frei nach diesem Motto hat er es immer wieder geschafft, das Beste aus seinen Mitarbeitern herauszuholen. Um seine Philosophie nachvollziehen zu können, muss sich eingehender mit dem Phänomen Inamori beschäftigt werden.

2.1. Leben und Philosophie

Geboren im Jahre 1932 in Kagoshima, Japan, entschied sich Inamori nach seiner Schullaufbahn zu einem Ingenieurstudium an der Kagoshima Universität.12 Hierbei lag sein Schwerpunkt auf der organischen Chemie.13 Trotz seines Hochschulabschlusses 1955 fand er aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage nach Beendigung seines Studiums keine Arbeitsstelle. So war er gewissermaßen gezwungen, eine Stelle bei Shofu Industries anzunehmen, die er auf Empfehlung eines ehemaligen Professors hin bekommen hatte. Diese hatte jedoch nichts mit seinem eigentlichen Studienschwerpunkt zu tun, sondern war, ganz im Gegenteil, auf die anorganische Chemie ausgerichtet. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde Inamori dort nicht glücklich und kündigte diese Stelle schon drei Jahre später, unter anderem aufgrund fachlicher Diskrepanzen mit einem der technischen Leiter der Firma.14

Noch im gleichen Jahr beschloss Kazuo Inamori, zusammen mit ein paar Kollegen eine eigene Firma zu gründen. Dies war nur mit erheblicher finanzieller Unterstützung möglich. So wurden im Jahr 1959 von mehreren Bekannten umgerechnet 10.000 USD (≈ 8.944€)15 investiert und die Kyoto Ceramic Co. Ltd., mit einem Keramikisolator als erstem Produkt, war geboren.16 Zu diesem Zeitpunkt war Inamori gerade einmal 27 Jahre alt. Heute ist der weltweite Konzern als Kyocera Corporation bekannt. Privatanwender in Europa verbinden mit diesem Unternehmen vor allem technische Geräte wie Drucker, die von der Tochterfirma Kyocera Document Solutions stammen. Zudem konnte sich der Konzern eine weltweit führende Rolle in der Produktion von Photovoltaikmodulen erarbeiten, ist aber auch weiterhin als Hersteller von keramischen Werkstoffen tätig.17 Dieser Erfolg ist mitunter dem hauptsächlichen Förderer Ichie Nishieda zuzuschreiben, der laut Inamori sogar eine Hypothek auf sein Haus aufnahm, um das junge Unternehmen finanziell zu unterstützen. Der Grund dafür war sein Glaube an Inamori‘s Art zu Denken und zu Handeln.18 Diese Philosophie ist es, die Inamori seit jeher begleitet und aus der auch seine Erfolgsformel (Erfolg = Fähigkeit x Bemühen x Einstellung) entsprungen ist. Letztere wird im Kapitel 2.2 genauer beleuchtet.

Der Grundstein für Inamori’s Karriere wurde mit der Gründung der Kyocera Corporation gelegt. Mittlerweile besteht das Unternehmen schon seit über 50 Jahren und musste sich noch nie Sorgen um seine finanzielle Zukunft machen.19 Sogar während der Weltwirtschaftskrise 2009 konnte der heutige Konzernriese schwarze Zahlen schreiben.20 Ein Grund dafür ist bspw. das diversifizierte Produktportfolio. Durch die damit einhergehende Risikostreuung konnten nicht sehr gut laufende Bereiche abgefangen werden.21 In diesem Unternehmen diente Inamori beinahe 40 Jahre als Vorstandsvorsitzender. Seit 1997 hat er sich jedoch aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen und den Titel des Gründers und Ehrenpräsidenten angenommen.22 Im nachfolgenden Abschnitt werden nun noch weitere seiner markanten Managementtätigkeiten angesprochen, um seine berufliche Laufbahn nachvollziehbar abzubilden.

2.1.1. Inamori als Ausnahmemanager

Da Inamori während seiner langen Karriere viele ökonomische Erfolge zu verzeichnen hatte, würde es den hier möglichen Rahmen sprengen, auf jeden einzelnen detailliert einzugehen. Ein weiterer Meilenstein in Inamori’s Karriere stellt jedoch die Gründung des Telekommunikationsunternehmens DDI (Daini Denden Inc.) im Jahre 1984 dar. Obwohl er keinerlei Erfahrung in der Kommunikationsindustrie hatte, schaffte er es, durch seine Beharrlichkeit und seine Einstellung, ein weiteres erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Durch die Deregulierung des Kommunikationsmarktes sah er die Chance gegeben, dem japanischen Marktführer NTT (Nippon Telegraph and Telephone) Konkurrenz zu machen. Er schaffte es sogar, NTT-Manager auf seine Seite zu ziehen, denn er wollte nur die besten und erfahrensten Mitarbeiter für sein neues Unternehmen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat Inamori schnell verstanden, dass außer günstigen Preisen die Zufriedenheit der Kunden der Schlüssel zum Erfolg ist, weshalb er sich fortan auf diesen Aspekt konzentrierte. Er sah zudem die Dringlichkeit gegeben, sich von konkurrierenden Telekommunikationsunternehmen abzuheben. So war er einer der Ersten, der die Relevanz von Mobiltelefonen erkannte und sich um viele Lizenzen auf diesem Gebiet bemühte. Im Jahr 1987 kam schließlich die Fusion mit Nippon Idou Tsushin (IDO) zustande. Ein Unternehmen, dass die lukrativste Mobilfunklizenz vergab, die ganz Tokyo und Nagoya abdeckte.23 Im Jahr 2000 wurden DDI, IDO und Kokusai Denshin Denwa (KDD; japanisches Telekommunikations- unternehmen) zu einem neuen Unternehmen, der KDDI Corporation, zusammengeschlossen.24 Dieses gilt seither als eines der weltweit führenden Kommunikationsunternehmen.

Ein weiterer großer Management-Coup gelang Inamori, als er im Jahr 2010 mit 78 Jahren die Sanierung der japanischen Airline - Japan Airlines (JAL) - in Angriff nahm. Obwohl der Pensionär anfangs zögerte, nahm er diesen Auftrag an, um mit Aufrichtigkeit und Leidenschaft erneut ein Unternehmen zum Erfolg zu führen.25 Auch hier handelte er wieder ganz im Sinne seiner Philosophie, auf die im nächsten Abschnitt genauer eingegangen wird. Trotz Schulden in Milliardenhöhe und eingerosteter Strukturen gelang es Inamori, JAL innerhalb von drei Jahren wieder an die Börse von Tokyo zu bringen. Und das, obwohl er ähnlich wie im Falle KDDI, keinerlei Erfahrungen mit der Branche hatte. Jedoch handelte er nach seinem Credo, alle Mitarbeiter glücklich zu machen. Er wollte ein Unternehmen mit einer Kultur erschaffen, für das die Mitarbeiter voller Stolz arbeiten.26

Um eben diese Philosophie und seinen Managementstil in die Welt zu tragen, gründete er nicht nur selbst Unternehmen, sondern auch eine Managementschule – die Seiwajyuku. Dort können interessierte Unternehmensgründer und -eigentümer die Philosophie Inamories nähergebracht bekommen. Dies geschieht an insgesamt 70 Standorten, von denen 16 sogar außerhalb Japans, z. B. in den USA oder in Brasilien, zu finden sind.27 Wie seine Lebensphilosophie im Detail aussieht, wird nachfolgend näher betrachtet.

2.1.2. Entstehung und Wesen seiner Philosophie

Kazuo Inamori lebt und arbeitet nach der Überzeugung, dass es die Pflicht eines jeden Einzelnen ist, um das Wohl der gesamten Menschheit und der Welt zu kämpfen.28 Auf diesem Grundgedanken baut seine Philosophie auf. Wenn Herr Inamori selbst versucht, diese in Worte zu fassen, werden viele Metaphern und Beispiele verwendet. So beschreibt er bspw. das Leben eines Menschen als Theaterstück, für das jeder selbst das Drehbuch schreiben soll. Das bedeutet im Grunde genommen, dass jeder Einzelne in der Hand hat, wie sein Leben verlaufen wird. Diese Lebensphilosophie setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen, die durch Inamori’s persönliche Erfahrungen, sowohl im Privatleben als auch im Beruf, entstanden sind.29 Dabei ist für ihn am Wichtigsten, nach dem Prinzip zu leben, stets das Richtige zu tun.30 Damit ist gemeint, dass jeder Mensch versuchen soll, ein guter Mensch zu sein und seiner Nachwelt etwas „Wertvolles“ zu hinterlassen.31 Das heißt, dass weder egoistisch, noch mit Hass und Gier gehandelt werden soll. Dies deckt sich mit Inamori‘s Motivation, Kyocera zu gründen. So ging es ihm laut eigener Angabe weniger um den persönlichen Profit, als vielmehr darum, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.32

Ein weiteres Element seiner Philosophie ist, dass auf dem Weg zum Erfolg immer ein Schritt nach dem anderen gegangen werden soll, ohne dabei die Geduld zu verlieren. Trainiert ein Sportler bspw. für einen Marathon, sollte er nicht direkt mit der vollen Marathondistanz von 42 km einsteigen. Vernünftiger wäre, das Trainingspensum jeden Tag um 500 Meter zu steigern. Dies mag zunächst den Anschein erwecken, dass man seinem oftmals hoch gestecktem Ziel keinen Schritt näher kommt. Das sollte einen aber nicht davon abhalten, weiterzugehen. Dadurch entsteht dann eine Art Schneeballeffekt. D. h. viele kleine Schritte verknüpfen sich zu einem großen Ganzen.33 Kleine Schritte zu nehmen bedeutet allerdings nicht, dass komplett innegehalten werden soll. Laut Inamori ist auf dem Weg zum Erfolg kein Platz dafür, sich zurückzulehnen und auszuruhen.34

Ähnlich wie er das Privatleben einer Person versinnbildlicht, beschreibt er auch eine Firma als Theaterensemble.35 Was sich zunächst spielerisch anhört, macht umso mehr Sinn, wenn über die einzelnen Rollen in einer Theatergruppe nachgedacht wird. Diese müssen erfüllt werden, um dem Stück Leben einzuhauchen. Genauso essenziell ist es, dass sich jeder Mitarbeiter eines Unternehmens mit seiner Aufgabe identifizieren kann, um schließlich den größtmöglichen Erfolg zu erreichen. Hierbei ist es, ebenso wie im privaten Leben, wichtig, dass mit Leidenschaft gehandelt wird. Inamori beschreibt Leidenschaft als „(…) Zustand, in dem Sie 24 Stunden lang an eine Sache denken, selbst während Sie schlafen.“36 Hierbei ist keinesfalls gemeint, dass nicht auch mal abgeschaltet werden kann und soll. Inamori sieht die ständige Präsenz eines Gedankens eher auf die positive Weise, dass eine Sache so sehr gewollt wird, dass sie auch im Unterbewusstsein verankert ist. Der große Vorteil von dieser Eigenschaft besteht darin, auch andere für die eigene Sache begeistern zu können. D. h. auch wenn man selbst nicht das erforderte Know-how für eine Aufgabe mitbringt, können andere Menschen durch die eigene Leidenschaft eingebunden werden, um deren Wissen auf dem Weg zum Erfolg einzusetzen. Wichtig, um eine Firma zum Erfolg führen zu können, ist außerdem das Wohl eines jeden Mitarbeiters. Dies sollte mitunter in den Vordergrund gestellt werden. Viele Führungskräfte sehen nur die Gesamtperformance der kompletten Belegschaft. Dabei kann diese nur gut sein, wenn jeder einzelne Mitarbeiter sein Bestes gibt und dies vor allem auch gewürdigt wird.37

Inamori’s Überzeugung spiegelt sich in der Inamori Foundation wieder, die von ihm im Jahre 1984 gegründet wurde. Im Rahmen der Stiftung wird unter anderem einmal im Jahr der Kyoto Preis verliehen, der Menschen ehrt, die besondere Leistungen vollbringen. Diese können sowohl in wissenschaftlichen, als auch in kulturellen und spirituellen Gebieten vollzogen werden. Wichtig dabei ist auch wieder, dass die Leistungen einen konkreten Beitrag zur Verbesserung des menschlichen Lebens liefern.38

Kapitel 2.1.2. zusammenfassend kann also gesagt werden, dass bei Inamori’s Philosophie stets das Individuum und dessen Handeln im Mittelpunkt steht. Wie der persönliche Erfolg nun maximiert werden kann, auch wenn die fachlichen Fähigkeiten nicht vorhanden sind, beschreibt seine Erfolgsformel, die im Folgenden erläutert wird.

2.2. Inamori Erfolgsformel

Als der Zeitpunkt gekommen war, an dem Inamori sich zur Unternehmensgründung entschloss, mussten seine Mitstreiter erst noch davon überzeugt werden, dass sie mit ihren bis dahin eher begrenzten Fähigkeiten tatsächlich Erfolg haben konnten. Dies erreichte er mit der von ihm entwickelten Erfolgsformel, die es auch durchschnittlich begabten Menschen ermöglicht, große Erfolge zu erlangen.39 In den nachfolgenden Abschnitten wird zunächst die Formel als Ganzes erklärt, bevor die einzelnen Faktoren näher betrachtet werden.

2.2.1. Erklärung der Formel

Obwohl wissenschaftlich nicht weiter untersucht oder gar bestätigt, lassen die in 2.1.1. dargelegten Managementerfolge Kazuo Inamoris‘ den Schluss zu, dass die Formel sich bewähren kann. Letztendlich darf aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass Inamori einfach mit seiner charismatischen Art zu überzeugen weiß und dass die Formel lediglich ein Beiwerk ist – etwas, woran sich die Menschen festhalten können. Vielleicht ist er ein Meister der Selbstinszenierung und reißt dadurch seine Mitarbeiter und Mitmenschen mit. Dieser Aspekt sollte für den weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit nicht außer Acht gelassen werden. Nichtsdestotrotz wird die Erfolgsformel im Folgenden vorgestellt, um letztendlich die logischen und nützlichen Aspekte daraus übernehmen zu können.

Auf den ersten Moment lässt die Formel eine einfache Strukturierung erkennen:

Erfolg = Fähigkeit x Bemühen x Einstellung40

In dieser Formel wird die Fähigkeit eines Menschen von Kazuo Inamori als hauptsächlich erblich bedingt angesehen. Das Bemühen hängt damit zusammen, wie sehr eine Person eine bestimmte Sache erreichen möchte. Wird mehr und härtere Arbeit in eine Sache gesteckt, kommt in der Regel auch mehr Output zum Vorschein. Somit kann sich von einer Person abgehoben werden, die faul ist und nicht genügend Input liefert.41 Beide Faktoren, Fähigkeit und Bemühen, werden von Kazuo Inamori von 0 bis 100 skaliert. Dahingegen erfährt die Einstellung (sowohl zum Leben als auch zur Arbeit), laut Inamori der wichtigste Faktor der Formel, eine Bewertung von -100 bis +100. Eine negative Einstellung könnte z. B. auf Unlust oder gar Hass basieren.42 Dabei ist festzuhalten, dass ein einmal errechneter Wert nicht unbedingt statisch ist. Mit viel Mühe kann z. B. an der eigenen Einstellung gearbeitet werden, um daraufhin einen besseren Wert für diesen Faktor zu erzielen. Bevor jedoch die einzelnen Faktoren in 2.2.2. näher untersucht werden, soll eine allgemeine Betrachtung der Formel stattfinden. Zunächst stellt sich die Frage, warum die Faktoren multipliziert und nicht bspw. addiert werden. Um die Logik Inamoris nachvollziehen zu können, sollte sich das nachfolgende einfache Beispiel vor Augen geführt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Eigenes Zahlenbeispiel zur Inamori Formel

In Tabelle 1 werden je eine begabte Person (A) und eine durchschnittliche Person (B) nach den Faktoren der Inamori Formel bewertet. Die vorliegenden Zahlen sind fiktiv und dienen lediglich der Veranschaulichung. Wie zu sehen ist, bekommt Person A 100 Punkte für seine Fähigkeit und Person B vergleichsweise niedrige 10 Punkte. Das Bemühen beider Personen wurde mit 60 bzw. 70 ähnlich bewertet. Bei der Einstellung liegt Person B mit 60 Punkten allerdings deutlich vor Person A mit -10 Punkten.

Würden die Faktoren nun addiert werden, würde Person A trotz ihrer negativen Einstellung mit insgesamt 150 Punkten erfolgreicher abschneiden als Person B mit 140 Punkten. Werden die Faktoren allerdings multipliziert, wird durch die negative Einstellung von A auch das Gesamtergebnis ein negatives Vorzeichen davon tragen, wohingegen B nun durch sein positives Ergebnis vorne liegt.

Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass auch eine normale, eher weniger begabte Person, im Gesamtpaket erfolgreicher sein kann als eine fähige Person, die die falsche Einstellung mit sich bringt. Hätte Inamori den Weg der Addition gewählt, hätte ein normaler Mensch schlechte Erfolgsaussichten im Vergleich zu einem Naturtalent, auch wenn letzteres unter Umständen keinen Finger rühren würde.43

2.2.2. Bedeutung der Faktoren

In seinen Ausführungen bezieht Inamori die Faktoren der Erfolgsformel vor allem auf Führungskräfte, was aber nicht heißen soll, dass nicht jeder danach leben und arbeiten kann. Auch wer keine Führungsverantwortung hat, kann mit Hilfe der Formel seinen persönlichen Erfolg auf ein Maximum erhöhen.

Fähigkeit

Inamori setzt die Fähigkeiten eines Menschen in unmittelbaren Zusammenhang mit dessen Willensstärke. Das bedeutet, dass man sich manchmal selbst überwinden muss, um seine Fähigkeiten durch harte Arbeit zum Vorschein zu bringen. Neben erblich bedingten Fähigkeiten können sich so auch weitere Fähigkeiten angeeignet werden.44 Doch was beschreibt eigentlich konkret die Fähigkeit eines Menschen? Grundsätzlich lassen sich Fähigkeiten, wie bereits angedeutet, in zwei Gruppen einteilen: die angeborenen Eigenschaften (Begabungen) und die erlernten Fähigkeiten. Zur ersten Gruppe gehören „(…) alle physischen, psychischen und intellektuellen Kapazitäten, die ein Individuum schon zum Zeitpunkt der Geburt besessen hat.“45 Die erlernten Fähigkeiten hingegen kumulieren das Wissen, welches über die Jahre durch verschiedenste Erfahrungen und Kontakte angeeignet wurde. Beide Arten von Fähigkeiten machen es einer Person möglich, bestimmte Leistungen zu erbringen.46

Bemühen

Ebenso wie die Fähigkeit, hängt das Bemühen einer Person mit dessen Willensstärke zusammen. Kazuo Inamori möchte damit zum Ausdruck bringen, dass nicht immer der Weg des geringsten Wiederstandes gegangen werden soll. Hier spielt auch wieder der Aspekt der Leidenschaft, der im Rahmen der Philosophie angesprochen wurde, eine große Rolle. Wenn eine Person eine bestimmte Sache wirklich erreichen möchte, soll sie sich bemühen, auch größere Hindernisse zu überwinden. Zur Erreichung der eigenen Ziele muss der unbedingte Wille entwickelt werden, die auf dem Weg liegenden Aufgaben zu meistern. Inamori sieht in der Erstellung eines konkreten Plans zur Zielerreichung (inklusive Finanzplan, Ressourceneinsatzplan, etc.) eine effektive Hilfestellung dafür.47 Ist jemand nicht mit vollem Herzen bei der Sache, wird er sich nicht stark genug bemühen. Dies führt dazu, dass derjenige sich eher vom Erfolg entfernt, als dort anzukommen.48 Letztendlich soll das geliebt werden, was getan wird. Denn dann, so Inamori, wird die ganze Mühe überhaupt nicht mehr als solche wahrgenommen. Diese Mühe bezieht er nicht nur auf die Arbeit an sich, sondern ebenso auf das Bemühen, gesund zu bleiben, um Leistung zu erbringen oder auf das Bemühen, seine Gedanken zu lenken und stets bescheiden zu handeln.49

Einstellung

Die Wichtigkeit der persönlichen Einstellung zieht sich durch die allgemeine Literatur. So wird sie z. B. als „ (…) most important thing about you - more important than your education, your past, your looks or your money.” beschrieben.50 Diese Beschreibung deckt sich auch mit Inamori’s Ansichten. Grundsätzlich geht es in seinem Werk „Erfolg aus Leidenschaft“ (1996) bezüglich der Einstellung darum, eine positive Einstellung zum eigenen Leben und zur Arbeit zu entwickeln. D. h., was getan wird, sollte ohne Neid, Hass oder sonstige negative Einflüsse geschehen. Auch wenn einem selbst in der Vergangenheit negative Erfahrungen zuteilwurden, soll offen auf seine Mitmenschen und Mitarbeiter zugegangen werden, um eine gewisse Vertrauensbasis zu erschaffen.

[...]


1 vgl. Inamori (1996), S. 22

2 vgl. Strack et al. (2012), S. 2

3 vgl. Lohaus/Habermann (2013), S. 1 ff.

4 vgl. Müllerschön (2005), S. 9

5 vgl. Klug (2006), S. 14

6 vgl. Strack et al. (2012), S. 3

7 vgl. Stephan/Westhoff (2002), S. 5

8 vgl. Lashinsky (2015); Schulz (2015)

9 vgl. Zimmermann (2009), S. 196

10 eigene Darstellung

11 Inamori (o. J.): Führungskräfte müssen immer demütig und bescheiden sein. Nur eine demütige Führungskraft kann ein Team erschaffen, in dem Zusammenarbeit gedeiht. Nur eine demütige Führungskraft kann ein solches Team zu Harmonie und lang anhaltendem Erfolg führen. (Übers. d. Verf.)

12 vgl. KYOCERA Corporation (Hrsg.) (o. J.)

13 vgl. Inamori (2010), S. xxi

14 vgl. KYOCERA Corporation (Hrsg.) (o. J.)

15 Umrechnungskurs am 28.06.2015: 1 USD ≈ 0,8944 €

16 vgl. Inamori (1996), S. 191

17 vgl. Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart GmbH (Hrsg.) (o. J.)

18 vgl. Inamori (1996), S. 11

19 vgl. KYOCERA Fineceramics GmbH (Hrsg.) (2009)

20 vgl. Kölling (2014), S. 24

21 vgl. Köhler (2009), S. 2

22 vgl. KYOCERA Corporation (Hrsg.) (o. J.)

23 vgl. Kepos (1993), S. 118 f.

24 vgl. KYOCERA Corporation (Hrsg.) (o. J.)

25 vgl. Mayer-Kuckuk (2010), S. 63

26 vgl. Oi (2012)

27 vgl. KYOCERA Corporation (Hrsg.) (o. J.)

28 vgl. Inamori Foundation (Hrsg.) (o. J.)

29 vgl. Inamori (1996), S. 17 f.

30 vgl. KYOCERA Corporation (Hrsg.) (o. J.)

31 vgl. Inamori (1996), S. 19

32 vgl. Inamori (1997), S. 104

33 vgl. Inamori (1996), S. 21

34 vgl. Inamori (1997), S. 13

35 vgl. Inamori (1996), S. 70

36 Inamori (1996), S. 71

37 vgl. Inamori (1997), S. 43

38 vgl. Inamori Foundation (Hrsg.) (o. J.)

39 vgl. Inamori (1996), S. 23

40 Inamori (1996), S. 23

41 vgl. Inamori (1997), S. 119

42 vgl. Inamori (1996), S. 22

43 vgl. Inamori (1996), S. 23

44 vgl. Inamori (1996), S. 29 ff.

45 Kamaras (2003), S. 13

46 vgl Springer Gabler Verlag (Hrsg.) (o. J.)

47 vgl. Inamori (1996), S. 40 f.

48 vgl. Inamori (2010), S. 3 f.

49 vgl. Inamori (1996), S. 42 ff.

50 Cordeiro (2001), S. 16

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Auswahl von Führungskräften in Deutschland mit Hilfe der Inamori-Erfolgsformel
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
58
Katalognummer
V310140
ISBN (eBook)
9783668090798
ISBN (Buch)
9783668090804
Dateigröße
1217 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalauswahl, Personalmanagement, Inamori, Erfolgsformel, Kazuo Inamori, Führungskräfte, Personalauswahlverfahren, Modell zur Personalauswahl
Arbeit zitieren
Marcella Mang (Autor), 2015, Auswahl von Führungskräften in Deutschland mit Hilfe der Inamori-Erfolgsformel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310140

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